Gegen die Lehre der Inspiration

Benutzeravatar
Hoger
Beiträge: 564
Registriert: Fr 28. Feb 2025, 15:34

Re: Gegen die Lehre der Inspiration

Beitrag von Hoger »

Helmuth hat geschrieben: Mo 31. Mär 2025, 17:04 Dazu müssten eure Erkenntnisse erst vorgelegt werden, damit man sie auch näher besprechen kann. Bislang konnte aber keiner nachweisen, dass es überhaupt eine Inspiration gibt, wie sie theologisch vertreten wird oder wie Gott uns Erkenntnis schenkt. Und dennoch verhalten sich einige als mehr wissend als andere. Es tut mir leid, aber das erachte ich nicht zielführend, es ist eher überheblich.
Überheblich ist, dass du all die Argumente, Bibelstellen und Sichtweisen einfach nur ablehnst, wegwischst und abstreitest.
In nahezu allen Themen, die du hier anschneidest bekommst du Gegenargument und Gegensichtweisen. Aber anstatt dich damit auseinanderzusetzen, behauptest du das was du oben schreibst: Ihr habt mir keine Erkenntnisse vorgelegt....

Das ist eine persönliche und unsachliche Abwertung all der User die hier ihre Meinung schreiben - wenn diese nicht deiner entspricht.

Das ist Hochmut - Überheblichkeit
Erforsche mich. Ewiger, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf dem ewigen Weg!
Benutzeravatar
Helmuth
Beiträge: 17064
Registriert: So 5. Jun 2016, 12:51
Wohnort: Wien

Re: Gegen die Lehre der Inspiration

Beitrag von Helmuth »

Abischai hat geschrieben: Mo 31. Mär 2025, 21:26 Nein, dazu muß erst persönlich vorliegen, daß Du am Ende angekommen bist und nicht weiterweißt.
Wo genau weiß ich nicht weiter? Ich warte doch erst auf Antworten. Es kommt von dir bloß wieder nichts. So funktioniert aber kein Dialog, sondern du praktizierst nur den persönlichen Schlagabtausch. Wozu aber? Lege bitte Bibelstellen vor.

Hans-Joachim hat geschrieben: Mo 31. Mär 2025, 21:30 Also hast Du nie Inspiration empfangen.
Was bitte ist das, "Inspiration empfangen"? Eine neue Begriffssetzung? Kannst du das erklären? Wohl eher eine Verwechslung mit dem Geist. Den Geist empfängt man, aber nonverbal. Es Damit ist kein Sprechvorgang verbunden, sondern ist ein Geburtsvorgang. Was Inspiration für mich ist habe ich schon mehrfach geschrieben.

Hoger hat geschrieben: Mo 31. Mär 2025, 22:29 Überheblich ist, dass du all die Argumente, Bibelstellen und Sichtweisen einfach nur ablehnst, wegwischst und abstreitest.
Welche Bibelstellen wären das? Du hast hier bisher nichts eingebracht, weder Argumente noch Bibelstellen. Gerade darum bitte ich. Und ich ersuche dich weiter, dass du dich deiner persönlichen Abwertungen enthältst, die hier nichts zu suchen haben.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
Benutzeravatar
Hoger
Beiträge: 564
Registriert: Fr 28. Feb 2025, 15:34

Re: Gegen die Lehre der Inspiration

Beitrag von Hoger »

Helmuth hat geschrieben: Di 1. Apr 2025, 03:39 Welche Bibelstellen wären das? Du hast hier bisher nichts eingebracht, weder Argumente noch Bibelstellen. Gerade darum bitte ich. Und ich ersuche dich weiter, dass du dich deiner persönlichen Abwertungen enthältst, die hier nichts zu suchen haben.
Ich habe einen Thread zum Thema Inspiration eingestellt (da wusste ich von diesem noch nichts, den hast du erst nach Einstellung meines hochgeholt) und da habe ich seitenweise mit dir über dieses Thema disktutiert, meine Argumente eingebracht - andere auch - und bist stur und steif auf deinem Feindbild hängen geblieben.

