Sunbeam hat geschrieben: ↑Sa 13. Jun 2026, 10:25
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Fr 12. Jun 2026, 01:06
Du erwartest doch wohl nicht allen Ernstes von Atheisten, Agnostikern oder Muslimen, dass sie sich zu Apologeten der Bibel aufschwingen?
Warum sollte man das tun?
Bist du immer noch auf dem evangelikalen Kriegspfad gegen die ach so bösen Gottesfeinde wie die Atheisten, Agnostiker oder Muslime (oder Menschen welcher Religion auch immer) es sind, es sein müssen, und das seit der Stunde Null der Religion der Nächstenliebe?
(Du wirst jetzt empört entgegnen, das tue ich doch nicht, doch, doch, das tust du, ich glaube du hast damit niemals aufgehört.)
Wieso Kriegspfad? Kommt das so 'rüber?
Mein Kommentar bezog sich auf das hier:
Philippus hat geschrieben: ↑Do 11. Jun 2026, 20:23
Nicht nur Christen sondern auch die Bibel haben unter Atheisten oder Agnostikern einen sehr schlechten Ruf, warum ist das nur so?
... und sollte einfach nur darlegen, dass man natürlicherweise von Menschen, die sich anders positioniert haben als Gläubige nicht erwarten kann, dass sie die Interessen der Gläubigen verteidigen.
Und mein Exkurs zu mulimischen Kritikern des Christentums war oder ist eine Entgegnung auf das hier:
Philippus hat geschrieben: ↑Do 11. Jun 2026, 20:23
In einem Buch –von einem überzeugten Muslim geschrieben- wurde behauptet, dass die Bibel völlig frauenverachtend sei und der Koran hingegen völlig den Frauen zugetan und ihnen gegenüber wertschätzend. (mit Bezug auf 3.Mose 15)
Das hat mit "Verachtung" oder "Kriegspfad" rein gar nichts zu tun, sondern ist themenbezogene Argumentation.
Muss man denn immer einer christlichen Gemeinschaft angehören, an einen Gott glauben, um eurer Meinung nach, ein vollwertiger Mensch zu sein?
Meine Einstellung dazu sollte dir bekannt sein.
Ich sehe den Menschen als "vollwertig", in seinem Dasein als Mensch als "gleichwertig" (mit Christen), auch dann, wenn er sich nicht zum Glauben bekennt.
Die
Ewigkeit ist es, die mir Sorgen macht bei denen, die Gott fern sind. Denen, die bodenständig, nachdenklich, anständig, fair und vielleicht auch noch sozial engagiert sind, wünsche ich wahrhaftig eine gute Zukunft, und nicht ein Absitzen der Ewigkeit mit Leuten zusammen, die sich während ihres Erdenlebens dafür entschieden haben, Bosheit zu leben und es nicht zu lassen.
Und diese unbestimmte Ahnung um das ewige Rätsel, um die ewig unbeantworteten Fragen der Menschheit, dieses oft unbewusste Tun der Menschen da drumherum, das ist es, was ich einen wahrhaft religiösen Menschen nenne, denn mir kann kein Christ erzählen, niemals, das nur Christen zur Nächstenliebe fähig und auserwählt sind,
Nein, natürlich nicht. Mt. 25-- einige der Gesegneten kannten den König gar nicht, dem sie gedient hatten.
Aber sie kannten ihn halt
wirklich nicht. Sie hatten nie von ihm gehört. Sie konnten es nicht besser wissen.
Was ist mit denen, die das Evangelium kannten, aber nie in Anspruch nahmen (nehmen wollten)? Ich weiß es nicht, wie sie beurteilt werden. Wenn das Angebot da ist, und man sagt immerzu: Nein, ich will nicht... ich will den Weg meiner Erlösung aus den Gebundenheiten des Erdenlebens lieber selbst wählen-- wobei man wahrscheinlich unterscheiden muss zwischen "
kann nicht glauben" und "
will nicht glauben"-- zum Glück muss das nicht
ich entscheiden, fühle mich aber in der Verantwortung, wenigstens darauf aufmerksam zu machen. Und: Es ist egal, was Christen tun oder nicht tun. Seit wann beurteilt man die Qualität eines Edelsteins nach dem Verkäufer, der diesen anbietet? Der Verkäufer ist nur ein Angestellter. Und vielleicht arbeitet er grottenschlecht und ist ein arrogantes oder gewalttätiges Ekelpaket.
Wer Interesse hat an dem Diamanten, kann im Falle "Christentum" direkt mit dem Besitzer verhandeln.
denn oft genug waren es Christen, die die ihren Mitmenschen zum reißenden Wolf wurden, waren es Christen, die diese Erde mit Strömen von Menschenblut tränkten, im Namen Gottes, natürlich....
Nichtchristen genauso. Aber für Christen ist es eine Schande, das sehe ich auch so. Blindgänger. Anders kann ich das nicht sehen. Weltlichen Mächten hörig. Bonhoeffer war anders... bezahlte mit seinem Leben.
Im Übrigen sind die Atheisten ausgestorben, in tiefer Trauer von uns gegangen, denn die "Arbeit, das Werk, auch die Verdienste (Kirchen entleeren)" der Atheisten wurde von den Kirchen vollständig und in beispielloser Gründlichkeit erledigt...
....

allerdings.
Und das wird sich noch steigern bis zu "Christen im Untergrund". *seufz* Eine prima Gelegenheit, sich zu bewähren.
Und wenn ich sage, dass ich damit nicht einverstanden bin, bedeutet das nicht, Gott zu kritisieren, sondern: Nicht zu heucheln. Welcher Mensch, der noch alle Tassen im Schrank hat, kann diesem Lügen und Morden um uns herum zustimmen? Warum beten wir denn, nach Vorgabe von Jesus Christus: "
Dein Reich komme"?!?
Wenn wir mit dem herrschenden "Reich" zufrieden wären, dann müssten wir das ja nicht beten. Könnte sein, Jesus war selbst nicht einverstanden mit den Zuständen hier. Sonst hätte Er es ja dabei belassen können.
LG