Das Leiden Jesu- warum diese unmenschliche Qual?

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Zippo
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Re: Das Leiden Jesu- warum diese unmenschliche Qual?

Beitrag von Zippo »

Helmuth hat geschrieben: Mi 25. Feb 2026, 06:47
Zippo hat geschrieben: Di 24. Feb 2026, 13:26 Menschen kämen nicht auf solch eine Idee, sie würden versuchen ihre Feinde zu besiegen.
Ich kann vieles nicht beantworten, aber das denke ich schon. Menschen haben nicht die Fähigkeit den Tod zu überwinden. Darum geht es um das Überleben nach dem Prinzip: Töten oder getötet werden oder Fressen oder gefressen werden. Gott hingegen, dr unsterblich ist, kann jedemden sein Leben auch zurückgeben und das tut er auch mit der Auferstehung.
Der Tod ist nötig, weil Gott über den im Garten Eden verführten Menschen die Todesstrafe verhängt hat.
[1. Mo 2,16-17] Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du sollst essen von allerlei Bäumen im Garten; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn welches Tages du davon issest, wirst du des Todes sterben.
Damit war die ganze Menschheit dem Tode geweiht und brauchte einen Retter, der diese Strafe aufhebt.
Wir wissen, daß dieser Retter der Herr Jesus ist.
Rö 5,17
Denn so um des einen Sünde willen der Tod geherrscht hat durch den einen, viel mehr werden die, die da empfangen die Fülle der Gnade und der Gabe zur Gerechtigkeit, herrschen im Leben durch einen, Jesum Christum.
Aber warum mußte dieser Tod eine entwürdigende Marter sein ?

Schuld an dieser Marter ist doch nach christlicher Auslegung, Satan, der aber dadurch auch die Macht über den Tod verliert. 1 Mo 3,15
[Heb 2,14-15] Nachdem nun die Kinder Fleisch und Blut haben, ist er dessen gleichermaßen teilhaftig geworden, auf dass er durch den Tod die Macht nehme dem, der des Todes Gewalt hatte, das ist dem Teufel, und erlöste die, die durch Furcht des Todes im ganzen Leben Knechte sein mussten.
Durch die Bestrafung Jesu am Kreuz verliert sich die Anklage Satans und der Mensch ist frei, darf sogar mit dem Herrn Jesus zu einem neuen Leben auferstehen. Off 12,9-12

Gott hat Satan an die Menschen herangelassen und von Anfang an hat er der Menschheit geschadet. Jetzt kommt der Herr Jesus mitten in das Leid und rettet Menschen damit. Was für ein Beweggrund ist das ? Ist das allein die Liebe zur Menschheit ?
Gott trägt seinen Kampf gegen Satan auf dem Rücken der Menschheit aus, aber er stellt sich auch schützend vor sie und will sie vor Gericht und Strafe retten.
Joh 5,24
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.
Wie kann man solch eine Haltung nennen ?

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Helmuth
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Re: Das Leiden Jesu- warum diese unmenschliche Qual?

Beitrag von Helmuth »

Zippo hat geschrieben: Do 26. Feb 2026, 12:50 Gott trägt seinen Kampf gegen Satan auf dem Rücken der Menschheit aus, aber er stellt sich auch schützend vor sie und will sie vor Gericht und Strafe retten.
Kannst du dazu Schriftstellen bringen, die uns zeigen, dass Gott seinen Kampf gegen Satan auf dem Rücken, also sozusagen aufkosten der Menschheit austrägt? Wir müssen leiden, weil Gott gegen Satan kämpft? So lese ich das, verstehe es aber nicht.

Ich bin immer noch der Meinung, du hast dir eine falsche Satanstheologie zueigen gemacht, die du hier im Forum kundtust, daher ersuche ich um eine biblische Grundlage für dein Denken. Wir sind auch im Bibelforum und es geht für mich gar nicht um dich, sondern was Gottes Wort sagt.

Aber diese Aussage wage ich mal anzusprechen: Vielleicht erhältst du aus dem Grund keine für dich zufriedenstellende Antwort, sodass du unentwegt weiter und weiter fragen musst.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
oTp
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Re: Das Leiden Jesu- warum diese unmenschliche Qual?

Beitrag von oTp »

Ich auch, denn wir müssen immer davon ausgehen, dass Gott aus Liebe handelt, auch wenn wir es nicht völlig verstehen. Dass Gott auch ein Gott der Rache ist, ist auch Fakt, aber das wendet er nicht auf seinem Sohn an. Gott rächt sich nicht an seinem Sohn bzw. an keinem seiner Kinder für die Verbrechen der Menschen. Eine solche Denkart offenbart m.E. nur, dass derjenige gottlos denkt.
Mit dieser Formulierung komme ich klar, Helmuth. Und zu dagen, Gott ist hart, aber gerecht ist mir lieber als von seiner Rache zu reden.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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