Warum haben Christen nur so einen schlechten Ruf?

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Sunbeam
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Re: Warum haben Christen nur so einen schlechten Ruf?

Beitrag von Sunbeam »

Magdalena61 hat geschrieben: Fr 12. Jun 2026, 01:06
Du erwartest doch wohl nicht allen Ernstes von Atheisten, Agnostikern oder Muslimen, dass sie sich zu Apologeten der Bibel aufschwingen?
LG
Warum sollte man das tun?

Bist du immer noch auf dem evangelikalen Kriegspfad gegen die ach so bösen Gottesfeinde wie die Atheisten, Agnostiker oder Muslime (oder Menschen welcher Religion auch immer) es sind, es sein müssen, und das seit der Stunde Null der Religion der Nächstenliebe?
(Du wirst jetzt empört entgegnen, das tue ich doch nicht, doch, doch, das tust du, ich glaube du hast damit niemals aufgehört.)

Muss man denn immer einer christlichen Gemeinschaft angehören, an einen Gott glauben, um eurer Meinung nach, ein vollwertiger Mensch zu sein?

Das hier, das dürfte vielen Menschen, sehr vielen Menschen mehr im Bewusstsein verankert sein, als du es dir jemals denken magst, ich zitiere dazu Thomas Mann:

Wir sind vom ewigen Rätsel so dicht umdrängt, daß man ein Tier sein müßte, um es sich nur einen Tag lang aus dem Sinn zu schlagen.


Und diese unbestimmte Ahnung um das ewige Rätsel, um die ewig unbeantworteten Fragen der Menschheit, dieses oft unbewusste Tun der Menschen da drumherum, das ist es, was ich einen wahrhaft religiösen Menschen nenne, denn mir kann kein Christ erzählen, niemals, das nur Christen zur Nächstenliebe fähig und auserwählt sind, denn oft genug waren es Christen, die die ihren Mitmenschen zum reißenden Wolf wurden, waren es Christen, die diese Erde mit Strömen von Menschenblut tränkten, im Namen Gottes, natürlich....

Im Übrigen sind die Atheisten ausgestorben, in tiefer Trauer von uns gegangen, denn die "Arbeit, das Werk, auch die Verdienste (Kirchen entleeren)" der Atheisten wurde von den Kirchen vollständig und in beispielloser Gründlichkeit erledigt...
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Magdalena61
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Re: Warum haben Christen nur so einen schlechten Ruf?

Beitrag von Magdalena61 »

Johncom hat geschrieben: Fr 12. Jun 2026, 02:49
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 12. Jun 2026, 01:06 Ja... der Islam ist für einen Mann sicher die bequemere Religion. Sie schmeichelt seinem Ego. Und er kann sich an seiner Frau versündigen und diese demütigen und schlagen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.
Kolosser: "Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter."
Wird hier dem männlichen Ego geschmeichelt oder wird hier der Mann an seine Verantwortung ermahnt.
Zwischen Unterordnung und Unterwerfung ist ja wohl noch ein Unterschied. Ein gewaltiger Unterschied.
In der Bibel gibt es keinerlei Hinweis darauf, dass es legitim sei, eine Frau mit Psychoterror und Schlägen zum Gehorsam zu zwingen.
Nicht nur der Körperbau des Mannes ist ein anderer, auch das Temperament. Anders heißt nicht besser oder klüger, nur anders.
Nicht wenige Männer vermitteln aber den Eindruck, sich mindestens insgeheim aufgrund ihres Geschlechts für etwas Besseres zu halten.
Wenn ein Mann seine Frau schlägt (Gott behüte!), dann war es oft so, dass sie ihn auch verletzt hat, an seinen Schwächen rumgemeckert usw ..
Es gibt auch biestige Frauen, die an ihrem Mann schuldig werden.
Schläge und emotionale Erpressung sind fleischlicher Natur. Eine Ehe braucht den Segen Gottes. Den wird man mit solchen Methoden schwerlich erlangen- wenn jedoch einer der Partner Gott wirklich ergeben ist und somit geistlich gesinnt ist, dann kann sich die Situation grundlegend ändern. 1. Kor. 7,16 Das gilt nicht nur für Christen, das ist universal.
Wenn man es jetzt wohlwollend sieht, achten beide Religionen Männer und Frauen zugleich.
In der Praxis sieht das anders aus.
Der Patriarch schreitet voran, und hinter ihm folgen seine Frauen und Kinder... und tragen die Lasten.
Was denkt ein strenger Muslim, wenn er in den "christlichen" Westen kommt? Vielleicht, dass wir nicht mehr gläubig sind, kaum noch beten, nicht mal fasten. Und Frauen auf Werbeplakaten, denen kann sich keiner entziehen, zeigen sexuelle Reize, Frauen auf der Straße sind freizügig bekleidet und wie junge Frauen im Schwimmbad auf den Zugereisten wirken, das muss man nicht ausführen.
Dem strenggläubigen Muslim müsste jemand erklären, dass er unterscheiden sollte zwischen Ungläubigen, Mitläufern und Nachfolgern.

