Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Wir bitten darum, in diesem Forum keine Bibel- und Glaubenskritik zu üben.
renato23
Beiträge: 1684
Registriert: Mo 18. Feb 2019, 13:05

Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Beitrag von renato23 »

Zippo hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 12:42 Mit seinem Tod am Kreuz hat der Herr Jesus dann Menschen aus der Gewalt Satans befreit. Aber trotz alledem läßt Gott Satan und seine Dämonen in der Welt und das ausgerufene Wehe wird bittere Realität.
Die Kreuzigung war alleiniges Werk der Feinde Jesus und somit auch der von ihm verkündeten Wahrheit darüber wie Gott unser aller himmlischer Vater ist und dass man mittels Reue und Abkehr von bisherigem Fehlverhalten von Jesus und seinen Jüngern und Aposteln lernen kann, an Jesus Evangelium vom Reich Gottes anteilig zu werden.

Nur durch das getreuliche Umsetzen, dessen, wofür Jesus Christus 3 Jahres seines Lebens opferte kann ein Mensch aus der Gewalt Satans befreit werden, Solange jemand immer wieder sündigt, ist er noch der Sünde Knecht und gemäss Jesus und Paulus noch nicht vom Tod ins Leben gekommen.

Deshalb rufen ja nebst Jesus auch seine Jünger und Apostel Paulus dazu auf, alle bisherige Bosheit abzulegen. Dazu gehörte damals auch klar, sich künftig nicht mehr an Steinigungen zu beteiligen. Denn wer dies immer wiedeer mal tat, galt ja vor Jesus nicht als frei von Schuld.

Was meinst Du mit, Gott lasse trotz allem Satan und seine Dämonen in der Welt und das ausgerufen Wehe wird Bitterkeit?

Warum seiht man eigentlich nicht viel vom Evangelium Reich Gottes, obwohl Jesus vor 2000 Jahren ganze 3 Jahre seines Lebens opferte, um die Realisation voranzubringen? Auch seine Jünger und Apostel motivierten überall die Menschen, hierfür alle Bosheit abzulegen, dass immer mehr der Wille Gottes dem himmlischen Vaters geschehen kann?

Warum können eigentlich einige Gläubige Christen erst von ganzem Herzen nurmehr nach dem Willen Gottes leben, wenn sie der Herr Jesus aus ihren Kirchen herausgerufen hat?
Benutzeravatar
Magdalena61
Administrator
Beiträge: 28214
Registriert: Mo 15. Apr 2013, 20:44
Kontaktdaten:

Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Beitrag von Magdalena61 »

Zippo hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 12:42
Magdalena61 hat geschrieben: Mo 16. Feb 2026, 18:09 Bei einem 100%igen Nichtchristen muss notwendigerweise wenigstens minimal Interesse da sein. Warum will man Menschen, die gar keinen Durst haben, mit Gewalt und zu einem Zeitpunkt, den man selbst bestimmt, Wasser aufdrängen? Will man sie ersäufen?
Ich wüßte nicht, warum das eine Überforderung wäre. Es geht um die Wahrheit der Bibel, also kann man doch mal was draus vorlesen.
Wenn du meinst, du möchtest das machen, dann kannst du es ja versuchen, aber nur,wenn der andere damit einverstanden ist. Das kann man erfragen. Das wirkt besser, als die Bibel rauszuziehen und daraus zu dozieren.

Ich wäre vorsichtig damit- wer keinen Umgang pflegt mit der Bibel, hält dich vielleicht für einen Sektierer. Die Menschen haben vielleicht keine Ahnung vom Glauben. Aber viele haben Angst, in eine Sekte zu geraten.

Wenn ich mich auf die Bibel beziehe, "übersetze" ich Verse erst einmal in die Umgangssprache, denn ich möchte ja, dass mein Gesprächspartner positiv angesprochen wird. Da bis auf die Weihnachtsgeschichte leider eine große Unwissenheit herrscht im Volk, erhoffe ich mir, er möge checken, dass die Bibel aktuell ist und auch für ihn durchaus von Interesse sein könnte.
Je nachdem, wo der Mensch steht, braucht er eine unterschiedliche Ansprache.
Ja.
Da gibt es vielleicht erst mal die Frage zu klären, ob es Gott gibt ?
Definitiv. Was sagst du, wenn du danach gefragt wirst? Welche Worte verwendest du?
Kann man das nicht anhand der Bibel beweisen ?
Gott kann man nicht beweisen. Sonst hätten es begeisterte Jünger schon längst getan. Aber man kann zeigen, dass die Bibel ein ganz besonderes Buch ist... einzigartig. Und dass sie ziemlich original erhalten ist.
Schau mal:
http://www.progenesis.ch/
Links, unter "Artikel", findest du einige Fakten.

Aber wenn man mit jemandem auf der Straße spricht, kann man die verlinkte Seite nicht hersagen... dazu müsste man sie ja auswendig lernen.
Den Link kann man weitergeben, wenn jemand Interesse hat.
God bless you all for what you all have done for me.
Benutzeravatar
Magdalena61
Administrator
Beiträge: 28214
Registriert: Mo 15. Apr 2013, 20:44
Kontaktdaten:

Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Beitrag von Magdalena61 »

Im Gespräch mit anderen, das sich ja meist unvorbereitet ergibt, müssen meine Gesprächspartner halt mit meinem Zeugnis vorlieb nehmen. Ich bezeuge, dass ich mich seit Jahrzehnten mit der Bibel beschäftige und natürlich wissen wollte: Was ist dran; kann man das überhaupt glauben? -- Und dass meine Nachforschungen ergeben haben: Ja. Ich halte die Bibel für authentisch. Nicht die Fehler in Übersetzung und Interpretation, die auch vorkommen... aber insgesamt.

