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Re: Das Gesetz des Mose ist ... von welchem Gott?
Verfasst: Di 4. Aug 2026, 03:32
von Johncom
renato23 hat geschrieben: ↑So 2. Aug 2026, 10:55
Gott ist Liebe und kein Herzverstocker um möglichst viele Zerstörungswunder mittels Zauberstab erwirken zu können.....der wahre unsichtbare Höchste/Ewige im AT = Jesus himmlischer Vater im NT war ist ein Schöpfer kein Zerstörer....brauchte keinen Zauberstab.
Wenn wir die echte Liebe leben, wissen wir dass Gott aus unserem Innersten wirkt. Es muss nicht geglaubt werden, es ist real. Solange wir denken, Gott ist da ganz oben, wir sind ganz unten, solange glauben wir einem Konzept.
Wenn solche Konzepte mit großer Macht und Ausdauer gelehrt werden, dann kann ich mir vorstellen, dass weltliche Interessen dahinter stehen, die auf jeden Fall verhindern müssen, dass wir (alle) uns als Gotteskinder erkennen. Dann wären wir ja freie Menschen und keiner weltlichen Macht mehr untertan.
Mir scheint immer mehr, dass Jesus Christus vor 2000 Jahren umsonst 3 Jahre geopfert hatte um mittels WAHRHEIT über glaubwürdige Göttlichkeit seine jüdischen Glaubensgeschwister vom Irrglauben zu befreien all die mosaischen Tötungsgesetze seien wirklich göttlichen Ursprungs.
Dafür ist ja seine Botschaft weit hinaus in die Welt gegangen. Nichts war umsonst. Aber die irdische Welt ist auch tragisch: wo das Heiligste gelehrt wird, da ist der Teufel auch nicht weit (indisches Sprichwort).
Und was sehen wir heute? Das Ermorden kleiner Kinder nimmt wieder volle Fahrt auf, der Blutopfer-Kult .. und das Christentum schweigt.
Re: Das Gesetz des Mose ist ... von welchem Gott?
Verfasst: Mi 5. Aug 2026, 10:27
von Zippo
Johncom hat geschrieben: ↑Di 4. Aug 2026, 02:43
Zippo hat geschrieben: ↑Do 30. Jul 2026, 15:26
Gott straft immer, auch wenn jemand umkehrt, die Kreuzigung ist der Beweis dafür.
Find ich etwas überzogen, diese Vorstellung. Das Leben hier, das biologische und das Gesellschaftliche, bringt Leiden mit sich, das ist einprogrammiert, dem kann keiner ausweichen. Es sei denn, man erkennt: Ich bin nicht von dieser Welt. Hier und da tuts zwar weh, aber "ich bin" ja nicht der Körper.
Nur solange man seine irdische Identifikation (den alten Adam) nicht überwunden hat, nicht umgekehrt ist, empfindet man jedes Leiden als "Strafe". Wer überwunden hat kennt nur noch Dankbarkeit, genießt Regen und Sonne gleichermaßen.
Im täglichen Leben ist nicht alles Strafe von Gott.
Aber schau mal in die Bibel, was der Herr Jesus sagt.
[Mt 12,36-37] Ich sage euch aber, dass von jedem unnützen Wort, das irgend die Menschen reden werden, sie von demselben Rechenschaft geben werden am Tag des Gerichts; denn aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verdammt werden.
Johncom
Larson hat geschrieben: ↑Mo 3. Aug 2026, 19:06
Gott ist aber kein Richter auf „Erden“, kein weltlicher Richter. Gnade und Barmherzigkeit gehört in Seine Gerechtigkeit, welche schon immer existent waren.
Eine Missdeutung der christlichen Kirche, die zu Recht angegriffen wird von den Atheisten, Rationalisten: Gott wäre ein Strafrichter, die ganze Natur sei sündig, alles was an uns Menschen natürlich ist, sei mit Sünde behaftet. Ja man kann es so sehen, der Mensch kann die Natur überwinden und sich seelisch-geistig verfeinern, aber die Kirche zeigt nicht den Weg. Nur Moralpredigten, aber die werden irgendwann langweilig.
Was ist Gerechtigkeit, was könnte "richten" sonst noch bedeuten? Vielleicht heilen, die Seele ins Gleichgewicht bringen?
