Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?

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ProfDrVonUndZu
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Re: Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Larson hat geschrieben: Mo 1. Jun 2026, 15:41 Das wird schon noch werden, wenn der Ewige Israel sammelt…
Aber dann nicht mehr mit dem längst verstorbenen Jesaja.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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Larson
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Re: Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?

Beitrag von Larson »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Mo 1. Jun 2026, 19:08
Larson hat geschrieben: Mo 1. Jun 2026, 15:41 Das wird schon noch werden, wenn der Ewige Israel sammelt…
Aber dann nicht mehr mit dem längst verstorbenen Jesaja.
Wenn man die Dynamik miteinbezieht, dann hätte ja Jesaja (oder wer auch immer in seinem Namen gesprochen hatte) das schon so sagen können, für das Volk, als prophetische Sicht.
Ps 74,4 Als Deine Dränger haben sie da getobt im Innersten Deines Vereinigungsstiftes, haben ihre (eigenes) Zeichen als Zeichen aufgestellt
(über das von Gott gegebenen "Zeichen" an Israel)
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Larson
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Re: Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?

Beitrag von Larson »

Magdalena61 hat geschrieben: Mo 1. Jun 2026, 01:47Antwort KI:
Nun, ich habe da mit KI ein bisschen „gespielt, also ihn gequält, etwas gestresst, auf dass er mir nicht einfach den christlichen Mainstream unterbreitet. KI ist ja nicht an eine christliche Doktrin gebunden.

KI „meinte“ dann, dass in Jesaja 61 ein völlig anderes Szenario beschreiben wird, als dass es zur Zeit Jesu war und passierte.
Er stellte auch fest, dass das Zitat in Lukas schon selbst zusammengewürfelt ist, mit Bruchstück aus Jes 58,6.

Den Täufer-Johannes liess Jesus ja im Kerker, er hatte ihn nicht befreit. Usw.

Sein Fazit:
Das Zitat in Lukas 4 wirkt zerdrückt, weil hier ein universales, kosmisches Versprechen auf ein paar lokale, spirituelle und medizinische Einzelereignisse heruntergebrochen wird.
Man kann es drehen und wenden wie man will: Das Zitat in Lukas 4 ist kein organisches Aufblühen der Prophetie Jesajas, sondern ein theologischer Gewaltakt. Lukas nutzt die Autorität des Propheten Jesaja als Legitimation, muss den Text dafür aber so stark beschneiden und umdeuten, dass vom ursprünglichen Sinn der nationalen und sozialen Befreiung Israels kaum etwas übrig bleibt.


Da kann man doch wahrlich nicht von „Erfüllung“ sprechen,
Ps 74,4 Als Deine Dränger haben sie da getobt im Innersten Deines Vereinigungsstiftes, haben ihre (eigenes) Zeichen als Zeichen aufgestellt
(über das von Gott gegebenen "Zeichen" an Israel)
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