Helmuth hat geschrieben: ↑Di 11. Feb 2025, 09:31
Dies sind die Worte Mose (!). Wir lesen in dem Buch nicht "So spricht JHWH".
Wir wissen das Mose ein mächtiger Prophet war und sein persönlicher Fehler, der dazu führte das er nicht ins Land Kaanan gehen konnte, offen dargelegt wurde. Wenn er ein liederlicher Prophet gewesen wäre, hätte Gott nicht auf ihn gehört oder wenn er eben einfach mal ins blaue hinaus eigene Gesetze erlassen hätte.
Und nun meine Quintessenz: Nicht alle Worte müssen deshalb zwingend auf der Stufe wie das Wort Gottes stehen. Der HG würde nie Fehler machen. Doch gerade von Jesus haben wir einen Fall, dass Mose auch einmal irrte, und zwar bei der Sache mit dem Scheidebrief. Hier korrigiert Jesus seine Worte aus 5 Mose 24, in dem er den Scheidebreif als ein Zugeständnis Moses und nicht als göttliche Anweisung erklärte.
Das ist aber deine Auslegung, so steht es nicht im Text. Jesus erklärte lediglich das wegen der Schwachheit (Hartherzigkeit) das Gesetz so gegeben wurde, für diese Zeit!
Das Mose aus eigener Sicht Gesetze erlassen hätte, ist damit nicht belegt.
Jesus sagt eben im Pardies war es nicht so, aber eben im Paradies assen sie auch nicht Fleisch.
Hier wird lediglich der Urzustand erwähnt und wie Gott eben mit dem Weg des Menschen und unter Berücksichtigung der Umstände und Heiligung auch Gesetze erlassen kann, für eine bestimmte Zeit. Wir wissen ja das eben mit Jesus auch die Gesetze bezüglich Ehebruch, in den Standard gehoben wie er mal war, also die Heiligung ging weiter und Gott machte mit den Menschen einen Schritt weiter, mit dem kommen von Jesus.
Sonst ist klar:
3Mo 26:46 Das sind die Satzungen, die Rechte und Gesetze, die der HERR auf dem Berge Sinai durch die Hand Moses gegeben hat, daß sie zwischen ihm und den Kindern Israel bestehen sollten.
Und findet man ein einziges Beispiel dieser Art, dann ist die These von der "Ispiration aller Schrift" bereits hinfällig, denn der HG irrt nie, der Mensch hingegen täglich, und sei er noch so ein großer Mann Gottes.
Dies ist eben so die Art wie auch Atheisten argumentieren. Finden wir einen Fehler oder bezeichnen wir etwas als Fehler erkannt, somit ist alles zu hinterfragen. Das sie den Fehler machen bei der Auslegung oder eben beim nicht genau lesen, was eben steht, können sie dann auch nicht mehr sehen.
Wenn man eben so anfängt, dann haben gewisse Menschen am Schluss betreffend Bibel nur noch ein paar dünne Seiten, weil es immer jemanden gibt der einen angeblichen Widerspruch als Widerspruch findet und am Ende nur die persönliche Auslegung oder eben das nicht genau lesen, eben zum Widerpruch führte.
Das wäre dann eher ich bestimme selbst, was stimmt und was für mich nicht stimmt, verwerfe ich. So wird der Mensch dann die Inspiration und nicht Gott oder eben die Theologische Auslegung und nicht das inpirierte Wort.
Das es in der Bibel auch Geschichtsbücher gibt, wo Ereignisse festgehalten wurden ist bekannt aber eben das genau das festgehalten wurde, sieht man eben bei genauer Betrachtung der gesamten Schrift auch als wirken Gottes und nicht als Menschenwerk.
Lg Kingdom