Wir müssen kriegstüchtig werden

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Abischai
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Re: Wir müssen kriegstüchtig werden

Beitrag von Abischai »

Johncom hat geschrieben: Mo 31. Mär 2025, 23:52 ...wie hat Abischai das erlebt, der in der DDR aufgewachsen ist.
Zu Lebzeiten Stalins war sowas kurzzeitig noch im Gespräch, danach aber (seit Cruschtschow) war die DDR (also die NVA der DDR) mit den defacto 150.000 Mann (0ffiziell durften es nur 100.000 Mann sein, also dann noch 50.000 Mann "Grenztruppen", die aber einfach nur Infanterie waren, entsprechend dem BGS der BRD) nur noch als Puffer gedacht, wenn der Westen angreifen würde, und die 450.000 CA-Soldaten (die waren richtig gefährlich!) nicht ausreichen sollten, den Gegner aufzuhalten. Strategisches Moment war, 24h die Stellung (DDR-Staatsgebiet) zu halten, bis CA-Verstärkung aus der UdSSR oder Polen oder der CSSR einträfe oder andere weitreichende Maßnahmen greifen würden. An einen Angriff auf den Westen war seit Stalins Tod (50'er Jahre) aber nicht mehr zu denken, nicht etwa weil man nicht gekonnt hätte, sondern weil man nicht wollte, obwohl die NVA so stark armiert war, daß nach Übernahme 1990 durch die Bundeswehr, ein Schreck durch den Westen ging, was hier alles an Potential da war (weit mehr als die Bundeswehr je hatte). Aber wie gesagt, daß war lange nicht mehr für einen Angriff gedacht, sondern zur reinen Verteidigung der ersten 24h im Falle eines Angriffes auf den Osten durch den Westen, und das hätte dann aber richtig geknallt!. In der DDR war ständige "Luftbereitschaft" mit MiG 21. Das hieß, daß ständig einige Jäger in der Luft waren und in wenigen Minuten an jedem bleibigen Ort eintreffen konnten, und daß weitere Jäger im Hangar standen, warm, mit dem Piloten in der Kanzel bereit zum sofortigen Start. Meiner Kenntnis nach waren nur die Briten im Westen annähernd so aufgestellt. Gegen Ende bekamen "wir" einige MiG 25 von der SU gestellt, von denen viele Mitbürger heute noch nicht wissen, was das eigentlich für furchteinflößende Geräte waren...

Fazit: die NVA in "Waffenbrüderschaft" mit der CA (in Summe 600.000 Mann stehendes Herr!) war dem Westen weit überlegen, aber der Plan war eben nicht, den Westen anzugreifen. Eine der wirklich ungelogenen Aussagen der DDR war, daß es sich hier wirklich um reine "Landesverteidigung" handelte, aber die wurde eben "groß"-geschrieben. (LV und Kohle hatten immer und überall Vorrang)

PS: wenn wir in der DDR diesbezüglich eines gelernt haben, das sagen auch weltweit viele ernstzunehmende Politiker schon immer und auch heute noch, dann dieses: Mit den Russen legt man sich nicht an!!! Wenn man denn könnte, sollte man Napoleon und Hitler dazu mal fragen, aber das geht lieder nicnt mehr...
_________
(CA heißt in der Landessprache der "Waffenbrüder" (russisch): "Covjetskaja Armija" = Sowjetarmee)
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
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Johncom
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Re: Wir müssen kriegstüchtig werden

Beitrag von Johncom »

