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Re: Pater Pio - Für und Wider

Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 01:22
von Magdalena61
Hoger hat geschrieben: Di 20. Jan 2026, 21:25 ich bete den Rosenkranz schon seit Jahren. Und ich kann dir versichern - es ist ein Werkzug im Kampf und ein sehr kraftvolles
So, wie du drauf bist, verwechselst du offenbar Sprüche, denen du eine magische (spirituelle) Kraft zuschreibst, mit echtem Gebet. Wann und wo wurde uns geboten, dieselben Worte zwanzig...dreißig Mal... und wieder und wieder zu wiederholen? 53 Mal pro Rosenkranz "Gegrüßet seist du, Maria"? Sechs oder sieben Mal "Ehre sei dem Vater/ Vaterunser"? Was soll denn das?
Das ist doch Unsinn. Ein Abspulen von Worten, die man zu Mantras umfunktioniert.

- Ist das nicht genau das Plappern, das Jesus nicht will?

Wo in der Bibel finden wir, dass wir uns an Maria wenden sollen? Wo lehrt die Bibel "Maria als Mittlerin zwischen den Menschen und Christus"?

Schön, dass du den Katechismus zitierst. Nur: Was haben die von dir gewählten Passagen mit Pater Pio zu tun?
Das was ich schreibe ist katholisch - was du dir ausdenkst über den katholischen Glauben ist deine Sache
Ohne Sticheln und Stänkern geht's wohl nicht bei dir. Du weißt ebenso gut wie ich, dass es in der RKK verschiedene Strömungen gibt. Ich "denke" mir nichts "aus".

Die Welt würde ein solches Verhalten wie deines in irgendeine Psychoschublade stecken.
Christen... wissen, dass in vielen Fällen hinter der "psychischen Störung" eine spirituelle Vereinnahmung steht, die der eigentliche Grund ist für destruktive Gedanken und verletzende Äußerungen bis hin zu Zwangshandlungen wie Amokläufen und Schlimmerem.

Ein "Gottesdienst", den Gott nicht geboten hat sowie Götzendienst bewirken Anrechte Satans auf das Leben der Menschen- auch von christusgläubigen Menschen-. Das heißt: Satan und seine Engel dürfen einen gewissen Einfluß nehmen, was sie auch tun.

In der RKK kann man sich im ungünstigen Fall etwas einfangen, weil sie magischen Strömungen zu viel Spielraum lässt. Es muss nicht so sein, aber es kann sein, je nachdem, wo man sich aufhält und welche Schwerpunkte man setzt/ lebt. So manche Freikirchen sind da aber auch nicht ohne Schuld.

Wir leben nicht in einem geistlichen Vakuum. Wenn ein Mensch zum Glauben kommt, erhält er als Erstlingsgabe der Heiligen Geist. Wenn jedoch der Geist Gottes sich aufgrund von Rebellion und Sünde, und ein eigenwilliger "Gottesdienst" ist definitiv Sünde!-- zurückzieht, nehmen andere Geister diesen Platz ein. Mt. 12, 43-35

Gewohnheitsmäßige Sünde und Unbußfertigkeit/ Verstocktheit kann der Heilige Geist nicht dauerhaft ertragen.

Warum steht da wohl die Warnung in 1. Thess. 5,19? - Es ist möglich, den Geist Gottes zu unterdrücken, zu dämpfen... zu vertreiben. Das kann auch eine ganze Gemeinde tun. Und wenn die Gläubigen nicht umkehren, nimmt Gott seinen Heiligen Geist von ihnen. Das war ja die Angst, die David hatte, nachdem er in Sünde gefallen war, und er bat darum, dass das nicht passieren würde: Ps. 51,13

Lass dir von uns doch auch einmal etwas sagen.
Wenn du wirklich Gott dienen willst, solltest du die Warnzeichen und Stoppschilder kennen, die für alle Kinder Gottes verbindliche Weisung sind. Vielleicht bist du deshalb hier. Damit wir es dir sagen.

