Helmuth hat geschrieben: ↑Di 10. Feb 2026, 05:00
Zippo hat geschrieben: ↑Mo 9. Feb 2026, 16:55
Für die 2 Seiten der Medaille hätte ich einen besseren Vers:
Man kann mehrere Aussagen dazu zitieren,
Mk 16:15-16 gehört jedenfalls dazu. Aber das wäre nicht unbedingt Gegenstand der Verkündigung, sondern dient uns als Wegweiser für den Auftrag das Evangelium zu predigen. Um zum Glauben zu kommen, muss zuerst der Bußauftrag gepredigt werden (siehe unter "Was ist das Evangelium")
Nun bitte diskutieren wir nicht forgesetzt über das Wort Buße. Unsereins im Herrn sollte doch verstehen was das bedeutet, denn wir haben den Prozess schon durchlaufen, es sei denn wir hätten gar keine Umkehr vollzogen. Dann könnten wir auch nichts verkündigen, weil wir gar nicht den Heiligen Geist hätten und nur Mitläufer unter den Christen wären. Unsere Neugeburt setzen wir voraus, ansonsten wäre der Thread nichtig.
Du hast verstanden, was Buße ist, hast es auch getan. Ich habe es auch getan, obwohl mir zu Beginn nur über die Lippen kam, daß ich wohl ein Sünder bin und nicht immer alles richtig gemacht habe.
Es gab auf dem Prospekt zur Stiftshüttenbesichtigung der Bibelschule Breckerfeld 5 Punkte, wie sie auch auf vielen Traktaten zu finden sind. Diese habe ich im Gebet mit einem Bibelstudenten durchgegangen.
Dann kam einige Zeit später zuhause ein Moment, wo mir alle Sünden der Vergangenheit plötzlich wieder einfielen. Da bin ich nochmal auf die Knie gegangen und habe Buße getan.
Rö 2,4
Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte und Geduld und Langmut und weißt nicht, dass die Güte Gottes dich zur Buße leitet?
Helmuth
Es geht um einen Aufruf zur Abkehr von verderbenbringenden Wegen und Taten, womit Unbußfertige eines Tages umkommen werden. Dazu sagte ich, ist es gut situativ zu reagieren. Im Zuge eines Gesprächs kann eine Situation entstehen, die eine klare Ansage verlangt.
Der Weg des normalen Weltenmenschen führt geradewegs in das Gericht Gottes, wo er sich für sein Leben verantworten muß.
[Pred. 12,13-14] Das Endergebnis des Ganzen lasst uns hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das ist der ganze Mensch. Denn Gott wird jedes Werk, es sei gut oder böse, in das Gericht über alles Verborgene bringen.
Und der Herr Jesus will uns davor bewahren:
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.
Helmuth
Und so führt. m.E. der Heilige Geist ein Gespäch und will es auf den Punkt bringen. Oder er tut es nicht, dann bleibt es bei normalen Gesprächen, auch den Glauben betreffend. Es gibt für alles eine Zeit, sagt Salomo, auch das ist biblisch.
Ich selbst steuere es nicht in diese Richtung, denn dann würde ich es aus eigener Kraft bewerkstelligen wollen. Früher tat ich das so im Übereifer meines Glaubens. Das war aber ineffektiv. Letzten Endes will Gott, dass wir umkehren, ich bin dann lediglich sein Sprachrohr als sein Prophet.
Mir ist das ähnlich ergangen. Früher hatte ich viel mehr Eifer, Traktate und Bücher zu verteilen. Die kleinen Bibeln von den Gideons fand ich auch gut zum verteilen, da sind auch verschiedene Anleitungen beschrieben. Eine zeitlang war ich ja auch Gideon, aber es war auf Dauer nichts für mich.
Neunkirchener Kalender haben wir kartonweise verteilt, weil sie kostenlos zu haben waren, die mußten wir nur abholen.
Heute warte ich auch mehr auf eine Gelegenheit, es passiert nur selten, daß ich evangelistisch tätig bin.
Helmuth
Heute genügt meine Anwesenheit in einer Runde. Wo man mich bereits als Nachfolger Jesu kennt, sind es die Bekannten selbst, die immer wieder eine Anspielung machen und so den rechten Anlass schaffen. Dann liegt es an mir darauf zu reagieren oder nicht. Auch mich zwingt Gott nicht, denn ich bin keine Maschine, aber er kennt mein Herz, dass es für ihn brennt.
In erster Linie hängt es bei mir davon ab, ob ich meine Pappenheimer schon gut genug kenne, dass ich weiß, welche Art Bodenklasse sie (gemäß Jesu Sämnanngleichnis) sind. Es ist interessant, dass sie als Mensch freundlich sein können, geht es aber um die Sache Jesu wendet sich das Blatt und sie zeigen dass sie Bodenklasse I, sprich der harte Weg sind und werden zum Satan.
Bei anderen Reaktionen, das wäre Bodenklasse II - IV, die ich aber nicht unterscheiden kann, weil ich ja nicht tiefer ins Herz schauen kann, versucht man den Samen zu platzieren und hofft auf Frucht. Hier kann man erleben, dass auch hartgesottene Männer zu weinen beginnen, wenn man sie später alleine kontaktiert, also nicht coram publico. Dann wird der Acker weiter bearbeiet unter Gebet.
Da sagen alle gleich: Na, da kommt der Moralapostel ! Na, für die Bodenklasse bist du nicht verantwortlich. Ist klar, daß bei der Evangelisation geistige Fronten gegeneinander streiten. Deswegen muß um Beistand gebetet werden, da kommst du nicht gegen an. Sogar Paulus bat um Gebet, um das rechte Wort zur rechten Zeit zu reden.
[Kol. 4,2-4] Verharrt im Gebet und wacht darin mit Danksagung; und betet zugleich auch für uns, damit Gott uns eine Tür des Wortes auftue, das Geheimnis des Christus zu reden, um dessentwillen ich auch gebunden bin, damit ich es offenbare, wie ich es reden soll.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.