oTp hat geschrieben: ↑Mo 18. Mai 2026, 08:43
Kommt das irgendwo an ? Oft habe ich den Eindruck, es wird verschwommen aufgenommen.
Es kommen bislang nur deine Worte an, aber nichts aus der Bibel. Warum, weiß der Himmel.
oTp hat geschrieben: ↑Mo 18. Mai 2026, 08:43
Natürlich habe ich genau beobachtet, was bei dem jungen Mann noch alles für Besessenheit sprach. Und da konnte ich froh sein, schon was vorher von Koch gelesen zu haben. Um alles möglichst umsichtig beurteilen zu können.
Und schon wieder Koch, obwohl ich nach der Schriftgrundlage frage. Wenn jemand wirklich besessen ist, dann erkennt man das auch. Bei dir gibt es jedenfalls eine Art Abhängigkeit. Du scheinst unfähig zu sein die Bibel zur Hand zu nehmen. Aber ich wage keine Ferndiagnose.
Dass du sie nicht zu Hand nimmst, ist bloß ein bislang beobachtbarer Fakt, indem ich die Bibel verlange und du Koch lieferst. Also bleibt mein Vorwurf, er steht in deinem Ansehen höher als der Geist Gottes.
Die Basis ist weiter die Schrift, die uns bezeugt, dass Satan und Dämonen am Werk sind als gefallene Engel, die aber für immer verdammt sind und auch Erden ihr Unwesen treiben. Das wäre die Lehre Gottes. Die NT-Beispiele berichten über mehrere Phänomene. Auch das was wir heute Epilepsie nennen, dürfte dazugehören. Aber, und das ist meine Beobachtung, es sind Einzelfälle, jedenfalls in unserer Gesellschaft.
Insgesamt lässt sich sagen: Es geht um eine Außerkraftsetzung der Kontrolle deines eigenen Geistes und Körpers. Das äußert sich in abartigem Verhalten, das für die Person im Normalzustand nicht üblich ist. Üblicherweise kann man das gar nicht selbst veranlassen, sonst wäre es ja keine Fremdeinwirukng.
Aus dem AT gab ich das Beispiel Sauls, wie er mehrmals rasend wurde und in dem Zustand sogar seinen eigenen Sohn töten wollte. Er wurde zeitweise von einem Dämon umnachtet, der ihn plagte. Das bestätigt bei ihm die Schrift. Dann war er nicht er selbst. Aber er war die meiste Zeit
nicht (!) besessen, sondern nach seiner Verwerfung durch Gott ein bloß ungläubig agierender König angetrieben von Neid und Hass David gegenüber. Und das war sein Geist.
Ein Beispiel kompletter Besessenheit liefert König Nebukadnezar, der ganze 7 Jahre weg vom Fenster war und sich wie ein Tier benommen hatte. Eine Fremdeinwirkung war schon deshalb Fakt, da Gott die Konsequenz angekündigt hatte. Damit ein Mensch derart abgleitet, muss Gott den Zugriff der Dämonen erlauben. Nur bei ihm nicht für immer, sondern für 7 Jahre.
Diese Zeugenisse sind handfest. Im NT ist der spektakulärste Fall der Gerasener, der sagte, sein Name wäre Legion. Das tat aber nicht er, sondern taten die Dämonen in ihm. Jesus konnte mit ihnen auch reden und sie kannten ihn alle. Warum der Mensch seine Kontrolle verloren hatte, wird leider nicht berichtet. Nach der Austreibung durch Jesus war er jedenfalls wieder ganz normal.
Lukas 8:35 hat geschrieben: Sie aber gingen hinaus, um zu sehen, was geschehen war. Und sie kamen zu Jesus und fanden den Menschen, von dem die Dämonen ausgefahren waren, bekleidet und vernünftig zu den Füßen Jesu sitzen; und sie fürchteten sich.
Das sind Grundlagen biblischer Art und was Jesus dazu sagt, darauf kann man seine Erkenntisse aufbauen, wie das abartige Verhalten versus Normalverhalten. Die einzige Grundlage die du indirekt (durch das lange Zitat) erwähnst ist, dass man aus Kochs Meinung ablesen kann, es gäbe Dämonie. Wow, na da sind wir ja wirklich weiter. Das ist mir zu dünn um es zu behandeln.
Die Praxis das zu studieren wäre an sich einfach, nur ist es nicht mein Auftrag. Man studiert den Normalzustand und dann den anderen. Eine Unterscheidung vorzunehmen ist Gottes Gabe. Wenn sich jemand dem Feld professionell widmet, sodass er davon auch leben kann, dann kann man annehmen, Gott gibt dazu auch die Gabe der Unterscheidung, sonst wäre er ja sein Geld nicht wert.
Aber auch als Profi muss man aufpassen nicht Schlagseite zu bekommen. Das wieder sage ich aus überzeugtem Grundlagenwissen. So wie die Psychiater Verhaltensmuster einseitig nur einer Fehlfunktion des eigenen Geistes zuschreben, so ist umgekehrt nicht jedes andere auffällige Verhalten dämonischer Art. Diese Lehre erteilte Gott mir, dass man immer differenzieren muss.
Hast du die Gabe Geister zu unterscheiden? Ich konnte zumindest feststellen, dass viele charismatische Phänomene kein Wirken des Heiligen Geistes waren bzw. sind. Heute ist das wieder abgeebbt. Diese Gabe gab mir Gott damals, da mache Zustände auch unhaltbar waren, und ich habe es damals angesprochen. Das bedeutet im Umkehrschluss aber nicht, es waren Dämonen an Werk.
Solche Schlüsse sind extrem kurzsichtig, wie es Evangelikale tun. Die haben oft nicht einmal die Fähigkeit Gläubige zu erkennen, sondern stecken andere, die nicht wie sie ticken, schnell in in ihre theologischen Schubladen. Viele sind aufgebrachte Dummschwätzer, wir sagen dazu Besserwisser. Solcher Geister erkannte ich aber, und ich denke ich würde sie noch heute erkennen.
Bei uns waren es meist übersteigerte Zustände menschlicher Art, eine Mischung aus dem Wirken des Heiligen Geistes mit menschlichem Hinzutun. Wir nannten es z.B. Schwarmgeist, aber wie ich gesagt habe, war das bei solchen die Aktivität des eigenen Geistes. Es gab keine anderweitige Fremdeinwirkung.