Dass sich in den muslimisch dominierten Staaten nicht alle Bürger mit den strengen Religionsregeln identifizieren, sieht man beispielsweise an den Protesten- nicht nur der Frauen!- im Iran mit Zigtausenden von Todesopfern.
Wenn man diese Nahtodberichte kennt, ich meine die muslimischen, kann man davon ausgehen, dass Muslime tatsächlich im Todesübergang vor Richtern stehen. Da war einer, der sagte was er gesehen und gehört hätte: Einem Verstorbene sei der Aufstieg in den höheren Himmel versperrt, er müsse so lange warten bis ihm seine Frau verziehen habe.
Ach du Schande.
Es wäre besser, vom Urteil des Menschensohnes abhängig als Menschen ausgeliefert zu sein.
Aus muslimischer Sicht ist die Frau geachteter als aus westlich moderner Sicht.
Da wird es halt auch unterschiedliche Ausprägungen geben. Es gibt auch Christenmänner, die es "richtig" machen, die ihre Frau von Herzen achten und sehr lange und glückliche Ehen führen. Da gehören aber immer zwei dazu...
Gibt es die Burka im Koran? ..
Die Frauen sollen sich bedecken, meines Wissens. Das suche ich jetzt aber nicht, weil ich noch einiges irL zu erledigen habe.
Der Koran ist streckenweise absolut vernünftig, im Hinblick auf die Mentalität der Menschen, denen er gegeben wurde... der schreibt gar nicht so viel vor. Das Problem ist die Sunnah, die Überlieferung; die Auslegung, in der die gesellschaftlichen Normen für den Alltag gründen. Über Detailfragen sind sich die muslimischen Strömungen durchaus nicht einig.

Aber das ist nicht unser Problem, das müssen wir nicht lösen. Wir sehen das, was nach außen hin zu sehen ist.

Und Muslime sehen von den Christen auch, was nach außen hin zu sehen ist. Das ist überwiegend nicht sehr rühmlich, das wissen wir auch.
Wenn man umgekehrt fragt, wer zwingt unsere Frauen hier, sich körperlich attraktiv zu zeigen, was bewirken kann, dass ihr in 10 min 10 Männer hinterher schauen? Niemand zwingst sie. Nur der herrschende Zeitgeist.
Na ja, aber überzeugte Christenfrauen machen das doch nicht.
Wie kommt man dazu, Ungläubige und Gläubige in denselben Topf zu werfen?
LG
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Re: Warum haben Christen nur so einen schlechten Ruf?

Beitrag von Magdalena61 »

Sunbeam hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 10:25
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 12. Jun 2026, 01:06
Du erwartest doch wohl nicht allen Ernstes von Atheisten, Agnostikern oder Muslimen, dass sie sich zu Apologeten der Bibel aufschwingen?
Warum sollte man das tun?

Bist du immer noch auf dem evangelikalen Kriegspfad gegen die ach so bösen Gottesfeinde wie die Atheisten, Agnostiker oder Muslime (oder Menschen welcher Religion auch immer) es sind, es sein müssen, und das seit der Stunde Null der Religion der Nächstenliebe?
(Du wirst jetzt empört entgegnen, das tue ich doch nicht, doch, doch, das tust du, ich glaube du hast damit niemals aufgehört.)
Wieso Kriegspfad? Kommt das so 'rüber?

