...es ist keine Obrigkeit, außer von Gott...

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Ziska
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Re: ...es ist keine Obrigkeit, außer von Gott...

Beitrag von Ziska »

Abischai hat geschrieben: Di 1. Sep 2026, 08:07
Helmuth hat geschrieben: Di 1. Sep 2026, 05:59 Wäre es nicht eine recht lächerliche Obrigkeit, die das, was ihnen zusteht, nicht auch einfordern könnte?
Was für eine Frage !
Ich beobachte, daß viele Menschen jedem das geben, was der verlangt ohne zu prüfen, ob der das überhaupt verlangen darf. Und weil der das nun mal verlangt wird der Rückschluß gezogen, daß das wohl seine Richtigkeit habe und allein auf das Verlangen hin diese Instanz ja dann wohl auch - äh - ja wie nun - Obrigkeit sei?
Wenn ein "Freund" (Mafioso) vor der Tür steht und eine detailierte Liste hat, was er zu bekommen hat, wird der in dem Augenblick zu meiner Obrigkeit, vor allem wenn er sich Respekt verschafft (nicht unbedingt verdient), weil er eine Pistole unter dem Jacket trägt. Ja, das sehe ich ein...
Dein Mafioso gehört doch nicht zur Obrigkeit!

Spricht Paulus von Regierungen! Doch nicht von einem Mafioso-Boss und deren Geldeintreiber…
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Helmuth
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Re: ...es ist keine Obrigkeit, außer von Gott...

Beitrag von Helmuth »

Ziska hat geschrieben: Di 1. Sep 2026, 09:39 Dein Mafioso gehört doch nicht zur Obrigkeit!
Nicht zu unserer, aber innerhalb seines Clans ist auch der Mafiaboss Obrigkeit. Es geht um ein Wirkungsprinzip, woher Macht überhaupt kommt, also nicht nur die zu herrschen, sondern jede. Um das zu verstehen und auf eine biblische Basis zu stellen, greife ich auf Mose zurück (ich lasse dabei nicht relevante Teile weg)
5. Mose 8:11-18 hat geschrieben: Hüte dich, dass du JHWH, deinen Gott, nicht vergisst, … damit sich dein Herz nicht erhebt, wenn du isst und satt wirst und schöne Häuser baust und bewohnst und dein Rind- und dein Kleinvieh sich mehrt und Silber und Gold sich dir mehren und alles, was du hast, sich mehrt … und du in deinem Herzen sprichst: Meine Kraft und die Stärke meiner Hand hat mir dieses Vermögen verschafft! … Sondern du sollst dich daran erinnern, dass JHWH, dein Gott, es ist, der dir Kraft gibt, Vermögen zu schaffen.
Der einzige Kraftverleiher ist Gott.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Re: ...es ist keine Obrigkeit, außer von Gott...

Beitrag von Ziska »

Helmuth hat geschrieben: Di 1. Sep 2026, 10:01
Ziska hat geschrieben: Di 1. Sep 2026, 09:39 Dein Mafioso gehört doch nicht zur Obrigkeit!
Nicht zu unserer, aber innerhalb seines Clans ist auch der Mafiaboss Obrigkeit. Es geht um ein Wirkungsprinzip, das Gott allein setzt. Um das zu verstehen, greife ich auf Mose zurück (ich lasse dabei nicht relevante Teile weg)
Gott läßt zu, dass sich Männer und manchmal auch Frauen anmaßen über andere zu herrschen.

(Damit sind aber keine Regierungen oder die von ihnen eingesetzten Personen,
wie Polizei usw gemeint.)

Gott läßt es zu! Aber er ist nicht der Verursacher!

Ihr Geltungsbedürfnis, ihr narzisstisches Gehabe entgeht ihm natürlich nicht.
Und zu seiner festgelegten Zeit, „werden alle ernten, was sie säen“!

Von diesen Personen ist doch in Römer 13 keine Rede!
Paulus spricht von Regierungen!

Aber wer das anders meint…
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Helmuth
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Re: ...es ist keine Obrigkeit, außer von Gott…

Beitrag von Helmuth »

Ziska hat geschrieben: Di 1. Sep 2026, 10:21 Von diesen Personen ist doch in Römer 13 keine Rede!
Du verstehst schlicht das Prinzip nicht. Ich sagte, es ist egal, was ein Mensch tut, es setzt nicht außer Kraft, wer der Machtverleiher ist. Hast du also eine schlechte Obrigkeit, hast du zwar Pech, aber Gott hat ihr die Macht verliehen.
Ziska hat geschrieben: Di 1. Sep 2026, 10:21 Paulus spricht von Regierungen!
Ja auch, aber es geht um jede Art Obrigkeit. Paulus behandelt in Römer 13 auch spezifisch staatliche Macht und zeigt das Prinzip in seinen möglichen Auswirkungen. In 5. Mose 8 zeigt uns Mose, dass es nur einen Machtgeber gibt. Diese Prinzip formuliert nun Paulus mit seinem ersten Satz und dehnt es auf Obrigkeiten aus:
Römer 13:1 hat geschrieben: Jede Seele sei den obrigkeitlichen Gewalten untertan; denn es gibt keine Obrigkeit, außer von Gott, diejenigen aber, die bestehen, sind von Gott eingesetzt.
Paulus definiert hier noch keine bestimmte Gewalt. Sie kann auch dein Ehemann sein, oder der Vater über seine Kinder. Die Aussage enthält keine Einschränkung. Paulus erklärt überdies, dass es keine Obrigkeit außer von Gott gibt. Im nächsten Satz erklärt er die grundsätzlichen Auswirkungen des Ungehorsams:
Römer 13:2 hat geschrieben: Wer sich daher der Obrigkeit widersetzt, widersteht der Anordnung Gottes; die aber widerstehen, werden ein Urteil über sich bringen.
Auch hier erfolgt noch keine Einschränkung, da es eben ein Prinzip ist, wie Gott wirkt. Also es züchtig der gute wie der schlechte Vater seine Kinder. Ich rede nicht davon, wer richtig und falsch erzieht, weil das für das Prinzip selbst irrelevant ist. Aber das Kind, das nicht folgt, sprich sich dem Vater widersetzt, wird damit auch ein Urteil erhalten. Ich betonte daher die Blickrichtung von oben nach unten und nicht umgekehrt.

