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Re: Der strafende Gott

Verfasst: Do 6. Aug 2026, 02:35
von Johncom
Zippo hat geschrieben: Mi 5. Aug 2026, 10:49 Im täglichen Leben ist nicht alles Strafe von Gott.

Aber schau mal in die Bibel, was der Herr Jesus sagt.
[Mt 12,36-37] Ich sage euch aber, dass von jedem unnützen Wort, das irgend die Menschen reden werden, sie von demselben Rechenschaft geben werden am Tag des Gerichts; denn aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verdammt werden.
Der Tag des Gerichts, den verstehe ich als "jeder Tag". Unser Gewissen spürt bzw "weiß", was Rechtens ist, ob wir uns falsch, fies, gemein oder böse verhalten. Oder liebevoll, einsichtig, harmonisch. Auch was wir denken, nicht aussprechen, das ist entweder heilsam, wohlwollend oder egoistisch.
Es geht doch letztlich um das Weltgericht, das den Menschen nach dem Tode bevorsteht. Was wird denn da zur Sprache gebracht ?


Das sehe ich wie eine Parabel, wie ein Bild, das früher ankam aber heute nicht mehr verstanden wird. Im geistlichen Sinne, wer es Ernst nimmt, wird täglich gestorben (Paulus-Zitat). Also man geht mit sich selbst ins Gericht: wo habe ich mich fehlverhalten heute, was kann ich morgen besser machen.
Joh 5,24
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.
Mit hören und glauben ist natürlich noch mehr gefordert. Das, was verstanden wurde, auch tun. Jeder Tag ist neu, wir können uns jeden Tag neu besinnen und ins Handeln kommen. Wer meint, das geht nicht, der hat noch keinen Glauben.

Re: Der strafende Gott

Verfasst: Do 6. Aug 2026, 02:36
von Johncom
Zippo hat geschrieben: Mi 5. Aug 2026, 10:49Eigentlich verlagert doch Gott nur die Strafe und wenn er den Menschen, die er vor dem Gericht bewahren will und die Strafe ersparen will, dann muß eben ein anderer die Strafe tragen.
In der Geschichte wurde das Stellvertreter-Opfer Jesu betont, aber es war die Kirche, die sich sozusagen als Monopolist zur Vergebung der Sünden erklärte. Jesus verkündigte so eine Kirche nicht. Wenn er heilte, sagte er: Jetzt sündige nicht mehr.
Gott und "die Strafe", das finde ich überbetont. Gott ist die Liebe, und jeder Mensch kann in eigener Sinnsuche nachspüren, ob er die Heilung sucht oder ob er aus Furcht vor Strafe sein Leben ausrichtet.
[/quote]

Re: Der strafende Gott

Verfasst: Do 6. Aug 2026, 02:41
von Johncom
Zippo hat geschrieben: Mi 5. Aug 2026, 10:49 Nach dem Gericht kommt gewöhnlich die Strafe und davor will uns der Herr Jesus ja bewahren.

Joh 5,24
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.

Aber das wäre doch nicht möglich, wenn der Herr Jesus nicht am Kreuz bestraft worden wäre, so wie es Jesaja 53 vorwegnimmt.
"Der kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen", sagte Jesus. Also warum noch ein Gericht fürchten, ein sehr weltliches Bild, finde ich. Und sagte Jesaja Jesus als Messias voraus? Warum wartet das Judentum heute noch auf seinen eigenen Messias. Warum müssen Christen im AT einen Beweis suchen, dass Jesus als Lehrer nicht genügt sondern auch noch der verkannter Messias sei? Ich frage nur ...

Reicht Jesu Lehre nicht, braucht er einen Königs-Thron?

Re: Der strafende Gott

Verfasst: Do 6. Aug 2026, 07:23
von Ziska
Johncom hat geschrieben: Do 6. Aug 2026, 02:41
Zippo hat geschrieben: Mi 5. Aug 2026, 10:49 Nach dem Gericht kommt gewöhnlich die Strafe und davor will uns der Herr Jesus ja bewahren.

Joh 5,24
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.

