Tageskalender mit Bibelsprüchen

Rund um Bibel und Glaube
fitundheil
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Re: Tageskalender mit Bibelsprüchen

Beitrag von fitundheil »

Schmeckt und seht, dass der HERR gütig ist! Glückselig der Mann, der zu ihm Zuflucht nimmt! Psalm 34,9
Gott macht keinen Fehler

Der König eines afrikanischen Stammes wurde einmal von einem Tiger angegriffen und konnte nur gerettet werden, weil einer seiner Sklaven eingriff; dabei verlor der König allerdings einen Finger. Zornig schrie er: „Wenn Gott gut wäre, hätte ich keinen Finger verloren.“

Der Sklave, ein Christ, antwortete: „Majestät, Gott ist gut, und was Er tut, ist weise. Er macht nie Fehler.“ Das brachte den Herrscher erst recht in Wut und er sperrte den Sklaven, der ihm das Leben gerettet hatte, ins Gefängnis.

Einige Zeit später wurde der König von Kriegern gefangen genommen, die ihren Götzen Menschenopfer darbrachten. Er sollte das gleiche Schicksal erleiden. Doch als seine Feinde bemerkten, dass ihm ein Finger fehlte, ließen sie ihn unverzüglich frei, weil es ihnen verboten war, Verstümmelte zu opfern.

Als der König nach Hause zurückkehrte, ließ er den gefangenen Sklaven frei und sagte freundlich zu ihm: „Gott ist wirklich gut zu mir gewesen. Ich wäre getötet worden. Nur weil mir ein Finger fehlte, ließen sie mich gehen. Aber ich frage mich, warum Gott mir erlaubt hat, dich ins Gefängnis zu bringen.“

„Majestät“, antwortete der Sklave, „wenn ich nicht im Gefängnis gewesen wäre, hätte man mich mit Euch gefangen genommen und an Eurer Stelle geopfert, denn ich habe alle meine Finger.“

Wie leicht befinden wir uns in einer Situation, in der wir nicht verstehen, welche Absichten Gott mit uns hat. Aber denken wir immer daran: „Denen, die Gott lieben, wirken alle Dinge zum Guten mit“ (Römer 8,28).
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fitundheil
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Re: Tageskalender mit Bibelsprüchen

Beitrag von fitundheil »

Lukas 16
10 Nur wer im Kleinen treu ist, wird es auch im Großen sein. Wenn ihr bei kleinen Dingen unzuverlässig seid, werdet ihr es auch bei großen sein.
11 Geht ihr also schon mit dem Geld, an dem so viel Unrecht haftet, nicht gut und treu um, wer wird euch dann die Reichtümer des Himmels anvertrauen wollen?
12 Wenn ihr schon die Güter nachlässig verwaltet, die Gott euch nur vorübergehend anvertraut hat, wie soll er euch dann die Dinge schenken, die wirklich euch gehören sollen?«
13 »Niemand kann zwei Herren gleichzeitig dienen. Wer dem einen richtig dienen will, wird sich um die Wünsche des anderen nicht kümmern können. Er wird sich für den einen einsetzen und den anderen vernachlässigen. Auch ihr könnt nicht gleichzeitig für Gott und das Geld leben.«
Mit der Hilfe von Jesus Christus, der mich von allem Bösen befreit hat, als ich ihn annahm als meinen Erlöser und Herr, kann ich auch im kleinen treu sein zur Ehre Gottes zu meinem Segen.
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Re: Tageskalender mit Bibelsprüchen

Beitrag von fitundheil »

Kommt und lasst uns zu dem HERRN umkehren. Hosea 6,1
Fähre verpasst
Die 7.30-Uhr-Fähre hatte gerade abgelegt, als noch ein Reisender an den Fährschalter stürmte. Man sah ihm an, dass er es eilig hatte - aber er war zu spät. Er schimpfte auf den Taxifahrer, der zu langsam, und auf die Fähre, die zu pünktlich gewesen war. Der Schalterangestellte konnte ihn nur auf die nächste Fähre um 9.15 Uhr verweisen.

