Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

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Magdalena61
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Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Beitrag von Magdalena61 »

Zippo hat geschrieben: Mi 11. Feb 2026, 13:55 Das wir wohl jeder Mensch einsehen, daß er in seinem Leben Fehler gemacht hat.
Muss er das dir gegenüber zugeben; bekennen?

Wozu? Das primäre Ziel ist doch, den Menschen in Kontakt mit Gott zu bringen. Wenn du gleich damit anfängst, dass "Gott ihn nicht so akzeptieren kann, wie er ist"-- wozu soll das gut sein?

Außerdem stimmt es nicht.

Gott nimmt uns an, wie wir sind, mit all unseren Fehlern und unserem Versagen-- in Christus Jesus.

Stimmt das oder hat jemand Einwände?

Natürlich sollen wir nicht so bleiben, wie wir sind. Aber zuerst muss der Kontakt mit Gott hergestellt werden.
Wenn jemand offen ist, kann man noch ein wenig mehr dazu sagen. Etwa... dass es im Reich Gottes eine Hausordnung gibt... diese sei aber o.k.--- Gott lege Wert darauf, dass die Mitglieder seines Haushalts sich fair verhalten... man möchte ja selbst auch fair behandelt werden...
"Keine Angst, Gott überfordert Sie nicht".

Weltmenschen gegenüber verwende ich auch lieber den Begriff "Fehler" anstatt "Sünde". Obwohl ich finde, "Fehler" ist inhaltlich zu schwach ... aber für das Verständnis des modernen Menschen eignet sich "Fehler" besser.

Wichtig ist es mir auch, zu betonen: Fehler passieren... einen Fehler macht man nicht absichtlich. Weil ein Fehler fast immer ärgerlich ist oder sogar Ärger bei anderen bewirkt. Manchmal sind Fehler sehr kostspielig.

Gott kann uns da übrigens helfen- wenn wir darum bitten und Ihm die Führung unseres Lebens überlassen. Mich hat Er schon oft gewarnt. Der Vorteil, den man davon hat, mit Gott zusammen zu arbeiten, ist eine effektivere Nutzung von Zeit und Energie. Der Fluch der "vergeblichen Arbeit" (Dornen und Disteln) verliert seine Kraft. Je näher man Gott ist, desto weniger wird die Verschwendung von Zeit und Geld, man ärgert sich nicht über verlorene Zeit, sondern ist überwiegend zufrieden, auch dann, wenn immer mehr Arbeit da ist, als man schaffen kann, und das nenne ich "erfolgsorientiert leben".

Es ist nicht ratsam, zu viel zu reden, nur, weil man so viel im Kopf hat, das man gerne loswerden würde. Neulinge können sich das nicht merken und fühlen sich schnell überfordert.
Vielleicht haben sie auch schon negative Erfahrungen mit Christen und Kirchen gemacht.

Deshalb empfehle ich den Leuten, auf Gott zuzugehen und Ihn zu fragen: "Wer bist du?" und "Was willst du von mir"?

Wenn es jemandem Ernst ist damit, wird Gott antworten.

Man muss wirklich nicht die halbe Bibel und das gesammelte Wissen von Jahrzehnten aufsagen.

Und diese Sprüche von Buße tun und so weiter... -- es kommt darauf an, wen ich vor mir habe und wie die Umstände sind. Ein abtrünniger Christ wird eine andere Ansage brauchen als jemand, für den der biblische Glaube absolutes Neuland ist.
God bless you all for what you all have done for me.
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Magdalena61
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Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Beitrag von Magdalena61 »

Zippo hat geschrieben: Mi 11. Feb 2026, 13:55 Ich kenne diese Aussprüche, daß der Mensch "durch und durch verdorben ist" und fand sie auch immer ein wenig übertrieben.
Meine Erfahrung: Diejenigen, die am lautesten schrien, "durch und durch verdorben zu sein", waren vom Benehmen her die größten A.... l.....

Allen Ernstes.

Hartherzig, ungerecht, voller Haß. Richtgeist, Religiöser Geist... -- sie wähnten sich, den anderen Christen überlegen zu sein und trampelten bisweilen auf den Seelen anderer herum... ohne Rücksicht auf Verluste. Selbstgerecht.

Sie machten ihrer scheinheiligen Behauptung der "gänzlichen Verdorbenheit" alle Ehre.

