Omkarananda

Judentum, Islam, Hinduismus, Brahmanismus, Buddhismus,
west-östliche Weisheitslehre
Jakobgutbewohner
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Re: Omkarananda

Beitrag von Jakobgutbewohner »

Was sagt uns das?
Omkarananda Upanishad hat geschrieben:Gott ist Geist (2. Kor. 17)

Gott ist unendliches Bewusstsein. Das, was alle grossen Religionen mit «Gott»
bezeichnen, enthüllt sich der tiefsten Erfahrung als die letztgültige Wirklichkeit,
als die höchste Wahrheit. Es gibt nur einen Bereich, in dem wir leben, und das ist
Gott. Diese unendliche Wirklichkeit selbst ist der ganze Bereich unserer
Erfahrung, der einzige Bereich, den es gibt. Es ist das unermessliche Sein, voll
grenzenloser Dimensionen. Es ist die allgegenwärtige Existenz, unbeschreiblich,
das Wunder aller Wunder - und dennoch erfahrbar für jeden Menschen, überall
und jederzeit.

Die gesamte Schöpfung ist hervorgegangen aus dem Feuer des Energie-
Impulses im unendlichen Bewusstsein, aus dem Feuer der schöpferischen
Intelligenz. Dieses grenzenlose Bewusstsein ist die Substanz des Universums.

Wenn wir die Welt vom Standpunkt göttlicher Erfahrung aus betrachten,
erscheint das ganze All als das Göttliche Selber, als eine Erscheinungsform des
Unendlichen. Sehen wir indessen auf unser Universum mit den Augen des
physischen Körpers, ist es nichts weiter als ein Gebilde aus Materie, voller
Beschränkungen und innerhalb enger Grenzen bestehend. Doch aus der Sicht
des Göttlichen, d.h. aus der Dimension höchster Erkenntnis betrachtet,
verschwindet der Mensch als Form, wie ihn die körperlichen Sinne wahrnehmen,
und an seiner Stelle steht die Gottheit selbst. Überall existiert allein nur die eine
Wirklichkeit, der eine Bereich, das eine absolute Bewusstsein, das einzige Sein
in allen seinen Aspekten, alles durchstrahlend, allschöpferisch, allvollkommen in
jeder Einzelheit - in dem wir leben, in dem wir sind. Wenn wir uns selbst von
dieser Sicht aus betrachten, verschwindet die körperliche Gestalt, und an ihrer
Stelle steht die göttliche Wirklichkeit. Vom Standpunkt der letzten Realität ist
jeder Mensch ein untrennbarer Teil der ewigen Wirklichkeit, und dieses ist der
richtige Standpunkt im Leben. Der Mensch ist Geist. Geist ist das wahrhaft
Wirkliche im Menschen.

Erkenne, erschaue, erfahre diese vollkommene Wirklichkeit! Lebe entsprechend!
Hier geht es nicht bloss um ein Erschauen, sondern um Sein. Hier ist Sehen und
Sein identisch. Wenn Du diese Erfahrung machst, erfährst Du Dich als zeitlos
und raumlos. Kehrst Du von dieser Erfahrung in den Körper zurück und wirst Dir
des Körpers und der Umgebung bewusst, dann lebst Du in Übereinstimmung mit
dem, was Du gesehen und erfahren hast: dass Du in Wahrheit zeit-, raumlos und
körperlos bist. Du bist Dir bewusst, ein zeit- und raumloses Wesen zu sein und
nicht mehr ein zeit- und raumbedingter Körper. Du bist dann nicht mehr Sklave
körperlicher Bedürfnisse und Bedingungen, Sklave von Zuständen und
Forderungen des Körpers. All das fällt dahin. Von jetzt an fährt der Körper fort,
wohl ein Körper wie jeder andere Körper zu sein, und dennoch ist er nicht mehr
derselbe. Der Geist im Inneren ist nicht mehr mit dem Körper identisch, sondern
mit der Wahrheit. Die Wahrheit lebt zwar durch den Körper, aber sie erfährt ihre
Körperlosigkeit, ihre Zeitlosigkeit, ihre Grenzenlosigkeit.
Dieses Spiel des Lebens ist ein Gebundensein an Begrenzungen. Es ist
eine Szene, ein Schauplatz, welcher die Wahrheit verbirgt. Doch kann der
Mensch zum Erkennen der Wahrheit erwachen und erfahren, dass Zeitlosigkeit
und Raumlosigkeit sein natürlicher Zustand ist, während die Erfahrung der Welt
als Dualität mit Gut und Böse, Glück und Unglück, Freud und Leid ein
unnatürlicher Zustand des Menschen ist.