Abischai hat geschrieben: Di 1. Apr 2025, 00:40 Fazit, die NVA in "Waffenbrüderschaft" mit der CA (in Summe 600.000 Mann stehendes Herr!) war dem Westen weit überlegen, aber der Plan war nicht, den Westen anzugreifen. Eine der wirklich ungelogenen Aussagen der DDR war, daß es sich hier wirklich um reine Landesverteidigung handelte.
Was du sagst habe ich auch in einigen Aussagen westdeutscher und amerikanischer Insider so gelesen: der Ostblock plante nie einen Angriff auf den Westen, er war aber extrem ängstlich, selbst angegriffen zu werden. Die Vorstellung einer bolschewistischen Ausbreitung war ja ein Hitler-Argument damals. Dann griff es die CDU auf, auch die komkurrierende NPD übrigens, der böse Russe, bildlich auch mit asiatischen Gesichtszügen auf Wahlkampf-Plakaten ... greift nach dem Westen! So wie heute wieder wurde schon in den BRD-50er Jahren Angst geschürt.
Zu Lebzeiten Stalins war sowas kurzzeitig noch im Gespräch, dananch aber war die DDR (also die NVA der DDR) mit den defacto 150.000 Mann nur noch als Puffer gedacht, wenn der Westen angreifen würde, und die 450.000 CA-Soldaten (die waren richtig gefährlich!) nicht ausreichen sollten, den Gegner aufzuhalten. Strategisches Moment war, 24h die Stellung (DDR-Staatsgebiet) zu halten, bis CA-Verstärkung aus der UdSSR einträfe oder andere weitreichende Maßnahmen greifen würden. An einen Angriff auf den Westen war seit Stalins Tod (50'er Jahre) aber nicht mehr zu denken, nicht etwa weil man nicht gekonnt hätte, sondern weil man nicht wollte, obwohl die NVA so stark armiert war, daß nach Übernahme 1990 durch die Bundeswehr, ein Schreck durch den Westen ging, was hier alles an Potential da war (weit mehr als die Bundeswehr je hatte). Aber wie gesagt, daß war lange nicht mehr für einen Angriff gedacht, sondern zur reinen Verteidigung der ersten 24h im Falle eines Angriffes auf den Osten durch den Westen, und das hätte aber richtig geknallt!. In der DDR war ständige "Luftbereitschaft" mit MiG 21. Das hieß, daß ständig einige Jäger inder Luft waren und in wenigen Minuten an jedem bleibigen Ort eintreffen konnten, und daß weitere Jäger im Hangar standen, warm, mit dem Piloten in der Kanzel bereit zum sofortigen Start. Meiner Kenntnis nach waren nur die Briten im Westen annähernd so aufgestellt. Gegen Ende bekamen "wir" einige MiG 25 von der SU gestellt, von denen viele Mitbürger heute noch nicht wissen, was das eigentlich für furchteinflößende Geräte waren...
Hilfreich finde ich es, wenn man sich für Verständigung und Frieden einsetzt, dass solche persönlich-echten Zeugnisse der Ostdeutsch Aufgewachsenen wie deines auch mehr die BRD-Aufgewachsenen erreichen. Damit dieses dämonisierte Bild des ewig bösen, schon von seinen Genen her imperialistisch geprägten Russen mal abgelöst wird.

Der Westbürger hat die seit 70-80 Jahre lang gepredigte Ideologie der Axel Springer BILD-Presse tief eingesogen. Russe steht für böse, Ami und Westen für gut. Die Ami-Kriege waren "freiheitlich-demokratisch" motiviert, aber wehe, der Russe hustet mal.
wenn wir in der DDR diesbezüglich eines gelernt haben, das sagen auch weltweit viele ernstzunehmende Politiker schon immer und auch heute noch, dann dieses: Mit den Russen legt man sich nicht an!!! Wenn man denn könnte, sollte man Napoleon und Hitler dazu mal fragen, aber das geht lieder nicnt mehr...
Und warum soll man sich mit Russen anlegen. Oder mit Chinesen. Warum überhaupt. Sie bedrohen uns nicht. Vernünftige Menschen verhandeln, und man verhandelt zum beiderseitigen Vorteil. Nachdem das jüngere Russland so offensichtlich sein Vertrauen in die bisherigen westlichen Führer verloren hat, ist es kein Wunder, dass es jetzt den Rest der Welt auf seiner Seite hat: China, Indien, Lateinamerika, die Golf-Staaten, den Iran. Jetzt versucht Trump, gut zu machen ..
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Abischai
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Re: Wir müssen kriegstüchtig werden

Beitrag von Abischai »

Ich muß korrigierend oder ergänzend hinzufügen, daß es imperiale Bestrebungen der Sowjets seinerzeit sehr wohl gab. Aber das waren die sog. "Kommunisten" unter Lenin und Stalin, und nicht "DIE Russen". 1941 sollte ein großangelegter Angriff auf den gesamten Westen erfolgen. Der wurde durch eine gewisse "Operation Barbarossa" vereitelt.
Und das lange noch nach dem Krieg forcierte Bestreben der Sowjets ("Stalin") zur Wiedervereinigung Deutschlands (ich habe die Kopie so eines Volksentscheid-Formulars, gez. vom damaligen Oberbefehlshaber der SMAD, in meinem Besitz! ) erfolgte auch mit dem Hintergedanken, sowjetischen Enfluß auf ganz Deutschland zu gewinnen. OK, das war auch gescheitert, danach folgte 1961 erst mal der Mauerbau für vierzig lange Jahre...
Bis man sich die "Weltrevolution" endgültig abschminkte, verging also erst mal noch einige Zeit. Die Gegenwehr der Amis und generell des Westens war da sicher ein erfolgreiches Mittel. Aber das waren wie gesagt nicht "DIE Russen", sondern deren imperiale, kommunistische Führungsriege. Damit haben wir es heute aber schon lange nicht mehr zu tun, die sind alle weg vom Fenster. Gorbatschow hat das damals demonstrativ aufgegeben, und das war m.E. ein wirklich gelungener Akt.
Die sog. "Wende", oder wie der Wessi heuchlerisch lobhudelt: """friedliche Revolution""", war politisch betrachtet eine direkte Folge der Kapitulation der Sowjetunion bezüglich des "Wettrüstens", die konnten einfach nicht mehr, das war damit dann also das erklärte Ende des damaligen "Kalten Krieges".
"Wir" Ossis haben da gar nicht viel heldenhaftes vollbracht, wir wähnten uns anfangs nur, und wurden dann auch ordnungsgemäß enttäuscht...
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Spice
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Re: Wir müssen kriegstüchtig werden

