ÖRR: Vor evangelikalen Christen wird gewarnt

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stereotyp
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Re: ÖRR: Vor evangelikalen Christen wird gewarnt

Beitrag von stereotyp »

oTp hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 07:35 Deshalb verstehe ich nicht, warum Christen gleich von Weltuntergang zetern, wenn die Ungerechtigkeiten auf diese Weise angegangen werden.
Tja ja.. unsere Gesellschaft stirbt zwar aus, aber das ist ja noch lange kein Weltuntergang. Wenigstens sterben wir in erhabener (Selbst)Gerechtigkeit.
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Re: ÖRR: Vor evangelikalen Christen wird gewarnt

Beitrag von oTp »

Wo ist da ein alamierenses Drama ?
Wer stirbt ?
Wir alle sterben, wenn wir daran sind.
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Re: ÖRR: Vor evangelikalen Christen wird gewarnt

Beitrag von stereotyp »

oTp hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 11:38Wer stirbt ?
Na, die Rentenbeitragszahler der Zukunft. Ein Drittel wurde abgeschoben.. nein, abgetrieben.
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Re: ÖRR: Vor evangelikalen Christen wird gewarnt

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Johncom hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 01:25 Was heute durchgesetzt wird, das sehe ich nicht als links, das sind die Programme der Superreichen, die den entwurzelten Menschen wollen, der leichter zu kontrollieren ist.
Eben, das ist zu offensichtlich von Kapitalinteressen gesteuert aus meiner Sicht. Die Arbeitgeberlobby hängt noch immer am Neoliberalismus ud Thatchers Ausspruch: "Es gibt keine Gesellschaft..." Das atomisierte Individuum ohne Bindung ist flexibler für den Arbeitsmarkt einsetzbar. Mir fällt es auch beim Wohnungsmarkt auf, der ja nicht einach ins Blaue hinein funktioniert, sondern da gibt es eine Stadtplanungsagenda die u.A. darin besteht, dass Wohnungen für Familien unbezahlbar gemacht werden und kleinere Wohnungen für Singles keine richtigen Wohnungen mehr sind, sondern nur noch Apartments und bessere Knastzellen, wo man nie wirklich ankommen kann mit dem Gefühl, sich hier endlich niederlassen zu können. Sondern man bleibt immer in Bewegung und flexibel. Bereit, bald wieder den Wohnort zu wechseln für den nächsten Arbeitsort und einen Umzug für den Jobwechsel.

Als Interesse von politische Linker Seite kann man das nur framen, wenn man sich bei Links darauf bezieht, dass dies ursprünglich die Position der bürgerlichen Unternehmerklasse war, die gegen Monarchie und Klerus opponierte.
stereotyp hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 13:36 Na, die Rentenbeitragszahler der Zukunft. Ein Drittel wurde abgeschoben.. nein, abgetrieben.
Das Demografieproblem begründet in zu vielen Abtreibungen ? Das halte ich für eine gewagte Aussage. Abtreibung bedeutet ja nicht, dass die Frauen später keine Kinder mehr bekommen. Wir hätten zwar zumindest theoretisch mehr Kinder ohne Abtreibungen, aber das heißt noch lange nicht, dass damit allein schon das Problem mit den Renten gelöst wäre. Kinder, die prekär aufwachsen, haben nämlich verminderte Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Wesentliche Faktoren dürften neben dem sogenannten "Pillenknick" auch die Lage auf dem Arbeitsmarkt seit der Agenda 2010 sein. Prekäre Arbeitsbedingungen im Zusammenhang mit dem, was ich im ersten Abschnitt in dieser Antwort ansprach. Geringe Löhne, Minijobs, Niedriglohn. Das führt dazu, dass entweder zu wenig in die Rentenkasse eingezahlt wird oder gar nichts. Im gleichen zeitlichen Kontext (ca. 2003-2004) habe ich wahrgenommen, dass Arbeitgeber sich die Kosten für Ausbildungen sparen wollten.

Für einige Jahre hat man es versucht, jedem Betriebz erlauben, Lehrlinge auszubilden, ohne dass dafür spezielle Ausbilder beschäftigt werden mussten. Das Konzept hat man nach einigen Jahren wieder verworfen. Stattdessen hat man aber nicht auf bessere Ausbildung nach der alten Methode gesetzt, sondern auf den Faktor Migration und Flüchtlinge. Wer kennt von euch nicht den poltischen Ausspruch, wir brauchen mehr Einwanderung, um unser Demografieproblem zu lösen ? Wenn man gleichzeitig die Ausbildungsstandards anderer Länder nicht anerkennt, oder die Anerkennung gewollt oder ungewollt zeitlich verschleppt, drängt man die Migranten aber nur in Minijobs und in den Niedriglohnsektor. Das ist noch nicht attraktiv für gut ausgebildete Menschen aus anderen Ländern. Sie werden mit falschen Versprechungen hier her gelockt. Nicht, indem sich der Arbeitsmarkt attraktiver macht, sondern indem der Arbeitsmarkt durch die Politik als attraktiv dargestellt wird, obwohl er völlig verhunzt ist.

