Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

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Was ist für dich die Arche Noah?

Ein historisches Geschehen - es ist so passiert, wie in der Bibel niedergeschrieben
12
67%
Ein biblischer Mythos - zur biblischen Lehre gedacht, aber keine historische Realität
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33%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 18

Aslan
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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Aslan »

Magdalena61 hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 01:15 Das ist in diesem Fall egal. Es geht um geologische und archäologische Fakten, die man hier auf der Erde finden und untersuchen kann, und um deren Zuordnung.

"Ewigkeit" kann man nicht von der Erde aus messen, nicht mit zeitlichen Werkzeugen. Aber 6300 Jahre... sind ein überschaubarer Zeitraum; meiner Meinung nach immer noch zu großzügig bemessen..
Ich bin auch davon überzeugt, dass die Sphinx, die ja ca. 4500 € Jahre als sein soll, in die Zeit vor der Flut datiert werden müsste; sowie die Pyramiden von Gizeh.
Insofern würde ich diese Artefakte in die Zeit vor der Flut datieren. Ist natürlich Spekulation, ich weiß. Aber für mich würde es Sinn ergeben.
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Aslan
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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Aslan »

Wer nicht von einer Sintflut ausgeht und nicht dem biblischen Schöfpfungsbericht Glauben schenken kann, wird der Urknall- und Evolutionstheorie anhängen.
Und wer nicht von einem Alter der Erde von etwa 6000 Jahren ausgeht, wird vermutlich das Alter auf ca. 4,6 Milliarden Jahre datieren.
Interessant finde ich in diesem Zusammenhang, dass es auch viele Christen gibt, die an Dinosaurier glauben...
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Helmuth
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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Helmuth »

Aslan hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 08:33 Insofern würde ich diese Artefakte in die Zeit vor der Flut datieren. Ist natürlich Spekulation, ich weiß. Aber für mich würde es Sinn ergeben.
Welcher Sinn wäre das? Die Zeit der frühen Hochkulturen ist archäologisch im Gegensatz zu allem, was vor der Flut war, gut erforschbar, sodass man sogar dem Schulunterricht folgen kann. Da greift auch die C14-Methode z.B. für das Alter der Muminen der Pharaonen, die sie erbauen haben lassen. Die KI bestätigt das auch.

Im Falle der Sintflut bliebe kein Stein auf dem anderen, sodass du deren Teile dann verstreut vorfindest, und das sogar über Kontinente hinweg. Hast du mal erforscht weche Brachialgewalten unter dem Wasser in sagen wir mal 6.000 - 8.000 Meter Tiefe geherrscht haben mussten? All das zusätzlich zu den normalen weltweiten Strömungen. Die Erde rotiert ja auch.

Ich sage, da stünde keine Pyramide mehr. Ich weiß nicht, welche Rechnungen man da immer anstellt, vermutlich gar keine, denn ich denke die wengisten verstehen wirklich was von Physik und reden zu viel aus ihrer Fantasie. Ich nehme mich dabei nicht aus.

Stellen wir dem einfach das Wort Gottes gegenüber, dass auch Brachialgewalten auslösen kann. Es genügt ein Wort aus Gottes Mund und es geschieht so. Und ebenso genügt ein Wort, dass er uns davor bewahrt und es geschieht so. In der Art stelle ich mir die Entrückung vor:
Lukas:1734-35 hat geschrieben: Ich sage euch: In dieser Nacht werden zwei auf einem Bett sein; der eine wird genommen und der andere gelassen werden. Zwei Frauen werden zusammen mahlen, die eine wird genommen, die andere aber gelassen werden.
Da verschwinden Jesu Nachfolger einfach vom Erdboden. Man muss berücksichtigen dass dieses auch mit einer kosmischen Katastrophe einhergehen wird:
Lukas 21:25-26 hat geschrieben: Und es werden Zeichen sein an Sonne und Mond und Sternen, und auf der Erde Bedrängnis der Nationen in Ratlosigkeit bei dem Tosen und Wogen des Meeres; indem die Menschen vergehen vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen, denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.
Alles das Wort Gottes durch Jesus. Besser man glaubt dem Wort und weniger seinem Verstand, ob etwas möglich ist oder nicht.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Zippo
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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Zippo »

