Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Astrologie, Numerologie, Tarot
Alternative Medizin, Kinesologie, Reiki
Benutzeravatar
Johncom
Beiträge: 8608
Registriert: Do 19. Aug 2021, 23:27

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

Sara Funkelstein hat geschrieben: Do 26. Feb 2026, 14:06
Ja, ich denke, dass eine verstorbene Person sich mir mitgeteilt hat. Mehr als einmal in den letzten zwei Jahren.
Kann es sein, dir ist zB eine Handschrift der Person zugefallen, und du wusstest, das ist eine Botschaft für dich? Oder kam die Mitteilung über einen Traum? .. ich frag ja nur.
Ich gehöre zu keiner Religionsgemeinschaft. Mich interessiert, was aus dem orientalischen Raum kommt. Es hat wirklich etwas Magisches und seit ich weiß, dass ein Teil meiner Familie jüdisch gewesen ist, ist mir klar, woher das Interesse kommt. Auch meine unproblematische Sicht auf den Satan, den Initiator, ist vielleicht angeboren.
Der Initiator, meinst du der Demiurg? Die orientalische Vergangenheit, das alte Wissen, ist heute kaum aufgeklärt. Vielleicht fühlst du dank deiner teils jüdischen Gene mehr und erkennst intuitiv schneller als andere.
Benutzeravatar
Johncom
Beiträge: 8608
Registriert: Do 19. Aug 2021, 23:27

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Fr 27. Feb 2026, 07:15Johncom, was stört dich offensichtlich daran, wenn ich Nahtoderlebnisse mit Erleuchtungserlebnissen vergleiche? Das Erlebnis des Pfarrers sieht jedenfalls nach Erleuchtungserlebnis aus, Nahtoderlebnisse sind davon deutlich verschieden.
Aber der Pfarrer nennt es kein Erleuchtungserlebnis. Als Theologe müsste er mit dem Begriff sehr vertraut sein. Nur für für dich, der unterscheiden und beurteilen will, sieht es so aus. Mich stören deine Spezialvergleiche nicht wirklich, aber irgendwann wirds langweilig. Dieses schon fanatische abtrennen wollen von Visionen, ob sie ein "christliches" Etikett haben oder ein anderes. Sogenannte Erleuchte sagen, eigentlich ist jeder erleuchtet, wenn er sich selbst erkennt, also sein dummes besorgtes Ego fahren lässt. Der Pfarrer Lampe spricht von seiner persönlichen Veränderung, er sei jetzt total gelassen. Das sagen auch Erleuchtete. Osho hatte als Jugendlicher eine Nahtod-Erfahrung als er in einem Strudel beim baden fast ertrunken wäre.
Es kann sein, dem eigenen Tod begegnen, diesen Tod zu akzeptieren, ist der Punkt, der radikal alles verändert. Den Tod annehmen bedeutet aber nicht, dass da drüben "im Himmel" ein tolles Leben wartet, alles so herrlich und schöner. Das wäre ein Ego-Traum und nicht viel anders als wenn man auf den Lotto-Gewinn hofft.
Gerade Sundar Singh macht klar, dass man auch ohne östliche Wahrheit auskommt.

Ich weiß nicht wo er das sagt. Aber Weisheit ist nicht östlich und nicht westlich. Die Vorstellung, mit "etwas auskommen" ..? So als braucht man dies aber nicht das um ein Ziel zu erreichen? Nein, wer sich hingibt, der hat erkannt. Er ist am Ende und Inshallah .. Gott weiß, nicht ich. Sein Wille geschieht, nicht meiner.
Ich war schon oft in Indien. Und ich mag die indische Kultur.
Ich auch. Wie oft ich in Indien war, das müsste ich nachrechnen. Fast nur im Süden. Keralla und Tamil Nadu. Mit Ammachi war ich unterwegs, etwa 1981, da war sie noch ein schlankes Mädchen. Der Ashram bestand aus 3 Hütten, in einer war ein Kühlschrank, damals ein Luxus. Aber niemand sucht heilige Menschen auf aus Bequemlichkeit. Ammachi gab damals 3 mal in der Woche Darshan, das Wort bedeutet Gott begegnen. Die ganze Nacht über kommen tausende Menschen um Segnung zu empfangen, das waren biblische Bilder. Als Ausländer hatten wir einen extra Platz, wir konnten die ganze Nacht 2 Meter entfernt zuschauen.

