Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mi 24. Jun 2026, 02:01
Und was bringt das jetzt?
Dass man darüber spricht, und nicht alles unter den Teppich wischt. Nehmen wir doch Israel mal als vergleich, ja, wegen seinem Fehlverhalten, hatte der Ewige eingegriffen, weil Israel sein Erstgeborener ist, und wurde deswegen ins Exil geführt. Solche Korrekturen sidn der Kirche eigentlich fremd, im Gegenteil sie sträubt sich vehement dagegen (sie die Reformatoren…)
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mi 24. Jun 2026, 02:01
Ich fürchte, Gott wird dich und andere gleichermaßen Engagierte am Tag des Gerichts nicht danach fragen, was "die anderen" falsch gemacht haben
Ach so, und deshalb darf man keinw Kritik anbringen? Verschweigen von Unrecht ist eben auch falsch…
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mi 24. Jun 2026, 02:01
Sondern Er wird dein Leben auseinandernehmen und du wirst Rechenschaft ablegen müssen darüber, womit du deine Lebenszeit verbracht hast.
Und deshalb gehört „Kritik“ auch dazu, offen auszusprechen, was in unserer Gesellschaft und hier nun der Christenheit falsch läuft.
Aber vielleicht fragt dich dann ja der Ewige, warum hast du nicht aufgrund meiner Worte in der Tenach geprüft, was die Kirche diesen entgegen lehrte.
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mi 24. Jun 2026, 02:01
Mir fehlt das ein bißchen hier... es sind so wenig positive Impulse.
Genau so ist es, es wird hier lieber über Teufel und Dämonen diskutiert…. Und das Öl der Jungfrauen im christlichen charismatischen umgedeutet, wo doch Jesus in der Sprache der Juden redete.
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mi 24. Jun 2026, 02:01
Wiederholt gewinnt man den Eindruck, es soll eine neue Gesetzlichkeit aufgerichtet werden. Alle Mann in eine Linie... Hände an die Hosennaht und den Blick geradeaus. Kopfwissen anstatt Herzensglaube.
Naja, Paulus stelle ja eine neue „Gesetzlichkeit“ auf, entgegen der Lehre in der Tenach. Und die christliche Lehre ist eine „Gesetzlichkeit“, da gab es mal früher so ein kleine Broschüre: „Die 4 geistlichen Gesetze“, ohne die man keine „Gesetzlichkeit“ erreicht.
Ohne Kopfwissen, ohne zu denken kann dein Herz nicht glauben…. und genau darum unterscheidet sich die Lehre der Tenach vom chr. Glauben. In der Tenach ist es eine Entscheidungsfrage, wem man treu (Bedeutung des Wortes „Glauben“) und ergeben ist, erst danach wird es zu einer Herzensangelegenheit.
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mi 24. Jun 2026, 02:01
Und diese Pauschalisierung sämtlicher christlichen Konfessionen ins Negative kann ich überhaupt nicht ab. Die Steine, die man blindlings wirft, um Kain zu treffen, könnten auch Abel erschlagen.
Aha, schöner, aber vielleicht ungewollter Vergleich, die Kirche als Kain…. Und wegen der Pauschalisierung, da Macht das NT eben schon, das Judentum wird meist im Kollektiv betrachtet (wie auch in der Tenach).
Weiter machst du das genau jetzt auch, mit dem Absatz: „Was das Volk um das goldene Kalb herum getrieben hatte, hatte mit Unzucht zu tun….“
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mi 24. Jun 2026, 02:01
Was erwartet der HERR denn von uns, wenn wir realisieren, dass in seiner Gemeinde Mißstände zu verzeichnen sind und einiges außer Kontrolle geraten ist?
Aha, jetzt darf man auf einmal kritisieren?
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mi 24. Jun 2026, 02:01
Da werden Menschen verführt! Die Kleinen im Glauben können vielleicht gar nicht analysieren und sich somit auch nicht positionieren; und junge, ungefestigte Menschen glauben vielleicht allen Ernstes, was abtrünnige Leader in Wort und Tat vorgeben--
Da wurden Menschen schon seit bald 2000 Jahren durch die lehre der Kirche verführt….
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mi 24. Jun 2026, 02:01
Die wissen das doch, dass Gott unvergebene Sünde strafen wird, die wissen das mit den Opfern und so
Und sie wissen aus der Tenach, dass für Vergebung es kein Opfer braucht… wo aber das NT das Gegenteil behauptet… aber das kennst du ja.
Fürbitte ist gut und recht, aber „umkehren“ muss der Mensch selber, da gibt es keinen Stellvertrweter.
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mi 24. Jun 2026, 02:01
Allerdings bist du dann nicht mehr Teil der Gemeinde Jesu.
Muss man das sein? Eine „Gemeinde“ dir nicht mal der Lehre Jesu folgt? Nirgends in der Tenach wird vom Menschen verlangt, dass sie einem Menshcen nachfolgen soll, sondern: „Jah ist meine Hirte….“ usw
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mi 24. Jun 2026, 02:01
Wer oder was, bitte, berechtigt dich dann aber dazu, eine Gemeinschaft zu kritisieren, der du nicht (mehr) angehörst?
Ach, also du kritisierst nur das, wo du Mitglied bist? Also dann lege die Tenach weg, sie ist jüdisch und du bist nicht Mitglied davon /(auch nicht durch Jesus), selbst Jesus musst du streichen, er war ein Jude, lehrte jüdisch, und nicht „christliche“.
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mi 24. Jun 2026, 02:01
Denn Christen wie ich sind einen langen Weg gegangen, und das, was sie glauben, ist gut/ nach bestem Wissen und Gewissen begründet.
Nu, „Wissen“, also ich hatte ha schon von Jesaja 7 ff (und anderem) geschrieben, also das könntest du somit wissen, dass jene Stellen Bedeuten und nichts mit Jesus zu tun haben und somit im NT etwas falsch dargestellt wird.
Dieses Wissen hat aber nichts mit „Gewissen“ (dass man diese Deformierung im NT mit gutem Gewissen durchlässt) zu tun, sondern dass man zur Wahrheit steht, was der Ewige doch durch die Propheten wirklich sagte.
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mi 24. Jun 2026, 02:01
Und sicher stellen, dass wir mit dem, was wir wollen, sagen und tun, im Willen Gottes sind.
Das ist das Einzige, worauf es ankommt.
Und ist es nun Gottes Wille, der Wille des alleinen einzigen Gottes, dass aus Seiner Lehre, welche Er durch Mose und der Propheten gab, diese Lehre umdeutet und gar einen zusätzlichen „Gott-Sohn“ einführt, wo er doch dieses kommende Königtum einem Menschen zugesprochen hatte.
Und genau darauf kommt es an, zu studieren und aufzudecken, zuerst für sich selbst, als Lehre und Korrektur (aber scheinbar steht Tradition (welche dann als der „Wille Gottes“ deklariert wird) über der Lehre Gottes, der Tenach).
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.