Du meinst, das Inspiration etwas mit dem Hören und dem Reden zu tun hat und Inspiration etwas ist, dass man real hören kann - und da dass nur wenige Bibelstellen betrifft und ein Hören im Geiste für dich (zu recht) Einbildung ist lehnst du Inspiration ab

Das mach ich mit dieser Sicht der Inspiration auch - viele andere in meinem und deinem Thread auch - das nimmst du aber nicht an

Sobald jemand das Wort "Inspiration" verwendet, reagierst du so, als hätte er deinen Insprationsbegriff als Inhalt = das stimmt aber nicht.

Ich habe dir zweimal ausführlich dargestellt, dass mein und deine Vorstellung wie der Heilige Geist, die Heilige Schrift hat entstehen lassen nahezu identisch ist.
Ich und du haben eine ähnliche Vorstellung davon

Aber ich verwende das Wort Inspiration (wie andere auch) - habe aber nicht den Inhalt, dem du diesem Wort unterlegst (wie andere auch) - werde aber von dir angegriffen, wel ich das Wort Inspiration verwende

Helmuth - das ist nicht mehr nachvollziehbar. Das grenzt an bewusster Irreführung und bewusster Stänkerei.
Die einzige Erklärung die ich - und andere - haben ist: Du liest wirklich die Texte der anderen nicht, jedenfalls nicht so dass du versuchst diese zu verstehen.

Willst du auf Konfrontation sein? Willst du bewusst dem anderen nicht zuhören und nur eines. Recht haben?


Ich muss dir keine Bibelstellen bringen - lies dein und mein Thema noch einmal durch und du wirst ganz viele Bibelstellen und Argumente finden, die dir unterschiedliche Sichten von Inspiration erklären und darstellen

Dein Behauptung: keiner hätte dir Erkenntnisse gebracht mit Wert = ist unwahr, gelogen und (nach meiner Meinung) bewusst inszeniert.
Erforsche mich. Ewiger, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf dem ewigen Weg!
Benutzeravatar
Helmuth
Beiträge: 17064
Registriert: So 5. Jun 2016, 12:51
Wohnort: Wien

Re: Gegen die Lehre der Inspiration

Beitrag von Helmuth »

Hoger hat geschrieben: Di 1. Apr 2025, 12:53 Du meinst, das Inspiration etwas mit dem Hören und dem Reden zu tun hat und Inspiration etwas ist, dass man real hören kann - und da dass nur wenige Bibelstellen betrifft und ein Hören im Geiste für dich (zu recht) Einbildung ist lehnst du Inspiration ab
Es gibt das Phänomen der Inspiration, doch darum geht es in dem Thread geht, sondern wie die Theologie dieses Phänomen ausgehend von 2. Tim. 3:16 herleitet, ist anders als mein Verständnis. Die "Alle Schrift" Prämisse gilt auch als Dogma. Diesen Vorgang gibt es aber m.E. existentiell nicht und daher trägt mein Thema den Titel: "Gegen die Lehre der Inspiration. "

Ich lehne also nicht Inspiration ab, sondern die unbiblische Lehre darüber, die damit eine theologische Krücke ist, wenn man sich bei der Bibel-Exegese darauf abstützen möchte.
Hoger hat geschrieben: Di 1. Apr 2025, 12:53 Aber ich verwende das Wort Inspiration (wie andere auch) - habe aber nicht den Inhalt, dem du diesem Wort unterlegst (wie andere auch) - werde aber von dir angegriffen, wel ich das Wort Inspiration verwende
Es ist mir irgendwann aufgefallen, dass du den Begrff anders verwendest als die gängige Theologie, sowohl die katholische als auch die evangelikale. Darum sind wir lange auf keinen grünen Zweig gekommen. Daher appelliere ich auch immer zuerst auf eine einheitliche Sprache. Wer A sagt, aber B meint, redet am anderen vorbei.

Deinw Vorstellung ist aber in meinem Thread irrelevant, denn wenn es das Phänomen existentiell gar nicht gibt, dann kann man es auch nicht anwenden. Aus dem Grund denke ich sind es auch zwei unterschiedliche Themen. Darauf musste ich aber erst kommen.