Re: Pater Pio - Für und Wider

Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 03:02
von Johncom
Magdalena61 hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 01:22 Ohne Sticheln und Stänkern geht's wohl nicht bei dir
Am Sticheln und Stänkern erkennt man den Geist. Ob man sich Sonderling durchsetzen will, vielleicht provozieren .. oder ob man seine Sichtweise verständlich machen will. Oder ob man als Rollenspieler den Katholiken abgeben soll in einem Forum?
So, wie du drauf bist, verwechselst du offenbar Sprüche, denen du eine magische (spirituelle) Kraft zuschreibst, mit echtem Gebet. Wann und wo wurde uns geboten, dieselben Worte zwanzig...dreißig Mal... und wieder und wieder zu wiederholen? 53 Mal pro Rosenkranz "Gegrüßet seist du, Maria"? Sechs oder sieben Mal "Ehre sei dem Vater/ Vaterunser"? Was soll denn das?
Das ist doch Unsinn. Ein Abspulen von Worten, die man zu Mantras umfunktioniert.

- Ist das nicht genau das Plappern, das Jesus nicht will?
Aus distanzierter Sicht: Ist das Vater Unser kein Mantra?
Was ist überhaupt ein Mantra und was ist der Unterschied zu einem Gebet. Aus distanzierter Sicht besteht jeder christliche Gottesdienst aus Ritualen. In den katholischen und orthodoxen Traditionen vollumfänglich, im evangelischen Ritus eher verfeinert. Schon das aufstehen-hinsetzen in einem freikirchlichen Gottesdienst ist energetisch, also wirkt ebenso "magisch".

Ich finde, wir leben in eine Kopflastigen Zeit. Wir wissen viel, wie leben (erleben) wenig. Als Martin Luther lebte, gab es noch keine Fotografen. Man bestellte den Kunstmaler für ein Portrait. Luther ließ sich mit einer Rosenkranz-Gebetskette abbilden!

Es macht keinen Sinn, Traditionen abzuwerten. Man müsst das ganze Kirchenjahr, alle Feiertage als "heidnisch" abschütteln, aber was wäre dadurch erreicht? Ein noch "puritanischer" Buchstaben-Glauben: Du sollst - du sollst nicht ..? Alle Religionen kennen Wiederholgebete, in allen praktizierenden Gemeinschaften werden Perlenketten benutzt. Buddhisten, Hindus, Muslime …. es sind betende Menschen, also Real-Gläubige und weniger die Schriftdogmatiker. Hat Jesus den Frommen die Leviten gelesen oder den Schriftfixierten?
Wo in der Bibel finden wir, dass wir uns an Maria wenden sollen? Wo lehrt die Bibel "Maria als Mittlerin zwischen den Menschen und Christus"?
Ich glaube, das NT lehrt die Erkundung des Gewissens, in dem Gott lebt. Die Frage, wende ich mich an Jesus oder Maria macht sowohl Jesus als Maria zu einem Götzen, dann wendet man sich an Halbgötter und ist zurück in der heidnischen Vorstellung. Aber das NT verbietet kein demütiges Beten.

Re: Pater Pio - Für und Wider

Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 10:52
von oTp
In der RKK kann man sich im ungünstigen Fall etwas einfangen, weil sie magischen Strömungen zu viel Spielraum lässt. Es muss nicht so sein, aber es kann sein, je nachdem, wo man sich aufhält und welche Schwerpunkte man setzt/ lebt. So manche Freikirchen sind da aber auch nicht ohne Schuld.
Ja. Magdalena 61. Das muss man beachten bei den "magischen Strömungen" der katholischen Kirche. Was ja im Zusammenhang mit Pater Pio schon automatisch zur Sprache kommt.