Mit der indischen Kultur konnte ich mich weniger anfreunden, mit dem Kastensystem. Mit der dortigen Küche bestens. Für Masala Dosa könnte ich meilenweit gehen.
oTp
Beiträge: 12239
Registriert: Mo 24. Mai 2021, 10:33

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

OK.

Ich arbeite Unterschiede heraus, weil ich sie wichtig finde, um mehr Klarheit zu finden. Und ein christliches Forum muss sich natürlich mit "konkurierenden" Glaubensvorstellungen auseinander setzen. Und gerade Erleuchtungsgläubige können sehr oberflächlich sein, was diese ja Christen vorwerfen.

Für mich ist das Erlebnis des Pfarreres eindeutig ein Erlebnis der Kategorie Erleuchtungserlebnis. Und Nahtoderlebnisse haben auch Elemente davon.

Und für mich sind Erleuchtungserlebnisse eher diffus und Nahtoderlebnisse eher konkret. Sie haben Elemente von Verbundenheit mit Allem und einem überwältigenden, wachen Lebensgefühl.

Aber das ist mir wichtig, weil ich Christ bin. Und mein Zugang zu Gott deshalb über Christus abläuft. Und ich die Bedeutung von Erleuchtung relativieren möchte. Wer hat sie denn auch ? Kaum Jemand. Nahtoderlebnisse sind anscheinend viel häufiger. Haben deshalb auch mehr Aufmerksamkeit verdient.
Wer die Formel "Gottgleichheit nur über Erleuchtungserlebnisse" aufstellt, läuft einem Traum hinterher, der sich real so gut wie gar nicht verwirklichen lässt. Ich halte das deshalb für total überbewertet. Geradezu irreführend.

Ich denke, das könnte Sundar Singh ebenfalls zumindest so ähnlich sehen. Statt von Erleuchtung zu philosophieren, kann man sinnvollerweise von gelebter Liebe reden, von gottgefälligem Leben. Da hat man in seinem Leben ein reales Ziel, das man im Laufe seines Lebens imner mehr verwirklichen kann. Während der Erfolg von Yoga auch nach jahrelanger Übung sehr fraglich erscheint.

Natürlich sind die Inder als Psychologen, wie man zur Erleuchtung gelangt, sehr wissend, im Gegensatz quasi zum Rest der Welt. Sie wissen, wie man den Geist des Menschen "therapiert", wenn er Erleuchtung sucht.

Die Erklärungsformel:
Der Mensch ist gottgleich, man muß Erleuchtung suchen. Und dann ist man allwissend. Das ist in der Praxis so gut wie unmöglich. Und die Allwissenheit dabei nur eine Behauptung.

Der normale Weg, für jeden Menschen verbindlich und vor Allem auch möglich:
Gelebte Liebe verwirklichen.

Ich mag nun mal die ganzen Schwabulierungen über Erleuchtung nicht. Der "einfache", gerade Weg, ist Liebe leben. Das Erleben der Einheit ist ein seltenes Ereignis, und auch mit dauerhafter Mühe und Zeitaufwand kaum erlangbar.

Klar, solche Abgrenzungen gefallen den Menschen nicht, die von Erleuchtung und Gottgleichheit träumen. Aber hier in einem christlichen Forum ist diese Kritik wohl am richtigen Platz.
Zuletzt geändert von oTp am Sa 28. Feb 2026, 08:27, insgesamt 3-mal geändert.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
oTp
Beiträge: 12239
Registriert: Mo 24. Mai 2021, 10:33

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Die orientalische Vergangenheit, das alte Wissen, ist heute kaum aufgeklärt.
Johncom, was ist denn real an Einbalsamierung, damit das Leben nach dem Tod weitergehen kann, Es ist sinnlos und zwecklos. Und was soll dann noch alles wahr und wichtig sein an orientalischen oder griechischen Götterhimmeln ?

