Helmuth hat geschrieben:Buchstabenflicker am Werk?

Ist doch völlig egal, ob du Hölle oder Gehenna sagst.
Es ist „egal“ ob JHWH, Allah, oder Buddha…Es ist „egal“ ob Liebe, Hass, Freude…Bei solcher Einstellung müsste ich mich umdrehen und dir tschüs sagen weil es hat keinen Sinn mit jemanden zu unterhalten der alles relativiert und in einem Topf wirft…Das ist meiner Meinung nach weniger als Kindergarten.
Helmuth hat geschrieben:Klingt es dann besser?
Nein, siehe oben.
Helmuth hat geschrieben:Es gibt 12 Stellen im NT mit dem Wort Gehenna und die ÜS ist Hölle. Von mir aus kannst du es wie die die ELB-CSV "Scheol" im AT unübersetzt lassen.
Es gibt kein äquivalentes Wort für Gehenna, in keiner Sprache der Welt! Nicht einmal auf Hebräisch. Und warum? Weil Gehenna (Tal Gehinnom) eine ORTSBEZEICHNUNG ist. Jeder kennt das (außer du). Frag zur Not KI…
Helmuth hat geschrieben:Dazu nun Fakten. Ja, ist auf jeden Fall besser, so es auch Fakten sind. Nun, Fakt ist, dass Jesus weder "Hölle" noch "Gehenna" sagte, da er ja Hebräisch (vermischt mit Aramäisch) geredet hatte. Er predigte nicht auf Koine. Fakt oder nicht? Das muss man exegetisch beachten!
Korinthenkacker? Jesu Worte sind auf Koine dokumentiert. Und da steht Gehenna. Mehr Fakt gibt es nicht. Ob Jesus damals noch Dialekt sprach, ist irrelevant.
Helmuth hat geschrieben:Er sagte mit größter Wahrscheinlichkeit "Sheol", da er das ja z.B. auch aus dem AT so vorlesen musste. Fakt also.
Dein Fakt. Wenn er aus den Schriften über Scheol las, dann sagte er Scheol. Das Wort Gehenna konnte er nirgends lesen es war seine „Erfindung“. Kontext von Gehenna zu Scheol passt nicht. Also kein Fakt. Für dich anscheinend unwichtig, Bedeutung von Wörtern spielen für dich keine Rolle (siehe Anfangspost)
Helmuth hat geschrieben: Dabei käme auch Gehenna aus dem Hebräischen und meint die Feuerstelle Gej Hinnom südlich von Jerusalem. D.h. selbst bei Verwendung dieses Wortes wäre klar, dass er von einem Ort der Verbrennung, also einem Feuer gesprochen hätte. Der dabei noch wichtigere Fakt ist aber der Kontext! Fakt oder nicht?
Hab ich das jemals widersprochen? Liest du was ich schreibe?
Helmuth hat geschrieben:Gehenna ist nicht griechischen Urspunges. Ist Fakt!
Hab ich das jemals widersprochen? Liest du was ich schreibe? Gehenna ist aber NICHT Hölle!
Helmuth hat geschrieben:Wenn schon, dann wäre es "Hades", welches die Entsprechung des hebräischen "Sheol" ist
Du schweifst rum…Ist nicht das Thema.
Helmuth hat geschrieben:Im NT muss man auf den Kontext achten, denn es ist egal, welche Bedeutung das Wort in der griechischen Mythologie hatte. Das war demnach mehr ein Problem der NT-Autoren, oder Luthers, der so auch verwirrt wurde, nicht aber eines des Herrn Jesus, der keine Mythen predigte.
Welches Wort denn? Jesus sagte Gehenna. Die gab’s in keiner weltlichen Mythologie. Heidnischer Glaube war die Hölle. Und da „der Herr Jesus“ „keine Mythen predigte“, meinte er NICHT Hölle (Mythos) sondern Tal Gehinnom (eine Ortsbezeichnung jeder kannte ihn). Wenn den Kontext als bare Münze nimmst dann passen (für dich) die Schilderung Jesu zu den heidnischen Konzept der Hölle. Wollte Jesus Werbung für Mythologie machen??
Helmuth hat geschrieben:Jesus sagte auch nicht "Hades". Auch da meine ich gebrauchte er "Sheol", was damit desgleichen exegetisch zu beachten ist. In der Offenbarung nutzte Johannes das Wort "Feuersee", ein sozusagen neuer Begriff, ein ganzer See voller Feuer, nicht nur eine einzelne Feuerstelle wie Gej Hinnom. Es geht ja um Millarden von Menschen, und daher passt der Begriff:
Ist es so schwierig? Bei Scheol sagte Jesus Scheol und bei Gehenna, Gehenna (für dich auf Hebräisch). Du verzettelst dich…
Helmuth hat geschrieben:Letzten Endes sind das alles bildhafte Beschreibungen,
Es sind Redewendungen, Übertreibungen, Metapher, Sinnbilder, Parabeln. Um zu verstehen, erst Gehirn einschalten..

Jesus spricht in einem Satz von Hände Füße Augen ab sonst geht’s in die Gehenna… das Feuer brennt unendlich dabei tanzen unsterbliche Würmer putzmunter da drin…da wird zähneknirschend für unendliche Zeiten gequält…Wer so was als die Realität nimmt ist selbst schuld..