Aber das wäre doch nicht möglich, wenn der Herr Jesus nicht am Kreuz bestraft worden wäre, so wie es Jesaja 53 vorwegnimmt.
"Der kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen", sagte Jesus. Also warum noch ein Gericht fürchten, ein sehr weltliches Bild, finde ich. Und sagte Jesaja Jesus als Messias voraus? Warum wartet das Judentum heute noch auf seinen eigenen Messias. Warum müssen Christen im AT einen Beweis suchen, dass Jesus als Lehrer nicht genügt sondern auch noch der verkannter Messias sei? Ich frage nur ...

Reicht Jesu Lehre nicht, braucht er einen Königs-Thron?
Nein, das reicht Gott nicht!
Es ist der Plan Gottes Jesus auf den himmlischen Thron neben ihm zu setzen.
Von da wird er mit seinen mächtigen Engeln kommen, um alle Menschen zu richten.

Im großen Krieg von Armagedon werden alle Menschen, die seine Herrschaft nicht anerkennen wollen, für immer beseitigt!

Natürlich werden alle Menschen vorher gewarnt.
Jesus sagte, das weltweit die gute Botschaft vom Königreich Gottes verkündet wird.

Jeder kann für sich wählen, ob er auf diese Botschaft hört, sich die Lehre Jesu aneignet und dann so lebt, wie Gott es möchte.
Oder ob er lieber weiter so lebt, wie er es für richtig hält…

Leider wird die große Masse genau so reagieren, wie zu Zeit Noahs, das sagte Jesus auch vorher.
Sie kümmerten sich nicht darum, was Noah sagte und vorlebte.
Sie verspotteten ihn und seine Familie sogar..

Doch dann war es zu spät. Die Sintflut kam und vernichtete sie alle.

Im Krieg von Armagedon wird es für alle Menschen, die sich gegen Gott und seinen Sohn entschieden haben, auch zu spät sein…

Doch jetzt ist noch Zeit!
Der Countdown läuft aber schon.
Das zeigen die weltweit eingetretenen Vorhersagen Jesu, der Apostel und der Propheten des AT.

Re: Der strafende Gott

Verfasst: Do 6. Aug 2026, 14:54
von Zippo
Johncom hat geschrieben: Do 6. Aug 2026, 02:36
Zippo hat geschrieben: Mi 5. Aug 2026, 10:49Eigentlich verlagert doch Gott nur die Strafe und wenn er den Menschen, die er vor dem Gericht bewahren will und die Strafe ersparen will, dann muß eben ein anderer die Strafe tragen.
In der Geschichte wurde das Stellvertreter-Opfer Jesu betont, aber es war die Kirche, die sich sozusagen als Monopolist zur Vergebung der Sünden erklärte. Jesus verkündigte so eine Kirche nicht. Wenn er heilte, sagte er: Jetzt sündige nicht mehr.
Gott und "die Strafe", das finde ich überbetont. Gott ist die Liebe, und jeder Mensch kann in eigener Sinnsuche nachspüren, ob er die Heilung sucht oder ob er aus Furcht vor Strafe sein Leben ausrichtet.
Die Kirche können wir gerne mal außen vor lassen. Es geht ja hier um das Wort Gottes und da ist von dem Gericht die Rede, das nach dem Tod auf jeden Menschen zukommt. Der Herr Jesus will vor diesem Gericht bewahren und setzt sich mit seinem Leben dafür ein. Warum willst du das kleinreden ?

Für die Entstehung der Kirchenorganisationen ist der Herr Jesus nur bedingt verantwortlich, aber er sagt, daß wir an ihn glauben sollen, wenn wir Gottes Zorn entrinnen wollen. Joh 5,24
Joh 3,36
Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.
Natürlich kannst du versuchen, so zu leben, daß du meinst ein gutes Urteil für dein Leben zu bekommen. Aber was weißt du, wie das Urteil ausfallen wird ? Vielleicht stehst du am Ende da, wie Hiob und sagst:
[Hiob 42,4-6] Höre doch, und ich will reden; ich will dich fragen, und du belehre mich! Mit dem Gehör des Ohres hatte ich von dir gehört, aber nun hat mein Auge dich gesehen. Darum verabscheue ich mich und bereue in Staub und Asche.
Gott wird dich wohl auch fragen: Warum hast du meinem Sohn nicht geglaubt ?
Denn im Johannesevangelium wird der Unglaube angemahnt:
[Joh 16,7-11] Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist euch nützlich, dass ich weggehe, denn wenn ich nicht weggehe, wird der Sachwalter nicht zu euch kommen; wenn ich aber hingehe, werde ich ihn zu euch senden. Und wenn er gekommen ist, wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht. Von Sünde, weil sie nicht an mich glauben; von Gerechtigkeit aber, weil ich zu [meinem] Vater gehe, und ihr mich nicht mehr seht; von Gericht aber, weil der Fürst dieser Welt gerichtet ist.
Kannst du die Sünde Adams tilgen und ein Lösegeld für deine Sünden geben ?