Langsam beruhigte sich der Mann, zog sich einen Kaffee am Automaten und machte es sich gemütlich. Er nahm sich eine der ausliegenden christlichen Broschüren, blätterte sie oberflächlich durch - und begann dann, aufmerksam von vorne an zu lesen. Die Zeit verging. Schon kamen die ersten Reisenden für die 9.15-Uhr-Fähre, doch noch immer las er und nahm offensichtlich um sich herum nichts wahr. Dann aber kam Leben in ihn, er steckte die Broschüre ein und ging aufs Schiff.

Eine Woche später war er wieder da. Er sprach den Schalterangestellten an: „Erinnern Sie sich noch an mich?“ - „Natürlich“, sagte dieser, „Sie waren der Mann, der die Fähre verpasste und darüber so wütend war.“

„Ja, das stimmt“, sagte der Mann, „und ich bin froh, dass ich sie damals verpasst habe. Die Fähre habe ich verpasst - aber ich habe dadurch Jesus Christus gefunden. Ich war beruflich so im Stress, dass ich gar keine Zeit mehr hatte, über mein Leben nachzudenken. Und damit auch nicht über Gott. Und dann fuhr mir hier die Fähre vor der Nase weg und auf einmal hatte ich Zeit. Gezwungenermaßen. Ich habe eine Broschüre gelesen und Gott hat zu mir geredet. Nun weiß ich, dass Er mir alle Schuld vergeben hat.“

Wenn Sie oder ich das nächste Mal etwas verpassen - dann sollten auch wir uns einmal fragen, was Gott uns damit sagen will …
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Re: Tageskalender mit Bibelsprüchen

Beitrag von fitundheil »

Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn errettet werde. Johannes 3,17
Errettung
Was bedeutet es, durch Jesus Christus errettet zu werden? Was heißt Errettung?

Nun, Errettung heißt nicht, dass man einer Religion folgt, Mitglied einer Kirche ist oder ein Glaubensbekenntnis hat. Das alles kann auf mich zutreffen - und doch bin ich nicht errettet!

Errettet sein bedeutet frei sein: frei gemacht von der Sünde, freigesprochen von der Strafe. Nicht mehr gebunden, nicht mehr schuldig - einfach frei! Frei von der Knechtschaft des Teufels, der Knechtschaft durch die Sünde und der Gebundenheit unter ein Gesetz.

Errettung ist möglich, weil Jesus Christus in die Welt gekommen ist. Das Erste, was der Engel auf dem Feld in Bethlehem sagte, war: „Euch ist heute ein Erretter geboren, welcher ist Christus, der Herr“ (Lukas 2,11). Genau so einen wie Ihn brauchte ich! Denn ich hatte gesündigt - und brauchte deshalb einen Retter, einen Befreier. Da hat Gott seinen Sohn in die Welt gesandt, nicht damit ich gerichtet würde, sondern damit ich durch Ihn errettet werde.

Errettung ist nur möglich „durch ihn“, durch sonst niemand. Denn Jesus Christus ist der Weg, der einzige Weg zum Vater (Johannes 14,6). Nichts und niemand kann mich retten: keine Religion, keine Reformation, keine Sakramente, keine Gebete, keine guten Werke, keine frommen Fürsprecher. Nur „durch ihn“ kann ich gerettet werden.

Jetzt bleibt nur noch die Frage offen, ob ich auf diesem Weg und unter diesen Bedingungen gerettet werden will. - Die Alternative wäre, verloren zu gehen und einmal von Gott bestraft und gerichtet zu werden. Doch noch ist der Herr Jesus bereit, damit „die Welt durch ihn errettet werde“. Nun bin ich gefragt - und auch Sie!
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Re: Tageskalender mit Bibelsprüchen

Beitrag von fitundheil »

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes, der uns tröstet in all unserer Bedrängnis. 2. Korinther 1,3
Ohne Regen kein Regenbogen
Es kann keinen Regenbogen geben, wenn es nicht regnet. So können wir auch gewisse Aspekte der Herrlichkeit und Gnade Gottes nicht sehen, wenn wir nicht notvolle Glaubensprüfungen erfahren haben. Wie wunderbar und unschätzbar die göttlichen Verheißungen sind, werden wir in vollem Umfang nur in der Not erfahren.