Mein Kommentar bezog sich auf das hier:
Philippus hat geschrieben: Do 11. Jun 2026, 20:23 Nicht nur Christen sondern auch die Bibel haben unter Atheisten oder Agnostikern einen sehr schlechten Ruf, warum ist das nur so?
... und sollte einfach nur darlegen, dass man natürlicherweise von Menschen, die sich anders positioniert haben als Gläubige nicht erwarten kann, dass sie die Interessen der Gläubigen verteidigen.

Und mein Exkurs zu mulimischen Kritikern des Christentums war oder ist eine Entgegnung auf das hier:
Philippus hat geschrieben: Do 11. Jun 2026, 20:23 In einem Buch –von einem überzeugten Muslim geschrieben- wurde behauptet, dass die Bibel völlig frauenverachtend sei und der Koran hingegen völlig den Frauen zugetan und ihnen gegenüber wertschätzend. (mit Bezug auf 3.Mose 15)
Das hat mit "Verachtung" oder "Kriegspfad" rein gar nichts zu tun, sondern ist themenbezogene Argumentation.
Muss man denn immer einer christlichen Gemeinschaft angehören, an einen Gott glauben, um eurer Meinung nach, ein vollwertiger Mensch zu sein?
Meine Einstellung dazu sollte dir bekannt sein.
Ich sehe den Menschen als "vollwertig", in seinem Dasein als Mensch als "gleichwertig" (mit Christen), auch dann, wenn er sich nicht zum Glauben bekennt.

Die Ewigkeit ist es, die mir Sorgen macht bei denen, die Gott fern sind. Denen, die bodenständig, nachdenklich, anständig, fair und vielleicht auch noch sozial engagiert sind, wünsche ich wahrhaftig eine gute Zukunft, und nicht ein Absitzen der Ewigkeit mit Leuten zusammen, die sich während ihres Erdenlebens dafür entschieden haben, Bosheit zu leben und es nicht zu lassen.
Und diese unbestimmte Ahnung um das ewige Rätsel, um die ewig unbeantworteten Fragen der Menschheit, dieses oft unbewusste Tun der Menschen da drumherum, das ist es, was ich einen wahrhaft religiösen Menschen nenne, denn mir kann kein Christ erzählen, niemals, das nur Christen zur Nächstenliebe fähig und auserwählt sind,
Nein, natürlich nicht. Mt. 25-- einige der Gesegneten kannten den König gar nicht, dem sie gedient hatten.
Aber sie kannten ihn halt wirklich nicht. Sie hatten nie von ihm gehört. Sie konnten es nicht besser wissen.

Was ist mit denen, die das Evangelium kannten, aber nie in Anspruch nahmen (nehmen wollten)? Ich weiß es nicht, wie sie beurteilt werden. Wenn das Angebot da ist, und man sagt immerzu: Nein, ich will nicht... ich will den Weg meiner Erlösung aus den Gebundenheiten des Erdenlebens lieber selbst wählen-- wobei man wahrscheinlich unterscheiden muss zwischen "kann nicht glauben" und "will nicht glauben"-- zum Glück muss das nicht ich entscheiden, fühle mich aber in der Verantwortung, wenigstens darauf aufmerksam zu machen. Und: Es ist egal, was Christen tun oder nicht tun. Seit wann beurteilt man die Qualität eines Edelsteins nach dem Verkäufer, der diesen anbietet? Der Verkäufer ist nur ein Angestellter. Und vielleicht arbeitet er grottenschlecht und ist ein arrogantes oder gewalttätiges Ekelpaket.
Wer Interesse hat an dem Diamanten, kann im Falle "Christentum" direkt mit dem Besitzer verhandeln.
denn oft genug waren es Christen, die die ihren Mitmenschen zum reißenden Wolf wurden, waren es Christen, die diese Erde mit Strömen von Menschenblut tränkten, im Namen Gottes, natürlich....
Nichtchristen genauso. Aber für Christen ist es eine Schande, das sehe ich auch so. Blindgänger. Anders kann ich das nicht sehen. Weltlichen Mächten hörig. Bonhoeffer war anders... bezahlte mit seinem Leben.
Im Übrigen sind die Atheisten ausgestorben, in tiefer Trauer von uns gegangen, denn die "Arbeit, das Werk, auch die Verdienste (Kirchen entleeren)" der Atheisten wurde von den Kirchen vollständig und in beispielloser Gründlichkeit erledigt...
.... :) allerdings.

