Sohnschaft - Knechtschaft

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Zippo
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Re: Sohnschaft - Knechtschaft

Beitrag von Zippo »

Hoger hat geschrieben: So 1. Feb 2026, 19:23
Zippo hat geschrieben: So 1. Feb 2026, 15:00 Aber von dem Regelwerk des Gesetzes bin ich frei,
Das damit vor allem der Inhalt des dritten Buch Mose gemeint ist - ist dir bekannt?
Das Gesetz kann dir immer noch zeigen, wo du mit deiner Lebensweise falsch liegst. Damit sollte es dir eigentlich Weg zu dem Erlöser aufzeigen, der die in Wahrheit erretten kann, von dem Gesetz der Sünde und des Todes.

Aber wer hätte das Recht, Menschen für die Übertretung der Gebote zu bestrafen, die dort geschrieben stehen ?
Das kann doch allein Gott, spätestens nach dem Tode, insofern unsere weltlichen Gerichte solche Vergehen nicht mehr ahnden.
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Hoger
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Re: Sohnschaft - Knechtschaft

Beitrag von Hoger »

Zippo hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 13:46 Aber wer hätte das Recht, Menschen für die Übertretung der Gebote zu bestrafen, die dort geschrieben stehen
Thomas - es gibt Juden, wie wollen den Tempel wiederaufbauen um das dritte Buch Mose wieder ausführen zu können
Für uns Christen hat Christus das Zeremonialgesetz erfüllt - diese Gebote kannst und musst du nicht erfüllen.

Du meinst das "Sittengesetz" also die !0 Gebote die Jesus in den zwei Hauptgeboten zusammengefasst hat?
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
Sara Funkelstein
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Re: Sohnschaft - Knechtschaft

Beitrag von Sara Funkelstein »

Zippo hat geschrieben: So 1. Feb 2026, 15:00 Das hat mit Schwäche nichts zu tun. Gott hat sich einen bestimmten Weg überlegt, um die Menschen in seine Gemeinschaft zurückzuholen. Und dieser Weg heißt Jesus Christus. Du hast dieses Wort sicherlich schon häufig gehört.
Es hat sehr wohl mit Schwäche zu tun, wenn Gott nur auf einen Weg beschränkt wäre. Egal, ob er sich selbst diese Beschränkung auferlegt haben soll oder nicht.
Zippo hat geschrieben: So 1. Feb 2026, 15:00 Aber von dem Regelwerk des Gesetzes bin ich frei, da ändert auch deine spitzfindige Bemerkung nichts.
Zu glauben, es gäbe nur einen richtigen Weg zu Gott, zufällig der, den du gehst, ist schon eine totalitäre Haltung. Letztendlich glaubst du das, was in von Menschen geschriebenen Schriften steht und nimmst in Anspruch, das sei das einzig wahre Wort Gottes. Liest sich für mich wie Knechtschaft.

Gott, der alles geschaffen hat, ist doch nicht beschränkt auf das, was in einem bestimmten Buch steht. Kann ich mir nicht vorstellen. Zumal es auch in anderen Religionen Wertvolles gibt.
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.
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Hoger
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Re: Sohnschaft - Knechtschaft

Beitrag von Hoger »

Sara Funkelstein hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 15:41 Gott, der alles geschaffen hat, ist doch nicht beschränkt auf das, was in einem bestimmten Buch steht. Kann ich mir nicht vorstellen. Zumal es auch in anderen Religionen Wertvolles gibt.
Jede Religion hat ihre Offenbarungsbücher und durch diese gestaltet sich die Religion.