Ich habe noch keinen "Calvinisten" getroffen, der nicht davon überzeugt gewesen wäre, errettet zu sein; der "Beweis" dafür sei ja sein Glaube... und wer nicht nach der Pfeife des Jüngers Calvins tanzt oder ihm gar widerspricht, der ist ein "Scheinchrist"... nicht errettet, also vogelfrei für Calvins Jünger. Vielleicht gibt es noch ein paar anständige Verfechter der Prädestinationslehre... ich kann mich gerade nur an Fanatiker erinnern.

Unangenehm, bedrückend, angriffslustig. Ich bin froh, dass ich nicht mehr mit denen zusammen sein muss.
LG
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Helmuth
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Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Beitrag von Helmuth »

Zippo hat geschrieben: Mi 11. Feb 2026, 13:55 Gott behauptet, daß wir Menschen Sünder sind und nicht die Herrlichkeit Gottes erreichen.
Ich greife das auf um wieder zum Thema zurückzuführen. Gott behauptet das nicht bloß, es ist vielmehr eine Tatsache. Die Erkenntnis, dass alle Menschen sündigen reicht aber leider bei vielen Menschen als Grund zur Umkehr nicht aus. Ist halt so, und sie verniedlichen sie mit Worten wie:"Nobody is perfect", "kissmet" oder "Na, eine kleine Sünde ist erlaubt" und dergleichen.

Meist muss sie ein bestimmtes Erlebnis aufrütteln, woran sie ihren Zustand erkennen. Das kann sein ein schweres gesundheitliches Leiden ohne Heilungsaussicht, ein finanzelles Desaster, eine komplett zerstörte Ehe oder Familie, was auch immer. Dann kann das Evangelium Raum finden.

Es muss ihnen etwas durchs Herz fahren, wie es heißt. Dieses Aufrüttlen kann auch der Heilige Geist bewirken, sodass in einem die Erkenntnis reift, du bist ganz und gar ein hoffnungsloser Fall, wie der Zöllner, den Jesus an einer Stelle zitiert. Am ersten Pfingsttage war es diese Tatsache:
Apg 2,37 hat geschrieben: Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den übrigen Aposteln: Was sollen wir tun, Brüder?
Was genau der Grund war, das es ihnen derart durchs Herz dran, weiß ich nicht so genau. Es kann sein, dass sie sich bewusst geworden sind einen Unschuldigen zum Tode verurteilt zu haben, dass Gott dafür Rechtwschaft fordert, oder dass gerade der, den sie hinrichten haben lassen und sie dazu noch "Kreuzigt ihn" mit dem Volkspöbel gegröhlt haben, ihr Richter sein wird.

Da diese Juden zumindest religiös waren, sonst wären nicht so viele Auslandsjuden (Hellenisten) am Pfingsttage nach Jerusalem gepilgert, wie sie damit dem Gesetz des Mose gefolgt sind, jedenfalls wurde ihr Herz aufgerüttelt. Doch allein diese Tatsache reicht noch nicht. So stellten sie auch die Frage, was sie nun tun sollten, worauf es nur eine Antwort gibt:
Apg 2,38 hat geschrieben: Petrus aber spricht zu ihnen: "Tut Buße, und jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen."
Wir sehen weider, dass der Bußaufruf der erste Akt ist, der nun das Evangelum einleitet und so will Gott dem bußfertigen Sünder auch wieder Hoffnung, schenken, sodass er an seiner Sünde nicht verzweifeln muss, indem er den Heiligen Geist empfängt. Die Verzweiflung war letzten Endes aber gut, sonst käme nicht der Punkt sich vor Gott zu demütigen.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
Ziska
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Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Beitrag von Ziska »

Es muß aber nicht immer ein aufrüttelndes Erlebnis sein.
Apostelgeschichte 8:30,31
30 Philịppus lief nebenher und hörte den Mann laut den Propheten Jesaja lesen.
Er fragte: „Verstehst du denn, was du da liest?“ 
31 Der Mann antwortete:
„Wie soll ich das jemals verstehen, wenn mir nicht jemand dabei hilft?“
Dann bat er Philịppus eindringlich, aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen.
Apostelgeschichte 8:34,35
34 Der Eunuch sagte dann zu Philịppus: „Bitte sag mir:
Von wem spricht der Prophet hier? Von sich selbst oder von einem anderen?“ 
35 Philịppus fing an zu reden und machte ihm ausgehend von dieser Schriftstelle
die gute Botschaft über Jesus bekannt.

Viele Menschen befassen sich auch heute mit dem AT und NT.
Lesen darin und wollen das auch begreifen.

