Re: Pater Pio - Für und Wider
Verfasst: Di 20. Jan 2026, 16:47
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Wenn du "katholisch" definierst als "Brauchtum pflegen", "Aberglauben anhängen" und "mit fremdem Feuer hausieren gehen", bin ich nicht "katholisch", da hast du Recht.Hoger hat geschrieben: ↑Di 20. Jan 2026, 15:19Bestimmt nicht - du bist ja nicht katholischMagdalena61 hat geschrieben: ↑Mo 19. Jan 2026, 01:17 Wenn ich das hier so lese, frage ich mich, ob Pater Pio für uns ein geistlicher Mentor sein kann.
"Zu Gott führen"... - zu welchem Gott? muss man sich da fragen.= aber auf einem religiösen Forum das Menschen zu Gott führen will könnte es Patz haben.
Die KI "sieht" vor allem die Seiten, die im Ranking oben liegen.
Die "Qualität" dieser Angriffe können wir nicht beurteilen, das konnten schon die Zeitgenossen Pater Pios nicht.KI hat geschrieben:Ja, Pater Pio erlebte intensive dämonische Angriffe, die sich in physischen Attacken (oft in der Nacht mit Ketten, Schlägen oder als Tiere) und psychischen Qualen manifestierten, wobei er diese als Teil seines geistlichen Kampfes gegen das Böse und als Weg zur Nachfolge Christi verstand und sie mit Gebet und Barmherzigkeit bekämpfte.
Stigmata mit den Wunden Jesu sehe ich sehr kritisch.KI hat geschrieben:Diese Erfahrungen gehörten zu seinem mystischen Leben, ebenso wie seine Stigmata und seine Gabe der Beichte.
Das würde ich unterschreiben.Im christlichen Kontext taucht der Begriff Stigma dann erstmals im Neuen Testament auf: Der Apostel Paulus berichtet in seinem Brief an die Galater "Ich trage die Zeichen (Stigmata) Jesu an meinem Leib" (Gal 6,17). Da an dieser Stelle jedoch keine weitere Erläuterung folgt, bleibt unklar, welche Zeichen der Apostel genau meint und ob es sich tatsächlich um äußerlich sichtbare Wundmale gehandelt hat.
Wie dem auch sei: Das Phänomen taucht in nachbiblischer Zeit Jahrhunderte lang nicht mehr auf – bis ins Mittelalter fehlen Hinweise für Stigmatisationen. Der erste belegte Fall ist der des heiligen Franz von Assisi (1181/82-1226). Auf dem Berg La Verna in der Toskana zeigten sich am 14. September 1224 bei dem Ordensgründer nach einer Vision die Male der Kreuzigungsnägel und der Seitenwunde Jesu. Franziskus selbst hielt seine Stigmatisation zeitlebens geheim, erst ein Ordensbruder machte sie posthum in einem Rundbrief an die Gemeinschaft publik. Die Nachwirkung war enorm, die Zahl der Stigmatisationen stieg in der Folge rasant – was Hand in Hand mit einer steigenden Passionsfrömmigkeit ging.
...
Je nach Zählung gab es in der Geschichte bislang bis zu 350 Fälle von Stigmatisationen. Vornehmlich scheinen die Wundmale bei Menschen mit großer Passionsfrömmigkeit sowie hohen (auto-)suggestiven Fähigkeiten aufzutreten. Mediziner konnten das Phänomen bis heute nicht zweifelsfrei klären. Wissenschaftlich gesehen handelt es sich um Wunden, die weder abheilen noch sich entzünden können. Eine tatsächlich übernatürliche Erklärung für Stigmata ist nicht auszuschließen. Gleichwohl haben Versuche ergeben, dass sich adäquate Wunden auch durch psychische Beeinflussung – etwa durch Hypnose – herbeiführen lassen. Somit könnte ein tiefes Hineinfühlen in die Leiden Christi bei manchen Menschen durchaus zum Auftreten der Kreuzigungswunden führen.
https://katholisch.de/artikel/18982-sie ... -jesu-oder
Wenn die bisweilen euphorische Verehrung stigmatisierter "Heiliger" nicht von der Kirche mitgetragen wird, ist sie bestenfalls Anliegen und Ausdruck von Volksfrömmigkeit, in diesem Falle aber nicht Lehre und Weisung für Kinder Gottes.Für die Kirche jedenfalls spielen Stigmatisationen nur am Rande eine Rolle. Sie begegnet dem Phänomen mit Zurückhaltung und sieht keinen zwingenden Zusammenhang zwischen dem Sichtbarwerden der Wundmale und einem Erweis von Heiligkeit. 13 Stigmatisierte wurden bislang heilig-, einige weitere seliggesprochen.