Beitrag von Spice »

Kingdom hat geschrieben: Mo 31. Mär 2025, 19:48
Spice hat geschrieben: Mo 31. Mär 2025, 19:29 Und den haben die Mehrzahl der Menschen gewählt, die sich als Christen verstehen!
In vielen Alternativen Medien wurde genau im voraus gesagt, das man ihm die Stimme nicht geben soll, weil der das tun wird, was er jetzt getan hat. Die welche für Frieden sind, haben ihn wohl eher nicht gewählt.

Lg Kingdom
:?: Hast du dafür Belege?
Spice
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Re: Wir müssen kriegstüchtig werden

Beitrag von Spice »

Kingdom hat geschrieben: Mo 31. Mär 2025, 19:55
Spice hat geschrieben: Mo 31. Mär 2025, 19:42 Jede Partei würde das jetzt tun, die bei Verstand sind.
Nein wer bei Verstand ist, rüstet nicht auf sondern setzt sich für die Abrüstung ein. Und wer bei Verstand ist, ist nicht Paranoid und lässt sich nicht von Ängsten treiben.

Kingdom
Das kann man nicht, wenn es einen aggressiven Gegner gibt, der nicht bereit ist, sich aus der Ukraine zurückzuziehen. Ist denn das so schwer zu verstehen?
SilverBullet
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Re: Wir müssen kriegstüchtig werden

Beitrag von SilverBullet »

"Kriegstüchtig" bedeutet unter dem Strich so etwas:
https://www.t-online.de/nachrichten/aus ... mpfen.html

Die "New York Times" zitiert den Chef eines europäischen Geheimdienstes, der erklärt, die USA seien "Teil der Tötungskette".
Mit einer nicht geringen Wahrscheinlichkeit lässt der Westen die Ukraine für sich kämpfen.
Es scheint eine Strategie zu sein, die Ukraine zu beeinflussen und nachhaltig von Russland zu entfernen.

Ich nehme an, man versuchte das zuerst nicht-militärisch (Ausbreitung von Demokratie und Abkommen mit dem Westen), da Russland dies nicht zugelassen hat und militärisch reagierte, versucht man die Kampfhandlungen in der Ukraine zu halten.
Wenn man den Artikel liest, dann gewinnt man den Eindruck, dass mittlerweile ein Konglomerat aus verdeckten Unterstützungsvorhaben, Streitereien rund um eigenmächtiges Vorgehen der Ukraine und schlichtes Scheitern der Absichten vorliegt.
(da nun Trump diese "Strategie" zu beenden versucht, bricht eine gewisse Panik aus, denn darauf, also auf ein militärisch aktives Russland, das nicht in einem Krieg gebunden ist, ist man nicht vorbereitet)

In diesem hinterhältigen Zeugs kann man die Prinzipien der so genannten "Kriegstücktigkeit" ablesen.
Sie wollen ihre Vorstellungen in der Welt durchdrücken und wenn es nicht funktioniert, benötigen diese Leute die "dicke Abschreckung".
oTp
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Re: Wir müssen kriegstüchtig werden

Beitrag von oTp »

Schöne bunte Welt, wie sie Jedem anders gefällt. Inflation der Wahrheit, weil man von Überall alle Informationen bekommt, was nun die wahre Wahrheit sei.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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ProfDrVonUndZu
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Re: Wir müssen kriegstüchtig werden

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

SilverBullet hat geschrieben: Di 1. Apr 2025, 09:40 Es scheint eine Strategie zu sein, die Ukraine zu beeinflussen und nachhaltig von Russland zu entfernen.
Eine laute Gruppe ukrainischer Nationalisten will sich ja selber von Russland entfernen. Ob das tatsächliche eine Mehrheit ist, sehe ich als fraglich. Zumindest glauben die, dass eine Orientierung nach Westen sie befreien würde. Man sieht ja jetzt, wohin das läuft. Die Freiheit von Russland mündet in eine Abhängigkeit vom Westen, genau gesagt von den USA, die eine Gegenleistung und quasi langfristige Schuldknechtschaft von der Ukraine fordern. Das wird laufen wie der Ausverkauf der DDR. Welcher ukrainische Asylant würde freiwillig in so eine Ukraine zurück wollen ?
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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Re: Wir müssen kriegstüchtig werden