Erst ab Vers 3 geht Paulus auf staatliche Gewalten ein. An den Prinzipien ändert das nichts. Irgendwann steht auch der Machtausübende vor Gott und muss sich verantworten bzw. setzt er ihn vorzeitig ab und erhält sein Urteil, sei es zum Guten wie zum Bösen.

Gott hat dieser Schöpfung das Prinzip auferlegt, dass sein Ordnungsprinzip schon in der kleinsten Zelle, das ist jede einzelne Familie, seine Gültigkeit hat. Es spielt dabei keine Rolle, ob diese Familie gläubig ist oder nicht.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Re: ...es ist keine Obrigkeit, außer von Gott...

Beitrag von Ziska »

Helmuth hat geschrieben: Di 1. Sep 2026, 11:03
Gott hat dieser Schöpfung das Prinzip auferlegt, dass sein Ordnungsprinzip schon in der kleinsten Zelle, das ist jede einzelne Familie, seine Gültigkeit hat. Es spielt dabei keine Rolle, ob diese Familie gläubig ist oder nicht.

Genau! Gott hat das Ordnungsprinzip eingesetzt.

Nichtgäubige werden einen anderen Grund finden, als Gott.

Jedes Ordnungsprinzip hat aber ihre Grenzen!

Wenn etwas verlangt wird, was Gottes Gesetzen und Grundsätzen widerspricht,
gilt das Wort Jehovas mehr, als das Wort der Autoritätsperson!

Gott steht immer an erster Stelle. Sein Wort allein gilt!
Da können sich manche Inhaber von Autorität auf den Kopf stellen! :lol:

Deswegen ist es ja so wichtig, Gottes Gesetze und Grundsätze selber anhand eines Bibelkurses kennenzulernen!

So kann niemand einem ein X für ein U vormachen.
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Re: ...es ist keine Obrigkeit, außer von Gott...

Beitrag von Helmuth »

Ziska hat geschrieben: Di 1. Sep 2026, 11:29 Jedes Ordnungsprinzip hat aber ihre Grenzen!
Du meinst, eine schlecht geführte Umsetzung hat Grenzen, das ja, aber das Prinzip selbst, wenn wir dabei von einem Gottesprinzip reden, ist unumstößlich und bleibt davon unberührt. Das ist wie das Gesetz der Schwerkraft. Wer es nicht glaubt, fällt auf die Nase, aber die Schwerkraft kratzt das deswegen nicht. ;)

Ein Beispiel für ein solches Prinzip ist auch: Du sollst Vater und Mutter ehren. Das ist eines der strengsten Gebote, wenn man es mal genauer betrachtet. Es kennt keine Einschränkung, und wir wissen, es gibt sehr viele schlechte und noch schlechtere Eltern.

Das kümmert Gott nicht, sein Wort bleibt felsenfest: "Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren." Punkt, aus, Ende der Diskussion.

Das übertrage man nun auf Regierungen, denn jeder lebt auch unter einer, ob er will oder nicht. Du kannst sie dir nicht aussuchen. Es ist in der Hinsicht noch strenger, dass man sich seine Eltern überhaupt nicht aussuchen kann. Gott hat sie gesetzt.

Was mir auffält ist, wie sich manche dem Prinzip schon widersetzen, d.h. sie denken gar nicht daran, sich einer Obrigkeit oder ihren Eltern zu fügen. So kann das Auflisten aller möglichen Ausnahmeregeln, ja aber, wenn dieses und ja aber, wenn jenes schon ein recht symptomatisches Zeichen einer inneren Rebellion gegen Gottes Satzungen sein.

Am Ende regelt das Gott schon, man muss sich seiner Gnade auch ausliefern können.
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Re: ...es ist keine Obrigkeit, außer von Gott…

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Helmuth hat geschrieben: Di 1. Sep 2026, 11:03 Paulus erklärt überdies, dass es keine Obrigkeit außer von Gott gibt.
Aber nicht, wer diese Macht ausübt!
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Aslan
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Re: ...es ist keine Obrigkeit, außer von Gott...

Beitrag von Aslan »

Ziska hat geschrieben: Di 1. Sep 2026, 11:29 Wenn etwas verlangt wird, was Gottes Gesetzen und Grundsätzen widerspricht,
gilt das Wort Jehovas mehr, als das Wort der Autoritätsperson!
Absolut korrekt.
Bestes Beispiel ist hier die Corona-Politik und die damit einhergegangen Restriktionen für die Bevölkerung, die nachweislich bis auf wenige Ausnahmen allesamt rechtswidrig waren.
Wir haben als "Alpha & Omega" und "Kraftvolle Gemeinschaft" Veranstaltungen, Treffen und Versammlungen zur geistlichen Erbauung abgehalten, obwohl es nicht (offiziell) erlaubt war.
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