Übrigens fragte einmal Pater Amorth, der Verstorbene Chefexorzist der Katholiken, den Pater Pio, ob es immer Dämonen sind, oder auch unerlöste Verstorbene. Der meinte, es seien immer Dämonen. Aber auch hier, beim Exorzismus werden die Katholiken betzichtigt, dabei auch magische Mittel anzuwenden.

Re: Pater Pio - Für und Wider

Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 12:07
von Sara Funkelstein
Johncom hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 03:02 Am Sticheln und Stänkern erkennt man den Geist. Ob man sich Sonderling durchsetzen will, vielleicht provozieren .. oder ob man seine Sichtweise verständlich machen will. Oder ob man als Rollenspieler den Katholiken abgeben soll in einem Forum?
Das ist Verschwörungstheorie. Ich denke, man kann bei jedem User hier etwas finden, das einen nervt, wenn man will. Hoger erstellt neue Themen. Sonst ist ja nicht mehr allzu viel los. Wenn etwas daneben geht, hat jeder dazu beigetragen. So ehrlich sollte man schon sein als Erwachsener und nicht einen Sündenbock suchen. Nicht unbedingt an dich adressiert.
Johncom hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 03:02 Aus distanzierter Sicht: Ist das Vater Unser kein Mantra?
Was ist überhaupt ein Mantra und was ist der Unterschied zu einem Gebet.
Sehr guter Punkt. Was will man eigentlich mit einem Gebet erreichen?
Ich bete jeden Morgen das jüdische Morgengebet. Das ist kein sinnloses Plappern (so könnte es auf einen Außenstehenden wirken), sondern für mich sehr wertvoll. Ich meine jedes Wort so wie es gesagt wird, stehe hinter jedem Buchstaben.

Es ist schade, dass die religiösen Praktiken eines anderen Users hier so abgewertet werden, aber keine Überraschung. Man muss es ja nicht mitmachen, wenn es nicht resoniert.

Aber: Nur weil es für dich nicht das Richtige ist, muss es nicht für jeden gelten. Du bist nicht Gott und entscheidest nicht für ihn, wie er zu den Menschen zu sprechen hat. (Wieder nicht an dich gerichtet, Johncom.)
Johncom hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 03:02Schon das aufstehen-hinsetzen in einem freikirchlichen Gottesdienst ist energetisch, also wirkt ebenso "magisch".
Was ist denn mit "magisch" gemeint? Jedes Ritual in einem Gottesdienst sollte eine geistige Bedeutung haben.
Johncom hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 03:02 Religionen kennen Wiederholgebete, in allen praktizierenden Gemeinschaften werden Perlenketten benutzt. Buddhisten, Hindus, Muslime …. es sind betende Menschen, also Real-Gläubige und weniger die Schriftdogmatiker.
Ich bin der Meinung, dass Gott diese Vielfalt genauso haben will. Sonst würde er sie verschwinden lassen. Er hat die Welt perfekt geschaffen, so wie sie ist. Das heißt, sie ist nur perfekt mit all diesen Unterschieden.
Bei mir hängt eine Perlenkette mit dem Nazar neben dem Spiegel als Schutz gegen den bösen Blick und als Erinnerung an Gott als Schöpfer.

Re: Pater Pio - Für und Wider

Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 12:26
von oTp
Vielfältigkeit. Darüber denke ich seit einigen Tagen nach, im Zusammenhang mit der Unfähigkeit des Menschen für eine perfekte Religion.
Ja, ich denke, weder Judentum, noch nicht mal das geprägte Christentum ist ideal. Mit Christus bin ich allerdings sehr zufrieden.

Re: Pater Pio - Für und Wider

Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 12:34
von Lena
Magdalena61 hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 01:22 Wo in der Bibel finden wir, dass wir uns an Maria wenden sollen?
Wie ich es von Hoger verstanden habe, ist die KK von Gott autorisiert und ihre Entscheide dürfen desshalb über die Bibel hinaus gehen.

