Re: In Kontakt bleiben mit Gott
Verfasst: Do 12. Jun 2025, 18:08
Ja - Gesetze in der Sinneswelt sind keine übernatürlichen oder geistigen Wesensglieder. Das sind Gesetze der Sinnenwelt die aus sich heraus erklärbar sind
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Ja - Gesetze in der Sinneswelt sind keine übernatürlichen oder geistigen Wesensglieder. Das sind Gesetze der Sinnenwelt die aus sich heraus erklärbar sind
Um aus der "biografischen und sozialen Prägung" auszusteigen gibt es dann das Angebot spiritueller Erkenntnis:
Und die Seele und der Geist sind nicht aus den materiellen Gesetzmässigkeiten erklärbar. Sie sind übersinnlich. Und darum dreht sich das gesamte Christentum. Nicht um die materielle Welt. Um diese dreht sich der Antichrist, bzw. Ahriman (wenn dir das lieber ist).
Zum Zeitpunkt der Niederschrift dieses Textes gab es nur eine Gemeinde pro Stadt und die verschiedenen Stadtgemeinden verstanden sich als eine gemeinsame Kirche. So hat es Paulus auch immer gefördert. Eine der Ortsgemeinden zu besuchen war damit Teil "der" Versammlung zu sein.Magdalena61 hat geschrieben: ↑Do 12. Jun 2025, 01:26 Mit den Versammlungen in Hebr. 10 sind nicht Kirchen und Gemeinden gemeint.
Das klingt einseitig betrachtet auch nach gebranntmarkt. Ein Solochristentum war nie der Plan Gottes, das zeigt schon die Basis jeder Gemeinschaft in ihrer kleinsten Form einer Ehe nach diesem Wort:Magdalena61 hat geschrieben: ↑Do 12. Jun 2025, 01:26 Da man sich auf Menschen als Orientierungshilfe nicht verlassen kann, heutzutage, sollte man sich immer wieder auf Gott fokussieren. Stille werden... seine Gegenwart zulassen. Mit oder ohne Gemeinde.
Der Plan Gottes geht viel weiter, dass sich ein ganzes Volk als eine Gemeinschaft versteht. Das zeigt damit auch die Bedeutung des Tempels Jerusalems, damit sich dreimal im Jahr ganz Israel versammelt. Dort hinzupilgern war mehr als nur ein Wort Gottes zu befolgen, es war ein Bekenntnis zum Elohim JHWH, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus.1. Mo 2,18 hat geschrieben: Und Elohim JHWH sprach: "Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht."
Es hat sich eingebürgert, dass viele gemeindelos sind. Damit meine ich nicht, dass man sich an eine einzige Gemeinde bindet, sondern dass es gar keine Bindung gibt und bei den gelegentlichen Besuchen ist man quasi Tourist. Man kennt die Brüder dort gar nicht.quote=Lk 4,16 hat geschrieben: Und er kam nach Nazareth, wo er auferzogen worden war; und er ging nach seiner Gewohnheit am Tag des Sabbats in die Synagoge und stand auf, um vorzulesen.
Wenn man aber meint, das geht auch ohne Gemeinschaft, welche eine Rebe bilden, dann redet man sich oft nur ein, dass man in Jesus bleibt. Meine Erfahrung ist, dass Solochristen in der Regel zu komischen Käutzne tendieren, die ihr altes Wesen nicht weiter ablegen. Spricht man einen wunden Punkt an, reagieren sie z.B. ablehnend bzw. besserwisserisch und auch bösartig. Sie werden darin nicht mehr vom Heiligen Geist geleitet.Joh 15,4 hat geschrieben: Bleibt in mir, und ich in euch. Wie die Rebe nicht von sich selbst aus Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt.
Ein Mensch der an der Rebe hängt, kann nicht anders, als echte Gemeinschaft zu haben.
Eph. 2,10 hat geschrieben:Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken,
die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.
Ja. Aber diese Art von "Versammlung" ist nun einmal in Hebr. 10 nicht gemeint. Die Webseite, auf der das erklärt wird, habe ich jetzt schon mehrmals verlinkt. Muss ich auch noch zitieren?Helmuth hat geschrieben: ↑Fr 13. Jun 2025, 08:37Zum Zeitpunkt der Niederschrift dieses Textes gab es nur eine Gemeinde pro Stadt und die verschiedenen Stadtgemeinden verstanden sich als eine gemeinsame Kirche. So hat es Paulus auch immer gefördert. Eine der Ortsgemeinden zu besuchen war damit Teil "der" Versammlung zu sein.Magdalena61 hat geschrieben: ↑Do 12. Jun 2025, 01:26 Mit den Versammlungen in Hebr. 10 sind nicht Kirchen und Gemeinden gemeint.
Wer in diesen Text etwas anderes hineininterpretiert als gemeint ist, konstruiert eine "Überlieferung". Ich glaube nicht, dass Jesus das gut findet.Das, was gemeinhin dargestellt wird als Verbot, die Versammlung zu verlassen, stützt sich auf die Aussagen in Hebr. 10, 25:
»(Seid) nicht Verlassenhabende unsere Zusammenführung, so, wie es bei einigen Gewohnheit ist, sondern einander Beiseiterufende* …«.
