Jesus und die KI

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jsc
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von jsc »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Di 6. Jan 2026, 13:47 Hat jemand von euch die KI schon mal dazu gebracht, Fehler zuzugeben?
Laufend!
Du kannst die KI komplett für alles gewinnen und du kannst sie sowohl überzeugen ihre falsche Information zu korrigieren als auch sie von dem größten Unsinn überzeugen.
Nur, ob Pinguin nach Fisch oder Geflügel schmeckt, mag sie dir nicht wirklich verraten. 😁
Achtung! Jeder hat ein Recht auf eine eigene Meinung, niemand aber hat das Recht auf eigene Fakten.

Und diese Faktenchecker von den sie immer reden... sind die jetzt bei uns hier im Raum und sie können sie sehen und hören?
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ProfDrVonUndZu
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

jsc hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 09:18 Du kannst die KI komplett für alles gewinnen und du kannst sie sowohl überzeugen ihre falsche Information zu korrigieren als auch sie von dem größten Unsinn überzeugen.
Ich hatte auch schon den Verdacht, ob die KI eine Tendenz hat, meine Aussagen zu bestätigen, je präziser ich bin und z.B. Suggestivfragen stelle. Tatsächlich durchschaut sie das aber. Man kann das sicher bis zum Äußersten treiben, aber solche Extremanwendungen sind dann ja schon sehr gezielt und kein Anzeichen dafür, dass die KI versagt. Sie verhält sich einfach kooperativ, dilplomatisch und antiautoritär, im Gegensatz zu Menschen, die einfach die Lust oder die Nerven verlieren und die Kommunikation abbrechen oder für beendet erklären.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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Helmuth
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von Helmuth »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 09:10 Für sehr spezielle und detailierte Fragen bezüglich des hebräischen Bibeltextes und diverser Lesarten. Die Antworten fallen dann tatsächlich ziemlich ausführlich aus, aber sie führten mich auch oft in die Irre, wo ich die KI dann korrigieren musste und Fehler gemacht zu haben zugab.
Das meinte ich auch, dass man ihr kein Intelligenz zuschreiben kann, weil diese ja nur künstlich imitiert wird. Sie ist ein Sprechroboter, sammelt Daten, aber sie denkt nicht. Es hat nur den Anschein, weil sie sprachgesteuert antwortet. Das verleitet manche mehr darin zu sehen. Das Ergebnis ist das Produkt einer komplexeren Suchfunktion als bislang schon entwickelt wurde.

Dennoch fand ich schon die Suchergebnisse von Google erstaunlich und nun weitet sich das auf weitere Bereiche aus, im Prinzip auf die gesamte Wissenschaft. So gesehen ist eine KI das erste Universallexikon aller Disziplinen, aber sie ist und bleibt eine Maschine, wie eben auch ein Buch immer nur ein Buch bleiben wird und nicht mehr.

Was man "Lernen" nennt ist, dass die Einträge zunehmen, während man ein Lexikon früher mühsam erweitern musste. Durch moderne und schnellere Elektronik organisiert sich das nun wie von selbst. Und so wie keiner Angst vor einem Lexikon haben muss, verstehe ich die Aufregung um die KI nicht. Aber das wird wohl immer so sein, dass der Mensch das Neue zuerst verteufelt, bevor er den Nutzen erkennt.

Es kommt hinzu die geistige Trägheit. Ältere Menschen kommen mit der Annahme neuer Dinge wie Handy, PC und solche Dinge nicht so klar. Ich denke mit fortschreitendem Alter wird es jedem irgendwann so gehen, dass man Neues nicht mehr anlernen will, weil man es dann nicht mehr kann.

Wenn du dir nur mal vorstellst, Petrus oder Paulus würden für ein paar Tage in unserem Zeitalter leben. Sie wären verblüfft und kämem damit so gut wie nicht klar. Aber all das würde nicht einen Funken an ihrem Glauben ändern. Der ist nicht vom Fortschritt abhängig.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 10:05
jsc hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 09:18 Du kannst die KI komplett für alles gewinnen und du kannst sie sowohl überzeugen ihre falsche Information zu korrigieren als auch sie von dem größten Unsinn überzeugen.
Ich hatte auch schon den Verdacht, ob die KI eine Tendenz hat, meine Aussagen zu bestätigen, je präziser ich bin und z.B. Suggestivfragen stelle.
Das bestätigt, dass sie nur das ist, was der Mensch daraus macht. Sie denkt nicht selbst. Ich habe sie schon dazu gebracht eine Sache neu zu bewerten, weil ich Argumente hatte, die plausibel waren. Darin ist sie nicht verstockt, denn das kennt man nur von Menschen.

