Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Verfasst: Mi 25. Feb 2026, 17:28
Bei mir löst es einerseits auch Angst aus.
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Bei mir löst es einerseits auch Angst aus.
Das ist hier ein Austausch von Ansichten zum Thema, Lesevorschläge, Interviews usw .. Was du davon brauchen kannst, wirst du selber wissen. Ich weiß es nicht. Ich schreibe nur, das wenige was ich weiß, was ich vermute und gebe Quellen an von anderen, die Erfahrungen gemacht haben.
Du hast das Thema auf "Gurus" gelenkt, ich habe eher neutral ein Beispiel gegeben, warum das Jenseitsthema bei denen meistens kaum gelehrt wird. Es geht dort meht um die innere Wandlung hier im irdischen Leben. Das Ziel mag hoch erscheinen, aber an der Wandlung wird täglich gearbeitet, das ist schon Ziel genug. Der Alltag ist konkret, alles andere zunächst mal Vorstellung. Und Vorstellungen kommen immer noch aus dem begrenzten "Ich", welches christlich übersetzt den sündhaften Menschen meint. Die himmlischen Welten sind alles andere als konkret. Sie aber sind sehr real .. im Gegensatz zu irdischen Welt.Das Erleuchtungsstreben des Guru halte ich maßlos übertrieben. Trotzdem das Ziel so hoch ist, ist das Erlebnis möglicherweise alles und nichts. Diffus alles, aber man erlebt noch nicht mal die konkrete Wirklichkeiten der himmlischen Welten.
Das ist vielleicht deine Annahme, und wenn es so wäre, wo ist das Problem. Einige Christen meinen auch, alles besser zu wissen. Ich stelle mich auf keine Seite um mit der anderen Seite zu streiten, schon die Zeit wäre mir zu schade.Und die Erleuchtungsgläubigen meinen oft, alles zu wissen und mehr und besser als die Christen.
Erzähl doch mal. Du sagst, du hast in der letzten Zeit (in 2 Fällen) die Anwesenheit dir bekannter Verstorbener wahrgenommen? Dazu arbeitest du schon länger mit Mitteilungen aus der geistigen Welt? Und du liest antike Texte, christlich, muslimisch und noch ältere? Aber selbst bist du keiner Religion zugehörig? Oder in keiner "Gemeinschaft" Mitglied?Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑Mi 25. Feb 2026, 17:28Bei mir löst es einerseits auch Angst aus.Andererseits ist es auch schön, dass es immer irgendwie weitergeht.
Ja, ich denke, dass eine verstorbene Person sich mir mitgeteilt hat. Mehr als einmal in den letzten zwei Jahren.
Ich gehöre zu keiner Religionsgemeinschaft. Mich interessiert, was aus dem orientalischen Raum kommt. Es hat wirklich etwas Magisches und seit ich weiß, dass ein Teil meiner Familie jüdisch gewesen ist, ist mir klar, woher das Interesse kommt. Auch meine unproblematische Sicht auf den Satan, den Initiator, ist vielleicht angeboren.
Es geht DIR immer um Unterschiede.
Dieser Gedanke ist doch längst ausgeräumt. Solange du nicht annähernd, und sei es nur ein Hauch .. die geistige Welt geschaut hast oder helle Erkenntnisse hast, ist alles nur Vorstellung, alles nur Kopf. Wertvoll ist nur was man selber erlebt, und es braucht eine eigene Offenheit, ein bisschen Mut gehört auch dazu. Und das Gottvertrauen, dass man geführt wir.Das führt zur Überlegung, ob ein Nahtoderlebnis nicht genauso wertvoll ist und lebensverändend wie eine Erleuchtung.
Natürlich bilden die Religionen die,Wahrheit über Gott und das Leben nach dem Tod nur unzureichend ab.Ja, in der christlich-mystischen Sichtweise von Sadhu Sundar Singh (1889–1929) besitzt der Mensch einen göttlichen Kern, der jedoch durch die Sünde vom Schöpfer getrennt ist und erst durch Christus wieder in seine göttliche Bestimmung findet.
Hier sind die Kernpunkte seiner Ansicht:
Der Mensch als Ebenbild: Sundar Singh betont, dass der Mensch von Gott geschaffen wurde und somit ein "Abbild" Gottes ist, das eine unsterbliche Seele besitzt.
Göttlicher Funke/Stammbaum: Er sah den Menschen nicht als bloße Kreatur, sondern als ein Wesen, das aus Gott hervorgegangen ist und "in Gott" bleiben muss, um wahres Leben zu haben. Er drückte dies oft mystisch aus, indem er sagte, dass der Mensch ohne Gott nicht existieren kann, da er aus ihm stammt.
