Du scheinst in manchem sehr belesen. Ägypten? Noch keine Zeit gehabt, dort einzusteigen. Die großen Pyramiden sind ja bis heute ein offenes Rätsel. Es scheint niemanden zu geben, der erklären kann, wie man so etwas baut. Und die astronomische Ausrichtung. Was haben die gewusst damals? Bestimmt weiß man heute auch mehr, nur eben kleineren Kreisen. Die Menschheit wird im Halbschlaf gehalten was Themen angeht, die das offizielle Narrativ ersetzen könnten. Nur in der Unterhaltungsindustrie gehen gewagtere Theorien durch. Die sind ja fiktional und nicht "wissenschaftlich".Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑Mo 23. Feb 2026, 14:53 Stichwort das alte Ägypten zum Thema Tod und Erneuerung. Es wirkt bis heute. Demnach muss da eine große Macht hinterstehen.
Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Diese Argumente kenne ich auch seit Langem.
Das ist mir geläufig, und mir deutlich aufgefallen, als ich zweimal in Indien war, um mir über Sai Baba klar zu werden.
Für mich bedeutet: "Ich sehe die Toten nicht" auch wirklich, ich sehe die himmlischen Welten nicht. Und erkläre es nicht zum Nebengleis irgendeiner Essenz. Das Motto: Der Guru weiß schon alles, er hat seine guten Gründe., hinterfrage ich. Er weiß wohl trotz seiner bisweilen Erleuchtungszustände nicht alles.
Und es braucht zur Krankenheilung noch nicht mal einen Guru, an den man glaubt. Es genügt sogar an heilige Orte zu glauben, etwa an Lourdes. Die Katholiken haben die Heilungen dort dokumentiert. Und sogar meine Schwester hat vor etwa 10 Jahren einen aggressiven Brustkrebs überstanden, der in der Regel tödlich ist, obwohl sie nicht mehr an Gott glaubt.
Nein, das Lehren einer Essenz bedeutet für mich noch nicht, dass man himmlische Welten erleben und begreifen kann. Ich bin da eher deutlich auf Seiten Sundar Singhs, der sich aus all den Befreiungsversuchen der Gurus und ihren Essenzen und ihrem Wissen nichts machte. Obwohl er sicher ein Kenner der indischen Wege war als gläubiger Sighs damals.
"Die Toten sehen" und himmlische Welten, ist nicht profan oder irreführend. Das können ganz unerleuchtete Menschen spontan in Nahtoderlebnissen. Und diese lassen auch angeblich Tote erleben, also sehr Konkretes. Wovon lenkt das ab ? Und es heilt von der Engstirnigkeit des Denkens wie ein Erleuchtungserlebnis. Anknüpfungspunkte, das Potential himmlische Erlebnisse zur Lehre der "unwissenden Menschheit" sinnvoll zu verwenden, hätte das Erzählen der Gurus darüber haufenweise. Weil es konkret und nachvollziehbar ist. Das ist beim Reden über das absolute Göttliche nicht möglich, und darüber reden die Gurus. Über das absolut Unbegreifbare.
Ich ticke da wohl etwas anders als gurugläubige Menschen. Klar bin ich froh über Sundar Singh, er bestätigt im Grunde christliche Inhalte und dass man Gurus nicht unbedingt braucht, um "das primitive Christentum" zu überwinden.
Es hat die einprägsamste Essenz, gelebte Liebe, und das ist es, was den Himmel öffnet. Da braucht man keine komplizierten metaphysischen Erklärungen zum völlig Unerklärbaren.
Das wird in dieser Szene deutlich beantwortet: Jeder Körper hat ein Schicksal, auch der von sogenannten Erleuchteten. Bestimmte Aufgaben, Fähigkeiten. Übernatürliche Fähigkeiten, bestimmte Kräfte, auch Ruhm anstreben, ist eher verpönt. Manche haben Fähigkeiten und verbergen sie. Aber alles mögliche passiert wie von selbst in der Umgebung von Heiligen, auch Heilungen. Und Leute sagen, "er" war das, aber der Betreffende sagt, er hat damit nichts zu tun. Jesus wird zitiert mit: Dein Glaube hat dich geheilt.
