Hiob hat geschrieben: ↑Mi 18. Mär 2026, 15:11
Aber die Menschen, die darin gelebt hätten, hätten allenfalls irgendwelche Hosiannas bringen können, aber keine Reflexion.
Woher willst du das wissen? Ich denke, Gott wollte uns immer schon Erkenntnis schenken, aber nicht auf dem Weg, dass wir von der verbotenen Frucht naschen und damit sterben, sondern dass er uns Erkenntisse auf anderen Wegen schenkt.
Es geht ja auch nachweislich anders. Wenn dem so wäre, wie du schreibst, wäre auch das künftige Leben mit der Zeit nur fad und nur ein monotones Hosianna-Gejubel ohne inneren Jubel, wie ein Radio nur ohne Geist. Kennst du Gustl Bayerhammes "Ein Münchner im Himmel?" Und wenn das auch nur Kabarett ist, so bringt er es auf den Punkt.
Dann wäre Jesus zwar uns gestorben und hätte uns aus der Sünde erlöst, aber mit einer solchen Lebensweise würde man irgendwann den Allmächtigen um seine ewige Auslöschung bitten, denn wer will ein Leben ohne Ende und das ohne Freude und ohne Erkenntnisgewinn?
Der Gewinn an Erkenntnis steht m.E. klar am Progemm, doch alles zu seiner Zeit. Es ist schon in dieser gefallenen Welt ein großer Sinn und Zweck unseres Daseins, nur ist es hier zuerst wichtig die Erkenntnis des Sohnes Gottes zu haben
-> Joh 17:3, sonst ist das Leben ohnehin für die Fisch.
Doch schau dir an was der Mensch hier schon erreicht hat, wiewohl er eine ekelhafte Kreatur zum Ausspucken und Abfotzen ist. Wie also erst in Herrlichkeit? Dazu ein Vergleich Paulus, der diese Herrlichkeit sogar im Verhältnis zur kommenden als Verdammnis bezeichnet:
2. Kor 3,7-10 hat geschrieben: Wenn aber der Dienst des Todes, mit Buchstaben in Steine eingegraben, in Herrlichkeit begann, so dass die Söhne Israels das Angesicht Moses nicht unverwandt anschauen konnten wegen der Herrlichkeit seines Angesichts, die weggetan werden sollte, wie wird nicht viel mehr der Dienst des Geistes in Herrlichkeit bestehen? Denn wenn der Dienst der Verdammnis Herrlichkeit hat, so ist noch viel mehr der Dienst der Gerechtigkeit überströmend in Herrlichkeit. Denn auch das Verherrlichte ist in dieser Beziehung nicht verherrlicht, wegen der überragenden Herrlichkeit.
Also denke ich du hast zu kurz nachgedacht und deiner Philosophie wieder mal zu viel Raum gegeben. Ich mache das strukturell anders. Was will Gott? Da hat das Böse keinen Raum, aber alles andere was im Willen Gottes ist, das passt schon. Du kannst es dir heute nch gar nicht vorstellen, wie geschrieben steht:
1. Kor 2,9 hat geschrieben: ... sondern wie geschrieben steht: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz aufgekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben“