Wie arrogant muss man sein, solche Schlüsse zu ziehen? Begreifst du nicht, dass du dich damit zum Maßstab für Evangelisation setzt? Ich frage darum wieder: Wo ist deine Demut? Und habe ich dich richtig verstanden? Demut ist ein falscher christlicher Weg?PastorPeitl hat geschrieben: ↑So 23. Okt 2022, 07:12 Und auch wenn Du meine Bücher nicht magst. Es sind evangelistische Bücher. Wenn DU also gegen meine Bücher bist, bist Du gleichzeitig auch gegen Evangelisation.
Ich könnte auch sagen: Wenn du meine Art Evangelisation nicht magst wie ich sie seit über 25 Jahren praktiziere, dann bist du auch gegen Evangelistion. Aber mich treiben solche arroganten Haltungen nicht. Zudem war ich nie Evangelist, das sagte ich schon. Durch meinen eigenen Dienst haben sich bislang nur 2 Menschen bekehrt, das denke ich reicht nicht sich als Evangelist zu bezeichenen, aber möglicherweise ist es um 1000% mehr was anderen bewirkt haben.
Dafür stand ich lange im Dienst von namhaft von Gott beglaubigten Evangelisten, einer davon war Erwin Filafer, kennst du ihn? Mittlerweile ist er heimgekehrt und es gibt auch nicht mehr seine damalige HP. Aber das habe ich gefunden: https://www.schalom-austria.at/fillafer-2019.html
Er arbeitete mit unserer Gemeinde in Wien eng zusammen. Ein Zeugnis möchte ich hier gerne geben. Ein schwererkankte Frau mit einem angeborene Herzleiden stand kurz vor ihrem Ableben. In ihrer Not wandet sich sich auch an Scharlatane die im Namen Jesus agierten. Es wurde nur immer schlimmer.
Dann wurde sie auf eine von Filafers ORF-Sendungen aufmerksam und hat dort angerufen. Sie wurde mit Erwin verbunden und dieser betete für sie am Telefon (von Kärnten aus). Wir ein Blitz hat es sie getroffen und sie war sofort bereit Jesus als Erlöser anzunehmen. Danach rief Erwin unseren Pastor (Jon Palmer) an sich um sie zu kümmern. Dieser ersuchte mich diese Frau weiter zu betreuen, da sie in Favoriten lebte, da ich in ihrer Nähe gewohnte hatte.
Ich machte mit ihr dann die sog. Jüngerschaft. Da sie bettlägerig war, besuchte ich sie, half ihr etwas, wir lasen gemeinsam die Bibel, wir beteten und es gab viele, viele Gespräche und noch mehr Fragen. Eine war, warum Gott sie noch nicht geheilt hatte, wenn doch der Erwin diese Vollmacht von Gott hatte auch andere zu heilen.
Ich tat was ich konnte und ermutigte sie alles auf Jesus zu setzen, egal was passiert wozu ich sie immer wieder anhielt. Also bekehrt wurde sie durch Erwin, der ihr das Evangelium brachte. Er säte die Saat, die in ihr Herz fiel und ich war der, der etwas dafür sorgte dass auch die ersten Früchte zum Vorschein kommen, ich war der einfache Ernetarbeiter.
Nach ca. einem 3/4 Jahr vollbrachte Jesus dann das Wunder, dass er sie aus ihrer Krankheit befreit hatte. Das passierte aber nicht in meiner Anwesenheit sondern im AKH, wo sie sich zu einer Herzuntersuchung einfand. Sie musste mit dem Krankenwagen hingeführt werden, denn gehen konnte sie immer noch nicht.
Und nach ca, 2 Tagen stellten die Ärzte fassungslos fest, dass alle ihre Werte völlig normal sind. Sie wollten es aber nicht wahrhaben, weil alles gegen ihre medizinischen Erkenntisse gesproche hatte, aber sie sagte: "Nun, dann Jesus mich soeben geheilt" und legte vor Patienten, Ärzten und Schwestern dieses Zeugnis ab. Auf einmal war sie eine Evangelistin dort.
Sie verlangte dann auf Revers entlassen zu werden und konnte ab dem Zeitpunkt sofort aufstehen und nach Hause fahren. Es gab seither keinen weiteren Rückfall ihrer Herzkrankheit und sie nahm wieder ihre berufliche Tätigkeit auf.
Das war eines meiner bewegendsten Erlebnisse, wie man Jesus nur vertrauen muss, auch wenn er sich Zeit lässt. Ich betete damals wie ein Weltmeitster und mein Schützling wiederum kümmerte sich um meine damals angeschlagene Ehe. Nun war es so, dass sie mich bzw. meine Frau als meine neu gewonnen Schwester besucht hatte. Dann wurde ich für einige Zeit ihr "Patient".
Was für eine schöne Gemeinschaft im Herrn sich so bildete. Ich kann Jesus nur für alles danken, was er in meinem Leben schon bewirkt hatte. Damals sagte ich: "Wie unausforschlich sind Gottes Wege", aber es sind alles nur gute Wege.
Und zum Thema sollte es beitragen, dass sich jeder darin erkennen sollte in welche Rolle Jesus dich zurzeit gesetzt hat. Es kann auch wechseln oder man sitzt gerade auf der Reservebank, völlig gleich, man sei einfach bereit.
Man muss ja kein Evangelist sein, ich denke, du findest das einfach nur "sexy". Geilt es dich auf einer zu sein? Oder bläst du dich hier nur auf? Sei bitte das, wozu der Herr dich braucht. Ich habe auch mal das eitle Verlangen als Prophet Gottes aufzutreten. Aber dazu muss der Herr zu mir auch sprechen. Solange er das nicht tut, bin ich sein Sacherwürstel, wenn er das so will.