Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt

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Larson
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Re: Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt

Beitrag von Larson »

Zippo hat geschrieben: Mi 3. Jun 2026, 10:06
Weiter:
3.Mo 17,12 Darum habe ich zu den Kindern Israel gesagt: Niemand von euch soll Blut essen; auch der Fremde, der sich in eurer Mitte aufhält, soll nicht Blut essen.
Da klingt dann Joh 6,54.56 etwas konträr, der Torah entgegen (auch wenn man es „geistig“ interpretiert).
Die Rede war hart und viele Nachfolger Jesu sind gegangen. Aber, wenn man es geistig betrachtet, ist es nicht konträr. Petrus hat auch verstanden, worum es eigentlich geht.
Meinst du ehrlich, dass Gott seine Meinung ändern würde, betreffs des „Blut-trinkens“?
Nein, Gott schliesst keine Bünde mit „Bluttrinken“, ob nun real oder symbolisch. Das Blut der Götter trinken, sich auf solche Weite Gott einverleiben, das ist heidnisch.
Zippo hat geschrieben: Mi 3. Jun 2026, 10:06 Gott hat auch im AT immer durch Blut Sühnung, das ist das gleiche Wort für Versöhnung, gewirkt.

Das Blut bewirkt die Reinigung der Seele und das ewige Leben.
Nein, Blut bewirkt das nicht, sonst könnte man tausende Rinder schlachten und die Welt wäre gerettet.
Und du weisst sicher auch genau, dass Gott nicht das Blut will, nicht Opfer, sondern ein demütiges Herz, dies „reinigt“ den Menschen, wenn er sich dem Ewigen unterordnet.
Zippo hat geschrieben: Mi 3. Jun 2026, 10:06 Für alles Handeln und Reden dieses Seins, muß Sühnung getan werden, für das ganze Leben.
Und Sühne erwirkst du, nochmals, nicht durch ein Opfer, sondern durch Hingabe.
Zippo hat geschrieben: Mi 3. Jun 2026, 10:06 Das Tier starb für die Sünde des Menschen bzw. Volkes, aber es sollte sich eben herausstellen, daß Gott auch damit nicht zufrieden war.
Warum war er damit nicht zufriedene? Nicht wegen dem, was du meinst, dass es ihm nicht genügte, sondern weil die Herzenshaltung falsch war, wie es in den Propheten oft gesagt wird.
Zippo hat geschrieben: Mi 3. Jun 2026, 10:06 Das Trinken dieses Blutes bedeutet für den Geist, die Sühnung und Versöhnung mit Gott und die Aufnahme ewigen Lebens.
Was ganz sicher nicht vom Ewigen her so bestimmt ist, da Blut nicht getrunken werden darf.
Zippo hat geschrieben: Mi 3. Jun 2026, 10:06 Ohne Blut gibt es kein Leben, das gilt für den Körper und geistig gesehen auch für die Seele.
Stimmt wiederum nicht, denn Gott rettet um seines Namens willen, und nicht um des Blutes willen.
Zippo hat geschrieben: Mi 3. Jun 2026, 10:06 Die Seele befindet sich geistig gesehen aber nicht im Blut, sondern im Gehirn des Menschen, um einer Irrlehre der ZJ zu entgegnen.
Och, du kannst die Seele des Menschen orten? Ich verstehe nicht so ganz, warum du die einen Aussagen so buchstäblich verstehen willst, aber das dann nicht:
3.Mo 17,11 Denn die Seele des Fleisches ist im Blut, ….
Zippo hat geschrieben: Mi 3. Jun 2026, 10:06 Ps 49 ist interessant, weil er die Hoffnung Korachs zum Ausdruck bringt, aus der scheol befreit zu werden. Das geschieht durch das Wirken Jesu, der den Tod besiegt hat und in der Lage ist, die Verheißung des Hosea 13,14 umzusetzen.
Ganz sicher wird dies nicht durch Jesus bewirkt, Da quetscht du einfach eine Theologie in jüdisches Schriften hinein.
Ps 16,10 Denn meine Seele wirst du dem Scheol nicht lassen, wirst nicht zugeben, dass dein Frommer die Verwesung sehe.
Es ist der Ewige selber, der unabhängig einer christlichen Lehre, die Seele aus dem Scheol erlöst. Der Ewige ist doch gross und mächtig genug, auf dass er befriedigt werden müsste oder sich von anderen (Jesus) abhängig für Seine Allmacht sei.
Zippo hat geschrieben: Mi 3. Jun 2026, 10:06 Es kann doch jemand das Lösegeld für dich bezahlen. Und dieses Lösegeld ist das Blut Jesu, das allein fähig ist, einen Menschen von Sünde zu befreien und mit Gott zu versöhnen.
Stimmt wiederum nicht, denn dies ist 100% gegen die Tenach, gegen die Aussagen Gottes.
Ps 49,16 Gott aber wird meine Seele erlösen von der Gewalt des Scheols; denn er wird mich aufnehmen. ( Sela.)
Und das ohne „Kaufpreis, umsonst…. Jes 55,1
Ps 74,4 Als Deine Dränger haben sie da getobt im Innersten Deines Vereinigungsstiftes, haben ihre (eigenes) Zeichen als Zeichen aufgestellt
(über das von Gott gegebenen "Zeichen" an Israel)
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