Klar, es wird imner zu Gunsten der "Erleuchteten" erklärt. Sie gelten ja als so was wie Allwissend und Allschauend.Einer der kompetentesten Erleuchteten war Ramana Maharshi. Jemand fragte ihn, ob er "die Toten sehen" könnte, und die knappe Antwort war: nein. Er sprach nie sehr viel, und es kann sein, er wollte kein neues Fass aufmachen. Oder vermied eine genauere Antwort, um die Leute von Nebengleisen fernzuhalten. Und ja, allgemein werden solche als Lehrer geschätzt, die wirklich Essenz lehren. Denn auch die wunderbaren Überwelten, die Planeten der "Götter", deren Anzahl unbegrenzt scheint im indischen Volksglauben, auch das ist letztlich Scheinwelt, also Maya. Ganz einfach gesagt, alles was kommt und geht, ist vergänglich, nur in Gott ist das ewig Seiende. Wenn man jetzt ganz grob die NT-Berichte mit den Aussagen der Erleuchteten vergleicht, dann finde ich jedenfalls nichts Widersprüchliches. Der Pfarrer Lampe kam zurück mit der entschiedenen Gewissheit: ein Endes des Lebens gibt es nicht. Und was ich mitgeschrieben habe:
Das ist mir geläufig, und mir deutlich aufgefallen, als ich zweimal in Indien war, um mir über Sai Baba klar zu werden.
Für mich bedeutet: "Ich sehe die Toten nicht" auch wirklich, ich sehe die himmlischen Welten nicht. Und erkläre es nicht zum Nebengleis irgendeiner Essenz. Das Motto: Der Guru weiß schon alles, er hat seine guten Gründe., hinterfrage ich. Er weiß wohl trotz seiner bisweilen Erleuchtungszustände nicht alles.
Und es braucht zur Krankenheilung noch nicht mal einen Guru, an den man glaubt. Es genügt sogar an heilige Orte zu glauben, etwa an Lourdes. Die Katholiken haben die Heilungen dort dokumentiert. Und sogar meine Schwester hat vor etwa 10 Jahren einen aggressiven Brustkrebs überstanden, der in der Regel tödlich ist, obwohl sie nicht mehr an Gott glaubt.
Nein, das Lehren einer Essenz bedeutet für mich noch nicht, dass man himmlische Welten erleben und begreifen kann. Ich bin da eher deutlich auf Seiten Sundar Singhs, der sich aus all den Befreiungsversuchen der Gurus und ihren Essenzen und ihrem Wissen nichts machte. Obwohl er sicher ein Kenner der indischen Wege war als gläubiger Sighs damals.
"Die Toten sehen" und himmlische Welten, ist nicht profan oder irreführend. Das können ganz unerleuchtete Menschen spontan in Nahtoderlebnissen. Und diese lassen auch angeblich Tote erleben, also sehr Konkretes. Wovon lenkt das ab ? Und es heilt von der Engstirnigkeit des Denkens wie ein Erleuchtungserlebnis. Anknüpfungspunkte, das Potential himmlische Erlebnisse zur Lehre der "unwissenden Menschheit" sinnvoll zu verwenden, hätte das Erzählen der Gurus darüber haufenweise. Weil es konkret und nachvollziehbar ist. Das ist beim Reden über das absolute Göttliche nicht möglich, und darüber reden die Gurus. Über das absolut Unbegreifbare.
Ich ticke da wohl etwas anders als gurugläubige Menschen. Klar bin ich froh über Sundar Singh, er bestätigt im Grunde christliche Inhalte und dass man Gurus nicht unbedingt braucht, um "das primitive Christentum" zu überwinden.
Es hat die einprägsamste Essenz, gelebte Liebe, und das ist es, was den Himmel öffnet. Da braucht man keine komplizierten metaphysischen Erklärungen zum völlig Unerklärbaren.
Zuletzt geändert von oTp am Di 24. Feb 2026, 08:44, insgesamt 3-mal geändert.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Die großen Pyramiden sind ja bis heute ein offenes Rätsel. Es scheint niemanden zu geben, der erklären kann, wie man so etwas baut. Und die astronomische Ausrichtung. Was haben die gewusst damals? Bestimmt weiß man heute auch mehr, nur eben kleineren Kreisen. Die Menschheit wird im Halbschlaf gehalten was Themen angeht, die das offizielle Narrativ ersetzen könnten.