Der Mensch lebt hier auf Erden, um einen Bewusstseinszustand zu erreichen,
welchen man als Gott bezeichnen kann, einen Bewusstseinszustand, der ewiges
Leben, vollkommener Friede, Freude und das Ziel der Evolution ist.
Der voll Erleuchtete erfährt diese Welt durch sein in die Unendlichkeit entfaltetes
Bewusstsein, wie sie wirklich ist und sieht, dass beide Welten jenseits aller
Unterschiedlichkeit ineinander verschmelzen. Das ist die höchste Weisheit, die
ganz spontan erklärt: «Ich und der Vater sind eins.»

Unsere Welt als solche scheint diesem Zweck des Daseins und der Evolution
nicht zu entsprechen. Darum spricht Jesus Christus die Worte: «Mein Reich ist
nicht von dieser Welt.» Doch wir haben zwei Welten der Wahrnehmung und
Erfahrung: die äussere, die einem Unwissenden einen lebendigen Kontakt mit
den nie versiegenden unerschöpflichen Quellen des inneren Reichs verwehrt,
und die andere Wahrnehmung jener weiten, ewig währenden, allem
zugrundeliegenden Welt, die wir im Inneren tragen. Jenseits unserer äusseren
Intelligenz ist das göttliche Reich erfahrbar, in dem des Lebens wahrste und
vollste Freude, Macht und Vollkommenheit zu finden sind. Jemand, der dieses
göttliche Reich beständig erlebt, für den ist die «äussere» Welt in dieses
göttliche Reich eingetaucht, das durch die verbergenden Hüllen der
Erscheinungswelt hindurch offenbar wird.

Wenn uns diese höchste Erfahrung nicht zuteil wird, dann welken wir in dieser
Welt der Unvollkommenheiten und des Unglücks dahin.
Der ewige GOTT Selbst antwortet, reagiert nicht. Wenn Du Dir aber diesen
GOTT als Mutter oder als Liebe, als Intelligenz, als Dein eigenes Selbst vorstellst
und Dich diesem zuwendest, wirst Du Antwort erhalten. In dem Augenblick, in
dem Du diesem Grossen GOTT ein Attribut zuschreibst und Dich diesem Attribut
annäherst, ihm ein besonderes Merkmal gibst und dieses anbetest, ist es das,
was Du Dir vorstellst.

Alle Intelligenz ist die göttliche Mutter oder das Selbst. Alle Macht, ob sie
unendlich oder begrenzt ist, ist die göttliche Mutter. Alle Werte, alle Attribute, die
in ihrer unendlichen Vollkommenheit in allen Existenzen in ewiger Einheit mit
dem Unendlichen existieren, sind dynamisches Bewusstsein oder die göttliche
Mutter: Gott in Aktion.
[...]
GOTT - das ewig Ruhende, Unpersönliche, die Quelle aller Bewegung, ist, wie
ich sagte, allem gegenüber indifferent, ist ruhende Existenz, blosse, reine
Existenz. Aber Seine unendliche Macht in Ihm Selbst - als dynamisches
Bewusstsein und erhaltende Kraft in der ganzen Schöpfung, im ganzen
Universum wirkend, ist die göttliche Mutter. Das ist Dein göttlicher Helfer, der Dir
in Deinen Sorgen und Leiden, in Deinen Schwierigkeiten hilft, der Dir durch
Deine sich Ihm zuwendende Liebe entgegenkommt, Dir Liebe gibt, Dich tröstet
und Dich beschützt. Es ist eine unbegreifliche, allwissende, allmächtige,
allgegenwärtige Intelligenz. Dies ist der persönliche Aspekt der unpersönlichen
Existenz: Gott in Bewegung, Gott in Aktion, Gott in Liebe mit Seiner Schöpfung,
Gott als Retter und Erlöser der Menschheit, als Befreier der Seele des Menschen
in die höchste Erfahrung und Verwirklichung.
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Johncom
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Re: Omkarananda