Was da dran ist, kann man ja untersuchen, dann ist gut. Aber Geheimnisse erwarten ?
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Sara Funkelstein
Beiträge: 499
Registriert: So 26. Mai 2024, 18:06

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Sara Funkelstein »

Johncom hat geschrieben: Sa 28. Feb 2026, 05:00 Kann es sein, dir ist zB eine Handschrift der Person zugefallen, und du wusstest, das ist eine Botschaft für dich? Oder kam die Mitteilung über einen Traum? .. ich frag ja nur.
Visionen durch Träume oder einfach etwas plötzlich zu wissen, kenne ich seit der Kindheit. Die Person, um die es sich dreht, war an ihrem letzten Wort vor ihrem Tod nicht glücklich. Gott hat sie mit einem hohen Alter gesegnet. Wir sind nicht blutsverwandt, aber durch einen kirchlichen Ritus und persönlich verbunden. Ich nehme an, dass sie an ihren Wohnort zurückgekehrt ist, wo sie Jahrzehnte gelebt hat. Vielleicht möchte sie, dass ich sie besuche. Aber in dieser Wohnung leben nun andere.
Johncom hat geschrieben: Sa 28. Feb 2026, 05:00 Der Initiator, meinst du der Demiurg?
Das ist die Gottheit, die enstand, als Gott sich seiner selbst bewusst wurde und nun glaubt, sie ist der einzige Gott?
Johncom hat geschrieben: Sa 28. Feb 2026, 05:00 Die orientalische Vergangenheit, das alte Wissen, ist heute kaum aufgeklärt. Vielleicht fühlst du dank deiner teils jüdischen Gene mehr und erkennst intuitiv schneller als andere.
Der Gott Israels ist jedenfalls mit seinem Volk verbunden und ich denke, dass er dann auch mit mir verbunden sein muss. Ob ich das gut finde oder nicht.
Johncom hat geschrieben: Sa 28. Feb 2026, 05:00 Wie oft ich in Indien war, das müsste ich nachrechnen.
Jetzt muss ich auch mal fragen: Wie kam es dazu?
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.
Benutzeravatar
Johncom
Beiträge: 8608
Registriert: Do 19. Aug 2021, 23:27

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

Sara Funkelstein hat geschrieben: Sa 28. Feb 2026, 17:15 .. durch einen kirchlichen Ritus und persönlich verbunden. Ich nehme an, dass sie an ihren Wohnort zurückgekehrt ist, wo sie Jahrzehnte gelebt hat. Vielleicht möchte sie, dass ich sie besuche. Aber in dieser Wohnung leben nun andere.
Hm .. ob oTp das kommentieren möchte?
Das ist die Gottheit, die enstand, als Gott sich seiner selbst bewusst wurde und nun glaubt, sie ist der einzige Gott?
Ja, so ähnlich. Bin da noch am Anfang des Verstehens.
Der Gott Israels ist jedenfalls mit seinem Volk verbunden und ich denke, dass er dann auch mit mir verbunden sein muss. Ob ich das gut finde oder nicht.
In der heutigen ganz anderen Zeit gibt es den Trend, sich von alten Verbindungen zu lösen. Man wird selbstbewusster, man entdeckt, ich bin Mensch wie alle anderen. Erstaunlich finde ich es schon, wie die "wandernde" jüdische Gesellschaft eine Identität bewahrt. Aber es scheint, rein genetisch gehen die Juden heute gar nicht auf die Israeliten zurück, sondern auf die Khasaren, diesem Turkvolk. So wurde es in Israel nachgewiesen.
Der Gott Israels, so betonen es christliche Bibel-Lehrer, sei der Vater, den Jesus lehrte. Wie siehst du das?
Jetzt muss ich auch mal fragen: Wie kam es dazu?
Das war in großer Mode in meinen jungen Jahren, der Trip nach Indien. Nach meiner ersten Reise wusste ich, jetzt bin ich ein anderer. Und geheilt von einem psychischen Problem, unter dem ich litt. Dann wurden es mehr Reisen, weitere interessante Begegnungen.
Benutzeravatar
Johncom
Beiträge: 8608
Registriert: Do 19. Aug 2021, 23:27