Eine junge Bekannte erzählte mir, dass sie in den Wochen, die sie im Krankenzimmer verbrachte, die Liebe Christi klarer und deutlicher erfahren habe als in all den Jahren ihres Lebens. Worte Gottes, die sie von Kindheit an gekannt hatte, leuchteten zum ersten Mal in einem Glanz auf, den sie vorher nicht gesehen hatte. Die Bibelworte gewannen an tiefer Bedeutung für sie, obwohl sie kein oberflächliches Leben geführt hatte. Vor ihrer Krankheit hatte es in ihrem Leben nie Wolken gegeben - alles war Gesundheit und Glück, und sie hatte die Farben des Regenbogens nicht gesehen. Dies gilt für alle göttlichen Tröstungen. Ihre Bedeutung können wir zwar nie ganz ergründen, aber wir verstehen mehr davon, wenn die Not kommt, in der sie Kraft geben sollen.

Eine Seligpreisung heißt: „Glückselig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden“ (Matthäus 5,4). Wir werden erst dann Trost erfahren, wenn wir trauern. Jeder Christ, der durch Leid gegangen ist, versteht dies.

Trau mir, denn ich bin mit dir, auch wenn du nichts verstehst.
Und ich will dich behüten auf allen deinen Wegen,
wo immer du auch gehst.

Ich will dich nicht verlassen, da kannst du sicher sein.
Mein Wort, das werd ich halten, mit Liebe dich umgeben.
Ich lass dich nicht allein.
G. W.
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Re: Tageskalender mit Bibelsprüchen

Beitrag von fitundheil »

Als es nun Abend war an jenem Tag, dem ersten der Woche, und die Türen da, wo die Jünger waren, aus Furcht vor den Juden verschlossen waren, kam Jesus und stand in der Mitte und spricht zu ihnen: Friede euch! Und als er dies gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Johannes 20,19.20
Gedanken zum Johannes-Evangelium

So wie der Sabbat, der letzte Tag der Woche, für das Judentum charakteristisch ist, so ist für Christen der Sonntag bedeutend, der erste Tag der Woche. Der Sonntag ist der Tag der Auferstehung Jesu, und damit ist etwas völlig Neues entstanden, wie wir bereits gesehen haben.

Im letzten Buch der Bibel wird der Sonntag „des Herrn Tag“ oder „der dem Herrn gehörende Tag“ genannt. An diesem Tag haben sich die ersten Christen gewöhnlich zum Gedächtnis ihres Herrn versammelt (Offenbarung 1,10; vgl. Apostelgeschichte 20,7; 1. Korinther 16,2).

Hier nun sind die Jünger noch in Angst. Sie halten die Türen verschlossen, damit ihnen die Feinde Jesu nicht zu Leibe rücken. Doch dann tritt das Unerwartete ein: Jesus steht plötzlich in der Mitte der Jünger und im Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit! Niemand braucht Ihm die Tür zu öffnen, weder Mensch noch Engel. Der Auferstehungsleib ist nicht an Raum und Zeit gebunden, obwohl er betastet werden kann. Heute noch unvorstellbar, aber es wird eines Tages für alle Glaubenden wahr werden; dann werden auch sie einen solchen Leib bekommen.

Der Gruß „Friede euch!“ beruhigt die ängstlichen Jünger. Jesus selbst steht vor ihnen! Seine Wundmale beweisen es. Zudem sehen wir, dass Jesu Tod und Auferstehung allen Glaubenden den Frieden mit Gott garantieren. Jeder, der diesen Frieden genießt, kennt auch etwas von der Freude der Jünger: Obgleich wir unseren Herrn nicht sehen, weil Er im Himmel ist, erfüllt uns eine unaussprechliche Freude (1. Petrus 1,8).
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Re: Tageskalender mit Bibelsprüchen

Beitrag von fitundheil »

Preise den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht alle seine Wohltaten! Psalm 103,2
Die richtige Adresse
William Booth (1829-1912), der Gründer der Heilsarmee, erzählt in einem seiner Briefe eine lehrreiche Anekdote:

Während einer Besprechung hatte ein Christ ausführlich über die Probleme und Enttäuschungen gesprochen, die er mit seinen Glaubensbrüdern und -schwestern hatte. Darauf erwiderte ein anderer: „Ich sehe, dass du in der Klagstraße wohnst. Ich habe selbst einige Zeit dort gelebt, und es ging mir nie gut. Die Luft war ungesund, das Haus war feucht und dunkel, das Wasser war schlecht, die Vögel sangen dort nie, und ich war ständig traurig und schlecht gelaunt.