Und das wird sich noch steigern bis zu "Christen im Untergrund". *seufz* Eine prima Gelegenheit, sich zu bewähren.

Und wenn ich sage, dass ich damit nicht einverstanden bin, bedeutet das nicht, Gott zu kritisieren, sondern: Nicht zu heucheln. Welcher Mensch, der noch alle Tassen im Schrank hat, kann diesem Lügen und Morden um uns herum zustimmen? Warum beten wir denn, nach Vorgabe von Jesus Christus: "Dein Reich komme"?!?
Wenn wir mit dem herrschenden "Reich" zufrieden wären, dann müssten wir das ja nicht beten. Könnte sein, Jesus war selbst nicht einverstanden mit den Zuständen hier. Sonst hätte Er es ja dabei belassen können.
LG
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Re: Warum haben Christen nur so einen schlechten Ruf?

Beitrag von Magdalena61 »

Sunbeam hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 10:25
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 12. Jun 2026, 01:06
Du erwartest doch wohl nicht allen Ernstes von Atheisten, Agnostikern oder Muslimen, dass sie sich zu Apologeten der Bibel aufschwingen?
Warum sollte man das tun?

Bist du immer noch auf dem evangelikalen Kriegspfad gegen die ach so bösen Gottesfeinde wie die Atheisten, Agnostiker oder Muslime (oder Menschen welcher Religion auch immer) es sind, es sein müssen, und das seit der Stunde Null der Religion der Nächstenliebe?
(Du wirst jetzt empört entgegnen, das tue ich doch nicht, doch, doch, das tust du, ich glaube du hast damit niemals aufgehört.)
Wieso Kriegspfad? Kommt das so 'rüber?

Mein Kommentar bezog sich auf das hier:
Philippus hat geschrieben: Do 11. Jun 2026, 20:23 Nicht nur Christen sondern auch die Bibel haben unter Atheisten oder Agnostikern einen sehr schlechten Ruf, warum ist das nur so?
... und sollte einfach nur darlegen, dass man natürlicherweise von Menschen, die sich anders positioniert haben als Gläubige nicht erwarten kann, dass sie die Interessen der Gläubigen verteidigen.

Und mein Exkurs zu mulimischen Kritikern des Christentums war oder ist eine Entgegnung auf das hier:
Philippus hat geschrieben: Do 11. Jun 2026, 20:23 In einem Buch –von einem überzeugten Muslim geschrieben- wurde behauptet, dass die Bibel völlig frauenverachtend sei und der Koran hingegen völlig den Frauen zugetan und ihnen gegenüber wertschätzend. (mit Bezug auf 3.Mose 15)
Das hat mit "Verachtung" oder "Kriegspfad" rein gar nichts zu tun, sondern ist themenbezogene Argumentation.
Sunbeam hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 10:25Muss man denn immer einer christlichen Gemeinschaft angehören, an einen Gott glauben, um eurer Meinung nach, ein vollwertiger Mensch zu sein?
Meine Einstellung dazu sollte dir bekannt sein.
Ich sehe den Menschen als "vollwertig", in seinem Dasein als Mensch als "gleichwertig" (mit Christen), auch dann, wenn er sich nicht zum Glauben bekennt.
Die Zugehörigkeit (Mitgliedschaft) zu bzw. in einer christlichen Konfession ist irrelevant. Gott sieht das Herz, und alleine darauf kommt es an.
Die Ewigkeit ist es, die mir Sorgen macht bei denen, die Gott fern sind. Denen, die bodenständig, nachdenklich, anständig, fair und vielleicht auch noch sozial engagiert sind, wünsche ich wahrhaftig eine gute Zukunft, und nicht ein Absitzen der Ewigkeit mit Leuten zusammen, die sich während ihres Erdenlebens dafür entschieden haben, Bosheit zu leben und es nicht zu lassen.
Sunbeam hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 10:25Und diese unbestimmte Ahnung um das ewige Rätsel, um die ewig unbeantworteten Fragen der Menschheit, dieses oft unbewusste Tun der Menschen da drumherum, das ist es, was ich einen wahrhaft religiösen Menschen nenne, denn mir kann kein Christ erzählen, niemals, das nur Christen zur Nächstenliebe fähig und auserwählt sind,
Nein, natürlich nicht. Mt. 25-- einige der Gesegneten kannten den König gar nicht, dem sie gedient hatten.
Aber sie kannten ihn halt wirklich nicht. Sie hatten nie von ihm gehört. Sie konnten es nicht besser wissen.

