Ja ich denke da liegt der Grund unserer unterschiedlichen Ansichten, wir definieren das Gewissen unterschiedlich. Für dich ist es ein nonverbaler Prozess (ein Gefühl/ein Signal), mich ein Urteil unserer praktischen Vernunft.Helmuth hat geschrieben: ↑Do 9. Jul 2026, 08:58 Ich habe vesucht darzulegen, dass es nicht das Gewissen ist, das urteilt, sondern du. An sich ist der Begriff Gewissenentscheidung theologisch nicht korrekt, das es ja ein nonverbaler Prozess ist. Es ist immer das Herz, das Dinge entscheidet, also du bist es mit deinem Geist.
Ich stimme dir schon zu, dass nicht das Gewissen an meiner Stelle entscheidet. Aber der Mensch entscheidet im Licht eines Gewissensurteils, dh ein Urteil, das vom eigenen Gewissen geformt wird. Da unsere Vorstellungen des Gewissens voneinander abweichen, klingt die jeweilig andere Position falsch bzw. fehlerhaft. Kann ich schon nachvollziehen.
Ich stimme dir hier grundsätzlich zu, fortwährend böse Entscheidungen verhärten das Herz. Aber gerade deswegen kann das Gewissen kein unfehlbarer Maßstab sein.Helmuth hat geschrieben: ↑Do 9. Jul 2026, 08:58 Ich bitte nun um diesen Gedankenschritt, sonst schreiten wir im Thema ncht voran. Im Falle forwährend bösartiger Entscheidungen tötest du das Gewissen allmählich ab. Insofern is es auch ein Gradmesser. Dazu bleibt die Schlüsselstelle --> Jesaja 6:9-10.
Ich kann dir schon folgen, aber unsere Auffassungen unterscheiden sich gewaltig. Ich kann da intellektuell mit dir mitgehen, aber ich sehe die Dinge eben anders.