https://katholisch.de/artikel/18982-sie ... -jesu-oder
Eine wahrhaft untaugliche Waffe für den ernsthaften geistlichen Kampf. Viel zu viel Tünnes... dazwischen ein wenig direkte Anrede Gottes und Anbetung, etwas mager, denn Anbetung und sich an Gott wenden sind ja die eigentlichen Waffen! in der Abwehr von Mächten und Gewalten... und dann mache ich die Power, die Gott mir in Jesus Christus zur Verfügung stellt, doch nicht kaputt, indem ich Maria mehr Zeit widme als Jesus Christus beziehungsweise überhaupt jemand anderen kontaktiere als denjenigen, der den Sieg errang und uns Anteil schenkt an diesem Sieg... im Namen Jesu liegt Macht und Heil... der Name Jesus wird von Dämonen gefürchtet, nicht der Name "Maria".KI hat geschrieben:Gebet & Rosenkranz: Der Rosenkranz war seine „Waffe“ gegen das Böse; er betete ihn unermüdlich.
Ich denke schon, dass er wirklich gläubig war.KI hat geschrieben:Beichte & Eucharistie: Seine intensiven Messen und langen Beichtzeiten dienten auch dazu, Menschen aus dem Netz der Sünde zu führen und sie zu Christus zu bringen.
Eine sehr gute Zusammenfassung, finde ich.Magdalena61 hat geschrieben: ↑Di 20. Jan 2026, 17:46 Gott richtet den Menschen nach dem Maß seiner Erkenntnis.
Wer aus Unwissenheit Fehler macht, wird anders beurteilt als jemand, der wider besseres Wissen handelt.
Aber du, Belsazar, sein Sohn, hast dein Herz nicht gedemütigt, obwohl du das alles wusstest, sondern hast dich gegen den Herrn des Himmels erhoben...
Wir sind alle Jesus Christus gehorsam - und auch nüchtern und du weist nicht was im Katechismus steht.Magdalena61 hat geschrieben: ↑Di 20. Jan 2026, 16:56 Ich widerspreche jedoch deiner Vereinnahmung der Darstellung "katholisch", weil es glücklicherweise in dieser Denomination auch noch eine Menge Gläubige gibt, die Jesus Christus gehorsam sind, die NÜCHTERN sind, jegliche Sektiererei ablehnen und sich an den Katechismus der RKK halten, welcher auf dem Wort Gottes gründet. Diese sind die wahren Katholiken, und zu diesen fühle ich mich sehr wohl zugehörig.
Die Heiligen im Katechismus - keine GötterverehrungIV „Du sollst dir kein Gottesbildnis machen"
Katechismus der RKK
2129 Die göttliche Weisung untersagt jede von Menschenhand angefertigte Darstellung Gottes. Das Buch Deuteronomium erklärt: „Eine Gestalt habt ihr an dem Tag, als der Herr am Horeb mitten aus dem Feuer zu euch sprach, nicht gesehen. Lauft nicht in euer Verderben, und macht euch kein Gottesbildnis, das irgend etwas darstellt" (Dtn 4, 15-16). Der absolut transzendente Gott hat sich Israel geoffenbart. „Er ist alles", aber gleichzeitig „ist er doch größer als alle seine Werke" (Sir 43,27-28). Er ist „der Urheber der Schönheit" (Weish 13,3).
2130 Doch schon im Alten Testament hat Gott die Anfertigung von Bildern angeordnet oder erlaubt, die sinnbildlich auf das Heil durch das fleischgewordene Wort hinweisen sollten: beispielsweise die eherne Schlange [Vgl. Num 21,4-9; weish 16, 5-14; Job 3,14-15], die Bundeslade und die Kerubim [Vgl. Ex 25,10-22; 1 Kön 6, 23-28; 7, 23-26]
2131 Unter Berufung auf das Mysterium des fleischgewordenen Wortes hat das siebte Ökumenische Konzil in Nizäa im Jahr 787 die Verehrung der Ikonen, die Christus oder auch die Gottesmutter, Engel und Heilige darstellen, gegen die Ikonoklasten verteidigt. Durch seine Menschwerdung hat der Sohn Gottes eine neue Bilder-,,Ökonomie" eröffnet.
2132 Die christliche Bilderverehrung widerspricht nicht dem ersten Gebot, das Götzenbilder verbietet. Denn „die Ehre, die wir einem Bild erweisen, geht über auf das Urbild" (Basilius, Spir. 18,45), und „wer das Bild verehrt, verehrt in ihm die Person des darin Abgebildeten" (2. K. v. Nizäa: DS 601) [Vgl. K. v. Trient: DS 1821-1825; 2. Vatikanisches Konzil: SC 126; LG 67]. Die Ehre, die wir den heiligen Bildern erweisen, ist eine „ehrfürchtige Verehrung", keine Anbetung; diese steht allein Gott zu.
