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Re: Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?

Verfasst: Di 13. Okt 2026, 06:30
von Helmuth
Philippus hat geschrieben: ↑Mo 12. Okt 2026, 21:28 Wenn man in der Bibel Widersprüche finden will, sollte man am besten Bücher von überzeugten Muslimen über die Bibel lesen.
Oh Gott, nur das nicht, eher werde ich Katholik! 8-)
Philippus hat geschrieben: ↑Mo 12. Okt 2026, 21:28 Muslime kenne oft die Bibel besser als Christen, die jeden Sonntag in die Kirche gehen. Es ist erstaunlich wo die alles drauf kommen, wo ich zuvor nie drauf geachtet hatte.
Es kommt nicht auf Wissen an, sondern in welchem Geist man Dinge interpretiert. Wissen hat die gesamte Welt 10.000 Mal mehr als ich, aber sie können es nicht im Geist Gottes interpretieren, weil sie den nicht haben. Welchen Geist haben denn Nichtchristen und ausgesprochene Juden- und Christenverächter deiner Meinung nach?

Ich weiß nicht, woher du deine Muslim-Präferenz hast. Das ist wie eine Macke. In jedem Thema musst du damit aufkreuzen. Du kannst sie auch nicht auf der einen Seite schwerst angreifen, um sie hier dienstbar einsetzen, dass sie uns die Widersprüche der Bibel aufzeigen. Das selbst ist schon ein Widerspruch. So vorzugehen ist wie mit einer Giftschlange spielen.

Also nein, mit den Auffassungen bzw. dem Glauben der Muslime über unsere Heiligen Schriften befasse ich mich zu dem Thema nicht eine Minute. Antrag abgewiesen. 8-)

Re: Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?

Verfasst: Di 13. Okt 2026, 09:51
von Hoger
Philippus hat geschrieben: ↑Mo 12. Okt 2026, 21:28 der Beweis dafür, dass der Koran die Wahrheit wäre, ist die Tatsache, dass es bisher noch niemandem gelungen sei, etwas vergleichbares zu schreiben, was den Koran übertreffen würde....
Du musst die darunterliegenden Ideen für wahr halten und akzeptieren. Erst dann wirst du den Sinn des ganzen verstehen und akzeptieren. Und da ist es - für dich - egal, ob die anderen deinen Sinn annehmen oder ablehnen. Da sie dieser Sinn nicht interessiert

Re: Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?

Verfasst: Di 13. Okt 2026, 14:59
von Magdalena61
Ich bleibe dabei: Her mit den angeblichen Widersprüchen! und dann nehmen wir die auseinander.

Das mache ich seit Jahren. Und ich kann euch versichern: Da bleibt so gut wie nichts übrig, und das, ohne dass man etwas schön reden muss. Diese Listen mit angeblichen Widersprüchen sind eine infame und im Falle, dass die Initiatoren es besser wissen sollten, auch noch eine verlogene Strategie, um die Bibel zu diffamieren. Woher das kommt... " sollte Gott tatsächlich gesagt haben?"... das kann man sich ja wohl denken.

Warum lässt Gott es zu?

Er prüft unseren Glauben.
Er möchte, dass wir in die richtige Spur kommen. Und das sind dann nicht unbedingt Streicheleinheiten, sondern unser Glaube wird unter Umständen existenziell auf die Probe gestellt. Aber dann sollte man halt geistlich korrekt reagieren: Jeder Christ, der in Zweifel gerät, kann sich damit an Gott wenden und um Weisheit bitten. Wenn er es wirklich ernst meint und wirklich die Wahrheit wissen will, wird er Antworten bekommen und letztlich eine Bestätigung seines Glaubens.

Das funktioniert aber nicht aus der Ferne. Gott möchte uns näher zu sich ziehen. Wir sollten darauf eingehen und vermehrt seine Nähe suchen. Das geht auch im Alltag. Bewußt die Tür öffnen für die Gegenwart Gottes, die wir im Alltag so oft ausblenden. Und dann "hören"... innerlich... warten... man muss nicht immer reden- man redet ja auch nicht unablässig mit Menschen, wenn man mit ihnen im gleichen Raum zusammen arbeitet und ist sich der Gegenwart der anderen dennoch bewußt.

