Mein Glaube? Ist hellenistische, heidnische Philosophie dein Glaube?
Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums
Re: Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
Da hat es die Wahrheit schwerer. Es gibt sie nur einmal. Wie soll sie sich vermehren?
Da hat es die Wahrheit schwerer. Es gibt sie nur einmal. Wie soll sie sich vermehren?
Re: Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums
Nee. Geistiger Glaube macht nur dann Sinn, wenn er metaphysisch ist und Gott versteht als allmächtiges Wesen. - Speziell glaube ich dabei, dass dieser Gott primär will, dass der Mensch erkennt. Das ganze Entscheidungs- und Strafgetöse halte ich für widerchristlich - aber es hat halt Tradition.
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Sara Funkelstein
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Re: Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums
Hast du den Verlauf dieses Threads verfolgt? Ich denke, du verstehst einfach nicht, was ich geschrieben habe.Lea hat geschrieben: ↑Sa 21. Mär 2026, 14:28 Mit dem letzten Satz widersprichst du dir, nach meinem Empfinden, eigentlich selbst.
Zunächst siehst du das Gute sowie das Böse als etwas, das zusammen gehört. Und dann trennst du doch wieder, indem du alles, was von Gott kommt, nur "gut" sei. Wenn etwas nur gut oder auch nur böse sein kann, dann müsste es als Gesamtheit eine andere Bezeichnung haben. Irgendwas, das Beides, Gut und Böse, ausgewogen darstellt, ohne dass ein Widerspruch erkennbar ist.
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.
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Sara Funkelstein
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Re: Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums
Ob das Fake ist, weiß ich nicht und ist auch nicht mein Punkt. Zumindest, ist die Idee nicht neu. Mir ging es eher um den Wandel, den auch Engelvorstellungen durchgemacht haben. Ursprünglich gedacht sind sie Teile von Gott und stehen für bestimmte Aspekte.Hiob hat geschrieben: ↑Sa 21. Mär 2026, 13:32 Solche Adaptionen gibt es immer. Aber es ist ein Unterschied, ob man sagt: "Das ist Fake, weil es nur abgeguckt ist" oder "Es wurde ein bekanntes Bild genutzt, um eine geistige Wahrheit zu offenbaren". Die Tatsache, dass eine Offenbarungs-Umsetzung auf Motive anderer Kulturen zurückgreift, ist geistig aussagelos.
Genau, wir haben nun mal nur unsere Perspektive und sehen nicht wie Gott das Gesamtbild.
Für mich nicht. Ich sehe ihn hauptsächlich als das, was er bei Hiob bewirkt hat.
Dann erkläre bitte das Böse anhand der Schlange.
Na, ja. Wenn du schreibst, der Teufel repräsentiere das Böse, dann ist er für dich der Sündenbock.
Es gibt keinen Mangel an Göttlichem. Gott ist überall und in allem. Auch deine Seele ist ein Teil von Gott.Hiob hat geschrieben: ↑Sa 21. Mär 2026, 13:32 IDemnach existiert das Böse nicht als eigenes Wesen, sondern als Störung des Guten. Es ist also kein Seins-Produkt, das von Gott geschaffen wurde, sondern ein Mangel an Göttlichem. Fragen kann man, warum Gott zugelassen hat, dass es diesen Mangel überhaupt gibt.
Weil all diese Masken eben nicht dieselbe Bedeutung haben. Ich habe mal ein Buch gelesen, da geht es um genau die unterschiedlichen Erscheinungsformen und wie sie überhaupt zustande gekommen sind. Für mich persönlich ist die Maske des Narren die Mächtigste.
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.
Re: Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums
jaSara Funkelstein hat geschrieben: ↑Sa 21. Mär 2026, 15:24 Hast du den Verlauf dieses Threads verfolgt?
Vielleicht ist dann hier die Möglichkeit, es (mir) zu erklären (was genau ich nicht verstanden habe).Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑Sa 21. Mär 2026, 15:24 Ich denke, du verstehst einfach nicht, was ich geschrieben habe.
Ich habe mit dem Zitat aus deinem Post einen Schwerpunkt herausgezogen, auf den ich geantwortet habe. Darum habe ich es markiert als Text-Teil, auf den ich mich beziehe. Somit meine ich auch nur das, was ich zitiert habe.... unabhängig von deinen vorhergehenden Texten.
Glauben (an Gott) funktioniert nicht, indem man "über" den Glauben redet, sondern indem man Glauben LEBT.
Sichtbar werden die Spuren indem sie hinführen zu Gott. Denn Gott findet man nur bei Gott selbst.
Sichtbar werden die Spuren indem sie hinführen zu Gott. Denn Gott findet man nur bei Gott selbst.