Die Notwendigkeit der Neugeburt: Obwohl der Mensch göttlich angelegt ist, ist er durch Sünde von Gott getrennt. Die "göttliche Natur" im Menschen ist verschüttet. Erst durch die persönliche Begegnung mit Jesus Christus (der als der wahre "Satguru" oder göttliche Lehrer verstanden wird) wird die Seele erlöst und ihre ursprüngliche Verbindung zu Gott wiederhergestellt.
Universalistische Tendenz: Sundar Singh neigte der Vorstellung zu, dass letztendlich alle Seelen durch Gottes Liebe erlöst werden und zu ihm zurückkehren, da der göttliche Ursprung der Seele nicht endgültig vernichtet werden kann.
Zusammenfassend: Für Sundar Singh ist der Mensch nicht von Natur aus Gott, aber er ist dazu bestimmt, göttlich zu sein, indem er in Christus mit Gott verbunden ist. Er ist ein "Gotteskind", das zu seinem Vater zurückkehren soll.
Genauso wie die Schwärmerei für Sai Baba kritisiere ich eben die Schwärmerei für den Zustand der Erleuchtung.Lampen mit Wasser anzünden: Sai Baba soll Wasser in seine Tonlampen (Diyas) gegossen haben, um sie anstelle von Öl zu entzünden, und diese brannten die ganze Nacht.
Heilung von Kranken: Er soll Menschen durch das Verteilen von Udi (heilige Asche aus seinem Feuer, der Dhuni) geheilt haben.
Kontrolle über die Elemente: Es gibt Berichte, in denen er Regen und Sturm stoppte, um seine Anhänger zu schützen.
Andere Wunder: Dazu zählen das Aufhalten des Wasserspiegels in Brunnen, das Erscheinen an mehreren Orten gleichzeitig und das Kochen von Nahrung in riesigen Mengen in einem kleinen Topf.
Sai Baba lebte asketisch in Shirdi (Indien), praktizierte Meditation und wurde sowohl von Hindus als auch von Muslimen gleichermaßen verehrt. Viele Menschen besuchten ihn, um Heilung von körperlichen und emotionalen Leiden zu finden.
Hinweis: Es ist wichtig, zwischen Sai Baba von Shirdi und dem späteren Sathya Sai Baba (1926–2011) zu unterscheiden, die beide für angebliche Wunder bekannt sind.
Ein Bild dazu: Als Eva und Adam in den Apfel bissen begann das Differenzieren. Sie erkannten, dass sie nackt waren, sie fühlten Scham und suchten Bekleidung. Sie versuchten, sich vor Gott zu verstecken. usw ...
Lampe hat recht. Weil alles im Himmel wirklich anders ist und Nahtoderlebnisse das deutlich machen (auch Erleuchtungserlebnisse)Johncom hat geschrieben: ↑Fr 27. Feb 2026, 01:37 Wie kommt es eigentlich, dass nicht einer der NT-Erfahrenen "Erleuchtung" thematisiert? Oder Religionsvergleiche anstellt, und wohlmöglich Bewertungen, welche Recht hätte oder falsch liege? In dem Zusammenhang sagt Pfarrer Lampe (vorletztes Video glaube ich): ALLE Religionen sind nur hier im Erdenleben eine Gehhilfe für die Menschen. Einmal oben sein, einmal draußen aus dieser kleinen Welt, in der wir uns alles so schwer machen, und schon ist in einem Moment alles klar. Alles. Jedenfalls für die, die bereit sind.
Keiner der NT-Erfahrenen hat begonnen, vor allem möglichen zu warnen, seien es Religionen oder böse Geister. Das andere eigentlich viel Wesentlichere ist doch, das alles gut ist. ... oder liegen sie da falsch? Ich glaube, es ist so wie wir es verstehen können. Welche Brille wir aufhaben. Oder ob wir mit uns selbst im Reinen sind. Wenn das anders ist, liegen wir auch mit der Welt draußen im Streit.
Klar hängt das, was man im Himmel bei Nahtoderlebnissen erleben kann, von der Reife des Schauenden ab. Der tote Atheist konnte gar nichts fassen. Ein schlechter Mensch kann sich nicht in Gottesnähe wohlfühlen, sondern hält sie nicht aus. Für den Erlösten gibt es einen für ihn genau passenden Himmel.Ich glaube, es ist so wie wir es verstehen können. Welche Brille wir aufhaben. Oder ob wir mit uns selbst im Reinen sind. Wenn das anders ist, liegen wir auch mit der Welt draußen im Streit.