Was ist mit denen, die das Evangelium kannten, aber nie in Anspruch nahmen (nehmen wollten)? Ich weiß es nicht, wie sie beurteilt werden. Wenn das Angebot da ist, und man sagt immerzu: Nein, ich will nicht... ich will den Weg meiner Erlösung aus den Gebundenheiten des Erdenlebens lieber selbst wählen-- wobei man wahrscheinlich unterscheiden muss zwischen "kann nicht glauben" und "will nicht glauben"-- zum Glück muss das nicht ich entscheiden, fühle mich aber in der Verantwortung, wenigstens darauf aufmerksam zu machen. Und: Es ist egal, was Christen tun oder nicht tun. Seit wann beurteilt man die Qualität eines Edelsteins nach dem Verkäufer, der diesen anbietet? Der Verkäufer ist nur ein Angestellter. Und vielleicht arbeitet er grottenschlecht und ist ein arrogantes oder sogar gewalttätiges Ekelpaket.
Wer Interesse hat an dem Diamanten, kann im Falle "Christentum" direkt mit dem Besitzer verhandeln.
Sunbeam hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 10:25 denn oft genug waren es Christen, die die ihren Mitmenschen zum reißenden Wolf wurden, waren es Christen, die diese Erde mit Strömen von Menschenblut tränkten, im Namen Gottes, natürlich....
Nichtchristen genauso. Aber für Christen ist es eine Schande, das sehe ich auch so. Blindgänger. Anders kann ich das nicht sehen. Weltlichen Mächten hörig. Bonhoeffer war anders... bezahlte mit seinem Leben.
Sunbeam hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 10:25Im Übrigen sind die Atheisten ausgestorben, in tiefer Trauer von uns gegangen, denn die "Arbeit, das Werk, auch die Verdienste (Kirchen entleeren)" der Atheisten wurde von den Kirchen vollständig und in beispielloser Gründlichkeit erledigt...
.... :) allerdings.

Und das wird sich noch steigern bis zu "Christen im Untergrund". *seufz* Eine prima Gelegenheit, sich zu bewähren.

Und wenn ich sage, dass ich damit nicht einverstanden bin, bedeutet das nicht, Gott zu kritisieren, sondern: Nicht zu heucheln. Welcher Mensch, der noch alle Tassen im Schrank hat, kann diesem Lügen und Morden um uns herum zustimmen? Warum beten wir denn, nach Vorgabe von Jesus Christus: "Dein Reich komme"?!?
Wenn wir mit dem herrschenden "Reich" zufrieden und "einverstanden" wären, dann müssten wir das ja nicht beten. Könnte sein, Jesus war selbst nicht einverstanden mit den Zuständen hier. Sonst hätte Er es ja dabei belassen können.
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Sunbeam
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Re: Warum haben Christen nur so einen schlechten Ruf?

Beitrag von Sunbeam »

Magdalena61 hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 15:59
Sunbeam hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 10:25
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 12. Jun 2026, 01:06
Du erwartest doch wohl nicht allen Ernstes von Atheisten, Agnostikern oder Muslimen, dass sie sich zu Apologeten der Bibel aufschwingen?
Warum sollte man das tun?

Bist du immer noch auf dem evangelikalen Kriegspfad gegen die ach so bösen Gottesfeinde wie die Atheisten, Agnostiker oder Muslime (oder Menschen welcher Religion auch immer) es sind, es sein müssen, und das seit der Stunde Null der Religion der Nächstenliebe?
(Du wirst jetzt empört entgegnen, das tue ich doch nicht, doch, doch, das tust du, ich glaube du hast damit niemals aufgehört.)
Wieso Kriegspfad?

Kommt das so 'rüber?

Ja, zumal du gleich die Agnostiker und Muselmanen in deinen Beitrag mit einefädelt hast.
(Vielleicht ist gerade im Agnostiker der Kern aller Spiritualität, also der sinnlich nicht fassbaren und rational nicht erklärbaren transzendenten Wirklichkeit enthalten. Vielleicht mehr, als in so manch Kern und Schale-Christen heutiger Zeitläufte.)
Was ist mit denen, die das Evangelium kannten, aber nie in Anspruch nahmen (nehmen wollten)?
Hier beginnt das "Urproblem" aller mehr oder weniger dogmatischen Gläubigen, egal welcher Religion.

Denn die Inanspruchnahme ist der Entscheidungsfreiheit, auch der Religionsfreiheit eines jeglichen Menschen unterworfen, oder nicht?

Wenn ich nun meine, der Buddhismus, oder der Islam sprechen mich mehr an, sind mit meiner Lebenshaltung und Lebenseinstellung mehr vereinbar, so bekommst du dann mit deiner Argumentation ein Riesenproblem.
Aber es geht noch viel weiter, denn das Evanglium der Evangelikalen ist anders zu glauben, als das Evangelium der STA, oder der Zeugen, oder welcher Konfession auch immer, da kann man sehr schnell einmal an den "falschen Gott" glauben, sehr schnell in den Ruch kommen, dem Gehörnten anheim gefallen zu sein, du kennst doch diese nie endende Problematik selbst.

Jeder, aber auch jedes lebende Menschenwesen soll an den Gott glauben, von dem er, sie, es glaubt, daran glauben zu können, zu müssen, zu wollen, oder nicht.

Ich selbst stimme hier mit Thomas Mann völlig mit meinem "Glauben" überein:

Glaube? Unglaube? Ich weiß kaum, was das eine ist und was das andere. Ich wüßte tatsächlich nicht zu sagen, ob ich mich für einen gläubigen Menschen halte oder für einen ungläubigen. Tiefste Skepsis bezüglich beidem ist all mein Ausweis, wenn man mich katekisiert".

Und noch ein Satz vom Travethomas (H. Hesse - Glasperlenspieler)) zum Ende hin, den ich nur immer wieder unterschreiben kann:

Das religiöse Problem ist das humane Problem, die Frage des Menschen nach sich selbst.
(Ja ich weiß, das Wort - human, das ist rein des Teufels, Satans, der Schlange, des hinkenden Bockshufes, und des Gehörnten sowieso.)

Und da sollte dem Menschen kein verdogmatisierter und zu Tode theologisierter Papiergott hinein reden, auch die Schriftgelehren als Gott 3.0 höchstselbsten nicht, und erst recht nicht die immer so sündenfreien und zwischenmenschlich völlig sterilen Pharisäer.

In diesem Sinne und schönes Wochenende

Und:

Gottes ist der Orient!
Gottes ist der Occident!
Nord- und südliches Gelände
Ruht im Frieden seiner Hände!
(G., WÖD)
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Re: Warum haben Christen nur so einen schlechten Ruf?

Beitrag von Philippus »

Sunbeam hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 09:51

Ich würde sagen, die Christen haben keinen schlechten Ruf, die Christen haben überhaupt keinen Ruf mehr. Das Christentum heute, ein gäriger Haufen von woken Schreihälsen, die Regenbogenflagge anbetenden und grünroten Speichelleckern, die sich selbst an den Islam verschachert haben.
Denn jetzt einmal ehrlich, was ist diese Kirche der Schande heute anderes, als eine populistisch demagogische Zweigstelle der zentralen Politibüros der SPD, der Grünen, und teilweise auch der Linken, denn die grasen nun auch auf dieser Weide.

