Re: Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?
Verfasst: Mo 8. Jun 2026, 15:21
„Jüdisches“, die Tenach ist nicht „weltlich“, sondern vom Ewigen dazu bestimmt. Also kann (sicher, man kann alles…) die Tenach nicht nach weltlichen Massstäben philosophisch interpretieren.ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Fr 5. Jun 2026, 19:17 Du stellst ein weltliches und ein jüdisches Denken gegenüber. Ob das angebracht ist, halte ich zumindest nicht für offensichtlich.
Und da beginnt es schon… Mose war genau so „Jude“, als Begriff, ein Israelit.
Nein, du vergisst all de Wundertaten, welche der Ewige schon in Ägypten gewirkt hatte,ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Fr 5. Jun 2026, 19:17 Ein aus dem ägyptischen Exil geflohenes Israel unterschied sich zwar von den Ägyptern, war aber deswegen sicher nicht mehr jüdisch als weltlich.
Tja, und jene, denen die Torah gegeben wurde, dieses Volk existiert immer noch, und sie ist für „alle Zeiten“ gegeben. Sie ist unabänderlich, auch gibt es keinen „Ersatz“ oder gar eine „Ersatzreligion“. Deshalb ist auch ein „Reformjudentum“ problematisch, denn wo beginnt die Lehre Gottes, und wo kann sie geändert werden, wo Gott sagt, dass man nichts hinzufügen oder wegnehmen darf.ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Fr 5. Jun 2026, 19:17 Die Thora ist auch auf keinen Fall in alle Zeiten und in alle gesellschaftliche Verhältnisse übertragbar. Sie galt genau den Menschen, denen sie gegeben wurde.
Der „Bibeltext“ erklärt noch einiges nicht, macht aber den Bibeltext deshalb nicht fragwürdig, dass man diesen Kontextlos mit weltlichem Denken verstehen soll. Weiter hat Jesus ja die „Traditionen“ bestätigt, als er dem Volk sagte: „alles, was sie lehren / sagen, das tut, nur aber seid nicht so wie sie….“ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Fr 5. Jun 2026, 19:17 Das ist ja genau die Frage, die der Artikel hinterlässt und damit implizit auf eine jüdische Tradition verweist, aber das Problem nicht am Bibeltext selbst klärt.
Eben, es ist deine Sicht, nicht die jüdische, welche seit Jahrtausenden um solche Texte diskutieren.ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Fr 5. Jun 2026, 19:17 Das sehe ich auch ähnlich, aber ich schlussfolger das anders.
Was natürlich eine haltlose Unterstellung ist…. Das Gesetz wurde ihnen ja erst nach der Flucht gegeben, du sie hatten 40 Jahre Zeit in der Wüste, dieses zu „studieren“.ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Fr 5. Jun 2026, 19:17 Der Hinweis auf Sprüche 24,29 ist sehr wichtig. Hier wird eine Erkenntnis vermittelt, die aus der Thora folgen soll. Eine Erkenntnis, die das frisch aus Ägypten geflohene Israel wohl kaum schon hatte.
Ich habe die Kontexte zusammengezogen, und nicht wie andere zerlegt. Die Torah ist ein ganzes Werk, und so muss man die verschiedenen Stellen, wo das gleiche Behandelt wird, gemeinsam betrachten.ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Fr 5. Jun 2026, 19:17 Da vermischst du aber verschiedene Kontexte und mit dem Erstatten wird auch kein Problem gelöst, sondern ein noch viel größeres aufgemacht.
Nicht ganz, Gott erstattete ihm alles und sogar zusätzliches, dazu noch die innere Erkenntnis Gottes.ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Fr 5. Jun 2026, 19:17 Hiob war ein Opfer ohne, dass Täter ermittelt wurden. Juristisch gesehen blieb er auf seinem Schaden sitzen
Jesus sagt nicht, dass es so steht, sondern er spricht vom hören. Und sein „Gegenkonzept“ funktioniert in einer Gemeinschaft mit. Individuell kann man solches tun.ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Fr 5. Jun 2026, 19:17 sondern in Matthäus 5 interpretiert er sie so knallhart, wie sie da steht. Stattdessen entwickelt er ein Gegenkonzept dazu.