Aber dann bin ich in die Dankstraße umgezogen, und seither geht es mir gut und meiner Familie auch. Die Luft ist sauber, das Wasser ist klar, das Haus ist gesund und der Sonne ausgesetzt, die Vögel singen, und ich bin von morgens bis abends glücklich. Wenn ich dir also einen Rat geben darf, dann zieh doch ebenfalls um! In der Dankstraße sind noch viele Häuser frei, und wenn du dich entschließen möchtest, umzuziehen, bin ich sicher: Du wirst dich dort sehr wohlfühlen. Außerdem würde ich mich sehr darüber freuen, dich als neuen Nachbarn zu haben.“

Denken wir doch öfter über die vielen Gaben nach, die Gott uns schenkt, statt uns darüber zu beklagen, was uns vermeintlich fehlt. Vielleicht können wir dann auch ein wenig mehr Liebe, Freude und Frieden in unsere Straße bringen?

Mögen sie den HERRN preisen wegen seiner Güte und wegen seiner Wundertatenan den Menschenkindern!

Psalm 107,8
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Re: Tageskalender mit Bibelsprüchen

Beitrag von fitundheil »

Wer ist ein Gott wie du, der die Ungerechtigkeit vergibt? Micha 7,18
„Gott vergibt dir“
In Le Bouchet-de-Pranles im französischen Departement Ardèche befindet sich das Geburtshaus von Marie Durand (1711-1776). Dort wird das Leben dieser Christin dargestellt, die als 19-Jährige wegen ihres Glaubens unter Ludwig XIV. inhaftiert wurde. Marie verbrachte insgesamt 38 Jahre unter schlimmsten Bedingungen im „Tour de Constance“, einem Wehrturm in der südfranzö­sischen Stadt Aigues-Mortes am Rande der Camargue.

Als Arbeiter das Dach ihres Hauses in Pranle neu eindeckten, fanden sie eine Dachpfanne, auf der geschrieben stand: „Gott vergibt dir.“ Von wem genau diese Worte stammen und für wen sie waren, lässt sich nicht mehr feststellen. Aber es ist anzunehmen, dass protestantische Christen sie für ihre Verfolger schrieben. Sie folgten damit dem Beispiel des Herrn Jesus, der am Kreuz betete: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ (Lukas 23,34).

Derjenige, der die Worte auf die Dachpfanne schrieb, formulierte nicht einfach: „Gott vergibt“, sondern: „Gott vergibt dir.“ Dieses „dir“ richtet sich an jeden, der noch nicht mit Gott im Reinen ist. Gott ist Liebe, und Er ist bereit, die Sünden jedes Menschen zu vergeben. Allerdings muss ein Mensch dazu anerkennen, dass er ein Sünder ist und Gottes Gnade braucht! Gott gewährt sie jedem, der sie haben möchte, aber Er drängt sie niemand auf, der sie ablehnt.

Noch ist Gnadenzeit. Noch ist Gott geduldig. Aber bald wird die Tür verschlossen sein (Matthäus 25,10). Dann wird es zu spät sein, um auf Gottes Liebe antworten zu können. Und das ist äußerst tragisch! Denn auch wenn Gott seine Gnade niemand aufdrängt, geht man ohne Vergebung ewig verloren.