„Die Gottesverehrung wird nicht den Bildern als Ding zuteil, sondern nur insofern sie Bilder sind, die zum menschgewordenen Gott führen. Die Bewegung, die sich auf das Bild als Bild richtet, bleibt nicht in diesem stehen, sondern strebt zu dem, dessen Bild es ist" (Thomas v. A., s. th. 2-2, 81,3, ad 3).
Zur Stellung Christi mit KIII Die Gemeinschaft der Kirche des Himmels und der Erde
954 Die drei Stände der Kirche. „Bis der Herr kommt in seiner Erhabenheit und alle Engel mit ihm und nach der Vernichtung des Todes ihm alles unterworfen ist, pilgern die einen von seinen Jüngern auf Erden, andere, die dieses Leben vollendet haben, werden gereinigt, andere aber werden verherrlicht und schauen deshalb ‚klar den dreifaltigen und einen Gott selbst, wie er ist" (LG 49).
„Wir alle jedoch haben, wenn auch in verschiedener Abstufung und Art, Gemeinschaft in derselben Liebe Gottes und des Nächsten und singen unserem Gott denselben Lobgesang der Herrlichkeit. Alle nämlich, die zu Christus gehören, wachsen im Besitz seines Geistes zu der einen Kirche zusammen und hängen in ihm zusammen" (LG 49).
955 „Die Einheit der Erdenpilger mit den Brüdern, die im Frieden Christi entschlafen sind, wird also keineswegs unterbrochen, sie wird vielmehr nach dem beständigen Glauben der Kirche durch die Mitteilung geistlicher Güter gestärkt" (LG 49).
956 Die Fürbitte der Heiligen. „Denn dadurch, daß die, die im Himmel sind, inniger mit Christus vereint werden, festigen sie die ganze Kirche stärker in der Heiligkeit ... hören sie nicht auf, ... beim Vater für uns einzutreten, indem sie die Verdienste darbringen, die sie durch den einen Mittler zwischen Gott und den Menschen, Christus Jesus, auf Erden erworben haben
957 Die Gemeinschaft mit den Heiligen. „Jedoch nicht nur um des Beispiels willen pflegen wir das Gedächtnis derer, die im Himmel sind, sondern mehr noch, damit die Einheit der ganzen Kirche im Geist durch die Übung der brüderlichen Liebe gestärkt wird. Denn wie die christliche Gemeinschaft der [Erden]pilger uns näher zu Christus hinführt, so verbindet uns die Gemeinschaft mit den Heiligen mit Christus, aus dem als Quelle und Haupt jede Gnade und das Leben des Gottesvolkes selbst hervorströmen" (LG 50).
„Christus beten wir an, weil er der Sohn Gottes ist. Die Blutzeugen aber lieben wir als Jünger und Nachahmer des Herrn und wegen ihrer unvergleichlichen Hingabe an ihren König und Meister. Möchten doch auch wir ihre Gefährten und Mitschüler werden!" (Polykarp, mart. 17).
958 Die Gemeinschaft mit den Verstorbenen. „In ganz besonderer Anerkennung dieser Gemeinschaft des ganzen mystischen Leibes Jesu Christi hat die Kirche der [Erden]pilger von den anfänglichen Zeiten der christlichen Religion an das Gedächtnis der Verstorbenen mit großer Ehrfurcht gepflegt und hat, ‚weil es ein heiliger und heilsamer Gedanke ist, für die Verstorbenen zu beten, damit sie von ihren Sünden erlöst werden‘ (2 Makk 12,45), auch Fürbittgebet für sie dargebracht" (LG 50). Unser Gebet für die Verstorbenen kann nicht nur ihnen selbst helfen: wenn ihnen geholfen ist, kann auch ihre Fürbitte für uns wirksam werden.
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Das was ich schreibe ist katholisch - was du dir ausdenkst über den katholischen Glauben ist deine Sache = aber bitte höre auf mich an deinen Vorstellungen zu messenDie katholische Kirche lehrt, dass Christus der einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen ist. Dies ist in 1. Timotheusbrief 2,5 und 6 festgelegt. Christus ist der Mensch, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat, um die Sünden der Menschen zu rechtfertigen und sie in die Gegenwart Gottes zu führen. Er ist der Mittler des neuen Bundes, der mit Israel in der Zukunft geschlossen wird. Christus ist der einzige, der die Kluft zwischen Gott und den Menschen überbrückt und die Versöhnung ermöglicht
Also ich bete den Rosenkranz schon seit Jahren. Und ich kann dir versichern - es ist ein Werkzug im Kampf und ein sehr kraftvollesMagdalena61 hat geschrieben: ↑Di 20. Jan 2026, 17:56 Eine wahrhaft untaugliche Waffe für den ernsthaften geistlichen Kampf. Viel zu viel Tünnes... dazwischen ein wenig direkte Anrede Gottes und Anbetung, etwas mager, denn Anbetung und sich an Gott wenden sind ja die eigentlichen Waffen! in der Abwehr von Mächten und Gewalten... u