Gegen die Lehre der Inspiration

Benutzeravatar
Helmuth
Beiträge: 17067
Registriert: So 5. Jun 2016, 12:51
Wohnort: Wien

Re: Gegen die Lehre der Inspiration - Schlussplädoyer

Beitrag von Helmuth »

Kingdom hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 11:08 Das ist aber deine Auslegung, so steht es nicht im Text. Jesus erklärte lediglich das wegen der Schwachheit (Hartherzigkeit) das Gesetz so gegeben wurde, für diese Zeit!
Jesus bestätigt, dass die Entlassungsregeung von Mose gegeben wurde. Die formale Regelung war nach 5 Mose 24 der Scheidebrief, welcher dazu der Frau duch ihren Mann ausgehändigt worden ist.
Mt 19,8 hat geschrieben: Er spricht zu ihnen: Mose hat euch wegen eurer Herzenshärte gestattet, eure Frauen zu entlassen; von Anfang an aber ist es nicht so gewesen.
Mk 10,5 hat geschrieben: Jesus aber sprach zu ihnen: Wegen eurer Herzenshärte hat er euch dieses Gebot geschrieben.
Ich brauche das nicht einmal auslegen, denn Jesus bestätigt selbst, dass Mose dieses Gebot gegeben und auch aufgeschrieben hatte. Wer bitte außer Mose hätte es sonst sein können? Es gab JHWH oder Mose, der dazu von JHWH autorisiert war. Mose war der Höchstrichter des Volkes Israels, er stand darin sogar noch über Aaron.

Daher sollte einleuchten, dass er kein einziges Wort durch Eingebung erhalten hatte. War er einer Sache gewachsen, richtete er den Fall selbst, und wenn sie ihm zu schwierig war, dann befragte er Gott und dieser antwortet ihm hörbar. In dem Fall machte Mose ein unerlaubtes Zugeständnis.

Dazu hatte er offensichtlich nicht Gott befragt, und dieser hätte unmöglich gegen seine eigenen Gebote etwas erlassen. Mose war das Gebot nicht die Ehe zu brechen auch schon bekannt. Es ist noch dazu ein grundlegendes Bundesgesetz. Gott würde nie seinen eigenen Bund brechen.
Kingdom hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 11:08 Dies ist eben so die Art wie auch Atheisten argumentieren. Finden wir einen Fehler oder bezeichnen wir etwas als Fehler erkannt, somit ist alles zu hinterfragen. Das sie den Fehler machen bei der Auslegung oder eben beim nicht genau lesen, was eben steht, können sie dann auch nicht mehr sehen.
Das ist mir bewusst, aber warum vergleichst meine Art mit Atheisten? Bin ich etwa einer? Ich beurteile keine Sache so, dass ich das Kinde mit dem Bade ausschütte. Wenn aber etwas uneingeschränkt gilt, das also auf "alle Schrift" zwingend seine Anwendung finden muss, dann ist bereits ein einziges Gegenbeispiel Beleg genug, dass diese These nicht stimmt.

Abgesehen von dieser Tatsache gibt es den existentiellen Prozess einer Eingebung nun mal nicht. Ihr schreibt euch die Finger wund und findet doch keinen Beleg dafür. Weise bitte nach, dass Gedankenübertragungen auch ohne hörbare akustische Wahrnehmung möglich sind, dass der Mensch also dazu so auch befähigt wurde.

Würde Gott tatsächlich wider seine eigene Schöpfungsgrundlage das Hören ermöglichen, könnte er es auch unter Menschen ermöglichen, denn er ist El Shaday. So könnte er mir z.B. deine Gedanken durch Eingebung wahrnehmen lassen. Man nennt dies Telepathie. Ihr glaubt also, dass uns Worte via Telepathie eingegeben werden können. Eine wirklich gewagte These. 8-)

Du hast mir keine Bibelstelle vorgelegt. Darum habe ich aber gebeten, ansonsten müht ihr euch unnötigerweise ab. Das gilt gleichermaßen für mich, nur lege ich für meine Sichtweisen auch schrfitliche Grundlagen vor, wie zuvor Jesu Aussagen über den Scheidebrief. Bringt bitte Stellen, die zeigen, ein Wort Gottes wurde nach eurer Vorstellung eingegeben, widrigenfalls glaubt ihr nur an eine These.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
Benutzeravatar
Hoger
Beiträge: 584
Registriert: Fr 28. Feb 2025, 15:34

Re: Gegen die Lehre der Inspiration - Schlussplädoyer

Beitrag von Hoger »

Helmuth hat geschrieben: Do 3. Apr 2025, 07:09
Daher sollte einleuchten, dass er kein einziges Wort durch Eingebung erhalten hatte. War er einer Sache gewachsen, richtete er den Fall selbst, und wenn sie ihm zu schwierig war, dann befragte er Gott und dieser antwortet ihm hörbar. In dem Fall machte Mose ein unerlaubtes Zugeständnis.