Helmuth hat geschrieben: wie auch die Erzählung aus Lukas 16, aber mit folgenschwerer Bedeutung. Es kommt nicht auf das einzelne Wort an, sondern auf die umfängliche Bedeutung. Die Berichte sind auch keine historischen Berichte, sondern Weissagung in Visionen, Bildern und Gleichnissen, da es den Zustand in seiner endgültigen Erfüllung ja noch nicht gibt.
Bekomme ich antworten auf meine Fragen zu Lukas 16??
Helmuth hat geschrieben:Die vielen Kontexte sprechen aber eine recht deutliche Sprache.
Ja, du sollst dich verstümmeln um im Himmel zu kommen. Sonst landest du in die „Hölle“
Helmuth hat geschrieben:Was meint Hölle/Sheol?
Scheol ist ein Ort des nicht Lebens, was die Hölle betrifft da musst die Heiden fragen…
Helmuth hat geschrieben:Es sind Beschreibungen für Verderben, Leid, Pein, Schmerzen, Klagen, Weinen, Zähneknirschen und Finsternis mit einhergehender Verzehrung durch Feuer.
Was lernt dir das reale Leben von Feuer? Welche Eigenschaften hat Feuer? Nach wie viele Sekunden schätzt du ist ein im Feuer geworfener Mensch danach tod? Gib zu dir ehrlich die Antworten, dann macht es bei dir (hoffentlich) „klick“ was Jesus uns sagen wollte…
Helmuth hat geschrieben:Diese Worte gebraucht Jesus. Doch sind uns alle diese Zustände nicht unbekannt, weil sie schon diesen Aion beherrschen. Ein anderes Wort dafür ist gottlos.
Und noch eine Definition der Hölle? : Die „Hölle“ ist Gottlos zu sein…
Helmuth hat geschrieben:So wird eines Tages auch diese Erde im Feuer untergehen und ausgelöscht, wie die Propheten weissagen. Im Grunde erfahren wir heute schon einen Vorgeschmack dessen, was denen blüht, die nicht erlöst werden, denn jeder kennt auch Leid.
Unser Leben ist gekennzeichet von Segen und Fluch. Die ewige Hölle ist dann eine Welt, in der jeder Segen fehlt. Die Erlösten entkommen aber dem und erfahren anstelle dessen allen Segen. Für sie gibt es keinen Fluch mehr und der Heilige Geist kann vieles heute schon in Segen umwandeln.
Jesus kann auf viele iridische Bilder zurückgreifen, weil sie im Grunde genommen so real sind wie die himmlischen, nur heute noch vergänglich. Jeder kennt die schmerzhafte Wirkung des Feuers und viele andere Arten Schmerzen oder eine Depression und viele andere seelische Leiden. Und auch das Gute ist heute noch vergänglich, aber dennoch ewig.
Was unsere Welt von der kommenden unterscheidet, das ist, dass sie noch nicht in eine gute und böse Seite getrennt ist, es ist noch beides, das Gute wie das Böse gegenwärtig. Die Trennung erfolgt dann so, wie Jesus sagt, dass es keinen Wechsel mehr von einer Seite zur anderen gibt:
Lk 16,26 hat geschrieben:Und bei all diesem ist zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt, damit die, die von hier zu euch hinübergehen wollen, nicht können und sie nicht von dort zu uns herüberkommen können.
Wieder ein Bild, weil es ja noch nicht vollzogen ist. Das erfolgt im Zuge der Auferstehung. Dann sind die einen im Reich Gottes und erhalten einen unverweslichen Körper, Typ Lazarus. Die anderen sind in der Hölle (im Feuersee) und ihr Köper verwest vielleicht nicht, aber er wird durch das Feuer aller Art verzehrt, Typ reicher Prasser. Das Verzehren wird auch hier beschrieben, ohne dass der Autor dazu "Hölle" sagt:
Heb 10,26-27 hat geschrieben:Denn wenn wir mit Willen sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, sondern ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verzehren wird.
Man braucht also nicht zwingend das Wort "Hölle", da die jeweiligen Kontexte für sich sprechen. Aber es hat sich allgemein dafür durchgesetzt und zwar mit oder ohne euch ZJ. Ihr seid dafür nicht maßgeblich, sondern der Kontext der Schrift legt dafür den Maßstab.
Auch der Sheol des AT beschreibt bereits gegenwärtige Zustände, die noch nicht für immer ewig bestehen, und die Gläubigen hofften auf ihre ewige Erlösung daraus. Dazu aus einem Psalm:
Ps 49,16 hat geschrieben:Gott aber wird meine Seele erlösen von der Gewalt des Scheols; denn er wird mich aufnehmen.
Und du bist dabei noch überzeugt:
Helmuth hat geschrieben:Das ist zwar typisch, wenn man nichts mehr im Köcher hat, aber so auch ein Akt der Hilflosigkeit. So denken Sektierer. Du hast das Pulver verschossen und aus die Maus.
Für was brauch ich hier Pfeile und Pulver? Der „Feind“ ist selbst verwirrt und so keine Bedrohung.