Das ist ja die Frage: stand Jesus jetzt politisch rechts oder links? Würde ER AfD oder SPD oder CDU wählen?
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Re: Warum haben Christen nur so einen schlechten Ruf?

Beitrag von Sunbeam »

Philippus hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 21:39
Sunbeam hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 09:51

Ich würde sagen, die Christen haben keinen schlechten Ruf, die Christen haben überhaupt keinen Ruf mehr. Das Christentum heute, ein gäriger Haufen von woken Schreihälsen, die Regenbogenflagge anbetenden und grünroten Speichelleckern, die sich selbst an den Islam verschachert haben.
Denn jetzt einmal ehrlich, was ist diese Kirche der Schande heute anderes, als eine populistisch demagogische Zweigstelle der zentralen Politibüros der SPD, der Grünen, und teilweise auch der Linken, denn die grasen nun auch auf dieser Weide.

Das ist ja die Frage: stand Jesus jetzt politisch rechts oder links? Würde ER AfD oder SPD oder CDU wählen?
Würde Jesus wählen müssen - müssen, man hätte ihn dann wohl doch endlich und dauerhaft in Indien gesehen....
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Lena
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Re: Warum haben Christen nur so einen schlechten Ruf?

Beitrag von Lena »

Philippus hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 21:39 Das ist ja die Frage: stand Jesus jetzt politisch rechts oder links? Würde ER AfD oder SPD oder CDU wählen?
Vermutlich wäre er Parteilos.
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Johncom
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Re: Warum haben Christen nur so einen schlechten Ruf?

Beitrag von Johncom »

Lena hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 11:26
Philippus hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 21:39 Das ist ja die Frage: stand Jesus jetzt politisch rechts oder links? Würde ER AfD oder SPD oder CDU wählen?
Vermutlich wäre er Parteilos.
Und kein Kirchenmitglied usw .. Ich habe mich an diese Definition gewöhnt: Das Wort Sünde ist verwandt mir "sich absondern".
Das Wort lässt sich nach einer anderen Erklärung allerdings vom altnordischen Verb sundr herleiten. Es bedeutet „trennen“ oder „aufteilen“ (vgl. deutsch „(ab)sondern“
https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCnde#Etymologie
Auch Parteien (lat: pars = Teil) sind Absonderungen im Volk, und ein in Parteien gesondertes Volk lässt sich besser beherrschen.
Teile und herrsche.

Im Sinne der Welt-Herrschenden werden Religionen gerne benutzt um die einen gegen die anderen zu mobilisieren, zur Erschaffung von Feindbildern. Nicht, damit eine Religion die andere besiegt, sondern um religiöse Menschen einzubinden zur Eroberung anderer Gebiete mit Reichtümern, die man gerne für sich haben möchte.

Alle solche Motive sind weit, weit weg von Jesu Lehre. Die Sünde, die er meint, dass wir sie aufgeben sollen, das ist die innere Spaltung.

Thema: Warum haben Christen nur so einen schlechten Ruf?
So schlecht ist ihr Ruf nicht, wenn Christen das Evangelium aus dem Herzen leben. Nicht besonders beliebt sind solche, die sich als besonders auserkoren darstellen und anderen vermitteln wollen, sie seien "gottlos" oder verloren, verdammt, was auch immer.
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Re: Warum haben Christen nur so einen schlechten Ruf?

Beitrag von oTp »

So schlecht ist ihr Ruf nicht, wenn Christen das Evangelium aus dem Herzen leben. Nicht besonders beliebt sind solche, die sich als besonders auserkoren darstellen und anderen vermitteln wollen, sie seien "gottlos" oder verloren, verdammt, was auch immer.
Diese Aussage kann ich zustimmen, Johncom.
Ist sogar eine meiner Grundeinstellungen.
Man kann sowieso viel sagen, aber was man tut, redet lauter über einen selbst, als das was man sagt.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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