Wie erhalten wir Glaubensgewissheit?

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Zippo
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Re: Wie erhalten wir Glaubensgewissheit?

Beitrag von Zippo »

Helmuth hat geschrieben: So 31. Mai 2026, 19:51
Zippo hat geschrieben: So 31. Mai 2026, 18:19 Die Zusammenhänge zwischen AT und NT sorgen für weitere Glaubensgewissheit. Ich denke an die zahlreichen Begebenheiten, die man unter der Bezeichnung Heilsgeschichte führt, die zum Ausdruck bringen, wie sorgfältig Gott sein Heilswerk vorbereitet hat.
Dazu kann ich nur Amen sagen!
Nicht zu vergessen, die Prophetien des AT. Das sind Aussagen, auf die sich das NT stützt. Gott sagt vorher, was er tun wird. Und wenn es geschieht, erinnert der Heilige Geist an diese Worte.
Jes 42,9
Siehe, was ich zuvor habe verkündigt, ist gekommen; so verkündige ich auch Neues; ehe denn es aufgeht, lasse ich’s euch hören.
Jes 48,3
Ich habe es zuvor verkündigt, dies Zukünftige; aus meinem Munde ist’s gekommen, und ich habe es lassen sagen; ich tue es auch plötzlich, dass es kommt.
Amos3,7
Denn der Herr HERR tut nichts, er offenbare denn sein Geheimnis den Propheten, seinen Knechten.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Rilke
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Re: Wie erhalten wir Glaubensgewissheit?

Beitrag von Rilke »

Helmuth hat geschrieben: Mo 1. Jun 2026, 17:56
Als Hauptzeugen des Textes sehe keinen Autor, sondern Adam. Er war anfangs in intimer Gemeinschaft mit Gott und Gott brachte ihm alles bei. So ist denkbar, dass sie weit mehr geredet haben als dokumentiert worden ist.

Ich halte es daher auch für denkbar, dass Gott so die 6-Tage-Erschaffung bzw seine eigene mitgeteilt hat. Adam gab dies dann mündlich weiter. Miteinander reden ist kein Inspirationsvorgang, man nennt es schlicht "sprechen". Und so wurden wir erschaffen. Im Kap. 2 war Adam dann auch schon Augenzeuge des Geschehens.
Alles klar, danke für die Erklärung. Für mich persönlich klingt das wie mit der Kirche ums Kreuz zu fahren, aber jedem das Seine. Zu Genesis wollte ich deine Ansicht wissen, um deine Sicht nachvollziehen zu können.
Helmuth hat geschrieben: Mo 1. Jun 2026, 17:56 Soweit ich es zur Glaubensgewissheit für relevant sehe, gebe ich Antwort. Ich wiederhole eines, weil ich denke, das wurde noch nicht richtig erfasst und du forscht so in eine andere Richtung, die uns nicht die Antwort gibt: Wir müssen Glaubensgewissheit von Textsicherheit trennen. Feilen wir daran weiter, denn in die Richtung führt der Weg zum Ziel, zumindest denke ich das.
Ich denke meine Frage hängt stark mit dem Thema Glaubensgewissheit zusammen. Schließlich beziehst du deine Glaubensgewissheit auf die Leitung des Heiligen Geistes, richtig? Andere Christen behaupten das auch, kommen aber zu ganz anderen Auffassungen. Hier sprechen wir nicht von Kleinigkeiten, sondern von Themen mit Heilsrelevanz (zB: Ist die Taufe heilsrelevant? Manche sagen Ja, andere Nein).
Wenn Christen sich in ihrer Glaubensgewissheit auf den Heiligen Geist berufen und zu entgegengesetzten Auffassungen kommen, dann kann die bloße Berufung auf den Heiligen Geist nicht ausreichen. Woran prüfst du also, ob deine Glaubensgewissheit bezüglich deiner Auffassung zu Christus, seiner Natur (Gott oder nicht, zum Beispiel) tatsächlich vom Heiligen Geist kommt?
Was immer ein endliches Wesen begreift, ist endlich.
- Hl. Thomas v. Aquin
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