Faszination Ägypten, es regt jedenfalls die Phantasie an. Oder man glaubt , dass beim Bau der Pyramiden Ausserirdische mitgewirkt haben.
Und die Jenseitsvorstellungen und das angebliche hohe magische Wissen der Ägypter kann man hoch schätzen, muss man aber nicht logischer Weise. Ich brauche keinen antiken Götterhimmel und keine Astrologie. Und keinen Rudolf Steiner, um mir die geistige Welt in "ihrer ganzen Fülle" zu erklären. Eine geistige Welt, wie sie sowieso noch kein einziger Anthroposoph geschaut oder erlebt hat. Aber seine Lehre fasziniert eben auch einige Menschen. Und ist auch etwas mit Magie gewürzt. Und Astrologie.
Und die Faszination an Astrologie und Magie, auch an Totenbeschwörung und Kontakt, ist bei mir gleich Null. Vor allem sind es für mich keine Wege, die ich gehen möchte.
Der perfekte Focus ist Liebe leben. Das vermittelt Jesus Christus in verständlicher Weise ohne guruhafe Methaphysik und ohne wortreich das Unerklärbare zu erklären. Es füllt unzählige Bücher. Und die "Yogatherapie" hat unzählige Therapeuten, Lehrer und Lehren und Wege für den Adepten. Sinnvoll ist da zunächst mal: Lernen es, die Liebe zu leben, Lüge nicht, verschwende nicht deine Lebenszeit.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Das ist ja wieder einmal ein besonderes Nahtoderlebnis. Ich dachte schon, das mit den Federn sieht alles indianisch aus und er auch wie einer, und nun sagt er auch, dass die Menschen, die ihm im Nahtod umgaben Indianer waren. Tja, da kommt gleich die Vermutung auf, dass er in früheren Leben sicher manche Inkarnationen als Indianer hinter sich hatte. Daher auch der Hinweis auf das "tiefe Wissen".Johncom hat geschrieben: ↑Do 19. Feb 2026, 01:46 Eine bewegende Erfahrung. Schwerer Motoradunfall, 2 mal "Exitus" auf dem Rettungshubschrauber, dann verließ das Ich als Seele den Körper während der Not-OP. Und während die Ärzte "kämpfen", will er ihnen zurufen, lasst mich doch gehen. Er hört, was die Ärzte sagen, weiß sogar, was sie denken. Wieder mal das, was so viele NT-Erfahrene berichten. Auf der anderen Seite erfährt er eine Art Behandlung, es sind freundliche helfende Wesen, die ihn umgeben und einer, der anführt, vermittelt: deine Zeit zu gehen ist noch nicht gekommen, es gibt noch Aufgaben im Erdenleben:
16 min
Es ist wirklich faszinierend, dass wir heute so eine Fülle von interessanten Erlebnisberichten haben, die uns sehr bereichern und innerliche Klarheit verschaffen können. Einfach wunderbar!
Nun bin ich noch auf seine persönliche website gestoßen. Und? Natürlich alles indianisch! - https://www.tomawhoart.de/tomawho-michael-rudigier/
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Sara Funkelstein
- Beiträge: 488
- Registriert: So 26. Mai 2024, 18:06
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Es wurde schon mal ein großer Aufwand betrieben, den Körper auch nach dem Tod zu erhalten. Ich habe gelesen, dass man glaubte, dass ein Teil der Seele eines Verstorbenen auf der Erde verbleiben soll. Was bedeutet das aus spiritueller Sicht?
Persönlich finde ich, dass sie vorallem philosophisch sehr weit gedacht haben. Das Christentum hat uns im Gegensatz dazu zurückgeworfen. Es gibt bspw. Khepri, eine Form des Ra, der sich aus sich selbst heraus erschafft. Bei uns ist das erst viel, viel später aufgetaucht, durch einen Gott, den ich nicht nennen werde und mit dem sich die allermeisten ohnehin nicht befassen. Sonst gibt es Theater und Aufregung. Vielleicht wird wieder ein Emoji gelöscht. Was heißt es, sich aus sich selbst heraus zu erschaffen? Und zwar konkret im Alltag? Das Irdische also verbunden mit dem Geistigen? Ich finde es wunderbar.
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.