Im Gespräch mit anderen, das sich ja meist unvorbereitet ergibt, müssen meine Gesprächspartner halt mit meinem
Zeugnis vorlieb nehmen. Ich bezeuge, dass ich mich seit Jahrzehnten mit der Bibel beschäftige und natürlich wissen wollte: Was ist dran; kann man das überhaupt glauben? -- Und dass meine Nachforschungen ergeben haben: Ja. Ich halte die Bibel für authentisch. Nicht die Fehler in Übersetzung und Interpretation, die auch vorkommen... aber insgesamt.
Die Prophetien der Bibel sind überzeugend. Dass Israel wieder aus dem Boden gestampft werden würde, nach fast 2000 Jahren der Zerstreuung und als eigenständiger Staat existieren würde, wurde prophetisch vorhergesagt, das kann kein anderes Reich, das "untergegangen " ist, für sich in Anspruch nehmen.
Aber was das politische Israel heute macht, das ist umstritten, es gibt ja auch eine Menge ungläubiger Juden bzw. solche, die auf den Spuren der ungehorsamen Israeliten wandeln... das eignet sich gerade nicht so gut als Werbung für die Kompetenz der Bibel.
Was man noch empfehlen kann, weil ja jeder Mensch sich
selbst entscheiden muss, welche Haltung er Gott gegenüber einnehmen will und Übergestülptes nicht unbedingt im Sinne Gottes und auch nicht beständig ist: Jeder kann selbst testen, ob es so ist, wie
ich es erlebe: Gott spricht durch dieses Buch; durch sein Wort.
Man muss es halt einfach einmal aufschlagen und anfangen, öfter darin zu lesen.
Dafür braucht man keine Vor-Kenntnisse.
Zippo hat geschrieben: ↑Do 19. Feb 2026, 12:42Ein Freund von mir betete, daß Gott ihm Menschen zeigen möge, mit denen er über das Evangelium sprechen könne.
Das ist sehr gut.
Zippo hat geschrieben: ↑Do 19. Feb 2026, 12:42Manchmal fängt Evangelisation mit dem Thema an, ob es Gott gibt. Da gibt es eine Menge Leid in der Welt, das man nicht begreifen kann. Auch intelligente Menschen verstehen nicht, warum ein Gott der Liebe soviel Elend zuläßt.
Niemand versteht es. Aber das "Elend" ist kein "Beweis" dafür, dass es keinen Gott gäbe.
Man kann ellenlang darüber diskutieren. Man kann aber auch darauf hinweisen: Wir können die Welt nicht noch einmal erschaffen; und wir wurden auch nicht gefragt, ob wir geboren werden wollen... wir müssen die Welt und unser Dasein so nehmen, wie sie
sind.
Wir können uns entscheiden, ob wir noch länger "bocken" wollen, weil wir nicht einverstanden sind mit unserem Leben; mit Terror, Leid und Tod.
Wir können uns aber auch dafür entscheiden, das Beste daraus zu machen und vor allem: Das Beste für unsere Zukunft zu wählen.
Man sollte das alles ganz ruhig sagen, ohne Aufregung, ohne Drängen. Es sind FAKTEN.
Mein stärkstes Argument ist: "Ich weiß es nicht, warum das alles so sein muss. Irgendetwas wird Gott sich dabei gedacht haben...uns fehlen sozusagen einige Puzzlesteine in der Erkenntnis... und ich habe Gott als sehr kompetent erfahren- bitte bedenken Sie: Er selbst kam, um in dieser Welt zu leben und den Weg eines Menschen zu gehen. Er selbst hat sich unter die Bedingungen gestellt, unter denen wir leben müssen.
Und wenn Er sagt:
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben
Joh. 14,6 - und wenn wir das ewige Leben wollen, dann müssen wir diese Bedingung akzeptieren und als Tatsache anerkennen.
Dann weise ich eventuell noch darauf hin, dass Jesus auch in anderen großen Religionen vorkommt, was wenig bekannt ist und dass die anderen Religionen etwa dieselben Werte vertreten wie das Christentum.
Der Unterschied ist: Die anderen Religionen suchen noch. Das Christentum hat die Antwort und es hat den Auftrag, diese in der ganzen Welt bekannt zu machen.
Zippo hat geschrieben: ↑Do 19. Feb 2026, 12:42Ich finde, man darf den Menschen auch nicht verheimlichen, daß es auch eine sehr böse Macht in dieser Welt gibt.
Satan und seine Dämonen werden von Gott bewußt in unsere Welt entlassen, dadurch ist viel Leid entstanden.
Das ist auch eines meiner Argumente:
Es gibt "das Böse". Jeder kann es in seinem Leben erfahren und hat es schon erfahren.
Logische Schlußfolgerung: Wenn das Böse existent ist, dann gibt es auch "das Gute", denn diese Welt ist in Gegensätzen angelegt: Licht- Finsternis; nass- trocken, schnell- langsam, kalt-warm; jung- alt, tot- lebendig und so weiter.
Den Menschen von heute kann man nicht mit "Teufel" oder "Satan" kommen. Ich verwende als Synonym "negative Energien". Was Energie ist, weiß jeder... und die Esoteriker haben dafür gesorgt, dass der Begriff nicht lange erklärt werden muss.
Zippo hat geschrieben: ↑Do 19. Feb 2026, 12:42Mit seinem Tod am Kreuz hat der Herr Jesus dann Menschen aus der Gewalt Satans befreit. Aber trotz alledem läßt Gott Satan und seine Dämonen in der Welt und das ausgerufene Wehe wird bittere Realität.
Diese Formulierung ist für Kirchenchristen und für Insider geeignet. Für Nichtchristen müsstest du so etwas in "heutiges Deutsch" übersetzen und dabei nach Möglichkeit Worte wählen, die dein Gegenüber mit etwas, das ihm bekannt ist, assoziieren kann.
Ich höre mal auf, der Beitrag ist schon wieder lang genug.
LG