Das ist mir bewusst, aber warum vergleichst meine Art mit Atheisten? Bin ich etwa einer?
Ja, dir fehlt das Verständnis und der Glaube an Gott. Du erklärst die Entstehung der Bibel wie ein Atheist
Helmuth hat geschrieben: Do 3. Apr 2025, 07:09 Ich beurteile keine Sache so, dass ich das Kinde mit dem Bade ausschütte. Wenn aber etwas uneingeschränkt gilt, das also auf "alle Schrift" zwingend seine Anwendung finden muss, dann ist bereits ein einziges Gegenbeispiel Beleg genug, dass diese These nicht stimmt.

Abgesehen von dieser Tatsache gibt es den existentiellen Prozess einer Eingebung nun mal nicht. Ihr schreibt euch die Finger wund und findet doch keinen Beleg dafür. Weise bitte nach, dass Gedankenübertragungen auch ohne hörbare akustische Wahrnehmung möglich sind, dass der Mensch also dazu so auch befähigt wurde.

Würde Gott tatsächlich wider seine eigene Schöpfungsgrundlage das Hören ermöglichen, könnte er es auch unter Menschen ermöglichen, denn er ist El Shaday. So könnte er mir z.B. deine Gedanken durch Eingebung wahrnehmen lassen. Man nennt dies Telepathie. Ihr glaubt also, dass uns Worte via Telepathie eingegeben werden können. Eine wirklich gewagte These. 8-) Gottes wurde nach eurer Vorstellung eingegeben, widrigenfalls glaubt ihr nur an eine These.
Keine Ahnung wie oft ich das noch schreiben muss, bevor du es einmal begreifst - Inspiration bedeutet "geistgehaucht" ist also eine Führung durch den Heiligen Geist. Das hat mit dem Hören von Stimmen oder gar Eingebung nichts zu tun.
Du schreibst selber "geistgehaucht" - aus all deinen Texten spricht ein bestimmter Geist, eine bestimmte Führung. Deine Bibelkritik, deine Kritik an anderen Theologien, deine Kritik an der Schreibeweise andere = das "atmet" einen bestimmten Geist. Das ist damit gemeint
Helmuth hat geschrieben: Do 3. Apr 2025, 07:09 Du hast mir keine Bibelstelle vorgelegt. Darum habe ich aber gebeten, ansonsten müht ihr euch unnötigerweise ab. Das gilt gleichermaßen für mich, nur lege ich für meine Sichtweisen auch schrfitliche Grundlagen vor, wie zuvor Jesu Aussagen über den Scheidebrief. Bringt bitte Stellen, die zeigen, ein Wort Gottes wurde nach eurer Vorstellung eingegeben, widrigenfalls glaubt ihr nur an eine These.
Das müssen wir nicht - weil keiner von uns die These vertritt, die du als Inspiration ablehnst.
Im Übrigen lese ich von dir hier zum Erstenmal das Inspiration = das Hören von Stimmen ist.

Inspiration ist geistgehaucht oder gottgehaucht und bedeutet - wie ich und andere schon mehrmals geschrieben haben - die Führung des menschlichen Geistes durch den göttlichen Geist beim Abfassen der Heiligen Schrift
Erforsche mich. Ewiger, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf dem ewigen Weg!
Benutzeravatar
Ziska
Beiträge: 5579
Registriert: Do 18. Apr 2013, 11:32

Re: Gegen die Lehre der Inspiration

Beitrag von Ziska »

Der allmächtige Gott hat auf jeden Fall dafür gesorgt, was aufgeschrieben werden sollte.

Sogar die Fehler einzelner Anbeter Jehovas und des gesamten Volkes Gottes wurden aufgeschrieben.
Wäre es nur ein reines Werk von Menschen hätte man garantiert solches Fehlverhalten verschwiegen.

Warum?
Damit alle Menschen lernen, wie es sich auswirkt, wenn man das tut, was Gott will
und welche Konsequenzen es nach sich zieht, wenn man sich gegen Gott entscheidet!