Aslan hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 09:10 Wer nicht von einer Sintflut ausgeht und nicht dem biblischen Schöfpfungsbericht Glauben schenken kann, wird der Urknall- und Evolutionstheorie anhängen.
Und wer nicht von einem Alter der Erde von etwa 6000 Jahren ausgeht, wird vermutlich das Alter auf ca. 4,6 Milliarden Jahre datieren.
Interessant finde ich in diesem Zusammenhang, dass es auch viele Christen gibt, die an Dinosaurier glauben...
Die Erde kann ja lange, bevor sie bevölkert wurde, schon existiert haben. Es heißt ja:
[1. Mo 1,1-2] Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
Die Dinosaurier werden von Hiob erwähnt. Hiob 40,15-24, 41
[Hiob 40,15-19] Siehe da den Behemoth, den ich neben dir gemacht habe; er frisst Gras wie ein Ochse. Siehe, seine Kraft ist in seinen Lenden und sein Vermögen in den Sehnen seines Bauches. Sein Schwanz streckt sich wie eine Zeder; die Sehnen seiner Schenkel sind dicht geflochten. Seine Knochen sind wie eherne Röhren; seine Gebeine sind wie eiserne Stäbe. Er ist der Anfang der Wege Gottes; der ihn gemacht hat, der gab ihm sein Schwert.
Was heißt "Anfang der Wege Gottes" ? Hat Gott diese Geschöpfe zuerst gemacht, aber dann wieder kaputtgehen lassen ?
Skelette von solchen Ungeheuern werden ja gefunden, also wird es sie wohl gegeben haben.

In der Arche werden solche Tiere nicht gewesen sein. Aber werden ein Elefant oder ein Rhinozeros darin gewesen sein ? Oder eine Giraffe oder ein Krokodil ?
Manche Tiere müßen ja von weit her gekommen sein. Gab es überhaupt schon die verschiedenen Kontinente ?

Außerdem kam mir der Gedanke, daß eigentlich nur Pflanzenfresser in der Arche gewesen sein können. Es wird ja mal eine Zeit sein, wo der Löwe wieder Kraut frißt. Das war vielleicht damals auch noch so.
[Jes 11,6-7] Die Wölfe werden bei den Lämmern wohnen und die Parder bei den Böcken liegen. Ein kleiner Knabe wird Kälber und junge Löwen und Mastvieh miteinander treiben. Kühe und Bären werden auf der Weide gehen, dass ihre Jungen beieinander liegen; und Löwen werden Stroh essen wie die Ochsen.
Futter für alle diese Tiere bereitzuhalten für 370 Tage, das ist nicht so einfach. Überhaupt lebt diese ganze Sintflut -Geschichte von vielen Wundern. Ohne Gott wäre das ganze Unternehmen nicht denkbar.

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
oTp
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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von oTp »

Volle Versprechungen für das Handeln Gottes findet man auch im NT. Da weiß man sich zu zügeln. Aber wer möchte zb nicht glauben, dass Gott am besten immer Gebete für Kranke erhört ?
Zu viel Erwartungen haben wohl Viele an Erweckungen und die Ausgießung des Heiligen Geistes über sie selber.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Aslan
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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Aslan »

Zippo hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 12:23
Aslan hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 09:10 Wer nicht von einer Sintflut ausgeht und nicht dem biblischen Schöfpfungsbericht Glauben schenken kann, wird der Urknall- und Evolutionstheorie anhängen.
Und wer nicht von einem Alter der Erde von etwa 6000 Jahren ausgeht, wird vermutlich das Alter auf ca. 4,6 Milliarden Jahre datieren.
Interessant finde ich in diesem Zusammenhang, dass es auch viele Christen gibt, die an Dinosaurier glauben...
Die Erde kann ja lange, bevor sie bevölkert wurde, schon existiert haben. Es heißt ja:
[1. Mo 1,1-2] Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
Die Dinosaurier werden von Hiob erwähnt. Hiob 40,15-24, 41
Hm.. okay, aber ein Behemoth in der Bibel muss kein Dino gewesen sein, aber sehr wohl ein großes Tier, ein gewaltiges Ungeheuer.
Auch der Leviathan ist kein Dino, weil Feuer aus seinem Mund kommt. In allen älteren Kulturen, aus Aufzeichnungen usw. kommen explizit keine Dinosaurier vor, wohl aber Drachen und andere Ungeheuer. Ich denke das trifft es eher. Ich halte diesen Dinosaurier-Mythos für ein raffiniertes Märchen, welches wir von Kindesbeinen auf eingetrichtert bekommen haben. Aber ja, Jurassic Park habe ich auch immer sehr gerne gesehen...
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Helmuth
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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Helmuth »

Zippo hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 12:23
Aslan hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 09:10 Und wer nicht von einem Alter der Erde von etwa 6000 Jahren ausgeht, wird vermutlich das Alter auf ca. 4,6 Milliarden Jahre datieren.
Interessant finde ich in diesem Zusammenhang, dass es auch viele Christen gibt, die an Dinosaurier glauben...
Die Erde kann ja lange, bevor sie bevölkert wurde, schon existiert haben.
Dazu eine Frage: Welchen Sinn oder Zweck sollte es haben den Zustand „Tohuwabohu“ 4,6 Milliarden lange aufrecht zu halten, wenn das Ziel eine geordnete Schöpfung ist, die in sechs Tagen hergestellt worden ist?