Meine Grundlage für biblische Themen ist immer das Wort Gottes, darum spreche ich in diesem Thread laufend von der Schöpfungsgrundlage, die nicht nur biblisch untermauert, sondern sogar Binsenweisheiten für jedermann sind. Ob wer glaubt oder nicht, spielt dabei gar keine Rolle. denn jeder nutzt sie ohne wissen zu müssen, wie sie funktioniert.

Ich rolle mein Thema nun nicht nochmals auf. Manche lesen nicht von Anfang an und grätschen nur dazwischen, was aber oft auch schon mehrere Male behandelt wurde. Wer von der Sache wirklich mehr versteht und auch seriös ist, der wird sich anders einbringen und erweist sich dann auch als Gottes Hilfe.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
Benutzeravatar
Hoger
Beiträge: 564
Registriert: Fr 28. Feb 2025, 15:34

Re: Gegen die Lehre der Inspiration

Beitrag von Hoger »

Helmuth hat geschrieben: Di 1. Apr 2025, 14:25 Ich lehne also nicht Inspiration ab, sondern die unbiblische Lehre darüber, die damit eine theologische Krücke ist, wenn man sich bei der Bibel-Exegese darauf abstützen möchte.
Das wissen wir - die Frage ist, warum du gegen die Inspiration schreibst, die du akzeptierst. Ich meine nicht die Lehre über die Inspiration, sondern die Inspiration als solche.

Du hast in deinem Ablehnungsthread - also diesen hier - genauso argumentiert und abgelehnt wie in meinem über die Inspiration, und immer nur gegen Inspiration geschrieben.

Aber da du Inspiration nun nicht ablehnst - nur die unbiblische Lehre darüber - fehlt eingentlch deine klare Aussage zur Inspiration und deine Vorstellung darüber

Oder?
Erforsche mich. Ewiger, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf dem ewigen Weg!
Benutzeravatar
Abischai
Beiträge: 8943
Registriert: Sa 27. Apr 2013, 14:25

Re: Gegen die Lehre der Inspiration

Beitrag von Abischai »

Hoger hat geschrieben: Di 1. Apr 2025, 19:53 fehlt eingentlch deine klare Aussage zur Inspiration und deine Vorstellung darüber
Da warten wir eigentlich alle schon lange drauf, aber das wird nicht so einfach zu formulieren sein.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
Benutzeravatar
Helmuth
Beiträge: 17064
Registriert: So 5. Jun 2016, 12:51
Wohnort: Wien

Re: Gegen die Lehre der Inspiration

Beitrag von Helmuth »

Abischai hat geschrieben: Di 1. Apr 2025, 19:57
Hoger hat geschrieben: Di 1. Apr 2025, 19:53 fehlt eingentlch deine klare Aussage zur Inspiration und deine Vorstellung darüber
Da warten wir eigentlich alle schon lange drauf, aber das wird nicht so einfach zu formulieren sein.
Ich denke ich ich habe die Themensetzung definiert und auch was ich nicht besprechen will. Was genau wurde immer noch nicht verstanden?
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
Benutzeravatar
Hoger
Beiträge: 564
Registriert: Fr 28. Feb 2025, 15:34

Re: Gegen die Lehre der Inspiration

Beitrag von Hoger »

Helmuth hat geschrieben: Di 1. Apr 2025, 22:55 Ich denke ich ich habe die Themensetzung definiert und auch was ich nicht besprechen will. Was genau wurde immer noch nicht verstanden?
Wir wissen gegen was du bist: gegen die theologische Lehre der Inspiration

Was wir nicht wissen ist: Wie würdest du die Entstehung der Heiligen Schrift aus dem Heiligen Geist heraus definieren und beschreiben?
Helmuth hat geschrieben: Di 1. Apr 2025, 14:25 Ich lehne also nicht Inspiration ab, sondern die unbiblische Lehre darüber, die damit eine theologische Krücke ist, wenn man sich bei der Bibel-Exegese darauf abstützen möchte.
Was ist deine persönliche Definition von dem was andere Inspiration nennen? Das kritisierst du ja = aber welche Meinung vertrittst du?
Erforsche mich. Ewiger, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf dem ewigen Weg!
Benutzeravatar
Kingdom
Beiträge: 4607
Registriert: Mo 20. Mai 2013, 18:25

