Re: Das Alterungsphänomen oder die "relativistische Zeit"
Verfasst: So 4. Dez 2016, 00:41
Dieses Post hatte eine bestimmte Würze, von daher kann ich nicht sagen wie explosiv der Geschmack ist.
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Das haben Pluto und Zeus nicht gesagt.seeadler hat geschrieben:Zeus und Pluton haben dir damals gesagt, bei einer kreisförmigen Umlaufbahn gäbe es einen Wechsel zwischen potentieller und kinetischer Energie?
UndBei der ellipischen Bahn von Himmelsköpern wird nur ein Bruchteil der kinetischen Energie in potentielle Energie umgewandelt (und umgekehrt). Die Größe dieses Teils hängt von der Elliptizität der Bahn ab.
Beispiel Erdbahn
Die Erde bewegt sich auf ihrer leicht elliptischen Bahn mit fast konstanter Bahngeschwindigkeit und somit beinahe konstanter kinetischer Energie um die Sonne.
In Sonnennähe ist die kinetische Energie der Erde um einen kleinen Betrag größer als der mittlere Wert und die potentielle etwas kleiner.
Umgekehrt ist in Sonnenferne die potentielle Energie der Erde etwas größer und die kinetische etwas kleiner als der betreffende Mittelwert.
Kinetische und potentielle Energie werden verlustlos variiert.
Und hör bitte auf mit jene solcher suggestiven Sätze. Oder ist das ein Produkt des Älterwerdens, dann möchte ich wirklich nicht dein Alter erreichen!Zeus hat geschrieben:seeadler hat geschrieben:
Zeus und Pluton haben dir damals gesagt, bei einer kreisförmigen Umlaufbahn gäbe es einen Wechsel zwischen potentieller und kinetischer Energie?
Das haben Pluto und Zeus nicht gesagt.
Unser seeadler scheint etwas verwirrt zu sein.
viewtopic.php?f=18&t=2643&p=131506&hilit=potentiell%2A#p131506
Damit zeigst du mir klar und deutlich, dass du meine Aussage nicht wirklich verstanden hast. Denn hier siehst du jene schwingende Pendel als ein autarkes isoliertes in sich geschlossenes System. Ich hatte dazu aber gleich an vielen Stellen geschrieben, dass dem ja nun nicht so sei bei den Planeten und Monden, wenn auch die Grundaussage die gleiche ist. So wies ich darauf hin, dass zum Beispiel sich die Venus der Erde periodisch während eines Zyklus von 586 Tagen wie ein schwingender Körper nähert und auch wieder entfernt. Die dabei erfolgte Rotation der Erde um die Sonne, wie zugleich auch der Venus um die Sonne ist dabei unerheblich.Auf halbem Weg (nach unten) erreicht das Pendel seine Maximalgeschwindigkeit und
folglich maximale kinetische Energie und setzt - langsamer werdend - seine kinetische Energie wieder in potentielle Energie um. Und so weiter...
Auch hier wird keine Energiezufuhr benötigt.
NIX ABSORBIERT, NIX EMITTIERT, weder beim Umlauf der Erde um die Sonne noch bei der Schwingung des Pendels.
Na ja, ich gehe auf den Begriff "relativistisch" ein, und nicht so sehr auf die physikalische Definition, die ja auch schon andere meiner damaligen begriffe vollkommen anders darstellen, als ich es tue. relativistisch bedeutet für mich: In Relation zu einer Festmasse den Anschein einer Festmasse zu haben, aber nicht wirklich eine zu sein. Sehr wohl aber aus Festmasse zu bestehen. Du drückst es ja an anderer Stelle dann auch in meinem Sinn ausAgent Scullie hat geschrieben:seeadler hat geschrieben:
Agent Scullie hat geschrieben:
seeadler hat geschrieben:
Oder um es noch einfacher auszudrücken: Auch die Erde besteht aus unterschiedlichen Schichten, die wiederum eine bestimmbare Lebensdauer aufweisen, und hierbei handelt es sich stets um "relativistische Masse" = oder, wie ich es auszudrücken pflege : Um auf Zeit gespeicherte und potenzierte Energie mit einem bestimmbaren Impuls.
Demnach ist das, was du hier "relativistische Masse" nennst, ein Konzept deiner Privattheorie, das in der Relativitätstheorie so nicht vorkommt, weder in der SRT noch in der ART. Dann ist "relativistische Masse" keine passende Bezeichnung, denk dir lieber eine andere aus. Vielleicht "Seeadler-Masse" oder so.
