Predigten Olaf Latzel

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Spice
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Re: Predigten Olaf Latzel

Beitrag von Spice »

Hoger hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 14:50 "Gnade sei mit euch und Friede....." in diesem Tofall. Mich reißt es immer wieder, obwohl ich das so oft gehört habe
Wie ein Befehlston...
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Abischai
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Re: Predigten Olaf Latzel

Beitrag von Abischai »

Spice hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 15:04 Wie ein Befehlston...
Ist doch egal wie das klingt, es kommt daruf an, was es IST.
Und dieser Ausspruch ist ein Segen, mit Nachdruck ausgesprochen, ungefähr so, als wenn einem hungernden Menschen jemand einen schweren Sack voller Lebensmittel auf die Schulter packt. Das ist hart und ruckt, und schwer ist es auch, aber niemand der bei Verstand ist, würde das bemängeln.
Das Urbild eines in Vollmacht ausgesprochenen Segens ist "der aaronitische Segen", den Gott beauftragt hat. Pastor Latzel ist auch von Gott beauftragt, zu segnen, und genau das tut er.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
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Hoger
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Re: Predigten Olaf Latzel

Beitrag von Hoger »

Abischai hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 15:11 Ist doch egal wie das klingt, es kommt daruf an, was es IST.
Ich habe mal einigen geistigen Freunden Predigten von Olaf Latzel verlinkt. Es waren nur drei, weil wir diese Themen gerade bearbeiteten und ich mal diese Sichtweise mit reinbringen wollte.

Alle habe nach diesem Eingangstext abgebrochen - das höre ich mir nicht an, da ist soviel Aggression dahinter. Will ich nicht.

Es ist schon wichtig wie ein Segen ausgesprochen wird und was da mit rüberkommt.

Aber das soll jetzt keine Kritik an Olaf Latzel sein - wer seine Inhalte wertvoll findet, der soll es tun.

Wie nimmst du das wahr?
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
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Abischai
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Re: Predigten Olaf Latzel

Beitrag von Abischai »

Hoger hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 15:16 Wie nimmst du das wahr?
Pastor Olaf Latzel ist sehr hart in seiner Rede, ich würde das nie so machen, könnte das auch gar nicht. Aber ich bin immer wieder sehr froh, daß er das genau so tut, denn mich rüttelt er sehr oft auf, ungefähr so wie der Prophet Nathan König David zur Rede gestellt hat. Würde Pastor Latzel gelinder sprechen, würde das bei mir oft gar nicht ankommen, eben durch diese Besonderheit ist es lohnenswert, gerade dessen Predigten und Mahnungen(!) zu hören.
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Hoger
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Re: Predigten Olaf Latzel

Beitrag von Hoger »

Abischai hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 15:26 Aber ich bin immer wieder sehr froh, daß er das genau so tut, denn mich rüttelt er sehr oft auf,
Das ist toll.
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
Spice
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Re: Predigten Olaf Latzel

Beitrag von Spice »

Abischai hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 15:11
Spice hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 15:04 Wie ein Befehlston...
Ist doch egal wie das klingt, es kommt daruf an, was es IST.
Und dieser Ausspruch ist ein Segen, mit Nachdruck ausgesprochen, ungefähr so, als wenn einem hungernden Menschen jemand einen schweren Sack voller Lebensmittel auf die Schulter packt. Das ist hart und ruckt, und schwer ist es auch, aber niemand der bei Verstand ist, würde das bemängeln.
Das Urbild eines in Vollmacht ausgesprochenen Segens ist "der aaronitische Segen", den Gott beauftragt hat. Pastor Latzel ist auch von Gott beauftragt, zu segnen, und genau das tut er.
Ich denke nicht, dass es egal ist, wie etwas ausgesprochen wird. Nicht umsonst heißt es, "der Ton macht die Musik". Stellt dir vor, jemand bellt dich in diesem Ton an, "ich liebe dich". Da würde man doch denken, was ist mit dem los? Man würde ihm nicht glauben, dass er einen liebt. Ebenso kann ich mir nicht vorstellen, dass Latzel Frieden kennt.
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Lena
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Re: Predigten Olaf Latzel

Beitrag von Lena »

Die Vorworte des Predigers hören sich für mich dem Ton nach autoritär an.
Das kann man positiv oder negativ empfinden. Ist nicht jeder ein Anselm Grün.
In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses
Hoger, deine Signatur betreffend: Das würde den vielen neuen Aussagen eurer Kirche widersprechen.
Und jenen recht geben die sagen: Allein die Bibel.
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Hoger
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Re: Predigten Olaf Latzel

Beitrag von Hoger »

Lena hat geschrieben: Do 22. Jan 2026, 12:09 Die Vorworte des Predigers hören sich für mich dem Ton nach autoritär an.
Das kann man positiv oder negativ empfinden. Ist nicht jeder ein Anselm Grün.
In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses
Hoger, deine Signatur betreffend: Das würde den vielen neuen Aussagen eurer Kirche widersprechen.
Und jenen recht geben die sagen: Allein die Bibel.
der Gesamttext:
III Christus Jesus - der Mittler und die Fülle der ganzen Offenbarung

In seinem Wort hat Gott alles gesagt

65 ,,Viele Male und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten; in dieser Endzeit aber hat er zu uns gesprochen durch den Sohn" (Hebr 1,1-2). Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses. Das bringt der hl. Johannes vom Kreuz in seiner Auslegung von Hebr 1,1-2 lichtvoll zum Ausdruck:

,,Seit er uns seinen Sohn geschenkt hat, der sein Wort ist, hat Gott uns kein anderes Wort zu geben. Er hat alles zumal in diesem einen Worte gesprochen

Denn was er ehedem nur stückweise zu den Propheten geredet, das hat er nunmehr im ganzen gesprochen, indem er uns das Ganze gab, nämlich seinen Sohn. Wer demnach jetzt noch ihn befragen oder von ihm Visionen oder Offenbarungen haben wollte, der würde nicht bloß unvernünftig handeln, sondern Gott geradezu beleidigen, weil er seine Augen nicht einzig auf Christus richten würde, ohne jegliches Verlangen nach anderen oder neuen Dingen" (Carm. 2,22).

