Hey lütt, Grüße retour, das freut mich aber dich hier wieder an Bord zu haben. Wirst du bleiben?
Jüdischen Legenden folge ich nicht. Der Autor des Hebr-Briefes hätte auch davon schon wissen können und hätte dann anders geschrieben. Wir kennen seine Herkunft nicht. Wer es anders behauptet der belege das zuerst.luett-matten hat geschrieben: ↑Do 11. Mai 2023, 23:10 wie hier bereits erwähnt wurde, wird Melchisedek im Judentum als Sem, dem Sohn Noahs identifiziert.
Die Einschränkung der Priesterschaft auf die Nachfahren Aarons kann ich theologisch nicht deuten, aber Gott nahm das so mal vor. Vielleicht auch rein pragmatisch, weil das Volk dazu zu der Zeit gar nicht reif gewesen wäre. Schau dir mal uns Christen an, ist eine Gemeinde fähig wirlich priesterlich zu dienen? Aber Gott weiß schon was er tut.luett-matten hat geschrieben: ↑Do 11. Mai 2023, 23:10 Durch den Übergang auf Abraham und mit ihm auf das Volk Israel als ganzes, das ein Königtum von Priestern wurde, teilte sich der priesterliche Dienst auf den Stamm Levi und der königliche Dienst auf den Stamm Juda. Der neue Adam, also Jesus Christus, wurde nun wieder König und Priester in einem nach der Weise Melchisedeks, wie es David im Psalm sagte.
Es sollte sich mit der Zeit auch zeigen, dass dies keine Pristerschaft für immer werden sollte, sondern nur solange in Kraft war, bis Gott die endgütige Erlösung durch Jesus Christus sandte, somit ist seine Priesterschaft erst die ewige bzw. war diese schon der Ratschluss von Grundlegung der Welt.
Der Vergleich mit Melchisedek ist für mich allerdings auch ein genialer Schachzug, wie ihn nur Gott ausführen kann, indem er das Auftreten gemeinsam mit Abram bewerkstelligt und so ein prophetisches Zeichen setzt.
Desgleichen erwähnte ich schon die Aufforderung zur Opferung Isaaks, die auch ein Zeichen werden sollte. Wenn man nun 1+1 zusammenzählen kann ergibt sich schon ein Teil eines Gesamtbildes.
Das sind für mich Zeugnisse, dass der Gott des Himmels auch real ist, denn Menschen könnten sich solche Dinge auch nicht nachträglich zusammenreimen, wie Gottes Plan auch mit Jesus Christus nur einzigartig ist.
Wer dabei über die Lehre des Hebräerbriefes hinausgeht, muss gute Gründe haben und darlegen, dass ihn der HG antreibt so zu lehren. Meist ist das nicht der Fall. Es ist zu viel an Theologie. Was sich solche aus dem Wort Gottes stricken dürfen sie sich gerne selbst anziehen. Es sei ihre Priesterkleidung, nicht meine

Aber schön, dass du wieder da bist.