Nun haben wir zwar viele Einwanderer im Land, aber ein Großteil davon erziehende Mütter mit schulpflichten Kindern. Selbst wenn diese Mütter in Teilzeit gedrängt werden, dann zieht das wiederum die statistisch durchschnittliche Arbeitszeit nach unten und dann heißt es, in Deutschland werde zu wenig gearbeitet, obwohl das Arbeitsvolumen insgesamt gestiegen ist und Deutschland immer noch an der Spitze in Europa steht.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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Re: ÖRR: Vor evangelikalen Christen wird gewarnt

Beitrag von Magdalena61 »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 00:39
Magdalena61 hat geschrieben: Mo 18. Aug 2025, 19:06 Aber diese Dreistigkeit, mit der man nun Christen verantwortlich machen will dafür, dass die Nominierung einer linken Aktivistin mit einem hinterfragenswerten Verständnis des GG nicht über die Bühne ging, ist schon sehr befremdlich. Wenn die so weitermachen, wird es gefährlich für bekennende Christen im Land- man sieht ja gerade am Beispiel der AfD, was passieren kann, wenn einem aufgeheizten Mob ein Feindbild zum Abreagieren zur Verfügung gestellt wird.
Ich habe den Bericht etwas anders verstanden. Es ging darum. dass die AFD versucht, durch Themen, für die eine Menge von (deutschen) Christen affin ist, ein Wählerpotenzial zu erschließen.
Auch entschiedene Christen engagieren sich in Politik und Gesellschaft, und finden in der AfD eine politische Heimat. Diese nehmen Einfluß auf das Parteiprogramm. "Ein Wählerpotenzial erschließen" klingt nach "Berechnung". Wenn der Vorwurf nicht zutrifft, wäre das eine Unterstellung, und wenn man dabei bleibt, obwohl man es nicht beweisen kann, dann berührt das den spirituellen Bereich, mindestens, was die Christen in der AfD betrifft.
Zu dem Thema Abtreibung muss aber noch gesagt werden dass es in dem linken Diskurs um das Abtreibungsrecht nicht darum geht, Abtreibung an sich zu befürworten, sondern Frauen, die sich für eine Abtreibung entscheiden, nicht zu kriminalisieren.
Ein bißchen ausführlicher ist das, was von linken Aktivisten gefordert wird, ja schon.

Die vorsätzliche oder fahrlässig in Kauf genommene Tötung eines Menschen, der sich nichts hat zuschulden kommen lassen, kann man nicht "entkriminalisieren". Dafür muss man sich von Gott lossagen. "Wer Menschenblut vergießt..."... "du sollst nicht morden"...
Wer's dennoch tut, wird schuldig. Und wenn er nicht von Herzen bereut und nicht Vergebung empfängt, muss und wird er eine Ewigkeit lang an seiner Schuld leiden.

Die Mehrzahl der Bürger kann man wohl nicht als "gläubig" bezeichnen. Die Leute wissen auch nicht, was in der Bibel steht. Sie orientieren sich am BGB oder StGB, diese sind für sie verbindliche Norm.

Wenn der Gesetzgeber Abtreibung "entkriminalisiert", entsteht der Eindruck, der Abbruch einer Schwangerschaft sei "normal"/ "legal"-- da er nicht mehr "rechtswidrig" und nicht strafbewehrt ist.

Selbst, wenn der Staat die Tötung ungeborenen Lebens nicht verfolgen würde... mit den vielen Ausnahmen tut er es ja bereits heute nicht... so bleibt dennoch die persönliche Schuld vor Gott. Und wer kein schlechtes Gewissen mehr haben muss, da er eine "legale" Möglichkeit im Rahmen staatlicher Vorgaben wahrnahm, der hat ja gar nicht das Unrechtsbewußtsein, das für den Heiligen Geist ein Anknüpfungspunkt sein könnte, um den Menschen zur Buße zu bringen, damit Gott ihm vergeben kann.
Die Angriffe der Rechtswissenschaftlerin Frauke Brosius-Gersdorf auf die Menschenwürde stehen nicht nur im Widerspruch zu den Werten des Grundgesetzes. Ihre Argumente sind auch philosophisch und juristisch überaus dürftig. Schon deshalb ist sie als Verfassungsrichterin ungeeignet.
https://www.cicero.de/innenpolitik/die- ... kandidatin
Das unterschreibe ich.

