Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

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Hoger
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von Hoger »

4Mo 23,23 Daher hilft kein Zaubern gegen Jakob und kein Wahrsagen gegen Israel. Zu rechter Zeit wird Jakob und Israel gesagt, was Gott gewirkt hat.
Im Zauberer spricht der Mensch in seinem Sinne - im Propheten Gott für Israel
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
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Helmuth
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von Helmuth »

Hoger hat geschrieben: ↑Sa 31. Okt 2026, 10:59
4Mo 23,23 Daher hilft kein Zaubern gegen Jakob und kein Wahrsagen gegen Israel. Zu rechter Zeit wird Jakob und Israel gesagt, was Gott gewirkt hat.
Im Zauberer spricht der Mensch in seinem Sinne - im Propheten Gott für Israel
Das Wort aus 4 Mose hat aber ein Wahrsager gesagt, das ist daher eine theologsche Ente! Oder so ausgedrückt: Was du sagst kann ich in etwa nachvollziehen und jedenfalls wirkt ein Zauberer oder Wahrsager wirkt nicht im Namen Gottes. Soweit stimmt das, aber zur Beweisführung einen Wahrsager heranziehen, sorry, das ist ein Schuss ins Knie. :lol:
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Johncom
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von Johncom »

Helmuth hat geschrieben: ↑Fr 30. Okt 2026, 17:20 Aber beschreibe mal eine Form sog. "weißer" Magie. Oder es belege wer anhand der Schrift, dass es auch "göttliche Magie" geben soll. Bei mir scheitert es schon an einer Definition, was das denn dann sein soll. Es ist schon der Begriff Magie keiner, den Gott irgendwo gutheißt. Aber manche Christen wissen es wohl auch immer besser (als Gott). :mrgreen:
Für den unvoreingenommenen Leser beschreibt die Bibel von vorne bis Ende magische Vorgänge. Ein kleines Beispiel:
Dem ersten Fisch, den du fängst, öffne das Maul. Du wirst darin genau die Münze finden, die du für deine und meine Abgabe brauchst. Bezahle damit die Tempelsteuer! Matth 17
SilverBullet
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von SilverBullet »

Aslan hat geschrieben: ↑Fr 30. Okt 2026, 15:43Stehe irgendwie auf dem Schlauch...
Hilf mir mal bitte, damit ich ansatzweise erkenne, worin für dich das Problem bei dieser Textstelle und dessen Anwendung besteht?
Ganz einfach: mit "eine Zauberin" wird Wissen beim Leser vorausgesetzt.
Es wird nicht definiert, was mit "eine Zauberin" gemeint ist.
Dieses Wissen gibt es nicht mehr.
Das ist eine Tatsache in der Welt.

Leiten die Christen draus einen Tötungs-, Ausgrenzungs- oder Abwertungsauftrag ab, machen sie sich schuldig, denn tatsächlich haben sie keine Möglichkeit "eine Zauberin" zu identifizieren - sie wissen nicht, worum es geht.
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Helmuth
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von Helmuth »

Johncom hat geschrieben: ↑Sa 31. Okt 2026, 11:25 Für den unvoreingenommenen Leser beschreibt die Bibel von vorne bis Ende magische Vorgänge. Ein kleines Beispiel:
Dem ersten Fisch, den du fängst, öffne das Maul. Du wirst darin genau die Münze finden, die du für deine und meine Abgabe brauchst. Bezahle damit die Tempelsteuer! Matth 17
Immer noch stelle ich die Frage, was den Unterschied ausmacht, ob Jesus diese Sache tut oder ein ägyptischer Zauberer, sofern ein solcher dazu überhaupt die Macht haben kann. Aber nehmen wir das mal an.

Wir nennen es bei Jesus biblisch ein Wunder. Warum ist es bei Jesus aber keine Zauberei? Wenn dem so wäre, warum sollte man das Kinde nicht beim Namen nennen? Gottes und Jesu Worte sind Wahrheit und man muss die Wahrheit nicht scheuen.

