Hoger hat geschrieben: ↑Di 3. Feb 2026, 14:29
Zippo hat geschrieben: ↑Di 3. Feb 2026, 13:18
Da gibt es Verhaltensweisen, die Gott ein Greuel sind und so wird es wohl auch bleiben.
Gewiss:
Matthäus 23.13 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hineinwollen, lasst ihr nicht hineingehen.
15Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Meer durchzieht, damit ihr einen Judengenossen gewinnt; und wenn er’s geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr.
So meinte ich das eigentlich nicht. Aber wer kennt nicht die 10 Gebote und die verschiedenen Gebote für das Zusammenleben von Mensch und Tier. Da bietet der Levitikus immer noch Anhaltspunkte, die auch heute noch wichtig sind, wenn man Gott lieben bzw. gefallen will. Sonst werden sie ja von der zukünftigen Herrlichkeit ausgeschlossen.
[Off. 22,11-15] Wer böse ist, der sei fernerhin böse, und wer unrein ist, der sei fernerhin unrein; aber wer fromm ist, der sei fernerhin fromm, und wer heilig ist, der sei fernerhin heilig. Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, zu geben einem jeglichen, wie seine Werke sein werden. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte. Selig sind, die seine Gebote halten, auf dass sie Macht haben an dem Holz des Lebens und zu den Toren eingehen in die Stadt. Denn draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Hurer und die Totschläger und die Abgöttischen und alle, die liebhaben und tun die Lüge.
Gott hat den Pharisäern auch sicherlich nicht vorgeworfen, das Gesetz einzuhalten, das war ja zu ihrer Zeit Gegenstand des Bundes zwischen Gott und dem Volk Israel. Den Pharisäern hat er vorgehalten, daß sie anderen gepredigt haben, es aber selber nicht getan haben. Sie sahen nur äußerlich fromm aus, worauf sie auch wert gelegt haben, aber innen war es nicht gut um sie bestellt.
[Mt. 23,1-4] Da redete Jesus zu dem Volk und zu seinen Jüngern und sprach: Auf Moses Stuhl sitzen die Schriftgelehrten und Pharisäer. Alles nun, was sie euch sagen, dass ihr halten sollt, das haltet und tut’s; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht tun: sie sagen’s wohl, und tun’s nicht. Sie binden aber schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf den Hals; aber sie selbst wollen dieselben nicht mit einem Finger regen.
[Mt. 23,27-28] Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr gleich seid wie die übertünchten Gräber, welche auswendig hübsch scheinen, aber inwendig sind sie voller Totengebeine und alles Unflats! Also auch ihr: von außen scheint ihr den Menschen fromm, aber in wendig seid ihr voller Heuchelei und Untugend.
Hoger
Vers 13: die Frommen und die Buchgläubigen lassen niemand den eigenen Zugang zu Gott, sondern nur den über ihren eigenen Glauben
Vers 14: die Frommen und Buchgläubigen missionieren in der Welt und lehren nur das Eigene
Die Frömmigkeit und Buchgläubigkeit kannst du doch niemand anlasten. Dann schon eher den Unglauben, sie wollten ja den Herrn Jesus Christus als ihren gesalbten König nicht willkommen heißen und haben ihn verschmäht, übel gegen ihn geredet und ihn schließlich kreuzigen lassen.
[Joh. 19,6-12] Da ihn die Hohenpriester und die Diener sahen, schrieen sie und sprachen: Kreuzige! Kreuzige! Pilatus spricht zu ihnen: Nehmt ihr ihn hin und kreuzigt ihn; denn ich finde keine Schuld an ihm. Die Juden antworteten ihm: Wir haben ein Gesetz, und nach dem Gesetz soll er sterben; denn er hat sich selbst zu Gottes Sohn gemacht. Da Pilatus das Wort hörte, fürchtete er sich noch mehr und ging wieder hinein in das Richthaus und spricht zu Jesus: Woher bist du? Aber Jesus gab ihm keine Antwort. Da sprach Pilatus zu ihm: Redest du nicht mit mir? Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich zu kreuzigen, und Macht habe, dich loszugeben? Jesus antwortete: Du hättest keine Macht über mich, wenn sie dir nicht wäre von obenherab gegeben; darum, der mich dir überantwortet hat, der hat größere Sünde. Von da an trachtete Pilatus, wie er ihn losließe. Die Juden aber schrieen und sprachen: Lässt du diesen los, so bist du des Kaisers Freund nicht; denn wer sich zum König macht, der ist wider den Kaiser.
So hat dann der Herr Jesus Christus sich als König Israels von seinem Volk verurteilen und strafen lassen.
Aber aus Gottes Sicht sieht das anders aus:
Der König stirbt für das sündige Volk, damit Gott von seinem Zorn und seiner Strafe abläßt. Auf diese Weise ist er der Höchste aller Knechte für sein Volk geworden.
[Jes. 53,4-7] Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeglicher sah auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn. Da er gestraft und gemartert ward, tat er seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer und seinen Mund nicht auftut.
[ELB-CSV: Mk. 10,45] Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.