Hier das Ergebnis vom Predigen der guten Botschaft vom Königreich Gottes
aus meiner persönlichen Erfahrung:

Von mir kann ich sagen, dass ich die Bibel schon immer als eine besondere Schrift ansah.
Ich wollte mir damals, als jung verheiratete Frau, eine Bibel kaufen. Doch das Geld fehlte.
In Buchhandlungen verlangten sie viel Geld.

Ich machte mir auch ständig Gedanken über den Sinn des Lebens.
Damals war ich schwanger und dachte über alles nach…

Da kamen Zeugen Jehovas an meine Tür. Sie boten mir eine Bibel für 5 DM an!

Dazu ein kleines blaues Buch, wo bestimmte Themen anhand der Bibel ausgearbeitet waren.
„Wer ist Gott?“
„Warum wir alt werden und sterben“
„Wo sind die Toten“
„Warum hat Gott das Böse bis heute zugelassen“

Das waren genau die Themen, die mich interessierten!

Dann bekam ich meinen kleinen Jungen. Leider verstarb mein Sohn mit 10 Tagen.
Ein paar Tage nach der Beerdigung besuchte mich eine Zeugin Jehovas.
Sie tröstete mich mit einigen lieben Worten aus der Bibel.

Und dann begann mein Bibelkurs.

Mir fiel es wie Schuppen von den Augen! Ich begann jetzt einiges immer besser zu verstehen!
Ich entwickelte eine tiefe Liebe und Dankbarkeit zu Jehova, dem Schöpfer
und seinem Sohn, Jesus Christus.

Ich wollte so leben, wie es sich Gott wünscht.
Das Kapitel „Sitten und Bräuche, die Gott mißfallen“
und die angegebenen Bibelstellen las ich mehrfach durch.

Deswegen hörte ich auf zu rauchen.
Ich verbesserte meine Ausdrucksweise und strich bestimmte Worte aus meinem Sprachschatz.
Ich kleidete mich auch schicklicher.
Religiöse Feste und Feiertage waren nicht mehr wichtig für mich.
Glücksbringer, Kreuze, Bücher von Traumdeutung wanderten in den Müll.
Ich hatte auch einige Bücher von Erich von Däniken. Auch diese wanderten in den Müll, wo sie hingehören.

Herr Däniken hatte in einem Kapitel den Bibelvers :“Lasset uns Menschen machen!“
behandelt. Er wollte ja beweisen, dass es mehrere Außerirdische waren, die die Erde besuchten.

Aus der Bibel erfuhr ich dann, dass Jehova zuerst seinen ersten Sohn erschuf.
Gemeinsam erschufen sie dann viele weitere Söhne Gottes/Engel und alles andere.

Vielen Dank, Herr Däniken! Auch ihre Feststellung brachte mich dazu, mich noch intensiver
mit der Bibel zu befassen!

Anderes wurde mir dagegen wieder sehr wichtig!
Ich sah jetzt meine Ehe, das Verhältnis zu meinen Mann und mein Kind mit ganz anderen Augen.
Nämlich mit Gottes Augen. :Herz2:

Ich fand auch interessant anhand der Bibel herauszufinden,
dass nicht alle guten Menschen in den Himmel kommen.
Denn das war nicht Gottes Plan.

Die meisten Menschen, die sich den Anforderungen Gottes unterstellen, sollten auf einer paradiesischen Erde leben!

Oh ja! Das konnte ich mir sehr gut vorstellen!

Übrigens hätte ich die Bibel auch näher kennenlernen wollen, auch wenn mein Kleiner überlebt hätte.
Denn die Bibel hatte ich damals schon vorher gekauft.
Zuletzt geändert von Ziska am Do 12. Feb 2026, 09:16, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße von Ziska
Kann der Mensch dem Krieg ein Ende machen?
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Mit der Intelligenz ist es ja so:
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Helmuth
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Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Beitrag von Helmuth »

Ziska hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 08:01 Das waren genau die Themen, die mich interessierten!
Interesse hegte ich auch schon immer an Gott, aber ich verstand vieles nicht. Ich danke für dein Zeugnis, aber eine Frage erlaube ich mir: Wovon bist du umgekehrt? Ich frage ganz konkret.

Ich will nicht an deinem persönlichen Glauben rütteln (das bleibt Sache des Heiligen Geistes), sondern frage nur. Ich frage aus ehrlichem Interesse. Ich kann zwar Gott besser verstehen wollen und aus der Bibel lernen, aber entscheidend ist die Umkehr (biblisch Buße, auf Koine metanoia).