Re: Gegen die Lehre der Inspiration - Schlussplädoyer

Beitrag von Kingdom »

Helmuth hat geschrieben: Di 11. Feb 2025, 09:31 Dies sind die Worte Mose (!). Wir lesen in dem Buch nicht "So spricht JHWH".
Wir wissen das Mose ein mächtiger Prophet war und sein persönlicher Fehler, der dazu führte das er nicht ins Land Kaanan gehen konnte, offen dargelegt wurde. Wenn er ein liederlicher Prophet gewesen wäre, hätte Gott nicht auf ihn gehört oder wenn er eben einfach mal ins blaue hinaus eigene Gesetze erlassen hätte.
Und nun meine Quintessenz: Nicht alle Worte müssen deshalb zwingend auf der Stufe wie das Wort Gottes stehen. Der HG würde nie Fehler machen. Doch gerade von Jesus haben wir einen Fall, dass Mose auch einmal irrte, und zwar bei der Sache mit dem Scheidebrief. Hier korrigiert Jesus seine Worte aus 5 Mose 24, in dem er den Scheidebreif als ein Zugeständnis Moses und nicht als göttliche Anweisung erklärte.
Das ist aber deine Auslegung, so steht es nicht im Text. Jesus erklärte lediglich das wegen der Schwachheit (Hartherzigkeit) das Gesetz so gegeben wurde, für diese Zeit!

Das Mose aus eigener Sicht Gesetze erlassen hätte, ist damit nicht belegt.

Jesus sagt eben im Pardies war es nicht so, aber eben im Paradies assen sie auch nicht Fleisch.

Hier wird lediglich der Urzustand erwähnt und wie Gott eben mit dem Weg des Menschen und unter Berücksichtigung der Umstände und Heiligung auch Gesetze erlassen kann, für eine bestimmte Zeit. Wir wissen ja das eben mit Jesus auch die Gesetze bezüglich Ehebruch, in den Standard gehoben wie er mal war, also die Heiligung ging weiter und Gott machte mit den Menschen einen Schritt weiter, mit dem kommen von Jesus.

Sonst ist klar:
3Mo 26:46 Das sind die Satzungen, die Rechte und Gesetze, die der HERR auf dem Berge Sinai durch die Hand Moses gegeben hat, daß sie zwischen ihm und den Kindern Israel bestehen sollten.
Und findet man ein einziges Beispiel dieser Art, dann ist die These von der "Ispiration aller Schrift" bereits hinfällig, denn der HG irrt nie, der Mensch hingegen täglich, und sei er noch so ein großer Mann Gottes.

Dies ist eben so die Art wie auch Atheisten argumentieren. Finden wir einen Fehler oder bezeichnen wir etwas als Fehler erkannt, somit ist alles zu hinterfragen. Das sie den Fehler machen bei der Auslegung oder eben beim nicht genau lesen, was eben steht, können sie dann auch nicht mehr sehen.

Wenn man eben so anfängt, dann haben gewisse Menschen am Schluss betreffend Bibel nur noch ein paar dünne Seiten, weil es immer jemanden gibt der einen angeblichen Widerspruch als Widerspruch findet und am Ende nur die persönliche Auslegung oder eben das nicht genau lesen, eben zum Widerpruch führte.

Das wäre dann eher ich bestimme selbst, was stimmt und was für mich nicht stimmt, verwerfe ich. So wird der Mensch dann die Inspiration und nicht Gott oder eben die Theologische Auslegung und nicht das inpirierte Wort.

Das es in der Bibel auch Geschichtsbücher gibt, wo Ereignisse festgehalten wurden ist bekannt aber eben das genau das festgehalten wurde, sieht man eben bei genauer Betrachtung der gesamten Schrift auch als wirken Gottes und nicht als Menschenwerk.