Es geht doch letztlich um das Weltgericht, das den Menschen nach dem Tode bevorsteht. Was wird denn da zur Sprache gebracht ? Pred 12, Mt 25, Off 20
[Pred 12,13-14] Das Endergebnis des Ganzen lasst uns hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das ist der ganze Mensch. Denn Gott wird jedes Werk, es sei gut oder böse, in das Gericht über alles Verborgene bringen.
Aber das paßt eigentlich mehr in das Thema "Der strafende Gott". Also werden ich alles mal rüberkopieren.
Re: Das Gesetz des Mose ist ... von welchem Gott?
Verfasst: Mo 10. Aug 2026, 18:29
von Larson
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Mo 3. Aug 2026, 21:01
Larson hat geschrieben: ↑Mo 3. Aug 2026, 19:06
Achso, die christliche Lehre steht über der Tenach, der Lehre Gottes, ja selbst der Lehre des Juden Jesus…. (dazu spricht ja Gott im NT kaum was, im Gegenteil zur Tenach…). Aber der Geist bügelt ja alles flach…damit rechtfertigt man sich dann.
Die christliche Lehre dreht sich um die Auferstehung von Jesus aus den Toten.
Also ein verschobener Fokus… gegenüber der Lehre des Juden Jesus, welcher den alleinen einzigen Gott lehrte
Re: Das Gesetz des Mose ist ... von welchem Gott?
Verfasst: Mo 10. Aug 2026, 18:33
von Larson
Johncom hat geschrieben: ↑Di 4. Aug 2026, 02:43
Was ist Gerechtigkeit, was könnte "richten" sonst noch bedeuten? Vielleicht heilen, die Seele ins Gleichgewicht bringen?
„Richten“ hat etwas mit ausrichten zu tun, oder jedem zum Recht zu verhelfen, was dann Gerechtigkeit wäre. Dies hebt die Lehre Gottes durch Mose und der Propheten immer wider hervor.
Leider fühlt sich aber der Mensch dann im Zwang, will Freiheit, sagt sich vom „Gesetz“ los, dass es nur „Fluch“ wäre, aber wo wäre unsere Gesellschaf, wenn es keine Regeln gibt (welche auch so schon „missbraucht und umschifft werden)?
Re: Das Gesetz des Mose ist ... von welchem Gott?
Verfasst: Di 11. Aug 2026, 03:17
von Johncom
Larson hat geschrieben: ↑Mo 10. Aug 2026, 18:33
Johncom hat geschrieben: ↑Di 4. Aug 2026, 02:43
Was ist Gerechtigkeit, was könnte "richten" sonst noch bedeuten? Vielleicht heilen, die Seele ins Gleichgewicht bringen?
„Richten“ hat etwas mit ausrichten zu tun, oder jedem zum Recht zu verhelfen, was dann Gerechtigkeit wäre. Dies hebt die Lehre Gottes durch Mose und der Propheten immer wider hervor.
Leider fühlt sich aber der Mensch dann im Zwang, will Freiheit, sagt sich vom „Gesetz“ los, dass es nur „Fluch“ wäre, aber wo wäre unsere Gesellschaf, wenn es keine Regeln gibt (welche auch so schon „missbraucht und umschifft werden)?
Die durch das Moses-Gesetz Belehrten haben sich laut Menschheitsgeschichte nicht unbedingt gerechter erwiesen als andere Völker, denen andere Götter Gesetze gaben. .. vielleicht entwickelten sie auch ihre eigenen Gesetze selbst und verwiesen auf eigene Propheten, die sie von anderen Bergen herab trugen? Damit es nach Gott-gegeben klingt?
Jesus, der Gebote ausgab, spricht aber die Verantwortung jedes Einzelnen an. Das Gesetz wird nicht weltlich überwacht, sondern vom Einzelnen befolgt weil es "erkannt" wurde als "logisch", weil das, was ich dem anderen tue auch mir tue, weil Gott in unserem Gewissen leitet ab dem Moment, wo wir es zulassen. Jesus lehrt, wie ich ihn verstehe, nicht die Gesellschaft sondern den, der bereit ist, von sich aus, also in FREIHEIT, das Richtige zu tun.
Richtig, also rechtens, gleiche Wortwurzel.
In Jesu Sinne steht die Barmherzigkeit über dem gesellschaftlich geltendem Recht der Vorzeit: "Ich aber sage euch!"