Du bist ja auch nicht ich. Und ich muss mich da auch nicht rechtfertigen. Sie schreibt - ich schreibe - du schreibst...
Jeder seine Sicht
Du bist ja auch nicht ich. Und ich muss mich da auch nicht rechtfertigen. Sie schreibt - ich schreibe - du schreibst...
Ja, aber ich wollte wirklich nur wissen, wie du auf diesen Gedanken überhaupt kamst.
Ich hatte es geschrieben und meine Sicht begründet....
Aber auch dann hast du sinnvoll geschrieben: zum einen vielleicht recherchiert und deine Gedanken geordnet. Zum anderen wird jemandem später, der hier nachliest und an Gesprächen kein Interesse hat, das Sinnvolle erkennen.Helmuth hat geschrieben: ↑Sa 29. Mär 2025, 04:52 Ich wollte damit eigentlich etwas anderes ausdrücken. Es ist egal, wie sehr du dich abrackerst etwas Sinnvoles bzw. geistlich Gehaltvolles zu schreiben. Du wirst nicht verhindern können, dass ungeistlich Gesinnte nicht davon lassen können ihren abwertenden Senf abzusondern.
Aber mit solchen Vorverurteilungen würde ich vorsichtig sein. So manch ein christlicher Glaube könnte genauso eingebildet sein wie andere Weltbilder. Auch christliches Erkennen ist in der Entwicklung.Immerhin ist es mir gelungen, nicht alles so an mein Herz heranzulassen, wenn es sich um NIchtchristen handelt. Denn von denen sollte man wissen, dass sie keine geistliche Beurteilung vornehmen können.
In gewisser Weise hat Helmuth damit schon recht, die Ungläubigen können geistliche Dinge nicht beurteilen, und ihre dennoch eingewendeten Bemerkungen gehen zwangsläufoig ins Leere und schaffen mehr Zank als Klärung. Das wird vielleicht fälschlich als "geistlich" und damit von Ungläubigen als unbeurteilbar mißverstanden.
Helmuth sprach von Nichtchristen. Meiner Erfahrung nach sind Nichtchristen, nicht alle aber manche, oft gläubiger (in ihrem Leben wahrhaftiger) als Christen, die in jedem 2. Satz was aus der Bibel zitieren. Geistlich verstehen und verwandelt werden ist kein Monopol der Christen.Abischai hat geschrieben: ↑Sa 29. Mär 2025, 21:30 In gewisser Weise hat Helmuth damit schon recht, die Ungläubigen können geistliche Dinge nicht beurteilen, und ihre dennoch eingewendeten Bemerkungen gehen zwangsläufoig ins Leere und schaffen mehr Zank als Klärung. Das wird vielleicht fälschlich als "geistlich" und damit von Ungläubigen als unbeurteilbar mißverstanden.
Auch hier neigst du zur Unterscheidung der Christen von Ungläubigen, und ich nehme an, damit seien auch Andersgläubige gemeint. Das Wort "fleischlich" kann ich nur mit "egoistisch" übersetzen. Tadeln bringt gar nichts: "Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet". Man könnte sich mehr darauf ausrichten, das Gegenüber zu verstehen, so wird man auch selbst besser verstanden.Eines aber können die "Ungläubigen" manchmal doch recht gut und sogar besser als unsereiner, nämlich die mitunter äußerst fleischlichen Verhaltensweisen der Gläubigen auf der Ebene des Fleisches erkennen und bestens tadeln.
Es gibt eigentlich keine Lösung außer man versucht selber, etwas besser zu machen. Kann es sein, ich werde angegriffen weil ich es provoziert habe? Mir selbst ist bewusst, in manchem bin ich fanatisch überzeugt, dann kriege ich Contra. Aber damit lebe ich dann.Und damit haben die dann auch recht, es geht da um Unhöflichkeit und Unsachlichkeit und Rechthaberei und Manipulation und Lieblosigkeit.
Wenn ich von "Gläubigen" rede, dann meine ich Christen und niemand anderen, und Nichtchristen sind in diesem Sinne nicht gläubig, kein bisschen. Das sind vielleicht nette Mitmenschen, aber nicht "gläubig".
Wegen solchen Sichtweisen bleiben manche Christen immer isoliert, sie haben nur den Buchstaben und nicht das ewige Leben, sie hoffen noch. Spirituelle Christen aller Konfessionen suchen und finden die göttliche Gegenwart im Jetzt.