So einfach ist das…
LG Ziska

Jesus wird alle Kriege beenden!

https://www.jw.org/de/bibliothek/artike ... e-beenden/
Benutzeravatar
Helmuth
Beiträge: 17067
Registriert: So 5. Jun 2016, 12:51
Wohnort: Wien

Re: Gegen die Lehre der Inspiration

Beitrag von Helmuth »

Ziska hat geschrieben: Do 3. Apr 2025, 10:12 Der allmächtige Gott hat auf jeden Fall dafür gesorgt, was aufgeschrieben werden sollte.
Zweifellos, das hat er.
Ziska hat geschrieben: Do 3. Apr 2025, 10:12 So einfach ist das…
Ich sehe es auch einfach. Dennoch dürfen wir uns Gedanken machen, welche Theologie Sinn macht, welche nur Menschenwerk ist, aber auch harmlos und bedeutungslos, und welche auch Schaden anrichtet. Jesus betont, dass unser Leben Frucht bringen muss, und dazu ist nicht unerheblich an welchen Dingen man sein Herz hängt.

Sehe ich mir den allgemeinen Umgang unter Christen so an, wie manche mit bestimmten theolgischen Lehren einen regelrechten Bruderkrieg anzetteln, der im Extremfall sogar zu Hass und Verdammung anderer führt, nur um eine Theologie zu verteidigen, hat das nichts mehr mit dem Evangelium zu tun. Aus dieser Motivation untersuche ich den Sinn, Unsinn und Wahnsinn theologischer Gaubensansichten.

Hier komme ich zu dem Ergebnis, dass die Lehre über eine Inspiration Unsinn ist, allgemein aber keinen Schaden anrichtet. Sie bringt uns bloß nichts beim Lesen in der Bibel und der Heilige Geist wirkt so und so auf andere Weise.

Diejenigen aber, die wegen dieser Lehre andere dennoch anfeinden, diese treibt m.E. ein anderes Motiv, welches mir der Lehre unmittelbar gar nichts zu tun hat, sondern dass dann eine generelle Fehlhaltung vorhanden ist.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
Benutzeravatar
Ziska
Beiträge: 5579
Registriert: Do 18. Apr 2013, 11:32

Re: Gegen die Lehre der Inspiration

Beitrag von Ziska »

Helmuth hat geschrieben: Do 3. Apr 2025, 10:45
Diejenigen aber, die wegen dieser Lehre andere dennoch anfeinden, diese treibt m.E. ein anderes Motiv, welches mir der Lehre unmittelbar gar nichts zu tun hat, sondern dass dann eine generelle Fehlhaltung vorhanden ist.
Die meisten User, die hier schreiben, glauben doch an die Worte des Paulus, König Davids und des Petrus, die alle von der „Inspiration der Schrift“, der „von Gottes Geist eingegebenen Schrift“ sprechen.

Ich wurde von denen, die diese Lehre auch glauben, wegen dieser Lehre noch nie angefeindet.

Oder verstehe ich dich jetzt falsch?
Welche Lehre meinst du mit „dieser Lehre“?

Etwa Deine Lehre, dass die Aussagen Davids, Paulus oder Petrus nicht zutreffen?
LG Ziska

Jesus wird alle Kriege beenden!

https://www.jw.org/de/bibliothek/artike ... e-beenden/
Benutzeravatar
Hoger
Beiträge: 584
Registriert: Fr 28. Feb 2025, 15:34

Re: Gegen die Lehre der Inspiration

Beitrag von Hoger »

Helmuth hat geschrieben: Do 3. Apr 2025, 10:45 Diejenigen aber, die wegen dieser Lehre andere dennoch anfeinden, diese treibt m.E. ein anderes Motiv, welches mir der Lehre unmittelbar gar nichts zu tun hat, sondern dass dann eine generelle Fehlhaltung vorhanden ist.
Helmuth - DU bist derjenige der die anderen wegen ihren Glauben an die Inspiration der Heiligen Schrift anfeindet. Dein ganzer Thread ist eine Anfeindung

Welche Fehlhaltung in deinem Glauben ist denn die Motivation für deinen Krieg hier gegen alle für die die ganze Heilige Schrift geistgehaucht (inspiriert) ist?

Nachtrage: das deutsche Wort für geistgehaucht ist in vielen Bibeln "eingegeben" - kann es sein, dass du am deutschen Begriff hängst, ohne dir Gedanken darüber zu machen, was die griechischen Begriffe damals für die Lesenden und Schreibenden bedeutet?
Das was du unter "eingegeben" verstehst ist gewiss nicht das, was Paulus unter "geistgehaucht" geschrieben hat.
Zuletzt geändert von Hoger am Do 3. Apr 2025, 12:34, insgesamt 1-mal geändert.
Erforsche mich. Ewiger, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf dem ewigen Weg!
Benutzeravatar
Abischai
Beiträge: 8952
Registriert: Sa 27. Apr 2013, 14:25

Re: Gegen die Lehre der Inspiration

Beitrag von Abischai »

Ziska hat geschrieben: Do 3. Apr 2025, 10:12 Der allmächtige Gott hat auf jeden Fall dafür gesorgt, was aufgeschrieben werden sollte.

