Re: Demokratie oder Feudalismus?
Verfasst: Do 12. Okt 2023, 21:11
Danke für deine Antwort, Abischai.
Du sprichst über die konkrete Situation auf dem Planeten und wie du die Machtkonstellation des konkret existierenden Rittertums siehst.
Das ist aber eine andere Betrachtungsebene, als die politikwissenschaftliche Diskussion über die alte Frage der besten Staatsform.
Dein ursprünglicher Einwand "sklavische Unterwerfung" unter den Vatikan mag zutreffend sein: hinsichtlich des konkret existierenden Rittertums. Aber selbst wenn dem so ist, dann ergibt sich daraus ja nicht zwingend, daß jeglicher Feudalismus in dieser Art unter der Leitung des Vatikans aufgehängt werden muß.
Also, so wie du deinen Einwand jetzt vorgebracht hast, besitzt er als Argument gegen den Feudalismus als Staatsform nur sehr bedingt Standkraft.
Oder gibt es Beleg dafür, daß ein Feudalsystem nur mit römisch-episkopaler Spitze implementierbar ist?
Jetzt ist mir natürlich etwas klarer, worum es dir geht.
Du sprichst über die konkrete Situation auf dem Planeten und wie du die Machtkonstellation des konkret existierenden Rittertums siehst.
Das ist aber eine andere Betrachtungsebene, als die politikwissenschaftliche Diskussion über die alte Frage der besten Staatsform.
Dein ursprünglicher Einwand "sklavische Unterwerfung" unter den Vatikan mag zutreffend sein: hinsichtlich des konkret existierenden Rittertums. Aber selbst wenn dem so ist, dann ergibt sich daraus ja nicht zwingend, daß jeglicher Feudalismus in dieser Art unter der Leitung des Vatikans aufgehängt werden muß.
Also, so wie du deinen Einwand jetzt vorgebracht hast, besitzt er als Argument gegen den Feudalismus als Staatsform nur sehr bedingt Standkraft.
Oder gibt es Beleg dafür, daß ein Feudalsystem nur mit römisch-episkopaler Spitze implementierbar ist?