Das findest du jedoch zu unrecht. Relativistisch bedeutet so viel wie "auf die Relativitätstheorie bezogen" oder "mit der Relativitätstheorie zusammenhängend". Das Konstrukt, von dem du hier sprichst, kommt aber in der Relativitätstheorie nicht vor, folglich ist es nicht relativistisch.Ich finde, der Ausdruck "relativistische Masse" trifft es sehr gut
wenngleich du es auch hier wieder umdrehst. Darum hatte ich ja hier auch schon vor Zeiten die Frage gestellt, was denn eigentlich relativistische Masse sein soll - und dies im Vergleich zur Ruhemasse.Agent Scullie hat geschrieben:Körper sind zusammengesetzt. Ein Körper hat Masse, er ist nicht aus ihr zusammengesetzt.
Mag sein, dass ich aus meiner Unwissenheit heraus die Begriffe nicht fachlich richtig benenne. Doch bei dir habe ich schon das Gefühl, dass du sehr wohl weißt, was ich meine (vermutlich gehörst du zu den "theoretischen Physikern"? Denn die haben damit kein Problem.Agent Scullie hat geschrieben:Nochmal die Frage: kann es sein, dass du den Massenbegriff mit dem Körperbegriff durcheinanderbringst?
Der Mensch ist wie alles andere aus Atomen zusammen gesetzt, und diese verstehe ich in diesem Zusammenhang zunächst einmal als Ruhemasse. Also all das, woraus jeder nur erdenkliche Körper mindestens zusammen gesetzt sein muss. Was ist denn für dich der Unterschied zwischen deiner AussageAgent Scullie hat geschrieben:seeadler hat geschrieben:
So sind auch wir selbst nun mal keine "Ruhemasse", sind aber aus Ruhemasse zusammengesetzt worden.
Falls du mit "wir" einen Menschen meinst: ein Mensch ist keine Ruhmasse und ist auch nicht aus Ruhmasse zusammengesetzt. Er hat eine Ruhmasse, neben anderen Eigenschaften, wie z.B. einer Energie
und meiner Aussage, er ist aus Ruhemasse zusammen gesetzt?Agent Scullie hat geschrieben:Er hat eine Ruhmasse
Na also!Agent Scullie hat geschrieben:Die Ruhmasse des menschlichen Körpers ändert sich nach dem biologischen Tod zunächst nicht (irgendwann tut sie es infolge von Verwesungsprozessen dann natürlich doch), das ändert aber nichts daran, dass es sich um Ruhmasse handelt. Um die komplexen biologisch-chemischen Vorgänge, die mit einem menschlichen Körper nach desssen Tod ablaufen, nicht berücksichtigen zu müssen, sollten wir lieber z.B. ein einzelnes Atom des Körpers betrachten. Dieses hat eine bestimmte Ruhmasse, und die ändert sich auch nach dem Tod nicht. Und dass sie das nicht tut, ändert nichts daran, dass es sich um Ruhmasse handelt.
einverstanden, wobei wir dann natürlich zur Frage kommen, was ist "lebende Masse". und hier scheiden sich wieder bekanntlich die Geister. Ich behaupte, selbst die Erde ist lebende Masse. denn nur aus und von lebender Masse kann wiederum lebende Masse hervorgehen. Erst recht dann, wenn man einen Schöpfer grundsätzlich negiert.Agent Scullie hat geschrieben:seeadler hat geschrieben:
Diese Masse würde ich nun gemäß meiner Erkenntnis als "lebende Masse", oder als "belebte Masse" bezeichnen, also als Masse, die überall in der Natur als biologische Materie verstanden werden kann.
Statt "Seeadler-Masse" kannst du sie natürlich auch "lebende Masse" nennen. Nur halt nicht relativistische Masse.
Danke, dass du dies richtig stellst. Nur bin ich hierfür nicht der richtige Adressat, sondern diejenigen, die mich damals unbedingt korrigieren mussten, als ich sagte, dass auch innerhalb der Erde aus der jeweils zugeführten Energie neue Masse in Form eines Mondes entstehen könnte. Auch hier meinte ich selbstverständlich den Aspekt, den du ansprichst, der hierbei aber nicht einmal betrachtet werden muss. Denn ich berichtigte ja den Umstand, als dass ich sagte, dass die Materie des "Neuen Mondes" aus bereits bestehender Materie der Erdmasse geformt werden kann. Und dies hat nun mit Kernspaltung oder Fusion überhaupt nichts zu tun.Agent Scullie hat geschrieben:seeadler hat geschrieben:
Auch hier geht es genauso wenig um die Entstehung vollkommen neuer Materie im Sinne von Fusion und Kernspaltung
Bei Kernfusion und -spaltung entsteht keine vollkommen neue Materie. Da werden lediglich Atomkerne umgewandelt.