Re: Pater Pio - Für und Wider

Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 12:40
von Hoger
Magdalena61 hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 01:22 So, wie du drauf bist, verwechselst du offenbar Sprüche, denen du eine magische (spirituelle) Kraft zuschreibst, mit echtem Gebet. Wann und wo wurde uns geboten, dieselben Worte zwanzig...dreißig Mal... und wieder und wieder zu wiederholen? 53 Mal pro Rosenkranz "Gegrüßet seist du, Maria"? Sechs oder sieben Mal "Ehre sei dem Vater/ Vaterunser"? Was soll denn das?
Das Wiederholen von Gebetstexten ist zur Zeit Jesu und heute der Standart der jüdischen Gebetsform. Es sind heute dreimal täglich = Schacharit, Mincha und Maariv) Wiederholungen von Psalmen und festen Gebetstexten die jeweils ca eine halbe Stunde dauern. orthodoxe Juden gönnen sich da noch mehr Aufwand. In der Serie "Chosen" hat du immer wieder Einblendungen dieser gemeinsamen Gebete. Einer stimmt an, die anderen wissen was gebetet wird.
Das jüdische Gebet zur Zeit Jesu war die Gruppenrezitiation, die Jesus nicht verurteilte. Sein "Plappern wie die Heiden" und "prahlen vor Öffentlichkeit" bezog auf die Form und nicht auf den Akt dieser (vorgeschriebenen) Gebete. Die frühen Christen übernahmen das im Stundengebet.

Ich habe die Seite schon mehrmals eingestellt

https://www.hagalil.com/gebete/

lass dich doch einfach mal darauf ein, oder geh zu einem Rabbi. Dir scheint die Gebetsform Jesu und seiner Jünger nicht so bekannt zu sein.
Sechs- siebenmal das Vaterunser / du meinst wahrscheinlich das "Ehre sei dem Vater und ...." das spreche ich noch häufiger. Weist du wie oft ein normaler Jude heutzutage das "schma israel" spricht

Und das ist keine "magische Praxis" - sondern normale Gebetspraxis von Juden und Christen Natürlich ist die RKK vielfältig aber sie ist nicht auf die Bibel orientiert und lehnt diese Orientierung als alleinigen Maßstab ab
Magdalena61 hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 01:22 Ohne Sticheln und Stänkern geht's wohl nicht bei dir. Du weißt ebenso gut wie ich, dass es in der RKK verschiedene Strömungen gibt. Ich "denke" mir nichts "aus"."
Magdalena ich regiere auf deine Texte, mir immer wieder nur Sticheleien und Stänkereien vorzuwerfen, wird dem nicht gerecht
Du entwirfst einen katholsichens Glauben, der nur die protestantischens Werte anerkennt - und das denkst du dir aus

Du hast mir vorgeworfen dass meine Auffassung nicht mit dem Katechismus der RKK übereinstimmen würde. Oder anders: Im Katechismus würde der richtige katholische Glaube stehend und ich bin in Traditionen verhaftet.

Ich habe dir Auszüge aus dem Katechismus gebracht, die die Übereinstimmung von meiner Sicht, mit der des Katechismus belegen.

Re: Pater Pio - Für und Wider

Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 12:44
von Hoger
oTp hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 12:26 Vielfältigkeit. Darüber denke ich seit einigen Tagen nach, im Zusammenhang mit der Unfähigkeit des Menschen für eine perfekte Religion.
Ja, ich denke, weder Judentum, noch nicht mal das geprägte Christentum ist ideal. Mit Christus bin ich allerdings sehr zufrieden.
Auch der Glaube "Allein Jesus" ist eine Religionsform = auch wenn die Anhänger die Religion als solche ablehnen