Der Palikanon ist die Grundlage des Thervada-Buddhismus
Die Sutren Grundlagen des Mahyana und Vajrayan-Buddhismus
Das Tao de King die Grundlage des Taoismus (Ebenso wie das I-Ging)
Der Koran die Grundlage des Islam
Die Edda die Grundlage des modernen europäischen Neuheidentums (Asatru)
Die Bücher von Swedenborg und Lorber die Grundlage der christlichen Neuoffenbarung
Die Heilige Schrift der Kirche ist die Grundlage traditionellen KIrchen
Der hebräische Tanach (zusammen mit dem Talmud) die Grundlage der rabbinistischen Religion
Das Buch Mormon die Grundlage für den Mormonismus
usw.
Um als Kirchenchrist tzu leben, nützt dir weder das Tao de King, noch das Diamant-Sutra.
Wenn du als Theravada-Buddist leben willst, wirst du mit dem Koran oder der Bibel nichts anfangen können
Gewiss kann man immer Einzelnes herausnehmen und umformen, so dass es passt - aber dass sind dann persönliche Neu-Interpetationen die heutzutage von vielen genutzt werden, weil sie sich nicht mehr auf die alten Überlieferungen einlassen können.

Ich bin Kirchenchrist, ist lese in der gesamten Bibel (mit Spätschriften) und für mich sind die dazugehörigen Lehren und Traditionen prägend für meine geistigen Lebenswandel

Ich will da über niemanden urteilen - aber die Schriften der christlichen Kirchen halte ich für einen Christen als Grundlegend. Liest er lieber im Koran oder im Pali-Kanon....
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
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Johncom
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Re: Sohnschaft - Knechtschaft

Beitrag von Johncom »

Abischai hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 01:53 "Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt..." (...dem geht es gut.)
Eine schöne Formel. So wie:
Der Herr ist mein Hirte. Oder: Eine feste Burg ist unser Gott.
(...dem geht es gut.)
Nicht immer. Tief drinnen schon, aber im äußernen Leben fühlt man sich oft angegriffen. Oder ist "Versuchungen" ausgesetzt?
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Zippo
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Re: Sohnschaft - Knechtschaft

Beitrag von Zippo »

Hoger hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 13:59
Zippo hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 13:46 Aber wer hätte das Recht, Menschen für die Übertretung der Gebote zu bestrafen, die dort geschrieben stehen
Thomas - es gibt Juden, wie wollen den Tempel wiederaufbauen um das dritte Buch Mose wieder ausführen zu können
Für uns Christen hat Christus das Zeremonialgesetz erfüllt - diese Gebote kannst und musst du nicht erfüllen.

Du meinst das "Sittengesetz" also die !0 Gebote die Jesus in den zwei Hauptgeboten zusammengefasst hat?
Was die Juden machen zielt meiner Einsicht nach auf eine weitere Heilsperiode, die Gott mit dem Volk Israel durchleben will, die nicht an den fleischgewordenen Messias glauben wollen. Sie können die Zeremonialgesetze derzeit nicht einhalten und sind deshalb bestrebt den hesekelianischen Tempel zu bauen. Gewisse Forderungen des Gesetzes werden sie aber auch noch einhalten, jüdische Feste werden noch irgendwie gestaltet und so zittern sich die Juden auf den Tod zu und fragen sich am Ende, ob es denn gereicht hat, was sie getan haben. Hebr 2,14-15 Vielleicht kann man sie auch in gewisser Weise noch Knechte des Gesetzes nennen.

Für die Christen hat der Herr Jesus Christus das Gesetz mit allen seinen Forderungen am Kreuz von Golgatha erfüllt.
Er sollte die Strafe für sein Volk übernehmen, das schließlich auf alle Nationen erweitert worden ist.
[Jes. 53,5-7] Aber er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeglicher sah auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn. Da er gestraft und gemartert ward, tat er seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer und seinen Mund nicht auftut.