Deinen Gedanken lese ich ja, und wenn er für dich richtig ist, dann solltest du ihn nicht fallen lassen.Den Gedanken solltest Du also einfach fallenlassen und keine weiter Lebenszeit darauf verwenden.
Die Unsterblichkeit der Seele muss ja erst entdeckt werden. Der Mensch als Person erinnert sich an frühe Kindheitstage, als er begann in Unterscheidung zu denken. Der Verstand erwachte. Zur Unsterblichkeit der Seele hat du vielleicht eine Bibel-Stelle, das könnte auch den Schrift-Christen hier einen Hinweis geben.Spice hat geschrieben: ↑Sa 29. Mär 2025, 06:47Ja, so sieht es die Mystik. Man könnte diesen Kern auch als das ICH bezeichnen, denn "Ich" kann jeder nur zu sich selbst sagen, und obwohl alle Menschen zu sich "Ich" sagen ist es etwas Allgemeines, aber sie meinen natürlich mit "Ich" ihre Persönlichkeit und die ist eben bei jedem anders. Sieht man aber das "Ich" als den Kern eines jeden Menschen, so ist dieser ewig. Aber die Ewigkeit und damit Göttlichkeit des Menschen ist ja schon durch die Unsterblichkeit der Seele gegeben. Nur ist die Seele des Menschen durch seine Unwissenheit mit irdischem Begehren angefüllt.
Ist nicht in Jedem ein potentieller Christus? Sagte er nicht, komm und folge mir? "Ihr seid das Licht der Welt."
Ich denke, zuerst geht der Fokus auf das eine grundlegende Ich, das Ich Bin. Ohne das Ich-Sein gibt es niemanden, der die Welt wahrnimmmt. Ohne Wahrnehmung gibt es keine Welt und keine anderen. Erst im Ich-Erkennen, gewahr werden, sehen wir auch den anderen als "ich selbst". Sich selbst im anderen "spüren" erweckt die Liebe, ohne die alles nichts wäre.Wir Menschen blicken mittels unserer Seele nach außen auf die äussere Welt, also die sinnliche Welt und nehmen nur unsere Reaktionen auf diese wahr. Das ist also unser Fokus. Und ähnlich, wie bei uns ganz natürlich, der Fokus nach draußen geht, so konnte er mit Willen den Fokus auf die Seele und ihren Zusammenhang mit anderen Seelen und dem Kosmos richten.
Das sehe ich anders. Natürliche Menschen können mich auf natürliche Fehler aufmerksam machen, aber nicht auf geistliche. Das eine ist Sache der natürlichen Denkweise, die jedem zueigen ist, das andere Sache der geistlichen Beurteilung, die ihnen nicht gegeben ist.Abischai hat geschrieben: ↑Sa 29. Mär 2025, 21:30 Eines aber können die "Ungläubigen" manchmal doch recht gut und sogar besser als unsereiner, nämlich die mitunter äußerst fleischlichen Verhaltensweisen der Gläubigen auf der Ebene des Fleisches erkennen und bestens tadeln. Und damit haben die dann auch recht, es geht da um Unhöflichkeit und Unsachlichkeit und Rechthaberei und Manipulation und Lieblosigkeit. Solches zu beurteilen ist denen (sofern sie es wirklich draufhaben) sehr wohl gegeben und auch hier im Forum sehr von Nutzen.
Es haben leider auch viele Christen noch lange nicht gelernt den alten Menschen abzulegen und fallen immer wieder in diese alten Muster. Darum die Briefe eines Paulus. Und wenn ich mal einen Nichtchristen kennenlerne, dem wirklich diese lieblosen Verhaltensweisen stören, dann ist er reif für das Evangelium, wie z.B. Jesus zu dem hier gesagt hatte:Röm 1,31-32 hat geschrieben: Unverständige, Treulose, ohne natürliche Liebe, Unbarmherzige; die, obwohl sie Gottes gerechtes Urteil erkennen, dass die, die so etwas tun, des Todes würdig sind, es nicht allein ausüben, sondern auch Wohlgefallen an denen haben, die es tun.
Mk 12,34 hat geschrieben: Und als Jesus ihn sah, dass er verständig geantwortet hatte, sprach er zu ihm: "Du bist nicht fern vom Reich Gottes." Und niemand wagte mehr, ihn zu befragen.