Lg Kingdom
Benutzeravatar
Magdalena61
Administrator
Beiträge: 27356
Registriert: Mo 15. Apr 2013, 20:44
Kontaktdaten:

Re: Gegen die Lehre der Inspiration

Beitrag von Magdalena61 »

... und sie (die Schrift) ist doch inspiriert (die Markierungen sind von mir):
Gott schrieb ein Buch – nur ein Buch – und er war imstande, alles zu sagen, was er sagen wollte. Er redete ohne Fehler, ohne Makel und ohne etwas auszulassen oder unnötigerweise hinzuzufügen. Es ist die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Und Gott gab dieses Buch den Menschen durch das Mittel der Inspiration, durch die der Geist Gottes menschliche Autoren antrieb, genau die Worte niederzuschreiben, die Gott wollte.

Das ist eine wichtige Unterscheidung, die wir nicht übersehen dürfen – die Wahrheit kam nicht von den Menschen. Der Mensch kann sie entdecken, erlernen, verstehen und anwenden, aber er hat nichts mit ihrem Ursprung zu tun.

Der Apostel Petrus – selbst einer der inspirierten biblischen Autoren – schrieb, dass die Schrift nicht durch den menschlichen Willen hervorgebracht wurde, sondern durch die, die „vom Heiligen Geist getrieben wurden“, die Worte Gottes niederzuschreiben (2Petr 1,21).
Kein Mensch hatte jemals in sich selbst eine Vorstellung, Gedanken oder Erfahrung, die irgendeine göttliche Wahrheit bestimmte – es kommt alles von Gott. Kein Mensch oder Engel war jemals oder wird jemals die Quelle sein für die Begründung göttlicher Wahrheit. Es ist Gottes Wort allein.

Die Schrift selbst bezeugt ihren göttlichen Autor. Das Alte Testament enthält mehr als 3.800 Stellen, in denen die Schreiber von sich behaupten, das Wort Gottes zu reden. Im Neuen Testament gibt es mehr als dreihundert solcher Aussagen.
Paulus behauptete, das Evangelium nicht von Menschen, sondern von Gott empfangen zu haben (Gal 1,11-12).

In 1. Timotheus 5,18 zitiert Paulus das Lukasevangelium und bezieht sich darauf als Heilige Schrift. In 2. Petrus 3,15-16 nennt Petrus die Schriften von Paulus Heilige Schrift. Und Judas zitiert aus dem Petrusbrief und deutet damit ähnliche biblische Glaubwürdigkeit an.
Zusammengenommen bezeugen das Alte und das Neue Testament ausgiebig, dass sie das wahre Wort Gottes sind.
evangelium21.net
Diese Querverbindungen fand ich interessant; bisher war mir noch nicht aufgefallen, wie oft die Schrift bezeugt, Wort Gottes zu sein. Vielleicht ermutigt der Text auch andere, die unter dem ständigen Beschuss bibelkritischer Zweifler verstummt sind.

Das hier gehört auch noch dazu, das zitiere ich auch in "Liebe zur Wahrheit":
Die Schrift bezeugt ihre eigene Inspiration; sie ist das Wort Gottes, das seinen Ursprung außerhalb der Menschen hat. Das ist besonders wichtig zu verstehen in einer Kultur, die durch die Subjektivität der Postmoderne beherrscht wird. Wahrheit kann nicht subjektiv sein; es gibt nicht so etwas wie deine Wahrheit oder meine Wahrheit. Wahrheit steht für immer fest. Das authentische Christentum hat immer vertreten, dass die Schrift absolute, objektive Wahrheit ist. Die Bibel ist Gottes Wahrheit, egal, ob ein Mensch das glaubt, sie versteht oder es ihm gefällt. Sie ist beständige und universelle Wahrheit, und deshalb für jeden gleich.
evangelium21.net
Wenn wir Gott mißtrauen, also Ihm unterstellen, Er könne nicht auf sein Wort aufpassen, wird der Beliebigkeit in Auslegungsfragen Tür und Tor geöffnet.

Ich fürchte, wenn man die Inspiration der Schrift anzweifelt und dann anfängt zu sortieren: Das glaube ich, und das nicht, dieses könnte authentisch sein, aber jenes ist Menschenwerk... dann hört das Buch auf, zu dem Menschen zu reden, der so mit ihm umgeht.
LG
God bless you all for what you all have done for me.
Antworten