Und weiters, Gott braucht für den Schaffungsprozess von zig Tausend Landtieren oder Pflanzen jeweils einen Tag, aber für den Rohstoff Wasser und Erde Milliarden Jahre? Klingt das plausibel?

Ich halte daher den ersten Tag für die sozusagen Rohstoffgrundlage „Tohuwabohu“ mit Schaffung einer Zeitrechnung durch den Tag, wonach die weiteren Ordnungen folgen.

Ich meine daher, Gott hätte die Sintflut genauso gut binnen Sekunden durch nur ein Wort „Es werde eine Flut und es geschah so“ herbeiführen können. Es wären dann aber die gesetzten Ordnungen über Bord geworfen worden und Noahs Familie und die Tierwelt wären dabei wohl zugrunde gegangen.

Die schöpfungsbedingten Lebensgrundlagen mussten also schon wegen Noah erhalten bleiben. Und es ging bei ihm auch um einen erzieherischen Effekt, sowie für uns um ein prophetisches Handeln uns zur Warnung. Und so kamen alle anderen Menschen auch um, da Gott für sie keine extra Kiemenatmung geschaffen hatte, was er doch könnte, nur halt nicht wollte.

Wie sehr Gott souverän und allmächtig bleibt, zeigt auch Jona, der drei Tage in einem Fisch überlebt hatte ohne zu ersticken. Vielleicht war er auch tot, das weiß ich nicht und Gott weckte ihn bei der Spülung an Land wieder auf, es ist das alles für Gott kein Problem. Der Unglaube liegt hier schlicht beim Menschen sein Wort nicht für voll zu nehmen.
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Aslan
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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Aslan »

Zippo hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 12:23 Die Erde kann ja lange, bevor sie bevölkert wurde, schon existiert haben. Es heißt ja:

[1. Mo 1,1-2] Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
Ja, dazu gibt es die sogenannte Restitutionstheorie. Das Lutherwort "ward" kann auch mit wurde übersetzt werden.
Und wenn die Erde vorher "wüst und leer" war, könnte dies eine Wiederherstellung der Erde implizieren.
Ich würde dann aber eher dort den Sturz Luzifers mit seinen Engeln verorten, der auf die Erde geworfen wurde.
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Aslan
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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Aslan »

Helmuth hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 09:38 Welcher Sinn wäre das? Die Zeit der frühen Hochkulturen ist archäologisch im Gegensatz zu allem, was vor der Flut war, gut erforschbar, sodass man sogar dem Schulunterricht folgen kann. Da greift auch die C14-Methode z.B. für das Alter der Muminen der Pharaonen, die sie erbauen haben lassen. Die KI bestätigt das auch.
Du gehst also davon aus, dass die vor der Sintflut existierte Menschheit (inkl. Riesen) keine Türme, Bauten und sonstige Artefakte hinterlassen hätte, die nach der Flut wieder zum Vorschein hätten kommen können?
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Helmuth
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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Helmuth »

Liebe Leute, wenn wir mit der Arche und der Sintflut soweit durch sind, können wir gerne auch andere Aspekte zur Genesis betrachten. Ich wäre auch mit meinem Latein fürs erste am Ende. ;)
Aslan hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 14:10 Und wenn die Erde vorher "wüst und leer" war, könnte dies eine Wiederherstellung der Erde implizieren.
Ich würde dann aber eher dort den Sturz Luzifers mit seinen Engeln verorten, der auf die Erde geworfen wurde.
Geht nicht, dem am 6. Schöpfungstag beurteilt Gott sein eigenes Schöpfungwerk:
1. Mose 1:31 hat geschrieben: Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.
Die Erschaffung der Engel steht außerhalb unserer Schöpfung. Ich denke, sie erfolgte auch vor unserer Schöpfung. Aber am Ende des 6. Tages war unsere Schöpfung noch vollkommen und der Mensch für eine Zeit auch noch sündlos.
Aslan hat geschrieben: Di 25. Aug 2026, 14:18 Du gehst also davon aus, dass die vor der Sintflut existierte Menschheit (inkl. Riesen) keine Türme, Bauten und sonstige Artefakte hinterlassen hätte, die nach der Flut wieder zum Vorschein hätten kommen können?
Naja, stell dir mal vor was davon übriggeblieben wäre. Wenn von röm. Siedlungen oft nur Steinhaufen vorhanden sind und alles ohne Überflutung, was bleibt dann übrig, wenn eine weltweite Flut ein ganzes Jahr drüberfegt?

Sie dir Bilder nach einem Tsunami an, der im Verhältnis dazu so ist, als würdest du bloß ein Schaffel Wasser ausschütten. Und schon das Hochwasser eines gar nicht allzu großen Flusses kann Tonnen von Gestein verschieben. Ich denke, das übersteigt unser Vorstellungsvermögen.
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