Schlüssel zur Klärung der Frage, um was es hier eigentlich geht, sind wie immer der Grundtext und der Kontext: Was ist das denn eigentlich für ein Wort, das die Elberfelder mit »Zusammenkommen«, Luther und Schlachter mit »Versammlung«, Menge mit »Zusammenkünfte«, die Nacherzählung »Gute Nachricht« gar mit »Gemeindeversammlungen« übersetzt?
Im Grundtext finden wir das Wort επισυναγωγη [episynagoge], das zusammengesetzt ist aus hinauf, zusammen und führen. An dem »epi« sehen wir auch: Es geht hier gar nicht um eine statische Struktur wie eine (Frei)kirche, sondern um einen dynamischen Prozeß, also nicht um ein Zusammengeführtsein, sondern um ein Zusammengeführtwerden. Dieses Wort kommt nur an zwei Stellen im Neuen Testament vor: Hier im Hebräerbrief und in 2. Thes. 2, 1, wo von der »(Hinauf-)Zusammenführung auf unseren Herrn Jesus Christos zu« die Rede ist. Wenn wir also dem Prinzip folgen, daß die Schrift durch die Schrift auszulegen ist und nicht durch theologisches Wunschdenken, dann sehen wir anhand des Thessalonicherbriefes, daß es auch im Hebräerbrief bei επισυναγωγη gar nicht um Gemeindeversammlungen geht, sondern darum, daß die einzelnen Glieder des Christos sich nach oben hin, zu ihm hin leiten lassen. Hier geht es darum, an den Christos angepaßt, ihm ähnlich zu werden, auf ihn hinzuwachsen, ihm näherzukommen, mit ihm einszuwerden.
http://www.geiernotizen.de/die-versammlung-verlassen
Die Gemeinschaft der Heiligen ist heute nicht mehr auf eine Kirche oder Gemeinde in räumlicher Nähe begrenzt... oder möchtest du mir allen Ernstes empfehlen, in der katholischen Kirche am Ort aktiv zu werden?
Es geht an dieser Stelle nicht um die Beziehungen der Glieder untereinander, also in der horizontalen Dimension, sondern um die Beziehung der Glieder zum Haupt, also um die Vertikale, wie auch wieder an dem »epi« (hinauf) ganz klar abzulesen ist.
http://www.geiernotizen.de/die-versammlung-verlassen
Die Deutung, die du in 1. Mose 2,18 legst, geht über das hinaus, was gemeint ist.Helmuth hat geschrieben: ↑Fr 13. Jun 2025, 08:37Das klingt einseitig betrachtet auch nach gebranntmarkt. Ein Solochristentum war nie der Plan Gottes, das zeigt schon die Basis jeder Gemeinschaft in ihrer kleinsten Form einer Ehe nach diesem Wort:Magdalena61 hat geschrieben: ↑Do 12. Jun 2025, 01:26 Da man sich auf Menschen als Orientierungshilfe nicht verlassen kann, heutzutage, sollte man sich immer wieder auf Gott fokussieren. Stille werden... seine Gegenwart zulassen. Mit oder ohne Gemeinde.
Mir scheint, es ist heutzutage nicht ganz einfach, eine Gemeinde zu finden, die nicht irgendwo der Corona-; Klima-; Massenmigrations- oder Regenbogenagenda huldigt. Und die Gemeinden, die übrig bleiben, sind wahrscheinlich eher gesetzlich-- und außerdem nicht in räumlicher Nähe. Ohne Fahrzeug wird das schwierig bis unmöglich. Der ÖPNV ist hier am Wochenende mehr oder weniger nicht vorhanden und man müsste mehrmals umsteigen. Ich wohne nicht in einer Stadt und schon gar nicht in einer Großstadt.Auch Jesus pflegte die Gewohnheit am Shabat die Synagoge zu besuchen:
Und dafür gibt es gute Gründe.Es hat sich eingebürgert, dass viele gemeindelos sind.
Jeder lebendige Christ wird das Bedürfnis haben, Gemeinschaft zu pflegen... heute eben global.Gott hat es so eingerichtet dass man das nicht alleine kann. Dir Kraft des Heiligen Geist ist auch an Gemeinschaft gekoppelt, oder man wird zur Traube, die sich von der Rebe löst und fault.
Siehe ganz oben; die Überschrift. In Kontakt bleiben mit Gott.Joh 15,4 hat geschrieben: Bleibt in mir, und ich in euch. Wie die Rebe nicht von sich selbst aus Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt.
Solche sind eine Minderheit. Ich wage zu behaupten, sie würden sich auch in einer Gemeinde nichts sagen lassen.Meine Erfahrung ist, dass Solochristen in der Regel zu komischen Käutzne tendieren, die ihr altes Wesen nicht weiter ablegen. Spricht man einen wunden Punkt an, reagieren sie z.B. ablehnend bzw. besserwisserisch und auch bösartig. Sie werden darin nicht mehr vom Heiligen Geist geleitet.
Die Gemeinschaft mit Jesus Christus. Siehe oben.Man darf m.E. Gemeinschaft daher nicht vernachlässigen.
Der Text ist zu lang, ich kann ihn nicht vollständig zitieren. Bitte die Seite aufrufen.Kämpfst du mit unbeantworteten Gebeten? Du bist nicht allein!
Das Gebet ist eines der größten Privilegien, die wir als Christen haben. Manchmal kann man jedoch den Eindruck gewinnen, Gott würde unsere Gebete nicht erhören.
....
https://bayless-conley.de/kaempfst-du-m ... ht-allein/