Beitrag von Johncom »

Jakobgutbewohner hat geschrieben: Mo 29. Dez 2025, 10:46
Johncom hat geschrieben: Mo 29. Dez 2025, 02:22Im Kern sind wir alles gleich.
Was wäre deiner Meinung nach denn "unser Kern"?
Das Bewusstsein Ich Bin.
Jakobgutbewohner hat geschrieben: Mo 29. Dez 2025, 10:46
Johncom hat geschrieben: Mo 29. Dez 2025, 02:22 Ewige Formen gibt es nicht. Alles was Form hat, bleibt in der Zeit-Vorstellung.
Wieso sollte dem denn so sein?
Ist dem nicht so?
Unter "Nähe" verstehe ich wohl eine Positionierung der geschöpflichen Seele, woraus ihr momentaner Zustand resultiert. Und du denkst dabei einfach an "Gott ist überall"? Dann könnte ich fragen: Was wäre das für eine "Nähe", die momentan nur wenig Bezug zwischen einem auf diese Weise "nahen" Gott und der geschöpflichen Seele mit sich bringen würde? Würdest du nicht sagen, es können auf der Straße zwei Menschen körperlich direkt nebeneinanderstehen und sich innerlich doch sehr sehr fern sein?
Vielleicht meinst du mit innerlich ihre Programierung? Oder auch die biologische Identifikation: Mann und Frau laufen sich über den Weg, und schon ist eine bestimme Voreingenommenheit spürbar. Ja, jeder ist dem anderen fern, mehr oder weniger. Angenommen, eine Gruppe trifft sich nur zur schweigenden Meditation, die zB nie persönliche Probleme diskutiert .. da kommt eine spontane Nähe im Verstehen von ganz selbst auf. "Gott ist überall", das zu sehen, dem kommt man in der stillen Übung näher. Einfach wahrnehmen, was ist. Was bin ich ohne das Blabla meiner Gedanken? Ich bin einfach nur da und der/die Andere ist genauso einfach nur da. So entsteht ein Wahrnemen des unpersönlichen Seins.
Jakobgutbewohner hat geschrieben: Mo 29. Dez 2025, 10:46
Omkarananda, In der Gegenwart des Höchsten hat geschrieben:Zusammen, in der Art und Weise wie es die
moderne Wissenschaft uns verkündet.
Das ganze Universum besteht aus den zeitlosen, alles erschaffenden Energien des
Göttlichen Bewusstseins. Alles um uns herum reagiert auf alles, was wir tun, sagen
oder denken. Der Raum, der uns umgibt, ist Zeuge aller Gedanken, die in uns
aufsteigen. Sogar die uns umgebende Luft hat unseren Gefühlen entsprechend einen
angenehmen oder unangenehmen Duft. Wir sind nicht Bewohner eines Reiches toter
Materie, sondern einer Welt, die von einer immer antwortenden, all-bewussten
Intelligenz geschaffen ist.
"Energien" ist Plural.
Und diese all-bewusste Intelligenz ist ein Singular. Gott ist Einer, aber in der Schöpfung (Adam, Eva) entstand eine Dualität, somit auch Energieen.
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Re: Omkarananda

Beitrag von oTp »

Was, wenn der Yogie auch kein noch erweitertes Bewusstsein hat, als bei manchen Nahtoderlebnissen oder Sundar Singh ersichtlich ist ?

Dann wäre das ganze Gerede von Gottgleichheit ziemlich unnötig, weil aufgebauscht.

Das "Zergehen der Person" müsste auch klar formuliert werden. Etwa, ob trotz erweitertem Bewußtsein noch das Wahrnehmen von sich selber als Person bleibt. Natürlich verändert.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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Johncom
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Re: Omkarananda

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Di 30. Dez 2025, 09:17 Dann wäre das ganze Gerede von Gottgleichheit ziemlich unnötig, weil aufgebauscht.