Es wird keine andere Offenbarung mehr geben

66 ,,Daher wird die christliche Heilsordnung, nämlich der neue und nun endgültige Bund, niemals vorübergehen, und es ist keine neue öffentliche Offenbarung mehr zu erwarten vor der glorreichen Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus" (DV 4). Obwohl die Offenbarung abgeschlossen ist, ist ihr Inhalt nicht vollständig ausgeschöpft; es bleibt Sache des christlichen Glaubens, im Lauf der Jahrhunderte nach und nach ihre ganze Tragweite zu erfassen.

67 Im Laufe der Jahrhunderte gab es sogenannte ,,Privatoffenbarungen", von denen einige durch die kirchliche Autorität anerkannt wurden. Sie gehören jedoch nicht zum Glaubensgut. Sie sind nicht dazu da, die endgültige Offenbarung Christi zu ,,vervollkommnen" oder zu ,,vervollständigen", sondern sollen helfen, in einem bestimmten Zeitalter tiefer aus ihr zu leben. Unter der Leitung des Lehramtes der Kirche weiß der Glaubenssinn der Gläubigen zu unterscheiden und wahrzunehmen, was in solchen Offenbarungen ein echter Ruf Christi oder seiner Heiligen an die Kirche ist.

Der christliche Glaube kann keine ,,Offenbarungen" annehmen, die vorgeben, die Offenbarung, die in Christus vollendet ist, zu übertreffen oder zu berichtigen, wie das bei gewissen nichtchristlichen Religionen und oft auch bei gewissen neueren Sekten der Fall ist, die auf solchen ,,Offenbarungen" gründen.
Der Sohn ist der Logos (Wort) und das Wort ist zuallererst eine Person. Es geht nicht um ein Buch
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
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Abischai
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Re: Predigten Olaf Latzel

Beitrag von Abischai »

Spice hat geschrieben: Do 22. Jan 2026, 11:46 Nicht umsonst heißt es, "der Ton macht die Musik".
Der Spruch hat seine absolute Berechtigung, gilt aber nicht in jeder Ecke des Lebens, es ist ein menschlicher Leitsatz, der in den meisten Fällen gilt, wo der Ton zentral ist. Wir Menschen kommunizieren unsere(!) Worte u.a. vermittels des Tones und der Gestik. Bei Gottes Wort ist das nicht so, genau so wie es bei Gesetzestexten nicht so ist.
Ich meine aus Pastor Latzels Wortwahl und Tonfall etwas herauszuhören, was nicht direkt mit dem Wort zusammenhängt was er gerade ausspricht, sondern mehr den Zorn, daß es so selten und kaum so klar ausgesprochen wird, wie er es jetzt gerade tun muß (meint tun zu müssen). Ein Ersthelfer am Unfallort tut (hoffentlich) das richtige, aber auch nicht immer sanft.

Um bei deinem Beispiel zu bleiben "ich liebe dich" in harschem Ton, das klingt auf den ersten Blick unglaubwürdig, das ist wahr, aber wenn dahinter genau das steckt, daß jemand das nämlich immer und immer wieder zu mir sagt und es auch zeigt, ich ihm das aber nicht glaube, dann kann es schon sein, daß das gleiche Wort auch mal derber vorgetragen wird, denn es geht ja nicht darum, daß ich ein wohliges Geneigtsein erkennen soll, sondern daß ich Hingabe und Treue erkennen soll.

OK, "Liebe" ist da als Vergleich vielleicht etwas ungeeignet.

Aber wenn mich jemand liebevoll und sanft auf den Notausgang hinweist, der an vielen Stellen im Gebäude ausgeschildert ist (so mache ich das mit kleinen Kindern), dann ist das schön. Wenn die Bude aber lichterloh in Brand steht und die Leute panisch durcheinanderrennen, dann wende ich Gewalt an (in der Stimme) und werde vielleicht sogar handgreiflich, um die Leute zum Notausgng zu bewegen.

In diesem Sinne verstehe ich die Härte in Pastor Latzels Tonfall und auch im Tonfall anderer. Eine Ausnahme bildet Lothar Gassmann, der bei noch so schwerem Wort immer sanft ist (mir unverständlich wie das geht, aber ich finde das angenehm).
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Lena
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Re: Predigten Olaf Latzel

Beitrag von Lena »

Hoger hat geschrieben: Do 22. Jan 2026, 12:19 Der Sohn ist der Logos (Wort) und das Wort ist zuallererst eine Person
Und die Stimme vom Himmel sagte das sie auf ihn hören sollen.
Auf die Worte des Wortes. Und diese sind durch seine Apostel
in dem Buch die Bibel zu finden.
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