[Jes. 49,5-6] Und nun spricht der HERR, der mich von Mutterleib an zu seinem Knechte bereitet hat, dass ich soll Jakob zu ihm bekehren, auf dass Israel nicht weggerafft werde (darum bin ich vor dem HERRN herrlich, und mein Gott ist meine Stärke), und spricht: Es ist ein Geringes, dass du mein Knecht bist, die Stämme Jakobs aufzurichten und die Bewahrten Israels wiederzubringen; sondern ich habe dich auch zum Licht der Heiden gemacht, dass du seist mein Heil bis an der Welt Ende.
Wir sollen an den Herrn Jesus glauben und Gott und den Nächsten lieben, da ist das ganze Gesetz drin enthalten. Aber deswegen schadet es nicht das 3 Buch Mose , also den Levitikus zu lesen. Da stehen ja außer den Zeremonialgesetzen noch andere Gebote drin, die uns aufzeigen, auf welche Art Gott und der Nächste zu lieben sind.
Da gibt es Verhaltensweisen, die Gott ein Greuel sind und so wird es wohl auch bleiben.

Gruß Thomas
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Zippo
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Re: Sohnschaft - Knechtschaft

Beitrag von Zippo »

Sara Funkelstein hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 15:41
Zippo hat geschrieben: So 1. Feb 2026, 15:00 Das hat mit Schwäche nichts zu tun. Gott hat sich einen bestimmten Weg überlegt, um die Menschen in seine Gemeinschaft zurückzuholen. Und dieser Weg heißt Jesus Christus. Du hast dieses Wort sicherlich schon häufig gehört.
Es hat sehr wohl mit Schwäche zu tun, wenn Gott nur auf einen Weg beschränkt wäre. Egal, ob er sich selbst diese Beschränkung auferlegt haben soll oder nicht.
Das sehe ich nicht so. Das Gott einen bestimmten Weg geht, um Menschen von Tod und Sünde zu erlösen, dann ist das sein Wille und sonst nichts. Und du kannst über diesen Weg jahrzehntelang nachdenken und feststellen, daß es auch gar keinen anderen Weg geben kann. Alles andere wäre nicht gerecht.
Zumal Gott am Anfang eine Todesstrafe verhängt hat und Satan als Verführer in der Welt gelassen hat. Es gab gar keinen anderen Weg, als schließlich den Tod für Adam zu sterben und das Lösegeld für die sündigen Menschen zu zahlen. Wer wollte denn die Sünde Adams wieder gut machen ?
[Röm. 5,14] Doch herrschte der Tod von Adam an bis auf Moses auch über die, die nicht gesündigt haben mit gleicher Übertretung wie Adam, welcher ist ein Bild des, der zukünftig war.

[Röm. 5,17-19] Denn so um des einen Sünde willen der Tod geherrscht hat durch den einen, viel mehr werden die, die da empfangen die Fülle der Gnade und der Gabe zur Gerechtigkeit, herrschen im Leben durch einen, Jesum Christum. Wie nun durch eines Sünde die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist, so ist auch durch eines Gerechtigkeit die Rechtfertigung des Lebens über alle Menschen gekommen. Denn gleichwie durch eines Menschen Ungehorsam viele Sünder geworden sind, also auch durch eines Gehorsam werden viele Gerechte.
Da hat Gott Fleisch und Blut angenommen, um für diejenigen, die auf sein Wort hören, die Strafe zu übernehmen und die Anklage Satans zu entkräften. Hebr 2,14-15 , 1 Mo 3,15
Die Strafe ist besonders schrecklich und versetzt alle Menschen ins Staunen, weil er den Ankläger Satan diese Strafe vollziehen läßt. Aber wenn Gott diesen Weg so wählt, dann hat er da keine Schwäche gezeigt, sondern Stärke.
Und er hat eben keine Vielfalt, sondern er wollte es eben gerade so.
SF
Zippo hat geschrieben: So 1. Feb 2026, 15:00 Aber von dem Regelwerk des Gesetzes bin ich frei, da ändert auch deine spitzfindige Bemerkung nichts.
Zu glauben, es gäbe nur einen richtigen Weg zu Gott, zufällig der, den du gehst, ist schon eine totalitäre Haltung. Letztendlich glaubst du das, was in von Menschen geschriebenen Schriften steht und nimmst in Anspruch, das sei das einzig wahre Wort Gottes. Liest sich für mich wie Knechtschaft.