Da sehe ich aber als eine Stärke dieser Technologie, denn mit bestimmten Menschen kannst du reden, was du willst. Sie bleiben verstockt. Für sie ist ein BMW ein Mistwagen und nur VW ist ein KFZ. Die KI hat kein Herz, sie kennt das nicht, das ist also auch gut So schwenkte sie bei einer Anfrage um, nicht völlig, aber widersprach nicht mehr, sondern nahm mit auf, was ich gesagt hatte.

Ich kann mir vorstellen, dass es auch KI-Terroristen geben wird, die sich das Ziel setzen eine KI zu verblöden. Das wäre dann in etwa was Hacker tun, bzw. wie jedes System mit Viren bis zur Unbrauchbarkeit verseucht weren kann. Nur ich sage immer wieder, man schütte nicht dfas Kinde mit dem Bade aus. Missbrauch ist nicht Sache der KI.

Sobald etwas im öffentlichen Raum passiert, sind gar viele Dinge möglich, aber ich denke da nicht so negativ, weil man auch die PC-Viren mit der Zeit in den Griff bekommen kann. Man muss auf allen Ebenen lernen, und das kann nur der Mensch, dazu sage ich auch Gott sei Dank.
Zuletzt geändert von Helmuth am Mi 7. Jan 2026, 11:14, insgesamt 3-mal geändert.
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jsc
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von jsc »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 10:05 Tatsächlich durchschaut sie das aber.
Das sehe ich tatsächlich anders.
Es gibt zahlreiche Untersuchungen, die zeigen, dass rund 40% aller Antworten sachlich falsch sind - für mich Grund genug die Ergebnisse niemals zu glauben, außer ich bin Experte auf dem Gebiet und in der Lage es selbst zu prüfen etc.
Somit fungiert es einfach als Zeitersparnis

Ich habe auch schon total verschiedene Antworten bekommen nachdem ich zwei Mal das selbe gefragt habe. Und sehr häufig reicht ein "wirklich?" aus um das Gegenteil zu hören.

Ich habe tatsächlich spaßeshalber auf der Arbeit alle Aufgaben einer Woche immer der KI hingeworfen und dann solange die Antwort mit neuen prompts befeuert, bis eine einigermaßen brauchbare Antwort kam. Man brauchte im Durchschnitt 12 Präzisierungen bis etwas brauchbares zu Stande kam.
WENN also unsere Kunden in der Lage wären ihr Problem derart zu beschreiben wäre ich überflüssig - sprich: ich habe aktuell Null Bedenken, dass ich durch eine KI ersetzt werde 😁
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Helmuth
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von Helmuth »

jsc hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 10:56 Somit fungiert es einfach als Zeitersparnis
Das ist einer der Vorteile, der allein schon reicht, weshalb die Entwicklung für mch eine große Erfolgsaussicht haben wird. Zeit ist ein wichtiger Faktor. Auf eine Antwort 10 Jahre zu warten oder 10 Sekunden ist schon ein Unterschied.

Müsste der Mensch komplexere Abfragen via Bücher selbst vornehmen, das würde in etwas sogar hinkommen. Für das, wofür du Monate oder Jahre bräuchtest erledigt das ein Prozessor in Sekundenschnelle. Und was du damit anfängst ist gar nicht Sache der Maschine, sondern wie dein Geist es verarbeitet.

Frage: Würde Jesus eine Zeitersparnis nicht erlauben und dich auf eine jahrlange Suche schicken? Es geht in dem Bereich gar nicht um Lebenserfahrung sondern mal oft nur, dass du erst einmal alle Daten zusammenhaben muss, ehe du sie analysieren kannst.