Beitrag von Aslan »

Hans-Joachim hat geschrieben: Mo 31. Mär 2025, 15:16 Niemand rasselt hier mit den Säbeln. Die genannten Regierungen rüsten nicht auf, um gegen Russland in's Feld zu ziehen, sondern um sich gegen Russland verteidigen zu können.
Was für ein Euphemismus.
Kriegsrethorik ist sehr wohl "ein Säbel rasseln", bester Mann!
Das ist der gleiche Sprech wie die Nachrichtensprecher, Politiker und Talkshow-Gäste. ;)

Gegen Russland verteidigen? Das wollen sie uns nur so verkaufen. Sie wollen uns das glauben machen, indem Sie Ängste schüren.
Das ist eine subtile Manipulation, um die Bevölkerung kriegstüchtig zu machen und auf auf einen bevorstehen Konflikt mit Russland einzustimmen, der ohne aktive Provokation gar nicht möglich wäre.

Es gibt keinen einzigen Grund, warum Russland uns angreifen sollte - keinen, nicht einen einzigen Grund!
Alles nur Angst und Panik. Es ist immer seit dieselbe Taktik: Kennen wir von Corona, Klima usw.
Das ganze nennt man psychologische Kriegsführung. Das ist eine Psy-Ob!
Wer schweigt, stimmt nicht immer zu.
Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren.

Albert Einstein
SilverBullet
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Re: Wir müssen kriegstüchtig werden

Beitrag von SilverBullet »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Di 1. Apr 2025, 09:58Eine laute Gruppe ukrainischer Nationalisten will sich ja selber von Russland entfernen.
Richtig, das gibt es aber seit Jahrhunderten und jedes Mal gab es Konflikt.

Das Verhalten des Westens ist diesmal anders:
vom Westen wird beansprucht, dass die ganze Ukraine westlich-demokratisch sein will und die Ukraine wird zum "freiheitlichen Westen" gezählt.
Das ist nichts weniger als ein Ausbreitungsanspruch.

Die Situation wäre eine andere, wenn es in der Ukraine zu einem unabhängigen Ausprobieren von Demokratie kommen würde.
Diese Situation liegt ganz und gar nicht vor, sondern es findet eine unmittelbare Beteiligung des Westens statt.
Die Demokratie-Ideologen des Westens beanspruchen die "demokratische Ukraine" als eigenen Teil ("des Guten") und werten den Konflikt mit Russland als "Angriff auf den Westen".

Wie sie sich anfänglich das Funktionieren dieses Vorhabens schönreden konnten, ist fraglich, denn wie gesagt: seit Jahrhunderten führt jeder Ausrichtungsversuch nach Westen zu einem Konflikt mit Russland.
Entweder sie dachten, Russland sei so schwach, dass von dort keine Gegenwehr mehr kommen kann oder sie haben damit gerechnet.
Es könnte auch beides sein, denn der Konflikt erstreckt sich ja von 2014 (bzw. schon davor), über das Wiederaufflammen 2022 bis heute, in unterschiedlichen Phasen.

Das Verhalten der westlichen Regierungen in der Corona-Hochphase und das Verhalten beim Ukraine-Konflikt riecht danach, dass ein ideologisch motivierter Reglementierungsanspruch versucht wird.
Die Veränderungen, insbesondere in Deutschland, sind so gravierend und auffällig, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr dahinter steckt.
Ich vermute, es geht nicht zuletzt um die Modeerscheinung, "Demokratie" zu überhöhen und als "das Gute" anzusehen.

Der Westen hat sich schon mehrfach dadurch ausgezeichnet, dass er in die restliche Welt vorgedrungen ist und dort seine Prinzipien verankern (und oft auch vor Ort ausleben) wollte.
Es scheint wieder einmal soweit zu sein.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Di 1. Apr 2025, 09:58Die Freiheit von Russland mündet in eine Abhängigkeit vom Westen, genau gesagt von den USA, die eine Gegenleistung und quasi langfristige Schuldknechtschaft von der Ukraine fordern.
Also wenn eines mittlerweile klar sein sollte, dann dass der Westen kein Freund der Ukraine ist, sondern die Ukraine benutzt.
Nur Ideologen sehen das nicht, aber diese Leute sehen die Realität nicht.
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