Gott, der alles geschaffen hat, ist doch nicht beschränkt auf das, was in einem bestimmten Buch steht. Kann ich mir nicht vorstellen. Zumal es auch in anderen Religionen Wertvolles gibt.
Es ist egal, wie du das liest, das ändert doch an der Wahrheit nichts. Aber du hast recht, denn ich halte die Bibel für die Offenbarung Gottes, das alte und das neue Testament. Und wenn da geschrieben steht, daß es nur einen Weg zum Heil gibt, dann glaube ich das. Jeder wahre Christ tut das.
Apg 4,12
Und ist in keinem anderen Heil, ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden.
In anderen Religionen gibt es keine Heilsbotschaft. Die folgen irgendwelchen Regeln und glauben so, Gott zufrieden zu stellen. Aber schau mal genau hin, was in diesen Religionen geschieht. Welche Früchte hat der Islam ? Welche Früchte der Hinduismus ? usw. Welchem Geist folgt das ?
Und am Ende ihres Lebens zittern sich auch diese religiösen Menschen auf den Tod zu und fragen sich, ob ihr Leben, daß sie geführt haben ausgereicht hat, um Gott zu gefallen.

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Hoger
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Re: Sohnschaft - Knechtschaft

Beitrag von Hoger »

Zippo hat geschrieben: Di 3. Feb 2026, 13:18 Da gibt es Verhaltensweisen, die Gott ein Greuel sind und so wird es wohl auch bleiben.
Gewiss:
Matthäus 23.13 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hineinwollen, lasst ihr nicht hineingehen.
15Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Meer durchzieht, damit ihr einen Judengenossen gewinnt; und wenn er’s geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr.
Vers 13: die Frommen und die Buchgläubigen lassen niemand den eigenen Zugang zu Gott, sondern nur den über ihren eigenen Glauben
Vers 14: die Frommen und Buchgläubigen missionieren in der Welt und lehren nur das Eigene
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
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Abischai
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Re: Sohnschaft - Knechtschaft

Beitrag von Abischai »

Johncom hat geschrieben: Di 3. Feb 2026, 01:14 Nicht immer. Tief drinnen schon, aber im äußernen Leben fühlt man sich oft angegriffen. Oder ist "Versuchungen" ausgesetzt?
So war das auch gemeint. Mit dem kurzen Wort "dem geht es gut" ist das generell heil sein auf ganzer Breite gemeint. Zeitlos, wie die hebr. Sprache i.S.v. "es wird alles gut..."
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
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Zippo
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Re: Sohnschaft - Knechtschaft

Beitrag von Zippo »