Man kann sich über das Böse entsetzen und es nicht wollen, und dem stimmt im Grunde jeder normale Mensch zu, aber damit ist es nicht getan. Ja, die Buße ist lebensentscheidend. Ich greife wieder auf das Wort Jesu zurück, dass schon anderswo zitert wurde und sehr eindringlich ist:
Lk 13,3 hat geschrieben: Nein, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle ebenso umkommen.
Die Leute haben sich über ein Unglück entsetzt, aber wenn man nicht Buße tut, dann kann man Bibel lesen, so viel man will und Gott zustimmen, dass er all das Böse verabscheut, man wird damit nicht in das Reich Gottes eingelassen. Dazu muss eine Neugeburt erfolgen, die mit der Gabe des Heiligen Geistes einhergeht. Und ohne den Heiligen Geist bleibst du bestenfalls ein Mitläufer.

Wir haben in unserem Verkündigungsdienst ein Menge Menschen zu Jesus geführt, und viele besuchten auch für eine Zeit unsere oder eine andere Gemeinde bzw. hielten sie es mit uns in der Gemeinschaft. Einen Fall hatte ich, da waren wir schon mehr als 2 Jahre zusammen und es entwickelte sich sogar eine Freundschaft. Aber ich habe festgestellt, dass das immer sehr seicht auf der Oberfläche geblieben ist.

Das führte dazu, dass die Beziehung keine Festigkeit erhielt und Dauer hatte, er auch nicht mehr in die Gemeinde gehen wollte und dann auch die Beziehung zu mir aufgegeben hatte. Was fehlte dem Mann? Ich sage, Gott allein weiß es, aber meiner Einschätzung nach gab es keine wirkliche Buße in seinem Leben. Vielleicht traf da dieses Wort zu:
Joh 5,35 hat geschrieben: Er war die brennende und scheinende Lampe; ihr aber wolltet für eine Zeit in seinem Licht fröhlich sein.
Es geht an der Stelle um Johannes dem Täufer. Man hielt viel von ihm, auch bei den Pharisäern stieß man auf Interesse, aber zu mehr, als dass man sich an ihm eine kurze Zeit erfreute, reichte es nicht. D.h. die inneren Motive sind letzten Endes doch woanders.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Isai
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Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Beitrag von Isai »

Danke Ziska für Dein Zeugnis!
So ist jedoch für uns nur Einer Gott, der Vater, aus Dem alles und wir in Ihm
und nur Einer Herr, Jesus Gesalbter, durch Den alles und wir durch Ihn.
1. Korinther 8:6
Ziska
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Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Beitrag von Ziska »

Helmuth hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 09:12
Ziska hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 08:01 Das waren genau die Themen, die mich interessierten!
Interesse hegte ich auch schon immer an Gott, aber ich verstand vieles nicht. Ich danke für dein Zeugnis, aber eine Frage erlaube ich mir: Wovon bist du umgekehrt? Ich frage ganz konkret.

Ich will nicht an deinem persönlichen Glauben rütteln (das bleibt Sache des Heiligen Geistes), sondern frage nur. Ich frage aus ehrlichem Interesse. Ich kann zwar Gott besser verstehen wollen und aus der Bibel lernen, aber entscheidend ist die Umkehr (biblisch Buße, auf Koine metanoia).
Vielleicht liest du noch mal, was ich im Einzelnen in meinem Leben verändert habe.
Auf alle Fälle lebte ich vorher nicht so, wie Gott es möchte.

Dann habe ich anhand meines Bibelkurses erkannt, wie weit entfernt jeder Mensch, auch ich, von Gott ist.
Ich mußte es erst sacken lassen, dass jeder einzelne Mensch von Geburt an den Tod verdient hat!

Obwohl wir nichts mit der Sünde, dem Ungehorsam, der Untreue Adams und Evas zu tun haben!

Doch Gott hat in seiner Liebe zu uns, etwas getan. Er hat zuerst gehandelt!
Er hat seinen Sohn an unserer Stelle sterben lassen!

Jetzt war der Weg frei zu Jehova!
Jeder Mensch, der das Opfer Jesu auf sich anwendet und so lebt, wie Jehova es will,
hat die Aussicht einmal ewig zu leben.
Entweder im Himmel oder auf der paradiesischen Erde.

Ich bin von meinem falschen, breiten, bequemen Weg,
der in die ewige Vernichtung/Verderben führt, umgekehrt
und habe den schmalen unbequemen Weg, der zum ewigen Leben führt, betreten.