Warum lässt Gott zu, dass unser Glaube/ die Grundlagen unseres Glaubens in Frage gestellt werden? Weil's bei den Kindern Gottes oft so ist:
Hier ist also eine erste Frage, die wir uns alle stellen sollten: warum suchen wir den Herrn? Warum suche ich den Herrn? Was sind die Beweggründe für meinen Glauben, für unseren Glauben?

Wir müssen dabei unterscheiden, denn unter den vielen Versuchungen, die wir im Leben haben, gibt es eine, die wir als götzendienerische Versuchung bezeichnen könnten. Sie führt uns dazu, Gott zu unserem eigenen Nutzen zu suchen, um Probleme zu lösen, um von ihm hinsichtlich unserer Interessen das zu erlangen, was wir allein nicht erreichen können. Aber auf diese Weise bleibt der Glaube oberflächlich und sogar – wenn ich so sagen darf – »wundergläubig«: wir suchen Gott, um uns zu sättigen, und vergessen ihn, wenn wir satt sind.
Im Mittelpunkt dieses unreifen Glaubens steht nicht Gott, sondern unsere Bedürfnisse. Ich denke an unsere Interessen, an so viele Dinge… Es ist richtig, unsere Anliegen dem Herzen Gottes anzuempfehlen, aber der Herr, der weit über unsere Erwartungen hinaus handelt, möchte mit uns vor allem in einer Beziehung der Liebe leben. Und die wahre Liebe ist uneigennützig, sie ist frei: wir lieben nicht, um eine Gegenleistung zu erhalten! Das ist Interesse; und oft im Leben sind wir von Interessen geleitet.
Quelle
LG

Re: Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?

Verfasst: Di 13. Okt 2026, 15:28
von Hoger
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Di 13. Okt 2026, 14:59 Im Mittelpunkt dieses (unreifen) Glaubens steht nicht Gott, sondern unsere Bedürfnisse
Welche Bedürfnisse meinst du? Nach der Größe, Reinheit und Stärke Gottes - sind unsere Bedürfnisse da völlig unsinnig und auf Satan ausgerichtet?

Re: Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?

Verfasst: Di 13. Okt 2026, 21:20
von Philippus
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Di 13. Okt 2026, 00:15
Philippus hat geschrieben: ↑Mo 12. Okt 2026, 21:28 Ich habe hier ein Buch, wo auf etwa 30 Buchseiten Widersprüche in der Bibel aufgeführt werden.
Wenn du sie auflistest, also zitierst, kann man darauf antworten.
LG
Dan sind wir aber für die nächsten 30 Jahre beschäftigt, ob wir dann überhaupt noch leben ? :?:

Re: Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?

Verfasst: Di 13. Okt 2026, 21:26
von Philippus
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Di 13. Okt 2026, 14:59

Warum lässt Gott es zu?

Er prüft unseren Glauben.
Sehe ich auch so :wave: Das kann aber eben auch dazu führen, dass wir bestimmte Bücher in der Bibel (nicht nur den Koran, den selbstverständlich) ablehnen, weil sie den Worten Jesu Christi widersprechen. Da kann man sich auch ruhig mal Martin Luther als Vorbild nehmen, hat der ja auch gemacht.

Re: Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?

Verfasst: Mi 14. Okt 2026, 09:38
von Hoger
Philippus hat geschrieben: ↑Di 13. Okt 2026, 21:20 Dan sind wir aber für die nächsten 30 Jahre beschäftigt, ob wir dann überhaupt noch leben ? :?:
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Unsinn

Re: Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?

Verfasst: Mi 14. Okt 2026, 09:40
von Hoger
Philippus hat geschrieben: ↑Di 13. Okt 2026, 21:26 Das kann aber eben auch dazu führen, dass wir bestimmte Bücher in der Bibel (nicht nur den Koran, den selbstverständlich) ablehnen, weil sie den Worten Jesu Christi widersprechen.
Die Septuaginta ist das Werk, dass für die frühen und späteren Christen die Heilige Schrift umfasste. Was Luther sich ausdachte, entsprang seinem Sendungsbewusstsein - aber nicht dem Christentum

Re: Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?