Das "Zergehen der Person" müsste auch klar formuliert werden. Etwa, ob trotz erweitertem Bewußtsein noch das Wahrnehmen von sich selber als Person bleibt. Natürlich verändert.
Ich weiß nicht, wer von Gottgleicheit redet. Wenn Jesus sagt, ich und der Vater sind eins, dann meint er nicht: gleich. Und er nennt sich den Sohn. Wenn wir Seinem Willen folgen, verwirklichen wir auch den Sohn: Sein Wille geschehe. Aber wir bleiben Person, reagieren hier in der Welt wie jeder andere. Nur nicht egoistisch, nicht auf Vorteile aus, wir fühlen mit den anderen Seelen mit, ganz natürlich .. ob jemand leidet oder sich freut, wir "verstehen". Was vergehen wird, ist das Ego.

Was soll man jetzt klar formulieren? Wenn ich ein Auto kaufe, muss der Verkäufer klar formulieren, das ist dann so was wie eine Garantie. Die gibt es im Spirituellen nicht. Man hört einen Ruf, man fühlt wahrscheinlich, diese Welt, das kann nicht alles sein. Dann braucht es ein Vertrauen, dass die heiligen Wesen den Weg zeigen.
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Re: Omkarananda

Beitrag von Jakobgutbewohner »

Johncom hat geschrieben: Mi 31. Dez 2025, 00:16Was vergehen wird, ist das Ego.

Was soll man jetzt klar formulieren? Wenn ich ein Auto kaufe, muss der Verkäufer klar formulieren, das ist dann so was wie eine Garantie.
Und diese Garantie wäre aus deiner Sicht etwas wie "das Ego"?
Die gibt es im Spirituellen nicht. Man hört einen Ruf, man fühlt wahrscheinlich, diese Welt, das kann nicht alles sein. Dann braucht es ein Vertrauen, dass die heiligen Wesen den Weg zeigen.
Das verstehst du als "das Ego ist vergangen"?
Johncom hat geschrieben: Di 30. Dez 2025, 02:07Ist dem nicht so?
Ich meine nicht. Aber was verstehst du unter "Zeit"? Stattfindende Veränderungen jeder Art?
Und diese all-bewusste Intelligenz ist ein Singular. Gott ist Einer, aber in der Schöpfung (Adam, Eva) entstand eine Dualität, somit auch Energieen.
Nun war im Zitat aber ja von zeitlosen Energien (Plural) die Rede. Das steht dem Vorhandensein von Gott als einer Intelligenz nicht entgegen?
Unter "Nähe" verstehe ich wohl eine Positionierung der geschöpflichen Seele, woraus ihr momentaner Zustand resultiert. Und du denkst dabei einfach an "Gott ist überall"? Dann könnte ich fragen: Was wäre das für eine "Nähe", die momentan nur wenig Bezug zwischen einem auf diese Weise "nahen" Gott und der geschöpflichen Seele mit sich bringen würde? Würdest du nicht sagen, es können auf der Straße zwei Menschen körperlich direkt nebeneinanderstehen und sich innerlich doch sehr sehr fern sein?
Vielleicht meinst du mit innerlich ihre Programierung? Oder auch die biologische Identifikation: Mann und Frau laufen sich über den Weg, und schon ist eine bestimme Voreingenommenheit spürbar.
Ich meine da eher ihren seelischen Zustand, aber letztlich wäre es für das Beispiel wohl egal.
Ja, jeder ist dem anderen fern, mehr oder weniger. Angenommen, eine Gruppe trifft sich nur zur schweigenden Meditation, die zB nie persönliche Probleme diskutiert .. da kommt eine spontane Nähe im Verstehen von ganz selbst auf.
Ich weiß nicht. Unter diesem Umständen kann "mehr hingesehen" werden.
"Gott ist überall", das zu sehen, dem kommt man in der stillen Übung näher. Einfach wahrnehmen, was ist.
Und was ist?
Was bin ich ohne das Blabla meiner Gedanken? Ich bin einfach nur da und der/die Andere ist genauso einfach nur da.
Ja, aber bleibt es dabei, wenn es mehr in die Tiefe ginge? Vielleicht würden in einer solchen Runde weniger schroffe Widersprüche auftreten, ja.
So entsteht ein Wahrnemen des unpersönlichen Seins.
So?
oTp hat geschrieben: Di 30. Dez 2025, 09:17Das "Zergehen der Person" müsste auch klar formuliert werden. Etwa, ob trotz erweitertem Bewußtsein noch das Wahrnehmen von sich selber als Person bleibt. Natürlich verändert.
Letztlich ist entscheidend, welche spirituellen Erfahrungen hinter vielleicht erstarrt dogmatisch vorgetragenen Lehrbeschreibungen stehen, ja.
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Johncom
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Re: Omkarananda

