Re: Güte
Verfasst: Mo 9. Mär 2026, 17:21
Ich sehe gütig sein nicht als "Aufforderung" sondern als Selbstverständlichkeit des neuen Lebens in Christus. Mich interessierte was bei google zum Wort "Güte" so alles im Internet gesammelt wird. Es stimmt mit meinen Gedanken darüber überein.Magdalena61 hat geschrieben: ↑Di 3. Mär 2026, 14:08 Die Frage ist, wie wir die Aufforderung, gütig zu sein, im Leben umsetzen können.
Unter Güte stelle ich mir vor, (z.B.) nachsichtig zu sein mit menschlichem Versagen. Freundlich zu bleiben, anstatt andere hart anzufahren.
Am Anfang kann man ja vielleicht noch gütig sein gegen die Undankbaren und Bösen, aber ist das wirklich immer die richtige Methode ?Lk 6,35
Vielmehr liebet eure Feinde; tut wohl und leihet, dass ihr nichts dafür hoffet, so wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Kinder des Allerhöchsten sein; denn er ist gütig über die Undankbaren und Bösen.
Es ist ein Unterschied, ob sich derjenige dir gegenüber versündigt, dann besprechen wir das gesondert. Wenn er sich generell wie ein Unmensch aufführt, d.h. gegenüber jedermann, dann sehe ich keinen Spielraum ihm deswegen die Güte zu verweigern.Zippo hat geschrieben: ↑Do 12. Mär 2026, 13:25 Am Anfang kann man ja vielleicht noch gütig sein gegen die Undankbaren und Bösen, aber ist das wirklich immer die richtige Methode ?
Wenn sich ein Mensch doch nicht ändert, obwohl man ihm gütig begegnet ist, dann ist es doch sicher nicht sinnvoll, solch eine wohlwollende Haltung zu haben.
Magdalena61 hat geschrieben: ↑So 1. Mär 2026, 16:16 Wenn wir nicht nur Hörer des Wortes sein wollen, sondern auch Täter des Wortes... wie sieht das dann praktisch aus?
Das ist Güte des EwigenPs 25,10 Alle Pfade JHWH‘s sind Güte und Wahrheit für die, die seinen Bund und seine Zeugnisse bewahren. 11. Um deines Namens willen, JHWH, wirst du ja vergeben meine Ungerechtigkeit; denn sie ist groß.
Der Lebenswandel, die Tat (wenn sie in Wahrheit sind) sühnt.Spr 16,6 Durch Güte und Wahrheit (אֶמֶת (ʽëmët) Wahrheit, Treue, Bestand) wird die Ungerechtigkeit gesühnt, und durch die Furcht JHWH weicht man vom Bösen.
In jedem Fall ist wohl Gesprächsbedarf, um die Frage zu klären: "Warum machst du das ? " Und wenn dann keine Veränderung erfolgt, bist du dann immer noch gütig ?Helmuth hat geschrieben: ↑Do 12. Mär 2026, 13:44Es ist ein Unterschied, ob sich derjenige dir gegenüber versündigt, dann besprechen wir das gesondert. Wenn er sich generell wie ein Unmensch aufführt, d.h. gegenüber jedermann, dann sehe ich keinen Spielraum ihm deswegen die Güte zu verweigern.Zippo hat geschrieben: ↑Do 12. Mär 2026, 13:25 Am Anfang kann man ja vielleicht noch gütig sein gegen die Undankbaren und Bösen, aber ist das wirklich immer die richtige Methode ?
Wenn sich ein Mensch doch nicht ändert, obwohl man ihm gütig begegnet ist, dann ist es doch sicher nicht sinnvoll, solch eine wohlwollende Haltung zu haben.
Der Herr Jesus war auch nicht immer gütig. Ich erinnere an die Tempelreinigung Joh 2,13 und die Rede an die Pharisäer. Mt 23Helmuth
Setzt Jesus eine Grenze? Was er uns vorzeigt ist, dass er sich mit ihnen auf keine tiefere Gemeinschaft einlässt und beschränkt es auf das Unumgängliche. Du kannst nicht verhindern, dass dir solche über den Weg laufen, dir im Forum böswillig begegnen oder Arbeitskollegen sind, die du gar nicht meiden kannst.