Re: Pater Pio - Für und Wider

Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 13:22
von Hoger
Lena hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 12:34
Magdalena61 hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 01:22 Wo in der Bibel finden wir, dass wir uns an Maria wenden sollen?
Wie ich es von Hoger verstanden habe, ist die KK von Gott autorisiert und ihre Entscheide dürfen desshalb über die Bibel hinaus gehen.
Die katholische Kirche (nicht die RKK - sondern die damalige Gesamtkirche) hat im 4. Jahrhundert einen Teil der Text die in ihre gelesen wurden als Kanon autorisiert:
Voraussetzung:
Sie mussten von den Aposteln sein
In allen Gemeinden gelesen worden sein
(das Markusevangelium galt als das Evangelium des Petrus und Lukas als das des Paulus)

Da diese Schriften aber natürlicherweise nicht mal ansatzweise die Lehre und die Glaubenspraxis der Kirche im 4. Jahrhundert umfasste, wurde ihr die Tradition und das Lehreamt beiseite gestellt:

Die Tradition geht auf die Urgemeinde in Jerualem zurück und beinhalten die Entwicklung der Praxis im Glauben. Als die Kirche sich ausbreitete flossen natürlich andere Traditionen mit ein.

Das Lehramt geht auf die 12 (!) Apostel zurück und nicht nur auf die, welche in der Bibel stehen.

Und beides: Lehramt und Tradition ist in stetiger Entwicklung und aus dieser Entwicklung heraus immer wieder angehalten, die Bibel auszulegen.

Das machten auch die Protestanten des 16. Jahrhunderts. Allerdings haben sie das überlieferte Lehramt und Tradition abgelehnt und nur die Bibel anerkannt = und dabei ein neues Lehramt und Tradition erschaffen.

Auf der Bibel basiert das Christentum - aber das Christentum steht nun mal nicht in der Bibel. Das gab es zur Zeit der Abfassung der Texte noch nicht

Re: Pater Pio - Für und Wider

Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 14:50
von Magdalena61
Johncom hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 03:02
Magdalena61 hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 01:22 Ohne Sticheln und Stänkern geht's wohl nicht bei dir
Am Sticheln und Stänkern erkennt man den Geist.
Deswegen hatte ich es geschrieben.
Johncom hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 03:02Oder ob man als Rollenspieler den Katholiken abgeben soll in einem Forum?
In der Tat, fragt man sich nach der Motivation, wenn jemand so penetrant darauf besteht, "katholisch spezial" in einem eher evangelikal ausgerichteten Forum zu bewerben.

Das ist nicht typisch für gläubige Katholiken. Wir hatten hier schon mehrere, vielleicht erinnert sich jemand noch an rembremerding? Oder an verlorener sohn? Rilke ist, glaube ich, auch katholisch...
Die haben einen ganz anderen Stil.
Deren Glaube ist fundiert, sie nötigen ihre Gesprächspartner nicht, man unterhält sich gerne mit ihnen.
Sie provozieren nicht Abwehrkämpfe ohne Unterlass.
Sie nehmen Rücksicht darauf, dass Evangelikale bestimmte Glaubensinhalte nicht mittragen können und bestehen nicht darauf, von Nichtkatholiken bestätigt zu werden.
Johncom hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 03:02Aus distanzierter Sicht: Ist das Vater Unser kein Mantra?
Du kannst eines daraus machen, wenn du es anwendest wie ein Mantra. Und ich fürchte, das passiert auch, wenn es standardmäßig wie "automatisch" in Gottesdiensten heruntergerasselt wird.

Aber als Mantra war es nicht gedacht von Jesus, sondern als Beispiel dafür, wie wir beten dürfen.

Alle "vorgefertigten" Gebete können zum leeren Geplapper werden, wenn man sie nur abspult. Und "freie Gebete" ebenfalls, wenn es nur Wiederholungen dessen sind, das man schon Hunderte Male gehört oder gebetet hat.

Das Herz muss mit dabei sein, sodass ich wirklich ernsthaft meine, was ich gerade sage.