Beitrag von Johncom »

Jakobgutbewohner hat geschrieben: Mi 31. Dez 2025, 05:19
Johncom hat geschrieben: Mi 31. Dez 2025, 00:16Was vergehen wird, ist das Ego.

Was soll man jetzt klar formulieren? Wenn ich ein Auto kaufe, muss der Verkäufer klar formulieren, das ist dann so was wie eine Garantie.
Und diese Garantie wäre aus deiner Sicht etwas wie "das Ego"?
Nein. Die Natur des Ego ist Selbsterhalt. Das Ego will eine Garantie. Auch das religiöse Ego, es erwartet zB "gerettet" zu werden, belohnt zu werden.
Jakobgutbewohner hat geschrieben: Mi 31. Dez 2025, 05:19
Johncom hat geschrieben: Mi 31. Dez 2025, 00:16Die gibt es im Spirituellen nicht. Man hört einen Ruf, man fühlt wahrscheinlich, diese Welt, das kann nicht alles sein. Dann braucht es ein Vertrauen, dass die heiligen Wesen den Weg zeigen.
Das verstehst du als "das Ego ist vergangen"?
Im Vertrauen wird das Ego schwinden, die Sorge um sich selbst.
Ich meine nicht. Aber was verstehst du unter "Zeit"? Stattfindende Veränderungen jeder Art?
Die Uhr, die tickt.
Nun war im Zitat aber ja von zeitlosen Energien (Plural) die Rede. Das steht dem Vorhandensein von Gott als einer Intelligenz nicht entgegen?
Da kann ich nicht mitreden. Das geht weit über den Verstand. Ich glaube, man muss nicht alles verstehen. Auch das gehört zum Vertrauen. Wer sagte noch, ich weiß dass ich nichts weiß?
Jakobgutbewohner hat geschrieben: Mi 31. Dez 2025, 05:19
Johncom hat geschrieben: Mi 31. Dez 2025, 00:16 "Gott ist überall", das zu sehen, dem kommt man in der stillen Übung näher. Einfach wahrnehmen, was ist.
Und was ist?
Unsere Sprache hier ist sehr objektiv, und die subtilen Bereiche werden gleichnishaft gelehrt.
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Re: Omkarananda

Beitrag von Jakobgutbewohner »

Johncom hat geschrieben: Mi 31. Dez 2025, 17:20Das Ego will eine Garantie. Auch das religiöse Ego, es erwartet zB "gerettet" zu werden, belohnt zu werden.
Eine Garantie unabhängig von "geistigen Gesetzmäßigkeiten"/Schicksal meinst du vielleicht.
Im Vertrauen wird das Ego schwinden, die Sorge um sich selbst.
"Vertrauen" könnte auch bedeuten "von Agapeliebe getrieben sein"?
Ich glaube, man muss nicht alles verstehen.
Also verstehst du im Grunde nicht, ob es z.B. "ewige Exemplare" gäbe.
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Re: Omkarananda

Beitrag von Jakobgutbewohner »