Verfasst: Mi 14. Okt 2026, 09:59
von Helmuth
Philippus hat geschrieben: ↑Di 13. Okt 2026, 21:26
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Di 13. Okt 2026, 14:59 Warum lässt Gott es zu?
Er prüft unseren Glauben.
Sehe ich auch so :wave: Das kann aber eben auch dazu führen, dass wir bestimmte Bücher in der Bibel (nicht nur den Koran, den selbstverständlich) ablehnen, weil sie den Worten Jesu Christi widersprechen. Da kann man sich auch ruhig mal Martin Luther als Vorbild nehmen, hat der ja auch gemacht.
Ich bin in der Hinischt auf eurer Seite, dass Gott unseren Glauben prüft, und auch, dass wir uns konkrete Beispiele ansehen und nicht um den heißen Brei herumreden sollten. Einige habe ich schon geliefert, die für mich mit verwegenen Argumenten abgelehnt worden sind. Vermutlich wird es mir so weiter gehen. Aber ich arbeite (ich hoffe für den Herrn) weiter und bringe diese Sache:

In Mt. 2 wird von Weisen geredet, welche die Geburt Jesu durch einen Stern gedeutet gesehen haben. Was ist das in euren Augen? Ein aktives Wirken Gottes oder Wahrsagerei? Das Mt-Ev lässt die Bewertung zwar offen. nimmt es aber wie eine selbstverständliche Tatsache hin, sodass der Stern die "magoi" auch weiter leitet.

Die meisten Übersetzer unterstützen das sogar und reden von diesen "magoi" nicht von Wahrsagern, wofür der Begriff steht, sondern von Weisen. Für mich wird es damit schon seltsam, wenn Gott durch Mose sagt:
3. Mose 19:31 hat geschrieben: Ihr sollt euch nicht zu den Totenbeschwörern und zu den Wahrsagern wenden; ihr sollt sie nicht aufsuchen, euch durch sie zu verunreinigen. Ich bin JHWH, euer Gott.
In der Hinischt deute ich es so, dass uns Gott prüft, wie wir mit solchen Ungereimtheiten umgehen. Beginnen wir an Sterndeuterei zu glauben, weil es im Mt-Ev steht? Dann könnte Jesu Wiederkehr auch durch die Sterne vorhergesagt werden, woran ich desgleichen nicht glaube. Es werden sich aber weitere solche "magoi" finden, wie uns Jesus vor dem Auftreten falscher Propheten auch ausdrücklich warnt.

Die Tatsache, dass der Bericht im NT-Kanon aufgenommen worden ist, ändert nicht meine Haltung zur Sterndeuterei als Wahrsagerei. Ich denke daher, Gott prüft uns in der Tat, ob wir standhaft zu seinem Wort stehen und diese Dinge nicht durch dogmatische Regeln außer Kraft setzen, wie Menschen sie festsetzen. Diese Art Prüfung ist biblisch durch Mose belegt:
5: Mose 13:2-4 hat geschrieben: Wenn in deiner Mitte ein Prophet aufsteht oder jemand, der Träume hat, und er gibt dir ein Zeichen oder ein Wunder; und das Zeichen oder das Wunder trifft ein, von dem er zu dir geredet hat, indem er sprach: Lass uns anderen Göttern nachgehen, die du nicht gekannt hast und ihnen dienen; so sollst du nicht auf die Worte dieses Propheten hören oder auf den, der die Träume hat; denn JHWH, euer Gott, prüft euch, um zu erkennen, ob ihr JHWH, euren Gott, mit eurem ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele liebt.

Re: Die Bibel: Widersprüchlich und voller Fehler?

Verfasst: Mi 14. Okt 2026, 10:49
von oTp
:) Das zeigt doch jedenfalls, dass man die Bibel mit Verstand durchlesen muß. Damit man nicht auf dumme Gedanken kommt.

Das heisst, man muß AT und NT richtig erfassen. Das ist ja nicht selbstverständlich.
Aber es zeigt, dass auch nicht alles imner völlig klar ist. Sondern vernünftig interpretiert werden muss.

Ich meine deshalb, es menschelt auch schon mal deutlich in der Bibel.