Re: Das Angesicht Gottes
Verfasst: Fr 19. Aug 2022, 14:50
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Das meine ich mit "inspiriert". Nicht alles konnte Adam 1:1 wissen, und wir wissen nicht, was Gott ihm alles gesagt hat, daß er es hernach wissen konnte. Irgendwer hat das ja mal kanonisiert und in ein sog. "1. Buch Mose" zusammengefaßt. Die Partikel jedoch sind weitgehend Augenzeugenberichte.
Gläubige gehen davon aus daß es so IST, und tun nicht, als wären sie sich da unsicher. Das gilt zumindest für die Männer unter den Gläubigen. Es wäre schön, wenn Du das einfach unkommentiert so stehenlassen würdest, Du bist mit den gläubigen Männern nicht gemeint, mußt das auch nicht verstehen, aber es IST so.
Meinst du, daß es nur an der Art des Leibes liegt ? Wie kommst du darauf ? Ich kenne den Vers in Mt 18,10, daß alle Engel das Angesicht des Vaters im Himmel sehen. Aber dies bezieht sich doch wahrscheinlich mehr auf den Heiligen Geist, mit dem sie unterwegs sind ?Erich hat geschrieben: ↑Do 18. Aug 2022, 11:55Zippo hat geschrieben: ↑So 14. Aug 2022, 12:20 Hallo zusammen,
In 2 Mo 33,18-23 steht, daß man das Angesicht bzw. die Herrlichkeit Gottes nicht sehen kann ohne zu sterben. Warum ?
Und was bedeutet es, wenn Mose anstattdessen in einer Felsenkluft stehen darf, um die Herrlichkeit Gottes vorbeiziehen zu sehen ?
Die Herrlichkeit unseres Herrn und Gottes im Himmel kann man nur mit einem himmlischen geistlichen herrlichen starken unsterblichen unverweslichen unvergänglichen Leib sehen, den man aber erst dann erhält, wenn man gestorben und auferstanden und in den Himmel zu Gott dem Herrn entrückt wurde.
Wofür steht die Felsenkluft und wofür steht die Hand Gottes ? Was könnte uns denn schützen, wenn wir in den Geist des heiligen Gottes eintauchen. Eben erzählte mir jemand, daß dies so wäre, als man Feuer und Wasser zusammenbrächte.Erich
Mose aber hatte noch keinen geistlichen Leib, sondern einen irdischen natürlichen niedrigen schwachen sterblichen verweslichen vergänglichen Leib, der die himmlische Herrlichkeit Gottes nicht ertragen hätte, und so schützte ihn die Felsenkluft und die Hand Gottes, dass er hinter ihm her sehen durfte.
Kann man bei Gott überhaupt etwas sehen ? Alle Bilder, die wir von Gott haben, wie z. Bsp. in Hesekiel oder der Offenbarung sind ja nur Visionen, die mit der eigentlichen Ansicht Gottes nichts zu tun haben. Es geht wohl mehr um das "wie" er ist ?Erich
1Joh 3,2 Meine Lieben,
wir sind schon Gottes Kinder;
es ist aber noch nicht offenbar geworden,
was wir sein werden. Wir wissen:
Wenn es offenbar wird,
werden wir ihm gleich sein; denn
wir werden ihn sehen, wie er ist.
Das Angesicht Gottes suchen ist eine Redewendung, um herauszufinden, was er möchte. Es geht auch darum, seinen Beistand zu erflehen. Es geht auch in diesen Versen um Buße und Vergebung.Erich
Und andrerseits heißt es: Gottes Volk soll das Angesicht ihres HERRN und Gottes suchen.2Chr 7,14 und dann mein Volk, über das mein Name genannt ist, sich demütigt, dass sie beten und mein Angesicht suchen und sich von ihren bösen Wegen bekehren, so will ich vom Himmel her hören und ihre Sünde vergeben und ihr Land heilen.1Chr 16,11 Fraget nach dem HERRN und nach seiner Macht, suchet sein Angesicht allezeit!Ps 24,6 Das ist das Geschlecht, das nach ihm fragt, das da sucht dein Antlitz, Gott Jakobs. Sela.Ps 27,8 Mein Herz hält dir vor dein Wort: /
»Ihr sollt mein Antlitz suchen.«
Darum suche ich auch, HERR, dein Antlitz.Ps 105,4 Fraget nach dem HERRN und nach seiner Macht, suchet sein Antlitz allezeit!Hos 5,15 Ich will wieder an meinen Ort gehen, bis sie ihre Schuld büßen und mein Angesicht suchen; wenn's ihnen übel ergeht, so werden sie mich suchen.
In dem Angesicht Jesu war die Herrlichkeit Gottes. Diese Herrlichkeit hat man damals gesehen.Erich
Und in wem sehen wir das Angesicht Gottes besser als in Jesus Christus!?2Kor 4,6 Denn Gott, der da sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, dass die Erleuchtung entstünde zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi.
Falsch.
Das bedeutet: Gläubige wissen, daß es so ist, nichts anderes. (Das hat was mit der Natur des Glaubens zu tun)
Aha!
Ich habe lediglich deine Worte (Waffen) gebraucht....alles gut!
Einverstanden!
Das liegt daran, dass man Texte auch immer mit einer Brille liest. Brillen können so eine Eigenschaft entwickeln, dass man damit nicht mehr so sieht, wie die Realität beschaffen ist. Eigentlich trägt man eine Brille um seine Sehrschärfe zu verbessern, im Bereich Theologie nutzt man sie auch, um auch etwas ganz anderes sehen zu wollen als das, was der HG uns sagen will.