Re: Tagessprüche / Pater Pio
Verfasst: Do 15. Jan 2026, 11:09
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Zuallerst, sich dem Wunsch alles zu hinterfragen, alles aus eigener Sicht beurteilen zu können oder gar zu müssen abzustellen, dies als Ausdruck "des Fleisches" und seinen Befürfnissen zuzuorden und tatsächlich sich Gott in allem zu überlassen.Magdalena61 hat geschrieben: ↑Do 15. Jan 2026, 14:03 Was heißt es, sich "der göttlichen Barmherzigkeit zu überlassen"? Konkret?
Daran sehe ich jetzt eigentlich nichts Verkehrtes. Man muss Situationen doch analysieren, um das Erleben recht einordnen zu können. Dann erkennt man auch, wo man selbst an Grenzen stößt und der göttlichen Weisheit und Führung bedarf.
Die Absicht mag da sein. Ich fürchte nur, vielfach bleibt es bei diesem frommen Wunsch. Und deshalb habe ich nachgefragt. Uns ist nicht damit gedient, wenn wir uns etwas vormachen. Und oftmals scheint Gott zu schweigen. Wir verstehen nichts.und tatsächlich sich Gott in allem zu überlassen.
"Gebetsleben" heißt bei mir u.a., mich spontan auf Gott zu fokussieren; in Gedanken, manchmal auch in Worten... während der Arbeit oder so -- es kommt nicht immer sofort eine Antwort, aber manchmal schon.Natürlich gehört da ein reales Gebetsleben dazu, eine persönliche Gottesbeziehung
Darüber kann dir aber niemand etwas schreiben, dass kannst du nur in deinem Leben selber leben.
Und - bis du damit der göttlichen Barmherzigkeit näher gekommen?Magdalena61 hat geschrieben: ↑Do 15. Jan 2026, 15:10 Daran sehe ich jetzt eigentlich nichts Verkehrtes. Man muss Situationen doch analysieren, um das Erleben recht einordnen zu können. Dann erkennt man auch, wo man selbst an Grenzen stößt und der göttlichen Weisheit und Führung bedarf.
Die Absicht mag da sein. Ich fürchte nur, vielfach bleibt es bei diesem frommen Wunsch. Und deshalb habe ich nachgefragt. Uns ist nicht damit gedient, wenn wir uns etwas vormachen. Und oftmals scheint Gott zu schweigen. Wir verstehen nichts.
"Gebetsleben" heißt bei mir u.a., mich spontan auf Gott zu fokussieren; in Gedanken, manchmal auch in Worten... während der Arbeit oder so -- es kommt nicht immer sofort eine Antwort, aber manchmal schon.
Den Begriff "Gottesbeziehung" müsste man auch erklären. Ist es eine "Beziehung", wenn ich an Gott glaube und hin und wieder mit Ihm rede?
Mir liegt daran, "christliche Codes" in die Sprache des Volkes zu übersetzen. Damit mehr Menschen Nutzen davon haben.
LG
Die Hände in den Schoß legen und abwarten, wenn man noch Handlungs- und Entscheidungsspielraum hat, kann nicht die Lösung sein. Ich sehe nichts Negatives im Hinterfragen, sondern die Grundvoraussatzung für Fortschritt und Wachstum. Wenn Gott den Urzustand nicht hinterfragt hätte, wären wir gar nicht geschaffen worden.
Ja - das ist die Grundvoraussetzung des menschlichen Fortschrittes. Dein Zitat von mir stammt aber aus dem Zusammenhang des Umganges mit meditativen Texten. In diesem Thread stelle ich ja solche ein - es geht hier eben nicht um den gesellschaftlichen FortschrittSara Funkelstein hat geschrieben: ↑Fr 16. Jan 2026, 17:51 Die Hände in den Schoß legen und abwarten, wenn man noch Handlungs- und Entscheidungsspielraum hat, kann nicht die Lösung sein. Ich sehe nichts Negatives im Hinterfragen, sondern die Grundvoraussatzung für Fortschritt und Wachstum. Wenn Gott den Urzustand nicht hinterfragt hätte, wären wir gar nicht geschaffen worden.
Jetzt könnte man natürlich erstmal darüber diskutieren ob es denn Satan überhaupt gibt. Man könnte darüber disktutieren ob Christus denn wirklich die Macht hat, oder hatte, Satan einzuschränken.Die Heimtücke und Ränke der teuflischen Bestie dürfen euch nicht erschrecken, denn Jesus, der immer bei euch ist, der mit euch und für euch kämpft, wird es niemals zulassen, dass ihr überlistet und besiegt werdet.
Du hast als Mensch die Wahl, du hast die freie Entscheidung - kannst dich also auch gegen den Willen Gottes stellen. Das ist ja das Schöne: ER zwingt uns nicht.Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑Fr 16. Jan 2026, 17:51 Alles Gott zu überlassen, interpretiere ich so, dass ohnehin alles sein Wille ist und ich am Ende gar nichts falsch machen kann.
17.01.
Trachten wir danach, dem Herrn mit ganzem Herzen und vollem Willen zu dienen. Er wird uns immer mehr geben, als wir verdienen
In meiner Gemeinde hat man das anhand der Bibel geprüft.Hoger hat geschrieben: ↑Mi 14. Jan 2026, 18:12 Das kleine Büchlein "Guten Tag" - die deutsche Ausgabe aus dem Verlag Edizioni "Padre Pio da Pietrelziena" in San Giovanni Rotondo - bringt für jeden Tag des Jahres einen einzigen Satz aus dem Werk Pater Pios zur Besinnung und Nachdenkem
Da ich sehr viele kenne, die dieses Buch verwenden, werde ich versuchen diese Sätze einzustellen, weil sie sehr gut in die katholische Glaubenswelt einführt
13. 01.
Die Versuchung (Prüfung) ist ein sicheres Zeichen dafür, dass der Herr der Seele wohlgesonnen ist
Anfechtung können bedeuten, daß man geistig die Seite gewechselt hat. Wer sie durchhält, zeigt Ausdauer.[Jak. 1,2-3] Meine lieben Brüder, achtet es für eitel Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen fallet, und wisset, dass euer Glaube, wenn er rechtschaffen ist, Geduld wirkt.
Hoger
14.01.
Verlasst euch nie auf euch selbst, sondern setzt alles Vertrauen in Gott allein
Der Verstand kann auch in vielen Dingen helfen. Aber gewöhnlich werden gläubige Christen ihre Angelegenheiten mit Gott besprechen und hoffen, daß er sie recht führt.[Spr. 3,5-6] Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand; sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen.
Du streitest aber trotzdem gern und fühlst dich leicht angegriffen !Hoger
Die Texte sind zum Nachdenken, besinnen und verinnerlichen gedacht = weniger zum streiten.