Sogar die Fehler einzelner Anbeter Jehovas und des gesamten Volkes Gottes wurden aufgeschrieben.
Wäre es nur ein reines Werk von Menschen hätte man garantiert solches Fehlverhalten verschwiegen.

Warum?
Damit alle Menschen lernen, wie es sich auswirkt, wenn man das tut, was Gott will
und welche Konsequenzen es nach sich zieht, wenn man sich gegen Gott entscheidet!

So einfach ist das…
Einfach ist das nicht, gerade darum geht es hier ja gerade heiß her, aber ja. Für den Gläubigen ist das recht einfach, i.d.S. für mich auch.

Genau das ist mein Credo seit jeher.:

Gott wollte, daß genau das aufgeschrieben und erhalten bleibt, was in der Bibel vorliegt. Er wollte, daß die Worte der Gottlosen (teilweise wörtliche Rede) für die Finsternis entlarvend(!), genau so nachzulesen seien.
Und wenn der verfaßte Text an sich velleicht nicht in jedem Falle von Gott inspiriert ist, wie ggf. beim Gottlosen, so ist der jeweilige Schreiber/Hüter der Schrift vom Geist Gottes getrieben, dieses aufzuschreiben, abzuschreiben, zu übersetzen und einzufügen.

Übrigens kann der Zwang, sein finsteres Herz zu offenbaren (bei den Übeltätern) durchaus ebenfalls von Gottes Geist getrieben erfolgt sein. Sowas fällt mir manchmal auf, Gott zwingt mitunter zum klaren Bekenntnis.

Es besteht also keinerlei Notwendigkeit, einen einzigen Satz der Bibel als nicht "inspiriert" einzusortieren.
Es kann sein, muß aber keinesfalls so sein, und ist auch völlig egal.

Uns fordert das Leben und Gott selbst ein Bekenntnis zu seinem Wort ab. Und wenn mancher die Bibel nicht als vollständig Gottes Wort bekennt, so ist das zwar nicht gleich lebensgefährlich, Gott ist gnädig, aber es fehlt entscheidendes Potential im Leben, wenn man das Wort Gottes nicht richtig beurteilt, gleiches gilt für den Leib des Herrn, letzteres ist aber gesundheitsgefährdend.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
Benutzeravatar
Helmuth
Beiträge: 17067
Registriert: So 5. Jun 2016, 12:51
Wohnort: Wien

Re: Gegen die Lehre der Inspiration

Beitrag von Helmuth »

Ziska hat geschrieben: Do 3. Apr 2025, 11:08 Oder verstehe ich dich jetzt falsch? Welche Lehre meinst du mit „dieser Lehre“?
Ist das jetzt eine ernste Frage, nachdem ich schon des langen und breiten gegen die Lehre lt. Themensetzung schreibe? Und ehe ich wieder in euren Modus falle über das theologische Dogma im Kreis herumzureden, hätte ich zuerst eure biblische Belegstellen, die zeigen, dass Gott jemand sein Wort per „Inspiration“ eingegeben hat. Das müsste doch in etwa so lauten:

- Da inspirierte Gott XY mit dem Wort …
- Und Gott inspirierte mich damit, dass XY nun dieses getan hatte ….

Nach dem Mehr-Zeugen-Prinzip zur Wahrheitsfindung sollten sich doch wenigstens zwei oder drei Stellen finden lassen, die zeigen, dass die Propheten und Apostel bzw. Autoren und Redakteure einen Sachverhalt per Inspiration von Gott erhalten hatten, von dem sie zuvor nichts gehört oder gelesen hatten.

Ist diese Forderung etwa zu hoch? Oder ist der Gedankengang zu hoch?
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
Benutzeravatar
Ziska
Beiträge: 5579
Registriert: Do 18. Apr 2013, 11:32

Re: Gegen die Lehre der Inspiration

Beitrag von Ziska »

Helmuth hat geschrieben: Do 3. Apr 2025, 19:21 ...Ist diese Forderung etwa zu hoch? Oder ist der Gedankenfang zu hoch?
Nö! Ich vertraue meinem Gott und Vater! So einfach ist das für mich.

Ich vertraue den Aussagen des König David, des Paulus und des Petrus und andere Bibelschreiber.

