Liebe Geschwister,
mit dem Katechismus ist man an der "Wahrheit" in vielen Fällen
zumindest näher dran als an dem was in so mancher Denomination gelehrt wird.
Wenn dieser allgemein auf
alle Gläubigen (= Kirche) auf der ganzen Welt bezogen wird, die an Jesus Christus als den Sohn Gottes, dem Weg, die Wahrheit und das Leben glauben.
Seit ein paar Wochen registriere ich (in den Medien und im persönlichen Umfeld) einen erhöhten Zulauf von
bereits getauften Geschwistern in die katholische Kirche - entweder dorthin zurück oder - vermehrt aus den evangelikalen Kreisen erstmals dorthin.
Darunter Ehepaare, junge und ältere, aber
vor allem junge Brüder.
Einige kommen mit der Oberflächlichkeit oder auch Verweltlichung in vielen Gemeinden nicht mehr zurecht.
Sie vermissten das Tiefe, Bewahrte, Heilige.
Manche wurden hellhörig, weil sich fast ausnahmslos alle Denominationen nahezu aggressiv, zumindest sehr emotional gegen die RKK und deren Mitglieder wenden und sich darin einig sind. Sie begannen, die Kirchenväter zu lesen und kommen zu dem Schluss dass Kirche und Tradition zusammengehören. Es sind aber meist die erst ab dem 2. Jahrhundert herangezogenen
Kirchenväter.
Es ist nachzuvollziehen, dass auch schließlich Äußerlichkeiten geschätzt werden (Gold usw.) wenn man überwiegend Scheinwerfer-Rockband-Jeans-Gemeinden kennenlernte und diese Art einem irgendwie widerstrebt.
Das Papsttum, die Hostie, die Eucharistie, die Räucheropferschalen für Maria (im Vatikan), die Anrufung der Heiligen mit Berufung auf
Hebräer 12:23 (den Geistern der vollendeten Gerechten) - grenzwertig / grenzüberschreitend, werden in weitem Bogen gerechtfertigt.
Könnte man
1. Timotheus 4:1-3 (zeitlich nach den Aposteln: Lehren irreführender Geister; verbieten zu heiraten usw.) darauf beziehen?
Ein Ehepaar kam vor vielen Jahren aus der katholischen Kirche, dem charismatischen Bereich dort, und hatten noch geweihte Kerzen. Unreine Geister teilten der Ehefrau während eines nachträglichen Befreiungsdienstes mit:
"Wir wollten nur deinen Mann."
Daran musste ich ebenso denken, als ich das die letzten Wochen beobachtete. Es musste sich nicht zwangsläufig auf deren Glauben beziehen, vielleicht hing das an den ganzen Gegenständen und "Zaubereien". Alle Angaben ohne Gewähr.
Es gibt in dieser Institution natürlich auch ernsthafte wiedergeborene Geschwister,
damit meine ich jetzt diejenigen, die noch nie zuvor woanders waren als in der RKK.
Da sehe ich die Institutionen als ein Baugerüst (der Herr kann alles nutzen) um dann zum befreienden Glauben in den Herrn und in die Versöhnung mit dem Vater führen.
Was ist mit Rückkehrern oder gar neu Eingezogenen, die bereits vorher - nicht in der RKK - zum Herrn kamen?
Sie sehen es als Weiterführung - oder ist es ein religiöser Geist - oder ist es eine Versuchung?
Oder auf Grund der momentanen Menge:
Die Stunde der Versuchung?
Lieben Gruß,
Isai