Bei der Verurteilung der Ehebrecherin in Joh 8 sagt der Herr Jesus zwar milderweise zu der Frau: Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr. Zuvor hatte er unter ihren Verklägern wohl niemand gefunden, der den ersten Stein werfen wollte, sie waren wohl alle nicht würdig.
Aber es wird auch nicht gesagt, daß die Schuld vergeben ist, dafür braucht es eigentlich die Liebe Gottes, die für den reuevollen Sünder die Strafe übernimmt. Das ist Gottes Gerechtigkeit, wie ich sie in der Bibel lesen kann.

Gruß Thomas

Re: Der strafende Gott

Verfasst: Do 6. Aug 2026, 15:07
von Zippo
Johncom hat geschrieben: Do 6. Aug 2026, 02:41
Zippo hat geschrieben: Mi 5. Aug 2026, 10:49 Nach dem Gericht kommt gewöhnlich die Strafe und davor will uns der Herr Jesus ja bewahren.

Joh 5,24
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.

Aber das wäre doch nicht möglich, wenn der Herr Jesus nicht am Kreuz bestraft worden wäre, so wie es Jesaja 53 vorwegnimmt.
"Der kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen", sagte Jesus. Also warum noch ein Gericht fürchten, ein sehr weltliches Bild, finde ich. Und sagte Jesaja Jesus als Messias voraus? Warum wartet das Judentum heute noch auf seinen eigenen Messias. Warum müssen Christen im AT einen Beweis suchen, dass Jesus als Lehrer nicht genügt sondern auch noch der verkannter Messias sei? Ich frage nur ...

Reicht Jesu Lehre nicht, braucht er einen Königs-Thron?
Bei dem Gericht handelt es sich nicht um ein Bild, sondern um ein Ereignis, daß jedem Menschen bevorsteht.

Jesaja sagt den Messias voraus, das weis jeder Christ, auch z. Bsp. der Kämmerer aus Äthiopien, verstand es, als der Philippus ihm auf dem Heimweg in seine Heimat begegnet ist. Apg 8,26..
Christen suchen keinen Beweis für ihren Glauben, sie wissen, was sie glauben. Die Beweisführung haben Evangelisten und Apostel längst vollzogen. Und das Wort Gottes hat dem Heiligen Geist gedient, um Menschen zu überzeugen.

Gruß Thomas

Re: Der strafende Gott

Verfasst: Fr 7. Aug 2026, 01:31
von Johncom
Zippo hat geschrieben: Do 6. Aug 2026, 14:54 Die Kirche können wir gerne mal außen vor lassen. Es geht ja hier um das Wort Gottes und da ist von dem Gericht die Rede, das nach dem Tod auf jeden Menschen zukommt. Der Herr Jesus will vor diesem Gericht bewahren und setzt sich mit seinem Leben dafür ein. Warum willst du das kleinreden ?
Ich würde die Gründung der Kirche nicht kleinreden, denn ohne sie gäbe es kein (kanonisiertes) Wort Gottes. Jedenfalls nach der heutigen Geschichtsschreibung.
Ich selber glaube nicht an ein Kollektiv-Gericht, auch an keinen Weltuntergang. Die frühen christlichen Gemeinden erwarteten die Apokalypse in eigener Lebenszeit. Ich denke, Gericht ist ganz anders gemeint.
Natürlich kannst du versuchen, so zu leben, daß du meinst ein gutes Urteil für dein Leben zu bekommen. Aber was weißt du, wie das Urteil ausfallen wird ?
Nein, ich habe keine solchen Sorgen.
„Sorgt euch nicht für den morgigen Tag; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen.“
Gott wird dich wohl auch fragen: Warum hast du meinem Sohn nicht geglaubt ?
Was wirst du ihm antworten?

