Re: Predigten Olaf Latzel
Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 15:04
Community für Menschen auf der Suche nach Gott
https://4religion.org/
Ist doch egal wie das klingt, es kommt daruf an, was es IST.
Ich habe mal einigen geistigen Freunden Predigten von Olaf Latzel verlinkt. Es waren nur drei, weil wir diese Themen gerade bearbeiteten und ich mal diese Sichtweise mit reinbringen wollte.
Pastor Olaf Latzel ist sehr hart in seiner Rede, ich würde das nie so machen, könnte das auch gar nicht. Aber ich bin immer wieder sehr froh, daß er das genau so tut, denn mich rüttelt er sehr oft auf, ungefähr so wie der Prophet Nathan König David zur Rede gestellt hat. Würde Pastor Latzel gelinder sprechen, würde das bei mir oft gar nicht ankommen, eben durch diese Besonderheit ist es lohnenswert, gerade dessen Predigten und Mahnungen(!) zu hören.
Ich denke nicht, dass es egal ist, wie etwas ausgesprochen wird. Nicht umsonst heißt es, "der Ton macht die Musik". Stellt dir vor, jemand bellt dich in diesem Ton an, "ich liebe dich". Da würde man doch denken, was ist mit dem los? Man würde ihm nicht glauben, dass er einen liebt. Ebenso kann ich mir nicht vorstellen, dass Latzel Frieden kennt.Abischai hat geschrieben: ↑Mi 21. Jan 2026, 15:11Ist doch egal wie das klingt, es kommt daruf an, was es IST.
Und dieser Ausspruch ist ein Segen, mit Nachdruck ausgesprochen, ungefähr so, als wenn einem hungernden Menschen jemand einen schweren Sack voller Lebensmittel auf die Schulter packt. Das ist hart und ruckt, und schwer ist es auch, aber niemand der bei Verstand ist, würde das bemängeln.
Das Urbild eines in Vollmacht ausgesprochenen Segens ist "der aaronitische Segen", den Gott beauftragt hat. Pastor Latzel ist auch von Gott beauftragt, zu segnen, und genau das tut er.
Hoger, deine Signatur betreffend: Das würde den vielen neuen Aussagen eurer Kirche widersprechen.In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses
der Gesamttext:Lena hat geschrieben: ↑Do 22. Jan 2026, 12:09 Die Vorworte des Predigers hören sich für mich dem Ton nach autoritär an.
Das kann man positiv oder negativ empfinden. Ist nicht jeder ein Anselm Grün.
Hoger, deine Signatur betreffend: Das würde den vielen neuen Aussagen eurer Kirche widersprechen.In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses
Und jenen recht geben die sagen: Allein die Bibel.
Der Sohn ist der Logos (Wort) und das Wort ist zuallererst eine Person. Es geht nicht um ein BuchIII Christus Jesus - der Mittler und die Fülle der ganzen Offenbarung
In seinem Wort hat Gott alles gesagt
65 ,,Viele Male und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten; in dieser Endzeit aber hat er zu uns gesprochen durch den Sohn" (Hebr 1,1-2). Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses. Das bringt der hl. Johannes vom Kreuz in seiner Auslegung von Hebr 1,1-2 lichtvoll zum Ausdruck:
,,Seit er uns seinen Sohn geschenkt hat, der sein Wort ist, hat Gott uns kein anderes Wort zu geben. Er hat alles zumal in diesem einen Worte gesprochen
Denn was er ehedem nur stückweise zu den Propheten geredet, das hat er nunmehr im ganzen gesprochen, indem er uns das Ganze gab, nämlich seinen Sohn. Wer demnach jetzt noch ihn befragen oder von ihm Visionen oder Offenbarungen haben wollte, der würde nicht bloß unvernünftig handeln, sondern Gott geradezu beleidigen, weil er seine Augen nicht einzig auf Christus richten würde, ohne jegliches Verlangen nach anderen oder neuen Dingen" (Carm. 2,22).
Es wird keine andere Offenbarung mehr geben
66 ,,Daher wird die christliche Heilsordnung, nämlich der neue und nun endgültige Bund, niemals vorübergehen, und es ist keine neue öffentliche Offenbarung mehr zu erwarten vor der glorreichen Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus" (DV 4). Obwohl die Offenbarung abgeschlossen ist, ist ihr Inhalt nicht vollständig ausgeschöpft; es bleibt Sache des christlichen Glaubens, im Lauf der Jahrhunderte nach und nach ihre ganze Tragweite zu erfassen.
67 Im Laufe der Jahrhunderte gab es sogenannte ,,Privatoffenbarungen", von denen einige durch die kirchliche Autorität anerkannt wurden. Sie gehören jedoch nicht zum Glaubensgut. Sie sind nicht dazu da, die endgültige Offenbarung Christi zu ,,vervollkommnen" oder zu ,,vervollständigen", sondern sollen helfen, in einem bestimmten Zeitalter tiefer aus ihr zu leben. Unter der Leitung des Lehramtes der Kirche weiß der Glaubenssinn der Gläubigen zu unterscheiden und wahrzunehmen, was in solchen Offenbarungen ein echter Ruf Christi oder seiner Heiligen an die Kirche ist.
Der christliche Glaube kann keine ,,Offenbarungen" annehmen, die vorgeben, die Offenbarung, die in Christus vollendet ist, zu übertreffen oder zu berichtigen, wie das bei gewissen nichtchristlichen Religionen und oft auch bei gewissen neueren Sekten der Fall ist, die auf solchen ,,Offenbarungen" gründen.
Der Spruch hat seine absolute Berechtigung, gilt aber nicht in jeder Ecke des Lebens, es ist ein menschlicher Leitsatz, der in den meisten Fällen gilt, wo der Ton zentral ist. Wir Menschen kommunizieren unsere(!) Worte u.a. vermittels des Tones und der Gestik. Bei Gottes Wort ist das nicht so, genau so wie es bei Gesetzestexten nicht so ist.