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Sa 28. Feb 2026, 06:55Ich arbeite Unterschiede heraus, weil ich sie wichtig finde, um mehr Klarheit zu finden. Und ein christliches Forum muss sich natürlich mit "konkurierenden" Glaubensvorstellungen auseinander setzen.
Echt komisch was du nur in 2 Sätzen raushaust. Das Glaubensvorstellungen konkurieren sollen, das ist ein speziell christlicher Trieb. Andere überzeugen, missionieren. Muslime und Christen waren uns sind bis heute übergreifend. Sich auseinander setzen kann man auch wohlwollend verstehen: sich begegnen um sich auszutauschen. Jeder kann vom anderen lernen. Ja, in der Forschung werden Unterschiede erkannt, aber auch das Gemeinsame. Wer nur Unterschiede sucht, der lebt in einer einsamen Welt, der kanzelt sich von jeder Entwicklung ab. der nächste Satz:
Und gerade Erleuchtungsgläubige können sehr oberflächlich sein, was diese ja Christen vorwerfen.
Erleuchtung wird nicht geglaubt. Wer an sich arbeitet, zB liest, meditiert, lernt .. geht den Dingen auf den Grund. Ich wüsste nicht, wer Christen irgendwas vorwirft. Die verbeamtete Staatskirche meinst du mit "christlich"? Der braucht man nichts vorwerfen, die kann man vergessen.

Nächster Satz:
Für mich ist das Erlebnis des Pfarreres eindeutig ein Erlebnis der Kategorie Erleuchtungserlebnis. Und Nahtoderlebnisse haben auch Elemente davon.
Du sagst: für dich. Er berichtet sein Erleben, dass du von außen und ohne auch nur den Hauch einer Erfahrung kategorisieren möchtest. Große Leistung. :thumbup:
oTp
Beiträge: 12239
Registriert: Mo 24. Mai 2021, 10:33

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Du sagst: für dich. Er berichtet sein Erleben, dass du von außen und ohne auch nur den Hauch einer Erfahrung kategorisieren möchtest. Große Leistung.
Johncom, ich brauche nur zu fragen, mit welchen Hauch übersinnlicher Erfahrung urteilst du, ob meine Sicht richtig oder falsch ist ?

Dann nenne es ozeanisches Erlebnis, so hat es die Psychologie katalogisiert.

KI:
Ein ozeanisches Erlebnis (oft auch als „ozeanisches Gefühl“ bezeichnet) ist ein psychologischer und philosophischer Begriff, der eine tiefe Erfahrung der Verbundenheit mit dem Universum, der Welt oder der gesamten Schöpfung beschreibt. Es handelt sich um das Gefühl, eins mit der Außenwelt zu sein und die eigenen Ich-Grenzen aufzuheben.


Hier sind die Kernaspekte des ozeanischen Erlebnisses:
Ursprung: Der Begriff wurde 1927 von dem französischen Schriftsteller und Mystiker Romain Rolland in einem Brief an Sigmund Freud geprägt.
Definition: Rolland beschrieb es als ein „Gefühl der Ewigkeit“, ein Gefühl„eins zu sein mit der gesamten Außenwelt“. Es ist eine Empfindung von Grenzenlosigkeit und unendlicher Verbundenheit.
Charakteristika:
Ego-Dissolution: Die Trennung zwischen dem eigenen „Ich“ und der Umwelt verschwindet.
Einheit: Man fühlt sich in etwas Größeres eingebunden.
Seligkeit/Awe: Oft verbunden mit einem Gefühl von tiefer Ruhe, Frieden oder überwältigender Ehrfurcht.
Freuds Sichtweise: Sigmund Freud, der den Begriff in „Das Unbehagen in der Kultur“ aufgriff, erkannte das Gefühl als existent an, deutete es aber psychoanalytisch als ein Überbleibsel eines „primären Ich-Gefühls“ aus der frühen Kindheit, als das Kleinkind noch nicht zwischen sich und der Mutter/Umwelt unterschied.
Kontext: Es wird oft als Quelle religiöser Energie oder mystischer Erfahrung betrachtet.


