ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Di 1. Apr 2025, 11:08
9ö-Aus bestimmten Gründen war Gott David gnädig, aber Gott ging es sicher nicht darum, mit David einen Kriegshelden aufzustellen, der als solcher als Vorbild für alle stehen sollte.
Gott hatte David nicht ohne Grund auserwählt. Seine Hinhabe zum Gott Israels war schon einzigartig und suchte seinesgleichen. Nach der Schlappe mit Saul war er der richtige Mann. Von ihm wird bezeugt, dass er ein Mann nach Gottes Herzen war. Dieses Zeugnis erhält nicht jeder
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Di 1. Apr 2025, 11:08
Nein, das Soldatische an David war ein Makel, nicht seine Auszeichnung.
Das beurteilst du vermutlich auf Basis deiner negativen Haltung zum Kriegerischen. Ich denke Gott ist noch weit kriegerischer als ein Mensch sein könnte. Darin sehe ich David schlicht unter dem Gehorsam Gottes. In der Anfangszeit war das auch König Sauk, nur blieb er nicht unter diesem Gehorsam.
Beide führten aber keinen eigenmächtigen Krieg, sondern gegen erklärte Feine Israels. Und solche sind dann auch Feinde Gottes, da ja sein weltweiter Befehl lautet Israel zu segnen.
David befragte auch den Herrn durch die Priester. In der Hinsicht war er ein Vorbild. Wenn er Makel hatte, dann andere. Z.B. kann ich mir bis heute nicht erklären, warum er den Mörder Joab als Heerführer bis zu seinem Lebensende behielt. Er wies erst Salomo an ihn nach seiner ihm gegeben Weisheit zu richten. Ansonsten bleibt er mein Held.