Gedanken zu Pater Pios Tagessprüchen

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Hoger
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Re: Gedanken zu Pater Pios Tagessprüchen

Beitrag von Hoger »

Magdalena61 hat geschrieben: Di 20. Jan 2026, 14:39 Wenn die Sprüche von Pater Pio geistliches Wachstum bewirken sollen, muss man- müssen die User- darüber sinnieren und sprechen können. Das ist in einem Forum legal und üblich, anstatt einfach nur einen Satz hinzuknallen oder zwei, und erwarten, dass jeder ihn versteht--
Darüber sinnieren, darüber sich Gedanken machen und sich darauf einlassen = ist der Zweck des Threads.

Wenn du mich fragst wie ich mir die Barmherzigkeit Gottes in der Realität vorstelle oder die Frage auftaucht ob es denn biblisch sei....

Das ist eben kein kontemplativer Umgang mit diesen Texten.

Du (und andere) möchten beurteilen = ich bin dafür einfach die Texte auf sich wirken zu lassen und über das Ergebis zu schreiben. Das halte ich für viel interessanter
Jesus, dir leb ich, Jesus, dir sterb ich, Jesus, dein bin ich im Leben und im Tod.
O sei uns gnädig, sei uns barmherzig; führ uns, o Jesus, in deine Seligkeit

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Abischai
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Re: Gedanken zu Pater Pios Tagessprüchen

Beitrag von Abischai »

Hoger hat geschrieben: Di 20. Jan 2026, 15:28 Das halte ich für viel interessanter
Das kannst Du ja so machen, aber außer Dir tut das niemand, das ist nämlich gefährlich. Angenommen Du nimmst Goethes Faust her und läßt es einfach auf Dich wirken, dann "gute Nacht"! Oder "Mein Kampf", von Hitler, das kann man auch einfach auf sich wirken lassen, klar. Davon wird aber zumeist abgeraten. (warum wohl?)
OK, Pater Pio hat nicht die offensichtliche Vorbelastung wie die anderen, aber dennoch möchte man bitteschön sowohl die Quelle wie auch den Inhalt prüfen. Kann man die Quelle nicht prüfen, dann wenigstens den Inhalt, und den darf man dann gern so stehenlassen, aber sich einer fremden Geisteswirkung (damit meine ich jetzt das Werk eines Menschen) öffnen, einfach so, davon ist grundsätzlich abzuraten, und das tut man hier gerade: davon abraten!
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
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Hoger
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Re: Gedanken zu Pater Pios Tagessprüchen

Beitrag von Hoger »

Abischai hat geschrieben: Di 20. Jan 2026, 16:53 Das kannst Du ja so machen, aber außer Dir tut das niemand, das ist nämlich gefährlich.
Das ist die Form der medativen / kontamplativen Schriftlesung, die schon seit Anfang des Christentus gelehrt wurde

Mit KI
Kontemplative Lesung der Heiligen Schrift
Die kontemplative Lesung der Heiligen Schrift, auch bekannt als Lectio Divina, ist eine Methode der betenden Meditation über Bibeltexte. Sie lehnt sich an die klassische Leseweise der lectio divina an und geht weit darüber hinaus. Die Methode umfasst mehrere Elemente, die eine tiefere Verbindung zu Gott und ein vertiefendes Verständnis des Glaubens ermöglichen.

Lectio: Die aufmerksame Lesung eines Abschnitts aus der Bibel.
Meditatio: Aus dem Abschnitt wählt der Beter sich einen Vers aus, der ihn besonders anspricht.
Oratio: Die Lesung ist das Vernehmen des Wortes Gottes, die Meditation das Nachdenken darüber.
Contemplatio: Das Verweilen im Dialog mit Gott mündet idealerweise in die kontemplative Gemeinschaft mit Gott.
Diese Methode hat ihren Ursprung in der Wüstenzeit und wurde im Mönchtum weiterentwickelt. Sie ist ein wertvolles Werkzeug für diejenigen, die eine tiefere Verbindung zu Gott und ein tieferes Verständnis ihres Glaubens suchen.
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Die kontemplative Lesung der Heiligen Schrift bietet zahlreiche Vorteile, darunter eine erhöhte Achtsamkeit, ein vertieftes Verständnis und spirituelles Wachstum. Um diese Praxis auszuüben, kann man einem einfachen Prozess folgen, der das Auswählen einer Passage, das aufmerksame Lesen, Meditieren, Beten und Nachdenken umfasst.
Für mich als Katholiken zählen dazu auch die Kirchenväter und die Mystiker und Pater Pio zählt dazu.

Hitler und andere gehören in der Regel nicht zu den Texten die ein Christ betrachten wölle

Das du das alles nicht kennst - heist nicht, dass das keiner macht
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