Re: Der strafende Gott

Verfasst: Fr 7. Aug 2026, 11:21
von Zippo
Helmuth hat geschrieben: Di 4. Aug 2026, 07:46 Ich denke, wir sollten von der Denkweise eines strafenden Gottes tunlichst Abstand halten, denn ich denke darüber hinaus, dass dies eine boshafte Unterstellung ist, welche die vorbringen, die mit Gott hadern und auf Kriegsfuß stehen. Gottes Feinde tätigen ihm gegenüber immer wieder böse Verdächtigungen, sondst wären sie ja keine Feinde.
Das sollten wir nicht. Da hast du wieder ein wirres Zeug gebracht !

Wenn schon im AT davon gesprochen wird, daß Gott über die Menschen Gericht halten wird, dann wird er ja auch sicherlich strafen. Oder wie denkst du dir das ?

Auch im NT steht von Gericht und Strafe, warum willst du das alles wegreden ? Was hälst du von dem Weltgericht, das sogar für solche Menschen bitter ausfällt, die dem Herrn Jesus und seinen Nachfolgern nicht geholfen haben?
[Mt 25,41-46] Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Gehet hin von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! Ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich nicht gespeist. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich nicht getränkt. Ich bin ein Gast gewesen, und ihr habt mich nicht beherbergt. Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich nicht bekleidet. Ich bin krank und gefangen gewesen, und ihr habt mich nicht besucht. Da werden sie ihm antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich gesehen hungrig oder durstig oder als einen Gast oder nackt oder krank oder gefangen und haben dir nicht gedient? Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem unter diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan. Und sie werden in die ewige Pein gehen, aber die Gerechten in das ewige Leben.
Mit der Pein ist ja wohl Strafe gemeint oder was ?

Gott als Richter muß ein gerechtes Urteil fällen und auch bestrafen. Wenn er das nicht müßte, bräuchte kein Jesus am Kreuz für die Sünde bestraft werden.

Gläubige Christen werden auch einmal gerichtet:
2 Kor 5,10
Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder empfange, was er in dem Leib getan hat, nach dem er gehandelt hat, es sei Gutes oder Böses.
Im Korintherbrief steht etwas davon, daß manche Christen nur durch das Feuer hindurch gerettet werden.
[1. Kor 3,11-15] Denn einen anderen Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. Wenn aber jemand auf diesen Grund baut Gold, Silber, wertvolle Steine, Holz, Heu, Stroh, so wird das Werk eines jeden offenbar werden, denn der Tag wird es klarmachen, weil er in Feuer offenbart wird; und welcherart das Werk eines jeden ist, wird das Feuer erproben. Wenn das Werk jemandes bleiben wird, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen; wenn das Werk jemandes verbrennen wird, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer.
Ist das Schaden erleiden nicht auch eine Strafe ?

Die sich um biblische Lehre bemühen, werden dabei ein besonders schweres Urteil empfangen, sagt Jakobus:
[Jak 3,1-2] Seid nicht viele Lehrer, meine Brüder, da ihr wisst, dass wir ein schwereres Urteil empfangen werden; denn wir alle straucheln oft.
Also ist Gott auch ein strafender Gott. Sein Gericht überleben nur diejenigen, die im Buch des Lebens aufgeschrieben sind:
[Off 20,11-15] Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß, vor dessen Angesicht die Erde entfloh und der Himmel, und keine Stätte wurde für sie gefunden. Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Thron stehen, und Bücher wurden geöffnet; und ein anderes Buch wurde geöffnet, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie wurden gerichtet, jeder nach seinen Werken. Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee. Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen.
Liegst du nicht gänzlich falsch, wenn du davon sprichst, daß Gott nicht strafen will ?

Re: Der strafende Gott

Verfasst: Fr 7. Aug 2026, 11:59
von Helmuth
Zippo hat geschrieben: Fr 7. Aug 2026, 11:21 Wenn schon im AT davon gesprochen wird, daß Gott über die Menschen Gericht halten wird, dann wird er ja auch sicherlich strafen. Oder wie denkst du dir das ?
Wenn du nur eine Begriffsdebatte führst, daran habe ich keine großes Interesse oder wäre mit zwei Sätzen geklärt. Es geht mir um ein tieferes Verständnis über das Herz Gottes, wonach ich strebe und warum es in jeder Hinsicht liebenswert ist, und es das größte ist Gott zu lieben.