So war ich auch erstaunt, dass es in der Telekom heute möglich ist GigaByte große Informationen ohne einen einzigen Fehler inerhalb von Sekunden weltweit von A nach B zu transportieren. Machst du das mit Büchern gehen viele verloren oder kaputt. Digitale Info hat einen enormen Vorteil: Sie verwittert nicht.
jsc hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 10:56 WENN also unsere Kunden in der Lage wären ihr Problem derart zu beschreiben wäre ich überflüssig - sprich: ich habe aktuell Null Bedenken, dass ich durch eine KI ersetzt werde 😁
Ich stimme zu. Und es ist auch essentiell präzise Fragen zu stellen. Das ist nicht anders, als wüsstest du nicht genau wie man ein Wort schreibt und dann schlägst du im Wörtebuch bei einem falschen nach. Es konnte dir also schon das ordinäre Wörterbuch nicht weiterhelfen, wenn du nicht weißt, dass Greis und Kreis nicht dasselbe sind. :mrgreen:

Die KI kann aber aufgrund der Fragstellung auch einen möglichen Schreibfehler erkennen bzw. korrigieren. Google konnte das schon. Es macht ja nicht viel Sinn zu fragen, aber welchem Alter man bei Menschen von einem Kreis spricht. Moderne digitale Systeme ermöglichen solche funktionalen Eigenschaften.
Zuletzt geändert von Helmuth am Mi 7. Jan 2026, 11:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von oTp »

:) Digitale Daten erfordern zuverlässige Speichermeden. Sonst "verrotten" sie auch.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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Helmuth
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von Helmuth »

oTp hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 11:41 :) Digitale Daten erfordern zuverlässige Speichermeden. Sonst "verrotten" sie auch.
Klar, aber es geht nicht mehr um ein bestimmtes Material, sondern um die Übertragungsfähigkeit. Früher musste man Bücher abschreiben, die zu vermodern beginnen. Für die Bibel gab es dazu spezifische Experten (man nannte sie Kopisten) und nicht jeder durfte z.B. an eine Thora-Rolle ran. Sie war heilig und nur spezifisch geschulte, die auch im Glauben stehen mussten, durften sie überhaupt anfassen.

Das ist Geschichte. Man pflegt selbstverständlich weiter die Urschriften. Doch je weniger man sie anfasst, umso besser. Durch die Digitalisierung ergibt sich eine neue Möglichkeit. Du kannst sie fehlerfrei kopieren und so auf ein weiteres Medium übertragen. Klarerweise verlässt man sich nicht auf einen Ort bzw. auf ein einziges Speichermedium. Verteilt ist es sogar sicherer, aber das braucht dann auch eine leistungsstarke Vernetzung.

Der reine Text der Bibel hat grade mal ein paar MegaByte. Das ist ein Klacks in der heutigen Datenwelt und muss nicht aufgeteilt werden, es wird aber verbreitet. So hat heute wohl jeder schon ein paar Versionen und ÜS für sich am PC gespeichert. Auf diese Weise wird es eigentlich unmöglich, dass der Text verschwindet. Das war in der Papierzeit vor dem Buchdruck noch anders.

Wer nicht mit dem Fortschritt mitgehen will, der muss sich eine Zutritterlaubnis zu vielen Orten veschaffen, wo die jeweiligen Originale gelagert werden, Unis, Museen oder staatlische Bibliotheken. Klar, man kann es auch kompliziert haben, wenn man es nicht einfacher haben will. Ob das aber sinnvoll und der Sache dienlich ist? ;)
Zuletzt geändert von Helmuth am Mi 7. Jan 2026, 12:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von oTp »

Ja, man kann in der digitalen Bibelsuche schneller voran kommen, und die KI liefert noch dazu auf die Schnelle ein paar Informationen dazu.
Und diese Verfügbarkeit hat einen himmlisches Aspekt.
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von stereotyp »

Jeder weiß, warum Fastfood schlecht ist. Und wir wissen auch, warum Google und Co. für das Lernen kontraproduktiv sind. Und doch stehen wir hier und überschlagen uns vor Freude, dass die KI uns soviel Arbeit abnimmt, während wir nicht daran glauben, dass sie unsere Arbeit abnehmen wird.
Kein Gefallen hat der Tor an Einsicht, sondern nur an der Entblößung seines Herzens.
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jsc
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von jsc »

Helmuth hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 11:36
jsc hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 10:56 Somit fungiert es einfach als Zeitersparnis
Das ist einer der Vorteile, der allein schon reicht, weshalb die Entwicklung für mch eine große Erfolgsaussicht haben wird. Zeit ist ein wichtiger Faktor. Auf eine Antwort 10 Jahre zu warten oder 10 Sekunden ist schon ein Unterschied.
Also SO groß ist der Unterschied bei mir tatsächlich nicht eher 15 Minuten gespart. Also eher so wenig, dass ich meistens noch nicht einmal drauf komme, jetzt die KI raus zu kramen um 15 Minuten einzusparen 😁
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