Die Prophetien der Bibel sind überzeugend. Dass Israel wieder aus dem Boden gestampft werden würde, nach fast 2000 Jahren der Zerstreuung und als eigenständiger Staat existieren würde, wurde prophetisch vorhergesagt, das kann kein anderes Reich, das "untergegangen " ist, für sich in Anspruch nehmen.
Aber was das politische Israel heute macht, das ist umstritten, es gibt ja auch eine Menge ungläubiger Juden bzw. solche, die auf den Spuren der ungehorsamen Israeliten wandeln... das eignet sich gerade nicht so gut als Werbung für die Kompetenz der Bibel.

Was man noch empfehlen kann, weil ja jeder Mensch sich selbst entscheiden muss, welche Haltung er Gott gegenüber einnehmen will und Übergestülptes nicht unbedingt im Sinne Gottes und auch nicht beständig ist: Jeder kann selbst testen, ob es so ist, wie ich es erlebe: Gott spricht durch dieses Buch; durch sein Wort.

Man muss es halt einfach einmal aufschlagen und anfangen, öfter darin zu lesen.
Dafür braucht man keine Vor-Kenntnisse.
Zippo hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 12:42Ein Freund von mir betete, daß Gott ihm Menschen zeigen möge, mit denen er über das Evangelium sprechen könne.
Das ist sehr gut.
Zippo hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 12:42Manchmal fängt Evangelisation mit dem Thema an, ob es Gott gibt. Da gibt es eine Menge Leid in der Welt, das man nicht begreifen kann. Auch intelligente Menschen verstehen nicht, warum ein Gott der Liebe soviel Elend zuläßt.
Niemand versteht es. Aber das "Elend" ist kein "Beweis" dafür, dass es keinen Gott gäbe.

Man kann ellenlang darüber diskutieren. Man kann aber auch darauf hinweisen: Wir können die Welt nicht noch einmal erschaffen; und wir wurden auch nicht gefragt, ob wir geboren werden wollen... wir müssen die Welt und unser Dasein so nehmen, wie sie sind.
Wir können uns entscheiden, ob wir noch länger "bocken" wollen, weil wir nicht einverstanden sind mit unserem Leben; mit Terror, Leid und Tod.
Wir können uns aber auch dafür entscheiden, das Beste daraus zu machen und vor allem: Das Beste für unsere Zukunft zu wählen.

Man sollte das alles ganz ruhig sagen, ohne Aufregung, ohne Drängen. Es sind FAKTEN.

Mein stärkstes Argument ist: "Ich weiß es nicht, warum das alles so sein muss. Irgendetwas wird Gott sich dabei gedacht haben...uns fehlen sozusagen einige Puzzlesteine in der Erkenntnis... und ich habe Gott als sehr kompetent erfahren- bitte bedenken Sie: Er selbst kam, um in dieser Welt zu leben und den Weg eines Menschen zu gehen. Er selbst hat sich unter die Bedingungen gestellt, unter denen wir leben müssen.
Und wenn Er sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben Joh. 14,6 - und wenn wir das ewige Leben wollen, dann müssen wir diese Bedingung akzeptieren und als Tatsache anerkennen.

Dann weise ich eventuell noch darauf hin, dass Jesus auch in anderen großen Religionen vorkommt, was wenig bekannt ist und dass die anderen Religionen etwa dieselben Werte vertreten wie das Christentum.
Der Unterschied ist: Die anderen Religionen suchen noch. Das Christentum hat die Antwort und es hat den Auftrag, diese in der ganzen Welt bekannt zu machen.
Zippo hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 12:42Ich finde, man darf den Menschen auch nicht verheimlichen, daß es auch eine sehr böse Macht in dieser Welt gibt.
Satan und seine Dämonen werden von Gott bewußt in unsere Welt entlassen, dadurch ist viel Leid entstanden.
Das ist auch eines meiner Argumente:
Es gibt "das Böse". Jeder kann es in seinem Leben erfahren und hat es schon erfahren.

Logische Schlußfolgerung: Wenn das Böse existent ist, dann gibt es auch "das Gute", denn diese Welt ist in Gegensätzen angelegt: Licht- Finsternis; nass- trocken, schnell- langsam, kalt-warm; jung- alt, tot- lebendig und so weiter.

Den Menschen von heute kann man nicht mit "Teufel" oder "Satan" kommen. Ich verwende als Synonym "negative Energien". Was Energie ist, weiß jeder... und die Esoteriker haben dafür gesorgt, dass der Begriff nicht lange erklärt werden muss.
Zippo hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 12:42Mit seinem Tod am Kreuz hat der Herr Jesus dann Menschen aus der Gewalt Satans befreit. Aber trotz alledem läßt Gott Satan und seine Dämonen in der Welt und das ausgerufene Wehe wird bittere Realität.
Diese Formulierung ist für Kirchenchristen und für Insider geeignet. Für Nichtchristen müsstest du so etwas in "heutiges Deutsch" übersetzen und dabei nach Möglichkeit Worte wählen, die dein Gegenüber mit etwas, das ihm bekannt ist, assoziieren kann.

Ich höre mal auf, der Beitrag ist schon wieder lang genug. :)
LG
God bless you all for what you all have done for me.
Antworten