Wenn du diese biblischen Aussagen nicht akzeptieren kannst, ist es nicht an mir, dir was zu „beweisen“…

Deine „Zwei-Zeugen-Regel“ trifft übrigens auch hier zu…
Es sind sogar 3 Zeugen, die dir bezeugen, dass der Autor der Bibel der allmächtige Gott ist.

Ich glaube an die Verheißungen der Bibel und habe Herzensfrieden.
Ich weiß, was auf die Menschheit zukommt und wie es mit dem Planeten Erde weitergeht.

Du darfst gerne weiter Steine umdrehen und Zweifel sähen.
Ob das aber deinen Glauben, dein Vertrauen in das Wort Gottes stärken wird?
Das wird die Zeit zeigen.

Du bist ja nicht alleine. Es gibt viele Menschen, die so denken, wie du.
Sie veröffentlichen auf ihren Kanälen, Websites und Schriften ihre Ergebnisse.

Dieser Weg ist recht gemütlich und man eckt nicht großartig an…
LG Ziska

Jesus wird alle Kriege beenden!

https://www.jw.org/de/bibliothek/artike ... e-beenden/
Benutzeravatar
Hoger
Beiträge: 584
Registriert: Fr 28. Feb 2025, 15:34

Re: Gegen die Lehre der Inspiration

Beitrag von Hoger »

Helmuth hat geschrieben: Do 3. Apr 2025, 19:21 Und ehe ich wieder in euren Modus falle über das theologische Dogma im Kreis herumzureden, hätte ich zuerst eure biblische Belegstellen, die zeigen, dass Gott jemand sein Wort per „Inspiration“ eingegeben hat. Das müsste doch in etwa so lauten:

- Da inspirierte Gott XY mit dem Wort …
- Und Gott inspirierte mich damit, dass XY nun dieses getan hatte ….

Nach dem Mehr-Zeugen-Prinzip zur Wahrheitsfindung sollten sich doch wenigstens zwei oder drei Stellen finden lassen, die zeigen, dass die Propheten und Apostel bzw. Autoren und Redakteure einen Sachverhalt per Inspiration von Gott erhalten hatten, von dem sie zuvor nichts gehört oder gelesen hatten.
Das kannst du dir immer wieder und wieder ausdenken und behaupten = aber das behauptet wirklich niemand
Ich stelle dir mal aus dem Kommentar der Stamps-Bibel folgendes ein:
INSPIRATION UND AUTORITÄT DER BIBEL
2Tim 3,16-17
(1) Paulus bestätigt, dass alle Schrift „von Gott eingegeben“ ist (gr. theopneustos , eine Zusammensetzung aus den Wörtern theos , d.h. „Gott“, und pneo , d.h. „atmen“). Die Schrift ist das Leben und Wort Gottes. In den ursprünglichen Handschriften (d.h. die von Hand geschriebenen Originale in der ursprünglichen Sprache) ist die Bibel makellos, absolut wahr, vertrauenswürdig und unfehlbar. Das gilt nicht nur, wenn die Bibel von ethischen Werten, moralischen Massstäben und geistlicher Errettung spricht (d.h. wie man mit Gott versöhnt wird und eine richtige Beziehung zu ihm hat), sondern auch für alle anderen Themen, einschliesslich Geschichte und Universum (vgl. 2Petr 1,20-21; man beachte auch die Haltung des Psalmisten gegenüber der Schrift in Ps 119).
(5) Der Heilige Geist inspirierte und offenbarte die Bibel, indem er bestimmte Einzelpersonen benutzte und sie so führte, dass sie ohne Fehler schrieben, wobei er jedoch ihre einzigartige Persönlichkeit und ihren Stil beibehielt. Somit sind sowohl die Inhalte als auch die Wortwahl inspiriert, da der Heilige Geist die Verfasser gelenkt hat, genau das zu sagen, was Gott durch sie vermitteln wollte (2Tim 3,16; 2Petr 1,20-21; siehe 1Kor 2,12-13 Kommentare).
Das Fett-Gedruckte ist das, was ich in meinem Thread über Inspiration als Real-Inspiration vertrete und in verschieden Formen deinem seltsamen und von dir ausgedachten Vorwurf entgegengehalten habe.

Das was du unter Inspiration verstehst lehne ich und soweit ich das richtig lese, auch all die anderen hier ab.

Du bist der Einzige der so etwas behauptet
Zuletzt geändert von Hoger am Do 3. Apr 2025, 20:13, insgesamt 1-mal geändert.
Erforsche mich. Ewiger, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf dem ewigen Weg!
Antworten