Brosius-Gersdorf verharmlost ihre eigenen Thesen zum Schwangerschaftsabbruch

Was von Frau Brosius-Gersdorf zu vernehmen war, ist im Hinblick auf das GG teilweise sehr befremdlich.
Das oberste Gericht sollte nicht mit "Radikalen der Mitte" besetzt werden.
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Re: ÖRR: Vor evangelikalen Christen wird gewarnt

Beitrag von Magdalena61 »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 00:39Durch die Kriminalisierung wird man Abtreibungen nicht verhindern, sondern Frauen finden andere Wege dafür. Entweder im Ausland oder indem sie sich selber in Gefahr bringen.
Sterilisationen wieder als Kassenleistung für alle Versicherten zu gewähren, die eine solche wünschen, wäre ein Weg, um die Anzahl der Abbrüche zu vermindern, denn viele können die Kosten nicht aus eigener Tasche bezahlen. Das sind beispielsweise Eltern, die bereits Kinder haben und kein weiteres Kind mehr wollen, weil sie am Limit ihrer Leistungsfähigkeit angekommen sind.
Außerdem: Verhütungsmittel für finanziell schwache Bürger bezuschussen oder finanzieren.

Erst einmal alle Möglichkeiten ausschöpfen, um den Leuten wirklich zu helfen-- und der Abtreibungsindustrie und anderen Nutznießern der toten Babys den Gewinnhahn ein für alle Male abdrehen... dann wird man ja sehen, wie viel noch übrig bleibt vom vermeintlichen "Einsatz für die Rechte der Frauen".
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 00:39 Im linken Diskurs geht es ja parallel auch darum, werdende Mütter staatlich besser zu unterstützen, damit sie sich nicht aus wirtschatflicher Not gegen ein Kind entscheiden müssen.
Die modernen Linken reden viel, wenn der Tag lang ist.
Und selbst, wenn etwas ernst gemeint wäre... die SPD kann man vergessen, die hat, wie die Grünen, eine innere Wandlung und offenbar einen Wertewechsel vollzogen. Und die anderen linken Parteien sind schmale Streifen am Horizont, die haben viel zu wenig Prozente und Sitze, um wirklich etwas bewegen zu können.

Die AfD hat Konkretes im Wahlprogramm festgeschrieben.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 00:39Ein Kind in wirtschaftlich schlechter Situation aufwachsen zu lassen
Ab welcher Höhe des Monatseinkommens ist man wirtschaftlich nicht mehr schlecht gestellt?

Das Problem ist oft, dass Eltern nicht mit Geld umgehen können. Sie sind egoistisch und undiszipliniert. Manchmal sind sie auch einfach zu ungebildet. Und deshalb leiden ihre Kinder Mangel.
Wenn's wirklich zu wenig ist, gibt es das Bürgergeld, auch zusätzlich zu einem zu niedrigen Lohn...und andere Hilfen, die bewegen sich auch etwa in dieser Größenordnung. Das ist MEHR, als viele, viele Familien... auch Rentner, zur Verfügung haben. Wer damit nicht auskommt... der sollte einmal lernen, wie man Geld einteilt und kostengünstig wirtschaftet.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 00:39 oder zur Adoption freizugeben, sollte ja auch nicht das erste Mittel der Wahl sein.
Mann und Frau können dafür Sorge tragen, dass die Frau nicht schwanger wird. Die Anzahl der Schwangerschaften nach Vergewaltigung oder Pillenversagen ist sehr übersichtlich. Für diese paar Prozent, die wirklich nicht verantwortlich zu machen sind für den "Unfall", muss man nicht einen universalen Freibrief für alle ausstellen, und möglicherweise noch bis ins zweite Drittel der Schwangerschaft hinein oder noch länger.
Ich bin übrigens selber Adoptivkind und kann sehr gut die Vor- und Nachteile davon erkennen und differenzieren.
Leibliche Kinder können sich ihre Eltern auch nicht heraussuchen. Und die Eltern müssen ihre Kinder ebenfalls so annehmen, wie sie kommen und wie sie sind.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 00:39Wenn Christen behaupten, Linke hassen Kinder und wollen die Familie zerstören, ist das ziemlicher Unfug.
Dass Linke "Kinder hassen", würde ich nicht behaupten- ich weiß es schlicht und einfach nicht, denke aber, das ist keine Frage der politischen Ausrichtung.
Aber an dem zweiten Vorwurf ist etwas dran.
Vielleicht haben sie nicht wirklich die Absicht, Familien zu schwächen und zu zerstören, sondern sind einfach verpeilt. Aber die Ideen und Vorhaben derjenigen, die sich heute "links" nennen, sind nicht in Einklang mit den biblischen Werten. Wer zu weit vom Programm (Gottes) abweicht, wird Schaden nehmen.
LG
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Re: ÖRR: Vor evangelikalen Christen wird gewarnt