Jesus hätte es dann so nennen können, dass er für Petrus eine Münze aus dessen Maul herzaubert. Das sagte er aber nicht. Es ist wohl eine Machttat, die unseren Horizont übersteigt, keine Frage, aber eben zu unterscheiden von Zauberei.

So steht meine Frage weiter im Raum, was Zauberei ausmacht.
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Sara Funkelstein
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von Sara Funkelstein »

Helmuth hat geschrieben: ↑Sa 31. Okt 2026, 10:23 Liebe Sara, das ist mir gelinde gesagt zu kurz gedacht. Eine solche Erklärung lasse ich nicht gelten. Es tut mir leid, aber eine Sache in Gottes Namen und auch in seinem Willen zu bewirken, sei es durch Wort oder Tat, noch dazu was er sogar anordnet, als Zauberei zu bezeichnen, ist maximal eine philosophische Betrachtung, aber für mich nicht der Rede wert.
Das ist nun mal, was man unter Zauberei versteht und genauso wird sie auch praktiziert. Worte sind unsere Verbindung in die geistige Welt. Durch Formulierung deines Wunsches willst du eine Veränderung bewirken - nicht nur geistig, sondern auch hier in der materiellen Welt.
Helmuth hat geschrieben: ↑Sa 31. Okt 2026, 10:23 Wenn Gott seinen Knechten etwas anordnet, auch dass sie etwas sprechen sollen, dann kann es nicht gleichzeitig verboten sein, um es obendrein noch als Zauberei zu bezeichnen. Diese Aussage ist nicht nur befremdend, sondern auch völlig unlogisch. Gott müsste sich dann ja selbst töten, weil er Dinge täte, auf welche die Todesstrafe steht.
Gottes Problem war hier nicht die Zauberei als solche, sondern die Gegner seines Volkes. In Person des Pharaos und seiner Magier. Gott selbst erschafft durch Sprechen wie wir aus der Schöpfungsgeschichte wissen. Im Alten Ägypten wusste man viel über Zauberei und Spiritualität. Der Totenkult war gigantisch und die Spuren sehen wir bis heute. Ich habe davor den größten Respekt.

Warum Gott sagt, dass man eine Zauberin, also die weibliche Vertreterin, nicht am Leben lassen soll, bleibt Spekulation. Ich kann mir vorstellen, dass es um eine bestimmte Art der Zauberei geht, die vielleicht eher von Frauen praktiziert wurde.


Und ja, das bin ich im Profilbild.
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.
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Oleander
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von Oleander »

Helmuth hat geschrieben: ↑Sa 31. Okt 2026, 13:28 So steht meine Frage weiter im Raum, was Zauberei ausmacht.
Wo in der Bibel steht genau definiert, was Zauberei ist?
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben ...
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von oTp »

Ich nehme mal die KI:
Im Alten Testament (AT) der Bibel gibt es keine einzelne, systematische Definition für „Zauberei“, wie man sie in einem modernen Lexikon findet. Stattdessen wird Zauberei über eine Reihe von konkreten rituellen Praktiken und Begriffen definiert, die im Kern als der illegitime Versuch beschrieben werden, übernatürliche Kräfte eigenmächtig zu manipulieren, anstatt sich Gott anzuvertrauen

Ohne KI kann man das auch als Defination hinkriegen.
Und das ist genau das, was man sich darunter vorstellt. ... oder ?.....
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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Hoger
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von Hoger »

Helmuth hat geschrieben: ↑Sa 31. Okt 2026, 11:03 Das Wort aus 4 Mose hat aber ein Wahrsager gesag
Bileam war halt Bileam - da gibt es schon einen Unterschied
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
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Oleander
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von Oleander »

oTp hat geschrieben: ↑Sa 31. Okt 2026, 17:56 ..was man sich darunter vorstellt.
Spoiler: anzeigen

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben ...
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