Es handelt sich somit um einen Zustand, in dem man sich nicht mehr als isoliertes Individuum, sondern als integraler Bestandteil eines unendlichen Ganzen fühlt.
Und Entgrenzung erkenne ich auch in den "konkreteren" Nahtoderlebnissen. Da wird oft von einer alles durchdringenden Liebe geredet, die da massiv spürbar wird, eine Art Verbundenheit von Allem mit Allem. Und die Möglichkeiten des Geistes sind ungleich mehr als das eingengte Bewußtsein im Körper und innerhalb der Materie.
Zuletzt geändert von oTp am So 1. Mär 2026, 05:52, insgesamt 1-mal geändert.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
oTp
Beiträge: 12239
Registriert: Mo 24. Mai 2021, 10:33

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Johncom hat geschrieben: So 1. Mär 2026, 02:11
Sara Funkelstein hat geschrieben: Sa 28. Feb 2026, 17:15 .. durch einen kirchlichen Ritus und persönlich verbunden. Ich nehme an, dass sie an ihren Wohnort zurückgekehrt ist, wo sie Jahrzehnte gelebt hat. Vielleicht möchte sie, dass ich sie besuche. Aber in dieser Wohnung leben nun andere.
Hm .. ob oTp das kommentieren möchte?

Nein, möchte "er" eher nicht. Dazu müsste ich erst nachfragen, was genauer Sara Funkelstein meint. Aber da bin ich raus. Nenne es die komplizierte Umgangssweise zwischen uns, oder nenne es, die Chemie zwischen uns stimmt nicht. Dann kommt eben nichts dabei raus.

Was ich bisher herauslese:
Möglicherweise hat die verstorbene Person Kontakt aufgenommen, und ist in ihrer damaligen Wohnung anwesend. Wie es bei Geistern, die noch erdgebunden sind, öfter vorkommt.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Sara Funkelstein
Beiträge: 499
Registriert: So 26. Mai 2024, 18:06

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Sara Funkelstein »

Johncom hat geschrieben: So 1. Mär 2026, 02:11
Das ist die Gottheit, die enstand, als Gott sich seiner selbst bewusst wurde und nun glaubt, sie ist der einzige Gott?
Ja, so ähnlich. Bin da noch am Anfang des Verstehens.
Das ist der erste Schöpfungsakt. Ein Schritt davor: Alles= Nichts, keine Begrenzung. Jetzt muss dieser Zustand in Frage gestellt werden, damit es überhaupt die Chance gibt, ihn zu verändern. (Daher auch meine unproblematische Haltung zur jüdischen Figur des Satan, die im Laufe der Jahrhunderte eine sehr interessante Wandlung durchlaufen hat und nach wie vor durchläuft.) Gott kann sich nur seiner selbst bewusst werden, wenn es außer ihm noch etwas anderes gibt.

Dazu steht in der Bibel nichts. Aber die Fragen sind berechtigt und z.B. die Kabbalah gibt darauf Antworten. Ich möchte ausdrücklich nicht behaupten, dass ich alles verstehe.
Johncom hat geschrieben: So 1. Mär 2026, 02:11 In der heutigen ganz anderen Zeit gibt es den Trend, sich von alten Verbindungen zu lösen. Man wird selbstbewusster, man entdeckt, ich bin Mensch wie alle anderen.
Ja, man ist Mensch wie alle anderen Menschen sind. Trotzdem hat jeder seinen eigenen individuellen Weg und ich bin kein unbeschriebenes Blatt.
Johncom hat geschrieben: So 1. Mär 2026, 02:11 Der Gott Israels, so betonen es christliche Bibel-Lehrer, sei der Vater, den Jesus lehrte. Wie siehst du das?
Ich kann mit Jesus schlicht nichts anfangen und das Durchschnittschristentum beantwortet nicht meine Fragen. Vielleicht ändert sich das irgendwann einmal und ich brauche eine neue Perspektive auf die Figur Jesus. Ich finde, dass die Christen eine völlig andere Sicht auf "die" Bibel haben als "die" jüdische Lehre. Da werden alte Geschichten anders interpretiert bzw. ein anderer Schwerpunkt gesetzt. Kann man machen, diese Freiheit hat jeder, aber dann muss man sich nicht über Widersprüche wundern.

viewtopic.php?t=9632
Hier gibt es einen Thread dazu. Mein Eindruck ist, dass gerade Zippo sehr mit diesen Widersprüchen kämpft.
Johncom hat geschrieben: So 1. Mär 2026, 02:11 Nach meiner ersten Reise wusste ich, jetzt bin ich ein anderer. Und geheilt von einem psychischen Problem, unter dem ich litt.
Kannst du darüber mehr berichten, was da passiert ist?
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.
Antworten