Omkarananda hat geschrieben:GOTT - das ewig Ruhende, Unpersönliche, die Quelle aller Bewegung, ist, wie
ich sagte, allem gegenüber indifferent, ist ruhende Existenz, blosse, reine
Existenz. Aber Seine unendliche Macht in Ihm Selbst - als dynamisches
Bewusstsein und erhaltende Kraft in der ganzen Schöpfung, im ganzen
Universum wirkend, ist die göttliche Mutter. Das ist Dein göttlicher Helfer, der Dir
in Deinen Sorgen und Leiden, in Deinen Schwierigkeiten hilft, der Dir durch
Deine sich Ihm zuwendende Liebe entgegenkommt, Dir Liebe gibt, Dich tröstet
und Dich beschützt. Es ist eine unbegreifliche, allwissende, allmächtige,
allgegenwärtige Intelligenz. Dies ist der persönliche Aspekt der unpersönlichen
Existenz: Gott in Bewegung, Gott in Aktion, Gott in Liebe mit Seiner Schöpfung,
Gott als Retter und Erlöser der Menschheit, als Befreier der Seele des Menschen
in die höchste Erfahrung und Verwirklichung.
Wäre dies so zu deuten, daß nach dem Verständnis Omkaranandas eine vorhandene Schöpfung auch einen persönlich wesenhaften Gott bedingt? Im NT heißt es, Gott ist Agapeliebe. Und solche Liebe ist Aktion, meine ich. Aber war nicht zuerst der Wunsch Gottes nach Aktion und dieser Grund der Schöpfung?
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Re: Omkarananda

Beitrag von oTp »

Jakobgutbewohner hat geschrieben: Mi 31. Dez 2025, 18:33
Omkarananda hat geschrieben:GOTT - das ewig Ruhende, Unpersönliche, die Quelle aller Bewegung, ist, wie
ich sagte, allem gegenüber indifferent, ist ruhende Existenz, blosse, reine
Existenz. Aber Seine unendliche Macht in Ihm Selbst - als dynamisches
Bewusstsein und erhaltende Kraft in der ganzen Schöpfung, im ganzen
Universum wirkend, ist die göttliche Mutter. Das ist Dein göttlicher Helfer, der Dir
in Deinen Sorgen und Leiden, in Deinen Schwierigkeiten hilft, der Dir durch
Deine sich Ihm zuwendende Liebe entgegenkommt, Dir Liebe gibt, Dich tröstet
und Dich beschützt. Es ist eine unbegreifliche, allwissende, allmächtige,
allgegenwärtige Intelligenz. Dies ist der persönliche Aspekt der unpersönlichen
Existenz: Gott in Bewegung, Gott in Aktion, Gott in Liebe mit Seiner Schöpfung,
Gott als Retter und Erlöser der Menschheit, als Befreier der Seele des Menschen
in die höchste Erfahrung und Verwirklichung.
Wäre dies so zu deuten, daß nach dem Verständnis Omkaranandas eine vorhandene Schöpfung auch einen persönlich wesenhaften Gott bedingt? Im NT heißt es, Gott ist Agapeliebe. Und solche Liebe ist Aktion, meine ich. Aber war nicht zuerst der Wunsch Gottes nach Aktion und dieser Grund der Schöpfung?
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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Re: Omkarananda

Beitrag von oTp »

Finde ich mindestens eine brauchbare Formulierung.
Omkarananda hat geschrieben:GOTT - das ewig Ruhende, Unpersönliche, die Quelle aller Bewegung, ist, wie
ich sagte, allem gegenüber indifferent, ist ruhende Existenz, blosse, reine
Existenz. Aber Seine unendliche Macht in Ihm Selbst - als dynamisches
Bewusstsein und erhaltende Kraft in der ganzen Schöpfung, im ganzen
Universum wirkend, ist die göttliche Mutter. Das ist Dein göttlicher Helfer, der Dir
in Deinen Sorgen und Leiden, in Deinen Schwierigkeiten hilft, der Dir durch
Deine sich Ihm zuwendende Liebe entgegenkommt, Dir Liebe gibt, Dich tröstet
und Dich beschützt. Es ist eine unbegreifliche, allwissende, allmächtige,
allgegenwärtige Intelligenz. Dies ist der persönliche Aspekt der unpersönlichen
Existenz: Gott in Bewegung, Gott in Aktion, Gott in Liebe mit Seiner Schöpfung,
Gott als Retter und Erlöser der Menschheit, als Befreier der Seele des Menschen
in die höchste Erfahrung und Verwirklichung.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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