Hoger hat geschrieben: Di 3. Feb 2026, 14:29
Zippo hat geschrieben: Di 3. Feb 2026, 13:18 Da gibt es Verhaltensweisen, die Gott ein Greuel sind und so wird es wohl auch bleiben.
Gewiss:
Matthäus 23.13 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hineinwollen, lasst ihr nicht hineingehen.
15Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Meer durchzieht, damit ihr einen Judengenossen gewinnt; und wenn er’s geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr.
So meinte ich das eigentlich nicht. Aber wer kennt nicht die 10 Gebote und die verschiedenen Gebote für das Zusammenleben von Mensch und Tier. Da bietet der Levitikus immer noch Anhaltspunkte, die auch heute noch wichtig sind, wenn man Gott lieben bzw. gefallen will. Sonst werden sie ja von der zukünftigen Herrlichkeit ausgeschlossen.
[Off. 22,11-15] Wer böse ist, der sei fernerhin böse, und wer unrein ist, der sei fernerhin unrein; aber wer fromm ist, der sei fernerhin fromm, und wer heilig ist, der sei fernerhin heilig. Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, zu geben einem jeglichen, wie seine Werke sein werden. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte. Selig sind, die seine Gebote halten, auf dass sie Macht haben an dem Holz des Lebens und zu den Toren eingehen in die Stadt. Denn draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Hurer und die Totschläger und die Abgöttischen und alle, die liebhaben und tun die Lüge.
Gott hat den Pharisäern auch sicherlich nicht vorgeworfen, das Gesetz einzuhalten, das war ja zu ihrer Zeit Gegenstand des Bundes zwischen Gott und dem Volk Israel. Den Pharisäern hat er vorgehalten, daß sie anderen gepredigt haben, es aber selber nicht getan haben. Sie sahen nur äußerlich fromm aus, worauf sie auch wert gelegt haben, aber innen war es nicht gut um sie bestellt.
[Mt. 23,1-4] Da redete Jesus zu dem Volk und zu seinen Jüngern und sprach: Auf Moses Stuhl sitzen die Schriftgelehrten und Pharisäer. Alles nun, was sie euch sagen, dass ihr halten sollt, das haltet und tut’s; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht tun: sie sagen’s wohl, und tun’s nicht. Sie binden aber schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf den Hals; aber sie selbst wollen dieselben nicht mit einem Finger regen.

[Mt. 23,27-28] Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr gleich seid wie die übertünchten Gräber, welche auswendig hübsch scheinen, aber inwendig sind sie voller Totengebeine und alles Unflats! Also auch ihr: von außen scheint ihr den Menschen fromm, aber in wendig seid ihr voller Heuchelei und Untugend.
Hoger

Vers 13: die Frommen und die Buchgläubigen lassen niemand den eigenen Zugang zu Gott, sondern nur den über ihren eigenen Glauben
Vers 14: die Frommen und Buchgläubigen missionieren in der Welt und lehren nur das Eigene
Die Frömmigkeit und Buchgläubigkeit kannst du doch niemand anlasten. Dann schon eher den Unglauben, sie wollten ja den Herrn Jesus Christus als ihren gesalbten König nicht willkommen heißen und haben ihn verschmäht, übel gegen ihn geredet und ihn schließlich kreuzigen lassen.
[Joh. 19,6-12] Da ihn die Hohenpriester und die Diener sahen, schrieen sie und sprachen: Kreuzige! Kreuzige! Pilatus spricht zu ihnen: Nehmt ihr ihn hin und kreuzigt ihn; denn ich finde keine Schuld an ihm. Die Juden antworteten ihm: Wir haben ein Gesetz, und nach dem Gesetz soll er sterben; denn er hat sich selbst zu Gottes Sohn gemacht. Da Pilatus das Wort hörte, fürchtete er sich noch mehr und ging wieder hinein in das Richthaus und spricht zu Jesus: Woher bist du? Aber Jesus gab ihm keine Antwort. Da sprach Pilatus zu ihm: Redest du nicht mit mir? Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich zu kreuzigen, und Macht habe, dich loszugeben? Jesus antwortete: Du hättest keine Macht über mich, wenn sie dir nicht wäre von obenherab gegeben; darum, der mich dir überantwortet hat, der hat größere Sünde. Von da an trachtete Pilatus, wie er ihn losließe. Die Juden aber schrieen und sprachen: Lässt du diesen los, so bist du des Kaisers Freund nicht; denn wer sich zum König macht, der ist wider den Kaiser.
So hat dann der Herr Jesus Christus sich als König Israels von seinem Volk verurteilen und strafen lassen.
Aber aus Gottes Sicht sieht das anders aus:
Der König stirbt für das sündige Volk, damit Gott von seinem Zorn und seiner Strafe abläßt. Auf diese Weise ist er der Höchste aller Knechte für sein Volk geworden.
[Jes. 53,4-7] Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeglicher sah auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn. Da er gestraft und gemartert ward, tat er seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer und seinen Mund nicht auftut.
[ELB-CSV: Mk. 10,45] Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele
Gruß Thomas
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