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Sara Funkelstein
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Re: Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums
Was du nicht verstanden hast, dass es zu so einer Aussage deinerseits gekommen ist, weiß ich nicht. Ich finde mich darin jedenfalls nicht wieder.
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.
Re: Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums
Geistiger Glaube? Glaube muss doch praktisch sein, hat nichts mit irgendwelchen spekulativen Geistes-Fähigkeiten zu tun.Hiob hat geschrieben: ↑Sa 21. Mär 2026, 15:19Nee. Geistiger Glaube macht nur dann Sinn, wenn er metaphysisch ist und Gott versteht als allmächtiges Wesen. - Speziell glaube ich dabei, dass dieser Gott primär will, dass der Mensch erkennt. Das ganze Entscheidungs- und Strafgetöse halte ich für widerchristlich - aber es hat halt Tradition.
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
Da hat es die Wahrheit schwerer. Es gibt sie nur einmal. Wie soll sie sich vermehren?
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Re: Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums
Es geht im Grunde nur um Worte, die etwas ausdrücken, das widersprüchlich klingt.Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑Sa 21. Mär 2026, 15:52Was du nicht verstanden hast, dass es zu so einer Aussage deinerseits gekommen ist, weiß ich nicht. Ich finde mich darin jedenfalls nicht wieder.
Wenn du einerseits sagst: man kann es nicht trennen, weil beides von Gott kommt. Dann aber sagst: Gott ist (nur) gut... dann erkenne ich genau darin das Problem des Widerspruchs in der christlichen Lehre. Einerseits wird streng getrennt - und anderseits doch nur einen Begriff als zulässig für die Beschreibung von Gott zugelassen.
Glauben (an Gott) funktioniert nicht, indem man "über" den Glauben redet, sondern indem man Glauben LEBT.
Sichtbar werden die Spuren indem sie hinführen zu Gott. Denn Gott findet man nur bei Gott selbst.
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Re: Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums
Der Hinderer "rührt an alles Seine", weil Gott ihm die Macht darüber gibt. Folge ist, dass Hiob Besitz und Familie verliert. Das würde ich unter "böse" subsummieren, das auch dann böse ist, wenn es einem höheren Zweck dienen soll.Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑Sa 21. Mär 2026, 15:39 Ich sehe ihn hauptsächlich als das, was er bei Hiob bewirkt hat.
Hiob 1,11f; Hingegen schicke doch deine Hand aus und rühre an alles Seine, ob er nicht in dein Antlitz dir absegnet!«
ER sprach zum Hinderer: »Da, alles Seine ist in deiner Hand, nur gegen ihn schicke deine Hand nimmer aus!« Der Hinderer fuhr aus, von SEINEM Antlitz hinweg.
Die Schlange löst den Menschen aus der Gott-Orientierung und führt ihn in die Ich-Orientierung. Wenn aber das Böse der Mangel an Gutem ist (Augustinus), dann führt die Schlange gerade diesen Mangel herbei. Genau das ist die "Kernkompetenz" des Teufels.Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑Sa 21. Mär 2026, 15:39 Dann erkläre bitte das Böse anhand der Schlange.
Das wäre er, wenn man als Mensch seine eigenen Verfehlungen dem teufel aufhalsen würde. Aber das ist ja nicht der Fall. Im Christentum halst man seine Verfehlungen Gott/Jesus auf.Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑Sa 21. Mär 2026, 15:39 Wenn du schreibst, der Teufel repräsentiere das Böse, dann ist er für dich der Sündenbock.
Wieder mal Sprache. - Wenn ich heute meinen Nachbarn einfach so erdolche und danach eine Bank überfalle, spricht nicht Gott aus mir, weil ich einen Mangel an dem zeige, was in mir an göttlichem ist.Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑Sa 21. Mär 2026, 15:39 Es gibt keinen Mangel an Göttlichem. Gott ist überall und in allem. Auch deine Seele ist ein Teil von Gott.
Das stimmt. Aber das betrifft Funktionen und nicht das Wesen einer Person. Die Funktion eines Pelzmantels ist (meinetwegen) zu zeigen, dass es etwas gegen Kälte gibt. Die Funktion des Blaumanns ist zu zeigen, dass man bei der Arbeit ist. Trotzdem ist das Wesen dahinter dasselbe, in diesem Falle Du. - Die Funktion des Heiligen Geistes ist, als göttliche Wirkkraft in der Welt zu wirken. Die Funktion des Vaters im Himmel ist, die transzendente Entität Gottes zu zeigen. Trotzdem ist das Wesen dahinter dasselbe, nämlich Gott.Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑Sa 21. Mär 2026, 15:39 Weil all diese Masken eben nicht dieselbe Bedeutung haben.