Beitrag von jsc »

Magdalena61 hat geschrieben: Fr 9. Jan 2026, 01:36 Sterilisationen wieder als Kassenleistung für alle Versicherten zu gewähren, die eine solche wünschen, wäre ein Weg, um die Anzahl der Abbrüche zu vermindern, denn viele können die Kosten nicht aus eigener Tasche bezahlen. Das sind beispielsweise Eltern, die bereits Kinder haben und kein weiteres Kind mehr wollen, weil sie am Limit ihrer Leistungsfähigkeit angekommen sind.
Außerdem: Verhütungsmittel für finanziell schwache Bürger bezuschussen oder finanzieren.
Also quasi die Linke oder die Grünen wählen, weil die das genau so fordern?
Ab welcher Höhe des Monatseinkommens ist man wirtschaftlich nicht mehr schlecht gestellt?
In Deutschland geht man von 60% des Mediangehalts aus (oder war's doch das durchschnittliche Gehalt?)
Das Problem ist oft, dass Eltern nicht mit Geld umgehen können. Sie sind egoistisch und undiszipliniert. Manchmal sind sie auch einfach zu ungebildet. Und deshalb leiden ihre Kinder Mangel.
Oft? Da bin ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher...
Wenn's wirklich zu wenig ist, gibt es das Bürgergeld, auch zusätzlich zu einem zu niedrigen Lohn...und andere Hilfen, die bewegen sich auch etwa in dieser Größenordnung. Das ist MEHR, als viele, viele Familien... auch Rentner, zur Verfügung haben. Wer damit nicht auskommt... der sollte einmal lernen, wie man Geld einteilt und kostengünstig wirtschaftet.
Widersprichst du dir da nicht selbst? Wenn Bürgergeld mehr ist als jemand bekommt, dann kann er ja - wie du gesagt hast - aufstocken und hat dann genau so viel...
Aber an dem zweiten Vorwurf ist etwas dran.
Vielleicht haben sie nicht wirklich die Absicht, Familien zu schwächen und zu zerstören, sondern sind einfach verpeilt. Aber die Ideen und Vorhaben derjenigen, die sich heute "links" nennen, sind nicht in Einklang mit den biblischen Werten. Wer zu weit vom Programm (Gottes) abweicht, wird Schaden nehmen.
Wobei gerade deine erste Forderung bei vielen Christen der Grund ist, warum man das so sieht 🙈
Achtung! Jeder hat ein Recht auf eine eigene Meinung, niemand aber hat das Recht auf eigene Fakten.

Und diese Faktenchecker von den sie immer reden... sind die jetzt bei uns hier im Raum und sie können sie sehen und hören?
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Re: ÖRR: Vor evangelikalen Christen wird gewarnt

Beitrag von stereotyp »

Du solltest unbedingt an dieser ungesunden Fixierung arbeiten.
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Re: ÖRR: Vor evangelikalen Christen wird gewarnt

Beitrag von jsc »

Ohne Fixierung ist da auch nichts ungesund 🤷🏼‍♂️
Oder bezeichnest du eine Fixierung auf Wahrheit als ungesund?
Achtung! Jeder hat ein Recht auf eine eigene Meinung, niemand aber hat das Recht auf eigene Fakten.

Und diese Faktenchecker von den sie immer reden... sind die jetzt bei uns hier im Raum und sie können sie sehen und hören?
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Magdalena61 hat geschrieben: Fr 9. Jan 2026, 01:36 Auch entschiedene Christen engagieren sich in Politik und Gesellschaft, und finden in der AfD eine politische Heimat. Diese nehmen Einfluß auf das Parteiprogramm.
Das nennt sich Demokratie.

