Das Öl der Jungfrauen...

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Abischai
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Re: Das Öl der Jungfrauen...

Beitrag von Abischai »

Larson hat geschrieben: So 23. Mär 2025, 17:56 Weisse Kleider bedeuten Reinheit
Ja, aber nicht äußerlich, sie bedeuten genaugenommen Gerechtigkeit, und das nicht im Sinne daß jemand nicht in steter Sünde lebt, daher also ziemlich gerecht und rein ist, sondern daß er gerecht gesprochen ist, gerechtfertigt, gereinigt worden ist.
Kleider generell haben in der Schrift diese symbolische Bedeutung, das ging damit los, daß Gott Adam und seinem Weib Kleider von Fellen machte.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
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Larson
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Re: Das Öl der Jungfrauen...

Beitrag von Larson »

Abischai hat geschrieben: So 23. Mär 2025, 18:00
Larson hat geschrieben: So 23. Mär 2025, 17:56 Weisse Kleider bedeuten Reinheit
Ja, aber nicht äußerlich, sie bedeuten genaugenommen Gerechtigkeit, und das nicht im Sinne daß jemand nicht in steter Sünde lebt, daher also ziemlich gerecht und rein ist, sondern daß er gerecht gesprochen ist, gerechtfertigt, gereinigt worden ist.
Habe ich was anderes gesagt?

Hes 18,22 aller seiner Missetat, die er begangen hat, soll nimmermehr gedacht werden! Er soll leben um seiner Gerechtigkeit willen, die er getan hat!

Abischai hat geschrieben: So 23. Mär 2025, 18:00 Kleider generell haben in der Schrift diese symbolische Bedeutung, das ging damit los, daß Gott Adam und seinem Weib Kleider von Fellen machte.
Felle sind aber keine „weissen Kleider“ Und das im Gan Eden hat auch nichts mit Blut oder „Opfer“ zu tun.
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
Da hat es die Wahrheit schwerer. Es gibt sie nur einmal. Wie soll sie sich vermehren?
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Abischai
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Re: Das Öl der Jungfrauen...

Beitrag von Abischai »

Larson hat geschrieben: So 23. Mär 2025, 18:11 Habe ich was anderes gesagt?
Nein, ich ergänzte nur. Denn um Kleider geht es in dem Gleichnis Jesu gar nicht, die nennt Salomo nur in Zusammenhang mit dem Öl auf dem Haupt. Auf dem Haupt ist nur Salböl, und das hat mit Guten Taten des Empfängers nichts zu tun, das haben die Juden früher bestimmt auch nicht so verstanden. Das Salböl ist Symbol für die Salbung durch Gott selbst und meint in der Tat den Heiligen Geist Gottes. Aber um Salböl geht es hier nicht, es geht um Lampenöl. Das kann durchaus wie Du eingangs meintest, gute Taten (wir nenne das "Werke") bedeuten, und das finde ich interessant und halte das für möglich.
Aber ich muß Dich vorweg schon enttäuschen, denn "Gute Werke" werden uns von Paulus in Zusammenhang mit dem Glauben an Jesus Christus erklärt, nur so, nicht anders.
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Larson
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Re: Das Öl der Jungfrauen...

Beitrag von Larson »

Abischai hat geschrieben: So 23. Mär 2025, 18:19 Aber ich muß Dich vorweg schon enttäuschen, denn "Gute Werke" werden uns von Paulus in Zusammenhang mit dem Glauben an Jesus Christus erklärt, nur so, nicht anders.
Eben, die verführerische Pauluslehre… aber die kannten weder Jesus noch seine Zuhörer.


Und seine Devise lautet:
1.Kor 10,23 Alles ist erlaubt, aber nicht alles ist nützlich; alles ist erlaubt, aber nicht alles erbaut.

Alles ist sei erlaubt. Also keine festen Schranken, keine Normen, egal, was die Apostel mal gesagt hatten, dass jene aus den Nationen sich von Blut und Götzenopfer (Fleisch) fernhalten sollten, das verwirft er im nachfolgendem Vers:
1.Kor 10,25 Alles, was auf dem Fleischmarkt (auch Götzenfleisch) verkauft wird, eßt, ohne es um des Gewissens willen zu untersuchen!
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
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Hoger
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Re: Das Öl der Jungfrauen...

Beitrag von Hoger »

Mal den Text im Zusammenhang:
14 Deswegen, meine Geliebten, flieht vor dem Götzendienst! 15 Ich sage (es) als zu Verständigen: Beurteilt ihr, was ich rede! 16 Der Kelch des Segens, den wir segnen, ist er etwa nicht Gemeinschaft (mit) dem Blut Christi? Das Brot, das wir brechen, ist es etwa nicht Gemeinschaft (mit) dem Leib Christi, 17 da wir, die Vielen, ein Brot, ein Leib sind? Denn alle haben Anteil vom einen Brot. 18 Seht das Israel nach dem Fleisch! Sind nicht etwa die die Opfer Essenden Teilhaber des Altars? 19 Was rede ich also: Dass ein Götze etwas sei, oder dass ein Götzenopfer etwas sei? 20 Vielmehr (rede ich), dass, was die Nationen opfern, sie Dämonen opfern, und nicht Gott. Ich will nun nicht, dass ihr Teilhaber der Dämonen werdet. 21 Ihr könnt nicht einen Kelch (des) Herrn trinken und einen Kelch (der) Dämonen. Ihr könnt nicht Anteil (an) einem Tisch (des) Herrn haben und (an) einem Tisch (der) Dämonen! 22 Oder machen wir den Herrn eifersüchtig? Sind wir etwa stärker als er?
Es geht hier um das Essen von Fleisch auf dem Markt. Das war in vielen Fällen den Göttern dieser Nationen geweiht. Aber was mache ich wenn ich zu Gast in Hause von Heiden bin?
23 Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist vorteilhaft. Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles erbaut.

