Habe ich das? - Das ist schwer zu formulieren: Das Bewusstsein für "gut" gibt es nur, wenn es die Erkenntnis des Bösen gibt. Ein Embryo kann die Frage "Ist es besser im Bauch oder als Geborenes" erst beantworten, wenn es beides vergleichen kann. Das "Paradies" ist in diesem Sinne embryonal. - Ich würde den geistig dialektfreien Raum deshalb als Zustand bezeichnen, in dem es Begriffe wie gut und böse nicht gibt. Es "ist" einfach. --- Natürlich ist das "gut", aber der Begriff ist missverständlich.Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑So 15. Mär 2026, 14:57 Du hattest ihn als "dialektfreien Raum" beschrieben und das "gut" genannt.
Anderer Ansatz: Augustinus hat "böse" als Nicht-Existenz insofern verstanden, als dass es ein Mangel an gutem sei. Der Teufel ist also das Abhandengekommensein des Guten - quasi ein Vakuum. Insofern ist der dialektfreie Raum das Gegenteil von Vakuum. So gesehen ist die Welt der Raum dazwischen.
Hat er das? Er schuf und es war "gut" - ursprünglich. Aber mit dem Fall des Menschen war auch der Fall der Schöpfung verbunden, weshalb Schöpfung alias Welt auch in der Natur nicht "gut" ist. - Wenn ein Mensch oder Tier verkrüppelt zur Welt kommt, ist das nicht "gut" im Sinne des "Es war gut".Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑So 15. Mär 2026, 14:57 Gott hat entschieden, dass die Welt ohne mich nicht perfekt ist.
Das ja, weil der Mensch als "Ebenbild" gemeint ist. „Wär’ nicht das Auge sonnenhaft, Die Sonne könnt’ es nie erblicken.“ (Goethe). - Der Mensch als geistig bewusstseinsfähiges Wesen ist kompatibel mit Gott. Der Blitz des Geistes (oder Ungeistes) kann den Menschen treffen, weil er geistig leitfähig ist und deshalb geistig leidfähig wird.
Wer Soldat ist, muss sich den Gesetzen unterwerfen, zu denen das Militär gehört. Der Überfall Irans ist zwar nicht völkerrechtlich, aber nach amerikanischen Gesetzen gedeckt.Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑So 15. Mär 2026, 14:57 Ich frage mich dann auch immer, wer sind diese Soldaten, die solche Befehle ausführen.
Sehe ich ähnlich. Das sind Vorgehensweisen, die man in der Schule über Hitler oder Stalin lernt. Jetzt sind sie auch in Demokratien angekommen. Davon abgesehen - stimmt nicht ganz: Denn die USA und Israel haben seit Ende des 2. Weltkriegs oft das Völkerrecht verletzt. Das hat Russland auch, aber da war immer das Argument: "Das sind Diktaturen, wir sind anders". Sind wir nicht. --- Es ist Zeit, dass Europa der Welt klar macht, dass der europäische Westen etwas anderes ist als der amerikanische und zionistische Westen. - Und man sollte tunlichst zwischen Volkskulturen und Staaten unterscheiden. Perser sind nicht dasselbe wie Mullahs, Juden sind nicht dasselbe wie revisionistische Zionisten, Amerikaner sind nicht Trump, Russen sind nicht Putin.Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑So 15. Mär 2026, 14:57 Zu meinen persönlichen Werten gehört nicht, über einen Staat wider besseren Wissens zu verbreiten, er besitze Massenvernichtungswaffen, um dann über diesen Staat mit Waffengewalt herfallen zu können.