Magdalena61 hat geschrieben: Fr 9. Jan 2026, 01:36"Ein Wählerpotenzial erschließen" klingt nach "Berechnung". Wenn der Vorwurf nicht zutrifft, wäre das eine Unterstellung, und wenn man dabei bleibt, obwohl man es nicht beweisen kann, dann berührt das den spirituellen Bereich, mindestens, was die Christen in der AfD betrifft.
Ich sprach von einem Versuch. Und wenn der erfolgreich ist, dann ist das eben so. Das hat mit einem Vorwurf gar nichts zu tun. Die Vorgehensweise ist völlig legitim in der Parteidemokratie und alle Parteien machen das so. Es gibt kein Anrecht auf eine ewig existierende Stammwählerschaft, die schon immer dabei war.

Magdalena61 hat geschrieben: Fr 9. Jan 2026, 01:36Ein bißchen ausführlicher ist das, was von linken Aktivisten gefordert wird, ja schon.
Irgendwelche Aktivisten interessieren mich persönlich nicht. Davon schreit der Großteil nur histerisch rum. Und das auch noch völlig durcheinander. Was soll man da ernsthaft als Referenz heranziehen ? Das Thema Abtreibung ist insgesamt sehr viel komplexer und verschachtelter, als es die meisten Stellungnahmen zu dem Thema erahnen lassen. Ich kenne die Agenda der der Linken (Partei) ziemlich gut. Insgesamt geht es denen um Förderung des Familienlebens und nicht um schwarze Pädagogik, Stigmatisierungen oder andere Formen der Lenkung von Bürgern durch bürokratische Mechanismen. Das wäre nämlich die Politik der Konservativen.
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 9. Jan 2026, 01:36 Die vorsätzliche oder fahrlässig in Kauf genommene Tötung eines Menschen, der sich nichts hat zuschulden kommen lassen, kann man nicht "entkriminalisieren". Dafür muss man sich von Gott lossagen. "Wer Menschenblut vergießt..."... "du sollst nicht morden"...
Wer's dennoch tut, wird schuldig. Und wenn er nicht von Herzen bereut und nicht Vergebung empfängt, muss und wird er eine Ewigkeit lang an seiner Schuld leiden.
Die Menschenwürde hat nichts damit zu tun, ob sich jemand was hat zu Schulden kommen lassen. Diese Differenzierung hat Folgen und das erachte ich als problematisch für den Diskurs, und nicht als zu vernachlässigenden Nebenaspekt.
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 9. Jan 2026, 01:36 Wenn der Gesetzgeber Abtreibung "entkriminalisiert", entsteht der Eindruck, der Abbruch einer Schwangerschaft sei "normal"/ "legal"-- da er nicht mehr "rechtswidrig" und nicht strafbewehrt ist.
Die Frauen, die das Kind nicht wollen, aus welchen Gründen auch immer, die finden andere Wege. Eine vorgenommene Abtreibung geschieht dann eben heimlich.

Magdalena61 hat geschrieben: Fr 9. Jan 2026, 01:36 Selbst, wenn der Staat die Tötung ungeborenen Lebens nicht verfolgen würde... mit den vielen Ausnahmen tut er es ja bereits heute nicht... so bleibt dennoch die persönliche Schuld vor Gott. Und wer kein schlechtes Gewissen mehr haben muss, da er eine "legale" Möglichkeit im Rahmen staatlicher Vorgaben wahrnahm, der hat ja gar nicht das Unrechtsbewußtsein, das für den Heiligen Geist ein Anknüpfungspunkt sein könnte, um den Menschen zur Buße zu bringen, damit Gott ihm vergeben kann.
ich denke Menschen sind trotzdem dazu fähig, zwischen Legalität und Gerechtigkeit zu unterscheiden.


Magdalena61 hat geschrieben: Fr 9. Jan 2026, 01:36 Was von Frau Brosius-Gersdorf zu vernehmen war, ist im Hinblick auf das GG teilweise sehr befremdlich.
Ich kenne nur Statements von ihr aus Videos. Ich kenne aber sicher nicht sämtliche Videos oder Statements von ihr in anderen Formen. Sie schreibt elendlange juristische Kommentare. Es ist mir ehrlich gesagt zu doof, auseinander zu friemeln, was sie wo gesagt oder nicht gesagt hat und sich die ganze Debatte um sie nur darum dreht, was sie hier oder dort gesagt oder nicht gesagt hat. Kein normaler Mensch liest die juristischen Kommentare und diese wären verbindlich in ihrer beruflichen Funktion. Wenn Sie dann im TV sagt, sie sei falsch verstanden worden... dann such dir halt nen anderen Job. Wäre mal um Stephan Harbarth auch so ein Drama gemacht worden.
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