So habe ich jedenfalls die Worte Jesu und andere biblische Lehren verstanden!
Liebe Grüße von Ziska
Kann der Mensch dem Krieg ein Ende machen?
Neugierig geworden? Schreib mir bitte PN! :wave:

Mit der Intelligenz ist es ja so:
Entweder man hat sie oder man weiß gar nicht, dass sie einem fehlt
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Isai
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Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Beitrag von Isai »

Da nur der Herr Jesus den Geist des Vaters austeilt, wendet man sich auch direkt an Ihn, um diesen zu bekommen und damit ein komplett neues Herz (nicht nur eine andere Einstellung aus uns selbst auf Grund von Wissen).

So wird man ein Kind Gottes und kann Ihn Vater nennen aus freiem neuen Herzen (Römer 8:14, 15).

Also nicht über das "Medikament" (Jesus Christus) alles lesen und wissen, sondern es auch einnehmen (Johannes 5:39, 40), sonst macht man sich was vor.

Bzw. wird einem das von manchen religiösen Zwischenhändlern vorgemacht, wenn sie den direkten Kontakt zum Herrn Jesus verbieten (weil es angeblich Götzendienst sei, wenn man Seinen Namen direkt anruft).

Sie arbeiten mit Angsterzeugung, damit man das lebendige Brot nicht einnimmt, sondern nur alles darüber liest.
Und dann denkt, durch dieses Wissen und diese "Erkenntnis" könne man schon gesund werden.

Das wahre Erkennen Gottes und Seines Sohnes Jesus Christus (Johannes 17:3) kommt aber mit der Einnahme des lebendigen Brotes (Johannes 6:51).
So ist jedoch für uns nur Einer Gott, der Vater, aus Dem alles und wir in Ihm
und nur Einer Herr, Jesus Gesalbter, durch Den alles und wir durch Ihn.
1. Korinther 8:6
renato23
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Registriert: Mo 18. Feb 2019, 13:05

Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Beitrag von renato23 »

Magdalena61 hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 00:37 Gott nimmt uns an, wie wir sind, mit all unseren Fehlern und unserem Versagen-- in Christus Jesus.
Stimmt das oder hat jemand Einwände?
Dem fettgedruckten Teil stimme ich zu. Doch auch gemäss Paulus ist erst in Christus Jesus, wenn er sich aufmachte um alle bisherige Bosheit abzulegen um reinen Herzens zu werden und bleiben.
Röm 6,11 So auch ihr: Haltet euch für Menschen, die der Sünde gestorben sind und für Gott leben in Christus Jesus.

2Kor 5,17 Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.
Magdalena hat geschrieben:Natürlich sollen wir nicht so bleiben, wie wir sind. Aber zuerst muss der Kontakt mit Gott hergestellt werden.
Wenn jemand offen ist, kann man noch ein wenig mehr dazu sagen. Etwa... dass es im Reich Gottes eine Hausordnung gibt... diese sei aber o.k.--- Gott lege Wert darauf, dass die Mitglieder seines Haushalts sich fair verhalten... man möchte ja selbst auch fair behandelt werden...
Am Überzeugendsten können wohl jene Christen den Missionsauftrag Jesus und damit verbunden das Evangelium vom Reich Gottes weitergeben, weiterempfehlen, die selber an sich erlebten, wie dadurch eine neue zuvor nie für möglich gehaltene sinnstiftende Lebensqualität ermöglicht wird, wofür man Gott täglich danken kann.

Gesegnete Grüsse renato
Spice
Beiträge: 14989
Registriert: Di 22. Mai 2018, 15:38

Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Beitrag von Spice »

Magdalena61 hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 00:46 Ich habe noch keinen "Calvinisten" getroffen, der nicht davon überzeugt gewesen wäre, errettet zu sein; der "Beweis" dafür sei ja sein Glaube... und wer nicht nach der Pfeife des Jüngers Calvins tanzt oder ihm gar widerspricht, der ist ein "Scheinchrist"... nicht errettet, also vogelfrei für Calvins Jünger. Vielleicht gibt es noch ein paar anständige Verfechter der Prädestinationslehre... ich kann mich gerade nur an Fanatiker erinnern.

Unangenehm, bedrückend, angriffslustig. Ich bin froh, dass ich nicht mehr mit denen zusammen sein muss.
LG
Kein Wunder. Der Calvinismus ist ja auch eine Irrlehre: https://www.academia.edu/44621183/Die_W ... ionslehren
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