„Du aber bist ein Gott der Vergebung, gnädig und barmherzig, langsam zum Zorn und groß an Güte“ (Nehemia 9,17).
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Re: Tageskalender mit Bibelsprüchen

Beitrag von fitundheil »

Der, der uns einst verfolgte, verkündigt jetzt den Glauben, den er einst zerstörte. Und sie verherrlichten Gott an mir. Galater 1,23.24
Einst und jetzt
Der Apostel Paulus spricht hier davon, was die Christen in Judäa damals bei ihm beobachtet hatten: Einst hatte er die Gläubigen verfolgt und ihren Glauben ausrotten wollen; jetzt verkündigte er selbst den christlichen Glauben, denn er war zu Jesus Christus umgekehrt.

Dieser radikale Wandel von einem Verfolger der Christen zu einem Apostel von Jesus Christus war für alle deutlich sichtbar. Aus Saulus (vorher) war Paulus geworden (so hieß er nach seiner Lebenswende).

In einem Brief an die Gläubigen in Korinth erwähnt Paulus einige schwere Sünden und schreibt im Anschluss daran: „Und solches sind einige von euch (einst) gewesen; aber ihr seid (jetzt) abgewaschen, aber ihr seid geheiligt, aber ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen des Herrn Jesus und durch den Geist unseres Gottes“ (1. Korinther 6,11). Und von den Christen in Ephesus kann der Apostel feststellen: „Jetzt aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, durch das Blut des Christus nahe geworden“ (Epheser 2,13).

Wenn sich im Leben eines Menschen noch nichts Grund­legendes verändert hat, wenn sich also das „Einst“ und das „Jetzt“ durch nichts unterscheiden, ist zu befürchten, dass eine solche Lebenserneuerung, auch Bekehrung genannt, noch nicht stattgefunden hat.

Nachdem die Christen in Thessalonich sich bekehrt und eine Lebenswende erfahren hatten, bezeugten die Menschen von ihnen, dass „sie sich von den Götzenbildern zu Gott bekehrt hatten, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen und seinen Sohn aus den Himmeln zu erwarten“ (1. Thessalonicher 1,9.10).
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Beitrag von fitundheil »

Als Barnabas hingekommen war und die Gnade Gottes sah, freute er sich und ermahnte alle, mit Herzensentschluss bei dem Herrn zu verharren. Apostelgeschichte 11,23
Der Sohn des Trostes
Joseph, ein Jude, der auf der Insel Zypern geboren ist, kommt zum Glauben an Jesus Christus. Das erste, was die Bibel von ihm berichtet, ist, dass er seinen Acker verkauft und den Erlös den Aposteln bringt. Die ersten Christen in Jerusalem haben nämlich alles gemeinsam, und es wird jedem das gegeben, was er nötig hat.

Joseph ist nicht nur ein freigebiger Christ, er sticht auch durch seinen guten Umgang mit den Gläubigen hervor. Deshalb haben ihm die Apostel bereits den Namen Barnabas gegeben - „Sohn des Trostes“. Er zeigt großes Einfühlungsvermögen und kann offensichtlich auf Fragen und Probleme der Gläubigen eingehen und ihnen Mut zusprechen.

Barnabas kann auch Herzen miteinander verbinden. Das beweist er, als der frühere Christenverfolger Saulus von Tarsus Anschluss an die Gläubigen in Jerusalem sucht. Alle haben Angst vor Saulus. Sie können sich einfach nicht vorstellen, dass aus dem erbitterten Verfolger ein Nachfolger des Herrn Jesus geworden ist. Doch Barnabas geht auf ihn zu und befasst sich mit ihm. So kann er die Gläubigen einerseits beschwichtigen und andererseits dazu beitragen, dass Saulus in ihre Gemeinschaft aufgenommen wird.

Einige Zeit später dringt die Nachricht nach Jerusalem: „In Antiochien hat eine Erweckung stattgefunden; viele sind zum Glauben an Jesus Christus gekommen!“ Wir würden erwarten, dass die Apostel sich aufmachen, um die Gläubigen dort zu stärken und ihre Verbundenheit mit ihnen auszudrücken. Doch es ist Barnabas, den sie dorthin senden. Wieder ist er als „Sohn des Trostes“ tätig, indem er die Gläubigen mit Nachdruck ermuntert, „mit Herzensentschluss bei dem Herrn zu verharren“.

Alles das kann der Glaube an Jesus Christus in einem Menschenleben bewirken!
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