Mit der Haltung wirst du niemals gestraft. Mit derselbe Liebe strafen auch irdische Väter und Mütter niemals ihre Kinde, weil Liebe nicht strafen will. Doch ist das von der notwendigen Zucht zu unterscheiden, denn wer sein Kind liebt, der züchtigt es auch beizeiten.
Zippo hat geschrieben: Fr 7. Aug 2026, 11:21 Auch
Es wird nichts weggeredet, sondern anders verstanden. Strafe ist nicht Züchtigung, den Unterschied habe ich erneut dargestellt. Man züchtigt z.B. den Teufel nicht, sondern Gott wird ihn einmal büßen lassen, bis er im Feuer umkommen wird. Das ist dann seine Strafe.
Zippo hat geschrieben: Fr 7. Aug 2026, 11:21 Liegst du nicht gänzlich falsch, wenn du davon sprichst, daß Gott nicht strafen will ?
Geht es um Gottes Willen, denke ich völlig richtig zu liegen. Gott will doch nicht strafen, was er selbst kreiert hat. Geht es aber um die Konsequenzen von Sünde, ist es Definitionssache, ob er straft oder züchtigt. Ich differenziere danach und es ergibt sich für mich bereits aus dem hebräischen Denksinn des AT, in dem Gott spricht, welcher das Wort „Strafe“ so gar nicht kennt.

Es kommt aus der heidnischen Kultur, der Gnade oft fremd ist. Wie haben ein Strafrecht und dazu ein Strafgesetzbuch. Keiner denkt dabei an Strafnachlass, sondern jede Tat hat ihr Maß an Strafe. Das Wort strafmindernd ist auch kein Nachlass, sondern eben nur weniger Strafe, aber keine gibt es nicht, sonst wäre es Gnade. So denken wir halt, d.h. unsere Welt.

Sei nicht so selbstsicher, sondern studiere die Dinge gründlicher, das wäre mein Rat für dich. Ich bin nicht völlig sicher, aber ich ziehe diese Schlüsse aus der Bibel und hinterfrage daher auch die Übersetzung. Es spricht mehr für die Differenzierung als dagegen.

Re: Der strafende Gott

Verfasst: Fr 7. Aug 2026, 13:22
von Ziska
Man könnte es so erklären:
Wenn Gott eine Person oder sein Volk züchtigt, besteht für die Einzelperson oder das gesamte Volk die Möglichkeit zu Gott umzukehren.

Die Bibel ist voll mit diesen Erfahrungen, die einzelne Menschen und auch das Volk Israel als Gesamtheit gemacht haben.

Wenn Gott dagegen die Einzelperson oder sein ganzes Volk bestraft,
gibt es keine Möglichkeit mehr zur Reue!

Als Gott Adam und Eva bestrafte, gab es keine Möglichkeit mehr reuevoll umzukehren.

Als Gott sein Volk Israel durch die Verschleppung nach Babylon züchtigte,
konnten nach Jahrzehnten ein Überrest zurückkehren.
Das Volk konnte bereuen.

Wenn Gott durch seinen eingesetzten König Jesus Christus im Krieg von Armageddon
gegen alle widerspenstigen, bösartigen, gottlosen Menschen vorgeht, ist es keine Züchtigung!

Es ist eine Strafe! Eine ewige Strafe!

Alle werden in die ewige Nichtexistenz gehen.
Auch der Tod, der Hades werden nicht mehr existieren.

Wie mit einem unauslöschlichen Feuer wird alles beseitigt!

Manch einer mag denken, einige bösartige Personen müßten buchstäblich brennen.
Sie hätten das verdient.
Doch das ist rein menschliches Denken!

Der allmächtige Gott ist anders. Jemanden im Feuer zu verbrennen ist noch nicht mal in seinen Gedanken aufgekommen. Für ihn ist es unmöglich so etwas zu tun.

Wer wirklich überhaupt keine Reue zeigt und bewußt gegen Gott agiert,
verliert einfach das Recht auf sein Leben!

Das Urteil wird kein Mensch aussprechen!
Das Recht hat niemand!
Denn kein Mensch kann in das Herz eines anderen sehen.