Dein herausgerissener Text, dann geht es aber weiter
24 Niemand suche das Seine, sondern jeder das des anderen! 25 All das am Markt Verkaufte esst, nichts untersuchend wegen des Gewissens! 26 Denn des Herrn ist die Erde und ihre Fülle. 27 Wenn nun jemand von den Ungläubigen euch einlädt und ihr wollt (hin)gehen, esst all das euch Vorgesetzte und untersucht nichts wegen des Gewissens!

So sollt ihr euch verhalten - aber
28 Falls nun jemand euch sagte: Dies ist Götzenopfer, esst es nicht wegen jenes, des Anzeigenden, und des Gewissens! Denn des Herrn ist die Erde und ihre Fülle. 29 Mit „Gewissen“ meine ich nun nicht das eigene, sondern das des anderen. Zu welchem Zweck wird meine Freiheit vom anderen Gewissen beurteilt? 30 Wenn ich mit Dank teilnehme, was werde ich gelästert, wofür ich danke? 31 Also ob ihr esst, oder trinkt, oder was ihr tut, tut alles zur Ehre Gottes! 32 Werdet unanstößig sowohl für Juden als auch für Griechen als auch für die Versammlung Gottes, 33 gleichwie auch ich in allen (Dingen) allen gefalle, nicht meinen eigenen Vorteil suchend, sondern den der Vielen, damit sie gerettet würden!
Es geht hier wirklich darum, wie verhalte ich mich bei einem Gastmahl im Hause eines Nichtjuden
Wie kam man damals ins Gespräch mit Nichtjuden? Auf einem Gastmahl
Erforsche mich. Ewiger, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf dem ewigen Weg!
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Zippo
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Re: Das Öl der Jungfrauen...

Beitrag von Zippo »

Hallo zusammen,

zu dem Tor im Gleichnis der Jungfrauen ist mir noch etwas eingefallen. Es paßt ja nicht ganz zum Thema, aber eigentlich müßte das Perlentor der himmlischen Stadt Jerusalem in diesem Zusammenhang auch genannt werden. Off21,21
Das ist der Zugang zu der Gnade Gottes Rö 5,2 und wer Bewohner dieser Stadt ist, darf in die neue Schöpfung, die in den letzten beiden Kapiteln der Offenbarung beschrieben wird. Off 21-22

Wem dieses Tor verschlossen bleibt, der hat keinen Anteil daran und der Herr Jesus sagt: "Ich kenne euch nicht". Mt 25,12

Wer allerdings dieses Perlentor durchschreiten will, muß zuvor zu dem Hohenpriester und Urheber der Seligkeit, Jesus Christus. Hebr 2,10
So, wie die Israeliten früher zum Tor der Stiftshütte kamen, um ihre Opfergaben zu bringen, sollen Menschen heute zu dem Herrn Jesus Christus kommen, der in der himmlischen Stiftshütte, eine ewige Erlösung bewirkt hat. Hebr 9,11-15

Gruß Thomas
2 Kor 13,14 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Larson
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Re: Das Öl der Jungfrauen...

Beitrag von Larson »

Hoger hat geschrieben: So 23. Mär 2025, 21:30 Dein herausgerissener Text, dann geht es aber weiter
Nun,. Alle Texte gehen weiter, aber die Zitate im NT aus der Tenach brechen Bruchstücke heraus und interpretieren sie fern dem Kontext. Damit verstossen sie schon gegen die Aussage Jesu, dass man ab der Tenach, an der Torah kein Strichlein anders lehren soll.


Und trotz allem lehrt auch Paulus wider die Lehre der Apostel, erhebt sich über sie.
Hoger hat geschrieben: So 23. Mär 2025, 21:30 Es geht hier wirklich darum, wie verhalte ich mich bei einem Gastmahl im Hause eines Nichtjuden
Wie kam man damals ins Gespräch mit Nichtjuden? Auf einem Gastmahl
Das Ganze, in Gesellschaft und Lehre und war sowieso ausserhalb des jüdischen.


Und wenn ein Jude bei einem „Heiden“ zu Gast wäre, und da Schwein aufgetischt würde, dürfte der Jude nicht davon essen, Gottes Weisungen stehen da über, denn dies wäre ein Zeugnis, und nicht solches anpassen.
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
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Abischai
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Re: Das Öl der Jungfrauen...

Beitrag von Abischai »

Es ist nicht anzunehmen, daß die Gemeinde in Korinth eine jüdische Synagoge war. Wem Paulus das also geschrieben und geraten hat, das ist wesentlich. Was geht die "Heiden" das mosaische Gesetz an? Und wenn Gott selbst zum Thema essen unreiner Tiere klar urteilt, wie das in der Vision Petri in Joppe thematisiert wurde, hat das Vorrang vor an sonsten 1. von Israel oft falsch verstandenem Gesetzesglauben und 2. daß sie ohnehin selten oder nie das gemacht haben, was Gott von ihnen wollte, mit Ausnahme vielleicht des strikt koscheren Essens, aber darauf kam es Gott nie in erster Linie an.
Die viel wichtigeren Gebote hatte Israel geflissentlich unter den Tisch fallen lassen. Aber Gott hat sich nicht verkaspern lassen, auch nicht von seinem eigenen geliebten Volk, auch wenn seine Geduld dahingehend oft mißverstanden wurde.
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